Erythrozytenanomalie

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  • Erythrozyten|anomalie

  • Englischer Begriff: erythrocyte anomaly

Abweichung des Erythrozyten von der normalen Form oder Größe, z.B. als Makro-, Mikro-, Megalozyt; s.a. Erythrozyt (dort Abb.). Ist entweder erworben, v.a. bei Stoffwechselstörungen (z.B. Megalozyten bei Vitamin-B12-Mangel, Anulozyten bei Eisenmangel) u. Erkrankungen der Blutbildungssysteme (z.B. Poikilozyten bei Leukämie u. aplastischer Anämie), oder angeboren (z.B. Kugel-, Sichel-, Targetzellen, Elliptozyten; s.a. Fragmentozyt); meist als Folge einer Veränderung der Erythrozytenmembran bei einem Enzymdefekt u. bei pathologischem Hämoglobin; s.a. Erythropathie.

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