Erregungsausbreitung

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  • Erregungs|ausbreitung

  • Englischer Begriff: spread of stimulus

  • Fach: Kardiologie

die Ausbreitung der im Sinusknoten entstehenden Erregung (Erregungsbildung) über den rechten, dann den linken Herzvorhof (EKG: P-Zacke) u. weiter im spezifischen Erregungsleitungssystem auf das Kammermyokard, zunächst im Herzseptum u. in der Basis des re. septalen Papillarmuskels (EKG: Q-Zacke in V5/V6, R-Zacke in V1/V2), dann von der Herzspitze re. zum Conus pulmonalis, li. zur basisnahen Hinterwand (EKG: RS-Komplex), so dass sich bd. Kammern annähernd gleichzeitig kontrahieren (die Einfluss- vor der Ausflussbahn); s.a. Herzzyklus, Tawara-Schenkel (dort Abb.); aberrierend.

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