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Hypoventilation, alveoläre

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Hypoventilation
  • H., alveoläre

  • Englischer Begriff: alveolar h.

Störung der äußeren Atmung (respiratorische Insuffizienz) durch für den gegebenen Stoffwechsel unzureichende Belüftung der Lungenalveolen. Führt über einen Anstieg des CO2-Partialdrucks zu Hyperkapnie (CO2-Anreicherung im Blut) mit Anstieg des Standardbicarbonats, über Senkung des Sauerstoff-Partialdrucks in den Alveolen zu Hypoxämie sowie Hypertonie im Lungenkreislauf (bei Chronizität zu Cor pulmonale) sowie auf beiden Wegen zu Anstieg des Liquordrucks. Die Partialinsuffizienz z.B. bei einseitiger Zwerchfelllähmung, die Globalinsuffizienz bei Störung des Atemzentrums, Lähmung der Atemmuskulatur, obstruktiven u. restriktiven Lungenerkrankungen (z.B. Status asthmaticus bzw. Emphysem). S.a. Undine-Syndrom (idiopathische oder primäre H.).

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