Kniebeschwerden – Sportarten unter der Lupe

Sportarten und ihr Verletzungsrisiko für das Knie

Auf die richtige Bewegung kommt es an. Wer in Sachen Knie auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Sportart genau unter die Lupe nehmen. DAK-Sportwissenschafter Uwe Dresel gibt Tipps für die richtige Wahl.

Geringes Risiko

Diese Sportarten weisen ein eher geringes Verletzungsrisiko bezüglich des Kniegelenks auf:

  • Mäßiges Radfahren
  • Rücken- und Kraulschwimmen
  • Skilanglauf (klassisch)
  • Wandern
  • Walking
  • Nordic Walking
  • Gymnastik
  • Tanzen
  • dosiertes Fitnesstraining an Geräten

Bewertung: Hier können Sie sich austoben. Denn hier werden die Knie wenig belastet. Achten Sie trotzdem darauf, die Übungen kontrolliert auszuführen. Weiterer Vorteil: Es werden die Muskeln rund um das Gelenk trainiert und machen es dadurch stabiler.

Mittleres Risiko

Diese Sportarten weisen ein mäßiges Verletzungsrisiko bezüglich des Kniegelenks auf:

  • Joggen
  • Bowling
  • Fitnesstraining
  • Reiten
  • Golf
  • Inlineskating
  • Aerobic (low impact)

Bewertung: Seien Sie bei diesen Sportarten vorsichtig und üben Sie diese am besten nur mit gesunden Knien aus. Hier wird das Knie stärker beansprucht. Vorteil: Der Trainingseffekt ist für die stabilisierende Muskulatur groß.

Hohes Risiko

Diese Sportarten bedeuten für unser Kniegelenk Hochleistung. Dementsprechend ist hier das Verletzungsrisiko hoch:

  • Fußball
  • Tennis
  • Squash
  • alpiner Skilauf
  • Kampfsport
  • Basket-, Volley- und Handball
  • Gewichtheben
  • Kampfsport
  • Windsurfen
  • Skateboarden

Bewertung: Auf diese Sportarten müssen Sie sich vorbereiten. Gut trainierte Muskeln sind hier das A und O. Sportneulinge verkraften die Drehbewegungen, plötzlichen Stopps und hohen Druckbelastungen meist nicht.

Aktualisiert: 30.05.2017

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