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Aldosteronismus, sekundärer

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Aldosteronismus
  • A., sekundärer

A. auf Grund von Störungen des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS). Ätiol.: Organische Ursachen sind renale Ischämie, z.B. bei Nierenarterienstenose, maligner Nephroangiosklerose oder Renin produzierendem Nierentumor. Funktionelle Ursachen können z.B. eine Salzverlustnephropathie, die saluretische Therapie bei Hypertonie (beide verbunden mit Hyponatriämie u. -volämie), eine autosomal-rezessiv vererbte renale Tubulusstörung mit Kaliumverlust (Bartter-Syndrom) oder ein durch Laxanzien- u./oder Diuretikaabusus verursachter Kaliummangel (Pseudo-Bartter-Syndrom) sein. Ein relativer Hyperaldosteronismus kann durch reduzierten Aldosteronmetabolismus z.B. bei kardialen, hepatischen oder renalen Ödemen entstehen.

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