Budd-Chiari-Syndrom

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  • Budd-Chia|ri-Syndrom

  • Englischer Begriff: Budd-Chiari syndrome

  • Biogr.: George B., 1808–1882, Internist, London; Hans Ch.

Krankheitsbild bei Verschluss der Lebervenen (Venae hepaticae) infolge eines in oder außerhalb der Leber ablaufenden Krankheitsgeschehens. Ätiol.: z.B. Thrombose, Tumor, Echinococcus, Endophlebitis obliterans hepatica bzw. Trauma, Narben, Thrombophlebitis migrans, Vaquez-Osler-Syndrom; gehäuft vorkommend v.a. bei Polyzythämie, Pertussis, Peritonitis. Klinik: als akute Erkr. einhergehend mit Symptomen des akuten Bauches, evtl. auch Bluterbrechen u. Übergang in ein Leberkoma; die chronische Form mit Oberbauchschmerzen, Hepato(spleno)megalie, Aszites, Leberfunktionsstörungen (evtl. Subikterus, hepatorenales Syndrom).

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