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Migräne – Ursachen und Risikofaktoren

In der Vergangenheit wurde viel geforscht, um die Ursachen von Migräne und deren Symptome herauszufinden. Trotzdem ist die Entstehung noch immer unklar. Weitgehend einig sind sich die Wissenschaftler darüber, dass mehrere Faktoren zusammenspielen müssen, um Migräne beziehungsweise eine Anfälligkeit dafür hervorzurufen. Möglicherweise ist die Veranlagung für Migräne vererbt.

Trigger für Migräne

Ursachen sind spezielle, individuell unterschiedliche Trigger. Solche inneren oder äußeren Reize können beispielsweise sein:

  • bestimmte Nahrungsmittel oder Alkoholika
  • Stressfaktoren
  • Änderungen im Tagesablauf
  • Schlafmangel
  • Lärm
  • Wetterveränderungen
  • Medikamente
  • die Regelblutung

Theorien zur Ursache von Migräne

Prinzipiell lassen sich Theorien unterscheiden, die die ursächliche Störung im Gehirn vermuten, und solche, die davon ausgehen, dass funktionelle Störungen im vegetativen/hormonellen System des Menschen zugrunde liegen.

Zu ersterer gehören die Hypothesen, dass die Blutgefäße im Gehirn sich nicht richtig der jeweiligen Situation anpassen können oder dass die Botenstoffe (insbesondere Serotonin) infolge von Funktionsstörungen der Nervenzellen ("Migränegenerator" im Bereich des Hirnstamms) zu Überreaktionen führen.

Dagegen gehen die Anhänger der funktionellen Störung davon aus, dass Einflüsse im gesamten Körpersystem als Ursachen für Migräne zu sehen sind. Diese Einflüsse sind zum Beispiel falsche Ernährung, Ungleichgewicht von Hormonen oder Stressbelastungen. Folge ist, dass das Nervensystem anfälliger wird, plötzlich auf sonst ungefährliche Reize überzureagieren (vergleichbar mit dem Immunsystem bei einer Allergie).

Aktualisiert: 26.09.2017 – Autor: Dagmar Reiche

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