Hungerosteopathie

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  • Hunger|osteo|pathie

  • Englischer Begriff: alimentary osteopathy

aus qualitativer u./oder quantitativer (Hunger) Unterernährung resultierende Erscheinungen wie bei Rachitis, Osteoporose u./oder Osteomalazie. Sie sind Folge des verminderten Skelettstoffwechsels, des Abbaus der Knochenmatrix u. der Hungerazidose, aber auch des fehlenden anabolen Reizes bei Vorschädigung des Skeletts (z.B. durch das Klimakterium). „Rheumatische“ Gliederschmerzen, Muskelverkrampfungen, Knochendeformierungen u. Ermüdungsbrüche (Osteopsathyrosis); Blutcalcium- u. Blutphosphorspiegel herabgesetzt, alkalische Serumphosphatase erhöht, Hypoproteinämie, Spongiosararefizierung, Looser-Umbauzonen, Kortikalisverschmälerung u. -aufsplitterung.

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