H2-Rezeptorenblocker

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  • Englischer Begriff: H2-receptor blockers

Substanzen, die die Magensäuresekretion hemmen. Wirkung: blockieren spezifisch die Histaminrezeptoren (H2-Rezeptoren, s.a. Antihistaminika) der Magenschleimhaut u. bewirken dadurch eine Hemmung der Säuresekretion. Je nach Präparat darüber hinaus spasmolytische, adrenolytische, antiemetische, lokalanästhetische, fungistatische u. sedierende Wirkungen. Wirkst.: z.B. Cimetidin, Ranitidin, Famotidin, Roxatidin, Nizatidin. Anw. als Ulkustherapeutika zur Ther. von Magengeschwüren oder anderen säurebedingten Erkr. des oberen Gastrointestinaltraktes. NW: gastrointestinale Störungen, Ödeme, Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen; sehr selten (durch antiandrogene Effekte) bei Langzeitanw. Potenzstörung, Hyperprolactinämie, Gynäkomastie.

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