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Herzinsuffizienz

Bei Herzinsuffizienz, die teils auch als Herzschwäche bezeichnet wird, ist die Pumpleistung des Herzens heruntergesetzt. Ursache der Herzinsuffizienz sind oft koronare Herzkrankheiten, die zu einer Unterversorgung des Muskelgewebes des Herzens führen. Als direkte Folge ist die Pumpleistung der Ventrikel herabgesetzt. Ist der linke Ventrikel betroffen, spricht man von systolischer Herzinsuffizienz. Beim rechten Ventrikel von diastolischer Herzinsuffizienz. In beiden Fällen ist die Versorgung des Organismus mit sauerstoffreichem Blut vermindert und es kommt zu Stauung von Blutmenge in den Zielorganen. Oft sind Schwellungen und Atemnot erste Anzeichen von Herzinsuffizienz bei Patienten. Auf 100.000 Bundesbürger fallen jedes Jahr statistisch 375 männliche und 290 weibliche Neuerkrankungen.