Aktualisiert: 12.11.2020 - Autor: Jasmin Rauch, Medizinredakteurin

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Quarantäne mehr

Häusliche Quarantäne wird derzeit für drei Personengruppen verhängt:  Personen, die auf SARS-CoV-2 positiv getestet wurden  Kontaktperson 1. Grades (mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel) Personen, die aus einem sogenannten Risikogebiet eingereist sind  Die Quarantäne ist ein sehr wichtiges Werkzeug, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Wenn man unter Quarantäne gestellt wurde, bedeutet das, dass man die Wohnung nicht mehr verlassen darf, auch nicht zum Einkaufen. Man darf auch keinen Besuch bekommen und sollte den Kontakt mit anderen Personen im selben Haushalt vermeiden, indem beispielsweise Mahlzeiten in getrennten Räumen eingenommen werden.  Dabei gilt: Die Quarantäne dauert so lange an, bis das Virus im Körper nicht mehr nachweisbar ist. Das ist variabel und kann von zwei Wochen bis zu über sechs Wochen andauern.  Wenn bei einem Notfall der Rettungsdienst gerufen wird, muss man unbedingt dazu sagen, dass man unter Quarantäne steht. Bei Nichtbeachten der Quarantäne-Maßnahmen werden Geldstrafen verhängt. Kontakte über Telefon und soziale Medien sind ausdrücklich erlaubt und unbedingt notwendig, um sich gegenseitig zu unterstützen und Mut zu machen – wichtig ist nur, den direkten Kontakt zu vermeiden. Damit alle Personen, die unter Quarantäne gestellt wurden, versorgt sind, haben sich in ganz Deutschland soziale Netzwerke gebildet, die für Betroffene einkaufen gehen oder den Hund ausführen. Kontaktstellen sind unter anderem die die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW) oder ehrenamtliche Helfer in der Gemeinde. Wer aufgrund einer angeordneten Quarantäne einen Verdienstausfall erleidet, dem steht für gewöhnlich eine finanzielle Entschädigung zu. Im Einzelnen muss das mit dem zuständigen Gesundheitsamt geregelt werden. Wie gehe ich am besten damit um, unter Quarantäne zu stehen? Eine Quarantäne kann eine große psychosoziale Belastung sein. Dazu gehören die Angst vor der Erkrankung genauso wie Gefühle von Ausgrenzung, Einsamkeit und Anspannung. Wichtig ist es, trotzdem noch soziale Kontakte zu pflegen – über Telefon oder soziale Medien. Es gibt außerdem telefonische Hilfsangebote, wie zum Beispiel das Seelsorgetelefon oder der Krisendienst. Wenn man sich gesund fühlt, kann man auch in Quarantäne Sport machen, um Stress abzubauen – beispielsweise mit einem Heimtrainer. Was muss ich zusätzlich beachten, wenn ich positiv getestet bin?  Sind Sie positiv getestet, sollten Sie unbedingt Ruhe bewahren. In den meisten Fällen verläuft die Krankheit COVID-19 mild und nicht lebensgefährlich. Am wichtigsten ist es also, alle Maßnahmen einzuhalten, die eine Weiterverbreitung des Virus stoppen sollen. Dazu gehören sowohl die Quarantäne als auch die allgemeinen Hygienemaßnahmen innerhalb des Haushalts.Weitere Informationen zur häuslichen Quarantäne finden sich im Merkblatt des Robert-Koch-Instituts. mehr