Choriomeningitis, lymphozytäre

Roche Lexikon Logo
Choriomeningitis
  • Ch., lympho|zytäre

  • Synonyme: LCM (Abk.)

  • Englischer Begriff: lymphocytic ch.

(Armstrong) die durch das LCM-Virus [Fam. Arenaviridae] hervorgerufene Ch. in den USA u. Europa. Manifestiert sich – nach Inkubationszeit von 6–21 Tg. – in Glieder- u. Rückenschmerzen, katarrhalischen Erscheinungen, Augen- u. Atembeschwerden (evtl. infolge atypischer hämorrhagischer Pneumonie), Leber-, Milz-, Lymphknotenschwellungen u. evtl. Meningitis (evtl. nach Intervall; Rekonvaleszenz schleppend); seltener meningoenzephalitische (mit Myoklonien, Hyperkinesen, Hirnnervenlähmung, Mono- u. Hemiparesen) Form. Die Infektion (meist im Spätherbst, Winter) erfolgt durch infizierte, als Virusreservoir fungierende Hamster (als Haustiere), Hausmäuse (Kontakt oder Biss) sowie durch entsprechend kontaminierte Speisen oder inhalierte Staubpartikel.

Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Roche Lexikon – ein Service von Urban & Fischer/Reed Elsevier

Das Roche Lexikon Medizin gibt es auch als Buch, CD-Rom, Kombiausgabe und mit Rechtschreibprüfung.