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Häm

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  • Englischer Begriff: heme

Abbildung   Tabelle

allgemeine Bez. für Metallporphyrine; z.B. die ungesättigten Komplexverbindungen der Porphyrine mit 2-wertigem u. – koordinativ an die Stickstoffatome angelagertem – Eisen („Hämoverbindung“), die zu Anlagerung z.B. von Sauerstoff, Kohlenmonoxid, Stickstoffbasen befähigt sind. I.e.S. das Proto- oder Ferrohäm (aus Protoporphyrin u. Fe2+ bestehendes reduziertes Hämatin) als farbgebende prosthetische Gruppe des Blut-, Muskelfarbstoffes (Hämo- bzw. Myoglobin) sowie in Enzymen (z.B. in Katalase, Peroxidase, Cytochrom-peroxidase). Wirksam als Überträger für Sauerstoff u. Elektronen, wird v.a. in der Leber aus Succinyl-CoA u. Glykokoll (über verschiedene Porphyrine) gebildet (s.a. Formel u. Tab.); wird abgebaut zu Gallenfarbstoffen. H. ist oxidierbar zu Hämin. Nachweis erfolgt durch das charakteristische Absorptionsspektrum. – S.a. Hämoglobin.

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