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  • Amylismus
    • Amy|lis|mus

    • Englischer Begriff: amylism

    s.u. Amylalkohol.

  • Amylnitrit
    • Amyl|nitrit

    • Synonyme: Salpetrigsäureisoamylester

    • Englischer Begriff: amyl nitrite

    flüchtige, im Luftgemisch explosive Flüssigkeit. Wirkung u. Anw.: Inhalation bewirkt eine momentane kurz dauernde Blutdrucksenkung, ggf. eine Kupierung stenokardischer u. asthmatischer Anfälle; auch als inhalative Testsubstanz verwendet.

  • Amylo-1,6-glucosidase
    • Amylo-1,6-glucosidase

    • Englischer Begriff: amylo-1,6-glucosidase

    Dextrin-1,6-glucosidase.

  • Amyloid
    • Amy|lo|id

    • Englischer Begriff: amyloid

    Abbildung

    (Virchow 1854) niedermolekularer Eiweißkörper (Paraprotein = Amyloidprotein A), der sich bei Amyloidose als grauweiße, speck- oder wachsartige Masse ansammelt. Vork.: lagert sich um retikuläre oder kollagene Fasern in Organen, bevorzugt in Leber oder Niere. Bildet uneinheitliche Eiweiß-Kohlenhydrat-Komplexe mit Glykoproteinen u. Proteoglykanen. Verhält sich bei Behandlung mit Lugol-Lösung färberisch wie Stärke („Amylum“) u. wird dabei im Gewebe elektiv sichtbar. Klinischer Nachweis erfolgt mit der Bennhold-Probe. S.a. Paraamyloid.

  • Amyloid-Polyneuropathie, familiäre
    • Amyloid-Poly|neuro|pathie, familiäre

    • Englischer Begriff: familial amyloid polyneuropathy

    autosomal-dominant erbliche Formen der Amyloidose (AF-A.) mit Polyneuropathie unterschiedlicher Ausprägung, z.B. Typ I (Wohlwill-Andrade), als Typ II das Rukavina-, als Typ III das (van-)Allen-, als Typ IV das Meretoja-Syndrom.

  • amyloide Degeneration
    • amylo|ide Degeneration

    Amyloidose.

  • Amyloidkörper
    • Amyloid|körper

    • Englischer Begriff: amyloid body

    Corpora amylacea.

  • Amyloidose
    • Amy|lo|idose

    • Synonyme: amyloide Degeneration

    • Englischer Begriff: amyloidosis

    Abbildung

    heterogene Gruppe klinischer Zustände mit dem gemeinsamen Kriterium der zumeist extrazellulären (system. oder lokalen) Ablagerung eines jeweils spezifischen Proteins in der geordneten Konformation der antiparallelen Faltblattstruktur (Pathogenese s. Schema.) Klassifik.: Die derzeit noch nicht abgeschlossene, neue Nomenklatur definiert nach der chemischen Struktur der Amyloidfibrillenproteine bzw. ihrer entsprechenden Vorläuferproteine verschiedene Typen: AL-A. (früher primäre A.): Das Fibrillenprotein AL leitet sich von monoklonalen Immunglobulin-Leichtketten oder deren N-terminalen Bruchstücken her u. ist assoziiert mit: a) Plasmazelldyskrasien (A. Lubarsch-Pick); b) anderen B-Zell-Neoplasien mit Mehrproduktion von Immunglobulin-Leichtketten; c) lokalem Amyloid, z.B. Lunge, Trachea, Harnwege; d) hereditären Formen, extrem selten. AA-A.: Vorläufer des Fibrillenproteins AA ist SAA, ein Akute-Phase-Protein des Serums, Apolipoprotein der HDL-Fraktion: a) reaktive A. (früher sekundäre A.): chronischer Infekt, z.B. Tuberkulose, Lepra, Lues, Bronchiektasen; chronische Entzündung, z.B. Colitis ulcerosa, Crohn-Krankheit; Kollagenosen, z.B. systemischer LE, rheumatoide Arthritis; Malignome; subkutaner Heroinabusus; b) idiopathische A. ohne fassbare Grundkrankheit; c) hereditäre A. AF-A.: familiäre A., deren Fibrillenprotein sich von Transthyretin = Präalbuminvarianten mit abnormer Aminosäuresequenz ableitet (familiäre Amyloidpolyneuropathie Typ I–IV). AS-A.: senile A. mit Amyloidablagerung in verschiedenen Organen im Rahmen des Alterungsprozesses: a) senile systemische A.; b) isolierte senile Vorhof-A.; c) senile Aorten-A.; d) Insel-A. des Pankreas; e) senile kardiovaskuläre A. AB-A.: bei Patienten mit Langzeitdialyse. AE-A.: amyloide endokrine Organe, die aus Proteohormonen entstehen (Schilddrüse, Hypophyse). Sonstige definierte A. sind die familiäre amyloide Kardiomyopathie u. hereditäre zerebrale Hämorrhagie; noch nicht definierte A. sind Hautamyloid, Pankreasamyloid bei Diabetes, familiäre nephropathische A. u.a. Klinik: Bei den häufigsten Formen einer generalisierten A. überwiegen im Fall der AA-A. ein mehr hepatosplenorenales, im Fall der AL-A. ein mehr kardiovaskulär-digestives Befallsmuster; AB-A. sparen dagegen diese Organbezirke aus. Gastroenterologische Symptome der A.: Makroglossie, Geschmacksverlust, Dysphagie, Appetitlosigkeit, Völlegefühl; Diarrhöen, Borborygmus, abdominelle Krämpfe, Ulzerationen, Blutungen u. Obstruktionen in Magen u. Dünndarm; sprueartige Symptome, Malabsorption; Hepatomegalie mit auffallend geringen oder keinen Funktionsstörungen; Splenomegalie. Diagn.: Biopsien aus den befallenen Organen.

  • Amylopektin
    • Amylo|pektin

    • Englischer Begriff: amylopectin

    die mit Wasser quellende, kleisternde Hüllensubstanz der Stärkekörner (Amylum); ein hochmolekulares Polysaccharid.

  • Amylopektinose
    • Amylo|pekti|nose

    • Synonyme: Andersen-Syndrom

    • Englischer Begriff: amylopectinosis; glycogenosis type IV

    • Fach: Pathologie

    der zirrhotische Typ IV der Glykogenose mit Ablagerung amylopektinähnlicher Substanz im retikuloendothelialen System.

  • Amylorrhö
    • Amylor|rhö

    • Englischer Begriff: amylorrhea

    Ausscheidung unverdauter Stärke im Stuhl als Folge beschleunigter Darmpassage.

  • Amylose
    • Amy|lo|se

    • Englischer Begriff: amylose

    der lösliche, nicht kleisternde, innere Bestandteil des Stärkekorns (Amylum); ein unverzweigtes Glucose-Polysaccharid (s.a. Amylopektin); gibt Jodblau-Reaktion.

  • Amylum
    • Amy|lum

    • Englischer Begriff: starch; amylum

    das von besonderen pflanzlichen Zellorganellen (= Amyloplasten) durch Assimilation gebildete Polysaccharid „Stärke“: (C6H10O5)x. Besteht als im Stärkekorn abgelagerte Reservestärke aus Amylopektin u. Amylose (4:1). Der Nachweis erfolgt durch Jodblau-Reaktion. Ist enthalten z.B. in Kartoffeln (A. Solani), Weizenkorn (A. Tritici), Reiskorn (A. Oryzae) u. stellt die wichtigste Kohlenhydratquelle der Nahrung dar.

  • Amyoplasia congenita
    • Amyo|pla|sia congenita

    • Englischer Begriff: amyoplasia congenita

    Krankheitsbild der Gruppe Arthrogryposis multiplex congenita mit verminderter Muskulatur der Extremitäten u. charakteristischer Handhaltung.

  • amyostatisches Syndrom
    • amyo|statisches Syndrom

    • Englischer Begriff: amyostatic syndrome

    • Fach: Neurologie

    (Strümpell 1920) Krankheitsbild mit Bewegungsstörungen infolge Erkrankung des extrapyramidal-motorischen Systems, u. zwar bei Parkinsonismus, Wilson-Krankheit; typisch sind Muskelsteifheit (Rigor) u. Bewegungsarmut (Hypo- bzw. Akinese; z.B. als mimische Starre, Fehlen der automatischen Mitbewegungen).

  • Amyotonie
    • Amyo|tonie

    • Englischer Begriff: amyotonia

    • Fach: Neurologie

    Myatonie.

  • Amyotrophie
    • Amyo|trophie

    • Synonyme: Myatrophie

    • Englischer Begriff: amyotrophy

    • Fach: Neurologie

    Muskelatrophie; s.a. Lateralsklerose, amyatrophische.

  • ANA
    • Synonyme: Abk. für antinukleäre(r) Antikörper

    • Englischer Begriff: ANA

    antinukleäre Faktoren.

  • ana partes aequales
    • ana par|tes aequa|les

    • Synonyme: āā (Abk.)

    • Etymol.: latein.

    Rezepturanweisung „zu gleichen Teilen“.

  • Anabiose
    • Ana|biose

    • Synonyme: Kryptobiose

    • Englischer Begriff: anabiosis

    • Fach: Biologie

    „verborgenes Leben“; natürlicher oder künstlich (durch H2O-Mangel, Hypothermie etc.) herbeigeführter Zustand hochgradig gesenkter (= „reduzierter“) Lebensvorgänge (Hypobiose ohne nachweisbare Stoffwechselaktivität); s.a. Scheintod.

  • anabiotisch
    • ana|biotisch

  • anabiotisch 1)
    anabiotisch
    • 1)

    wiederbelebend.

  • anabiotisch 2)
    anabiotisch
    • 2)

    • Englischer Begriff: anabiotic

    Anabiose betreffend.

  • anabol
    • ana|bol

    • Synonyme: anabolisch

    • Englischer Begriff: anabolic

    aufbauend, den Anabolismus betreffend (Gegensatz: katabol); s.a. Anabolica („a. Steroide“).

  • Anabolica
    • Ana|bolica

    • Synonyme: -bolika

    • Englischer Begriff: anabolics

    Androgen-Derivate mit ausgeprägter Wirkung auf den Anabolismus (v.a. die Eiweiß-Biosynthese aus zugeführten Nahrungsproteinen), aber gezielt reduzierten geschlechtsspezifischen (virilisierenden) Effekten. Anw. bei Kachexie, Knochen- u. Muskelkrankheiten; ferner als unzulässige Doping-Mittel.

  • Anabolismus
    • Ana|bolismus

    • Synonyme: Ana|bolie

    • Englischer Begriff: anabolism

    der „Aufbaustoffwechsel“; i.e.S. die – im Wachstumsalter besonders intensive – Umwandlung von Nahrungsstoffen im Zwischen- = Intermediärstoffwechsel in körpereigene Substanz (Ggs.: Katabolismus). – I.w.S. auch die Assimilation.

  • Anabolit
    • Ana|bolit

    • Englischer Begriff: anabolite

    • Fach: Biochemie

    im Stoffwechsel aufgebaute (Anabolismus) Körpersubstanz.

  • Anachorese
    • Ana|cho|re|se

    • 1)
      Rückzug aus bzw... (mehr)
    • 2)
      Absiedlung von krankheitserregenden Mikroorganismen im Bereich eines sanierten... (mehr)
  • Anachorese 1)
    Anachorese
    • 1)

    • Fach: Psychologie

    Rückzug aus bzw. Abkapselung von der Mitwelt.

  • Anachorese 2)
    Anachorese
    • 2)

    • Englischer Begriff: anachoresis

    • Fach: Pathologie

    Absiedlung von krankheitserregenden Mikroorganismen im Bereich eines sanierten Herdbereiches (Fokus), die zu erneuter Herdaktivität führt.

  • Anadenie
    • An|ade|nie

    • Englischer Begriff: anadenia

    Fehlen oder Schwund von Drüsen.

  • Anadidymus
    • Ana|didymus

    • Englischer Begriff: anadidymus

    • Fach: Pathologie

    Zwillingsfehlbildung mit Verdoppelung nur der oberen (griech. = ana) Körperpartien = Duplicitas incompleta anterior (nach anderen Autoren D. i. posterior!).

  • Anaemia
    • An|aemia

    • Synonyme: An|ämie; Blutarmut

    • Englischer Begriff: anemia

    Abbildung   Tabelle

    Verminderung der Hämoglobinkonzentration, des Hämatokrit bzw. der Erythrozytenzahl im Blut unter den unteren Normalwert einer vergleichbaren Bevölkerungsgruppe (Alter, Geschlecht). Diese Definition entspricht den praktischen Erfordernissen, dass die Begriffe Oligämie (Verminderung der Gesamtmenge der Erythrozyten) u. Oligochromämie (Verminderung des Gesamtblutvolumens), Oligozythämie (Verminderung der Gesamtmenge am Blutfarbstoff Hämoglobin) die methodisch schwieriger realisierbare Bestimmung des Gesamtblutvolumens zur Voraussetzung hätten. Pathophysiol.: Funktionell bedeutet das Vorliegen einer A. eine erniedrigte Sauerstoffkapazität des Blutes. Es handelt sich um ein Missverhältnis zwischen Bedarf an Erythrozyten bzw. Hämoglobin im peripheren Blut und der Bedarfsdeckung durch Nachlieferung aus der Knochenmarkproduktion, wobei das Defizit sowohl Hämoglobin als auch Erythrozyten betreffen kann. Einteilung der Anämieformen nach Ätiol. bzw. Pathogen. s. Tab. Die kardiozirkulatorischen Folgen werden im Wesentlichen durch die verminderte Viskosität des Blutes u. die Erhöhung des Herzzeitvolumens bestimmt, wobei Letzteres durch Erhöhung des Schlagvolumens erreicht wird. Diagn.: Anamnese u. körperlicher Befund; abgestuftes System von Laboruntersuchungen, wobei die Indizes von MCH u. MCHC Aussagen in Richtung hypo-, normo- oder hyperchrome A., die Feststellung des Volumens der Zellen (MCV) die Einteilung in mikro-, normo- u. makrozytäre A. und die Retikulozytenzahl Hinweise über aregeneratorische u. hyperregeneratorische Anämieformen erlauben. Auch Formabweichungen der Erythrozyten können pathognomonisch für bestimmte A. sein (z.B. Sichelzellenanämie). Grundsätzlich wird eine Abgrenzung einer sekundären A. als Symptom bei den verschiedensten Grundkrankheiten (u.a. Infektion, Tumoranämie) und der Anämie als Leitsymptom bei eigentlicher Störung der Erythrozytopoese versucht (primäre A.; s.a. Schema).

  • Anaemia drepanocytotica
    Anaemia
    • A. drepano|cytotica

    Sichelzellanämie.

  • Anaemia splenica
    Anaemia
    • A. splenica

    • Englischer Begriff: splenic a.

    A. mit Milzbeteiligung; i.e.S. die „splenogene“ A. (vorwiegend durch Reifungshemmung) bei Hypersplenismus; als Sonderform ferner z.B. bei chron. Malaria, Brucellosen, Kala-Azar (hypochrom, makrozytär; mit Lympho- u. Monozytose, verminderter Gerinnungsfähigkeit). Kann angeboren als A. familiaris splenica (Gaucher-Krankheit) oder erworben sein.

  • anaerob
    • an|ae|rob

    • Englischer Begriff: anaerobic

    • Fach: Biologie

    ohne Vorhandensein bzw. ohne Verbrauch von Sauerstoff.

    • a. Phase
      die nicht Luft-O2-bedürftige Phase eines Stoffwechselvorgangs... (mehr)
  • anaerobe Phase
    anaerob
    • a. Phase

    • Englischer Begriff: a. phase

    • Fach: Biochemie

    die nicht Luft-O2-bedürftige Phase eines Stoffwechselvorgangs, z.B. die Glykolyse.

  • Anaerobier
    • An|ae|ro|bi|er

    • Synonyme: Anaerobionten

    • Englischer Begriff: anaerobes

    die nur bei Nichtvorhandensein von Luftsauerstoff oder auf Nährböden mit negativem Redoxpotential entwicklungsfähigen Mikroorganismen.

  • Anaerobier-Vaginitis
    • An|aerobier-Vaginitis

    unspezif. Vaginitis infolge Infektion durch Gardnerella.

  • Anaerobier, fakultative
    Anaerobier
    • A., fakultative

    • Englischer Begriff: facultative a.

    Erreger, die sowohl mit als auch ohne O2 auskommen.

  • Anaerobier, obligate
    Anaerobier
    • A., obligate

    • Englischer Begriff: obligate a.

    unbedingt anaerob lebende A.; benötigen zur biologischen „Oxidation“ anstelle des – ihre lebenswichtigen Enzyme inaktivierenden Sauerstoffs – als Wasserstoff- = H+-Akzeptor z.B. Nitrat, Carbonat, Sulfat; u.a. Clostridium-Arten, bestimmte Staphylo- u. Streptokokken.

  • Anaerobiose
    • Anaero|biose

    • Synonyme: Anoxybiose

    • Englischer Begriff: anaerobiosis

    • Fach: Biologie

    Lebensvorgänge bei Sauerstoffmangel, v.a. die O2-unabhängigen Lebensvorgänge bei Anaerobiern (Warmblüter vertragen Phasen von O2-Mangel nur kurzzeitig ohne Organschäden, jedoch kann die Verträglichkeit von O2-Mangelzuständen durch Hibernation gesteigert werden).

  • Anaerostat
    • An|aero|stat

    • Fach: Bakteriologie

    luftdicht schließendes 2-teiliges Glasbehältnis mit Absaug- u. Zuleitungsrohr zur Vakuumerzeugung bzw. Beschickung mit indifferenten Gasen, geeignet für Züchtung von Anaerobierarten.

  • Anaesthesia dolorosa
    Anästhesie  >  Anästhesie 1)
    • A. do|lo|ro|sa

    • Englischer Begriff: painful a.

    • Fach: Neurologie

    Ausfall der Oberflächensensibilität, kombiniert mit quälenden örtlichen Schmerzen; v.a. bei frischen Verletzungen des Nervensystems (z.B. Hinterstrangdurchtrennung).

  • Anaesthetica
    • An|aesthetica

    • Synonyme: -ästhetika

    • Englischer Begriff: anesthetics

    • Fach: Pharmazie

    zur Ausschaltung der Schmerzleitung bzw. -empfindung geeignete Mittel geringer Toxizität u. hoher therapeutischer Breite. Unterschieden als Lokalanästhetika u. Allgemeinanästhetika (Mittel für Inhalationsnarkose u. Injektionsnarkose).

  • Anagenhaar
    • Anagen|haar

    • Englischer Begriff: anagen hair

    das noch wurzelscheidenfreie Haar in seiner Wachstumsphase (Anagen|phase; Dauer > 6 J.; nur träge Mitoseaktivität der Haarmatrix).

  • Anagenphase
    • Anagen|phase

    s.u. Anagenhaar.

  • Anakinra
    • Englischer Begriff: anakinra

    gentechnologisch aus E. coli hergestellter humaner Interleukin-1-Rezeptorantagonist; Antirheumatikum zur Anw. in Kombination mit Methotrexat; NW: Lokalreaktionen an der Einstichstelle, Neutropenie.

  • Anaklisis
    • Ana|kli|sis

    • Englischer Begriff: anaclisis

    • Fach: Pädiatrie

    die gefühlsmäßige Abhängigkeit von einem Partner, v.a. die vollständige Abhängigkeit des Säuglings von der Mutter oder der Pflegeperson.

  • Anakrotie
    • Ana|kro|tie

    • Englischer Begriff: anacrotism

    • Fach: Kardiologie

    Dikrotie durch eine zusätzliche Pulswelle im aufsteigenden („anakroten“) Schenkel der Pulskurve; z.B. bei Aortenstenose.

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