Bauchschmerzen - Behandlung

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Nicht mit jeden Bauchschmerzen muss man sofort einen Arzt aufsuchen – allerdings gibt es einige Alarmzeichen, die Sie beachten sollten:

4 Alarmzeichen bei Bauchschmerzen

  • Die Bauchschmerzen halten an oder verschlimmern sich und sind mit den üblichen Hausmitteln nicht zu lindern - das kann auf eine akute Entzündung von z.B. Blinddarm oder Gallenblase hindeuten.
  • Die Bauchschmerzen werden von heftiger Übelkeit, von Erbrechen und Fieber begleitet. Sie fühlen sich schwach und die Schmerzen werden von einer Mitreaktion des Kreislaufs wie kaltschweißiger Haut, erhöhtem Herzschlag oder Schwindelgefühlen begleitet - diese Begleitsymptomatik spricht für ein ernstzunehmendes Geschehen, wie z.B. ein akutes Abdomen eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder einen Blinddarmdurchbruch.
  • Bei Ihnen ist bisher keine Erkrankung, die mit Bauchschmerzen einhergeht, bekannt. Die Schmerzen treten immer wieder auf. Lassen Sie abklären, ob Sie vielleicht eine Nahrungsmittelintoleranz, Porphyrie oder Gallengrieß entwickelt haben, auch kleine Darmausstülpungen (Divertikel) oder ein Darmtumor können Bauchschmerzen verursachen.
  • Achten Sie auch auf Ihr Stuhlverhalten - bei veränderter Stuhlgangfrequenz oder -farbe gehen Sie mit einem Arztbesuch auf Nummer Sicher.

Was kann man gegen Bauchschmerzen tun?

Bauchschmerzen sind immer ein Symptom und keine Krankheit, d.h., neben schmerzlindernden Maßnahmen sollte bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden immer nach der Ursache gefahndet werden. Manchmal hilft bereits eine Wärmflasche, ein magenberuhigender Tee, ein Tag Zwieback oder gar keine Nahrung, andere Menschen schwören auf Bewegung, pflanzliche Enzyme leicht bekömmliches oder besonders scharf gewürztes Essen - probieren Sie aus, was für Sie geeignet ist.

Aktualisiert: 23.10.2017 – Autor: Nathalie Blanck

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