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Hypertonie, portale

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Hypertonie
  • H., portale

  • Englischer Begriff: portal h.

Erhöhung des Pfortaderdrucks auf über 6 mmHg mit nachfolgender Ausbildung von portosystemischen Umgehungskreisläufen. Ätiol.: gesteigerter splanchnischer Blutfluss u. Zunahme des prä- (z.B. Milzvenenthrombose), intra- (prä- oder postsinusoidal, z.B. Leberzirrhose) oder posthepatischen Widerstands (z.B. Budd-Chiari-Syndrom). Klinik: Splenomegalie, Caput medusae u. Aszites. Kompl.: Blutungen aus Ösophagus-, Fundus-, Stoma- u. Duodenalvarizen sowie aus Hämorrhoiden. Folgeerkrankungen: portale hypertensive Gastropathie, antrale Gefäßektasien, hypertensive Kolopathie, hepatische Enzephalopathie und Aszites. Einteilung der Krankheitsstadien mittels Child-Pugh-Klassifikation.

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