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Embryopathie

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  • Embryo|pathie

  • Englischer Begriff: embryopathy

Abbildung

die Schädigung des Embryos während des 1. Trimenons bzw. deren krankhafte Auswirkungen als Folge einer Schädigung des mütterlichen Organismus. Ätiol.: Auslöser von Fehlbildungen sind „teratogene Noxen“ (Infektion, körpereigene oder -fremde Giftstoffe [darunter Alkohol; Alkoholembryopathie], physikalische Einwirkungen). Bedeutsam ist die Einwirkung solcher Noxen während der Organentwicklungsphase der Embryogenese, d.h. in der schädigungsempfindlichen („sensitiven“) Entwicklungsphase der Frucht („teratogene Terminations-“ bzw. „Determinationsphase“). Beim Menschen reicht diese Phase vom 18. bis 85. Tag nach der Befruchtung; s.a. Fetopathia, Kyematopathie. Formen: Die Fehlbildungen (u.U. eine Fehl-, Totgeburt) zeigen Abhängigkeit sowohl von der Art der Wirkung bzw. des schädigenden Faktors wie auch v.a. vom Zeitpunkt des Einwirkens, da die „kritische Phase“ für die einzelnen Körperteile u. Organanlagen zeitlich verschieden liegt (s.a. Abb.). – S.a. Strahlen-, Thalidomid-, Sauerstoffmangel-, Virus-, Röteln-Embryopathie).

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