Klatschmohn

Klatschmohn © congerdesign

Die Pflanze wächst bevorzugt an Straßenrändern und in Getreidefeldern und ist weltweit verbreitet. Die medizinisch und als Schönungsdroge in Teemischungen verwendeten roten Blüten stammen vorwiegend aus Wildvorkommen in Ost- und Südosteuropa sowie Marokko.

In der Pflanzenheilkunde werden die Blüten des Klatschmohns (Papaveris rhoeados flos) verwendet.

Klatschmohn und seine Merkmale

Klatschmohn ist eine einjährige, bis zu 80 cm hohe Pflanze, die häufig an Wegrändern oder am Rand von Getreidefeldern anzutreffen ist. Die Stängel sind borstig behaart, die Blätter 1- bis 2-fach gefiedert.

Klatschmohn besitzt zunächst hängende Blütenknospen, welche sich kurz vor der Blüte aufrichten und die charakteristischen zarten, leuchtend roten Kronblätter hervorbringen. Diese wurden früher auch zur Herstellung von roter Tinte genutzt.

Klatschmohn besitzt außerdem eine etwa 1 cm lange Fruchtkapsel.

Klatschmohnblüten als Arznei

Das Drogenmaterial besteht aus den dunkelroten bis dunkelvioletten, zerknitterten Kronblättern. Diese fühlen sich samtig bis filzig an, sind ganzrandig und etwa 4-6 cm groß. Am Grunde der Kronblätter haben diese einen schwarzen Fleck, der beim Aufweichen in Wasser besonders gut hervortritt.

Von Klatschmohn geht kein besonderer Geruch aus, die Pflanze ist mehr oder weniger geruchlos. Klatschmohnblüten schmecken schleimig und etwas bitter.

Autor: Dr. med. Carmen Monasterio

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