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  • Armlösung nach Martius
    Armlösung
    • A. nach Martius

    zunächst Manualhilfe nach Bracht; bei nicht nachfolgenden Armen (wie auch nach vergeblichem Extraktionsversuch am Steiß) kombinierte Armlösung (bei Misslingen deren 1. Aktes Armlösung nach Lövset, bei Misslingen des 2. Aktes „Stopfen“ des vorderen Armes in die Kreuzbeinhöhlung u. klassische Armlösung).

  • Armlösung nach Mueller
    Armlösung
    • A. nach Mueller

    A. bei nicht nach oben geschlagenen Armen durch beidhändigen kräftigen Zug nach unten bis zum Sichtbarwerden von Schulter u. Arm unter der Symphyse, Herausstreifen des Armes u. nachfolgend kräftiger Zug nach oben, wodurch der hintere Arm herausfällt oder leicht herausgestreift werden kann.

  • Armlösung, klassische
    Armlösung
    • A., klassische

    A. bei bis über den Nabel geborenem Kind: Fassen der Beine an den Füßen („Hasengriff“) u. Ziehen des Rumpfes in Richtung der seiner Bauchseite entsprechenden Schenkelbeuge der Mutter, bis die hintere Schulter tief im Beckenausgang steht; über Gesicht u. Brust des Kindes hinweg Vorholen des hinteren Armes (bis zu dessen Herausfallen) durch die in den Geburtskanal eingehende „innere Hand“; „Umlagerung“ der vorderen Schulter nach hinten durch nach oben „stopfende“ Bewegungen; Lösung des anderen Armes; anschließend Entwicklung des Kopfes mit dem Veit-Smellie-Handgriff.

  • Armlösung, kombinierte
    Armlösung
    • A., kombinierte

    (Bickenbach) beginnt mit „klassischer“ Lösung des hinteren Armes, gefolgt von starkem Zug des Kindes nach unten bis zum Hervortreten der vorderen Schulter unter der Symphyse u. Herausstreifen des vorderen Armes.

  • Armödem
    • Arm|ödem

    • Synonyme: Armlymphödem

    Tabelle

    einseitige, i.d.R. allmählich aufgetretene, schmerzlose Schwellung (Lymphödem) eines Armes, meist als Folge einer Schädigung der Lymphabflusswege nach radikaler Mastektomie u./oder Bestrahlung wegen Mammakarzinoms; früher eine häufige Komplikation insbes. der Rotter-Halsted-Operation, jetzt durch Verkleinerung des chirurgischen Eingriffes seltener geworden; geht mit trophischen Störungen einher; therapeutisch schwer beeinflussbar, evtl. Lymphgefäßtransplantation. S.a. Tab.

  • Armplexusanästhesie
    • Arm|plexus|anästhesie

    • Englischer Begriff: brachial plexus anesthesia

    Plexusanästhesie.

  • Armplexuslähmung
    • Arm|plexus|lähmung

    Abbildung

    neurologische Ausfälle (motorisch, sensibel u. vegetativ) im Schultergürtel-Arm-Bereich (Abb.) infolge Schädigung des Armplexus (Plexus brachialis).

    • A., obere
      A. bei Schädigung der C5/C6-Anteile des Armplexus... (mehr)
    • A., untere
      A. bei Schädigung der C8/Th1-Anteile des Armplexus; Ausfälle der kleinen... (mehr)
  • Armplexuslähmung, obere
    Armplexuslähmung
    • A., obere

    • Synonyme: Duchenne-Erb-Lähmung

    • Englischer Begriff: brachial plexus paralysis (Erb-Duchenne type)

    A. bei Schädigung der C5/C6-Anteile des Armplexus. Betrifft – variabel – die Musculi teres minor, deltoideus, biceps, coracobrachialis, rhomboideus, levator scapulae, supra- u. infraspinatus sowie die radialseitige Sensibilität.

  • Armplexuslähmung, untere
    Armplexuslähmung
    • A., untere

    • Synonyme: Déjerine-Klumpke-Lähmung

    • Englischer Begriff: brachial plexus paralysis (Klumpke type)

    A. bei Schädigung der C8/Th1-Anteile des Armplexus; Ausfälle der kleinen Handmuskeln u. der Handbeuger sowie der ulnarseitigen Sensibilität; bei Läsion der Wurzel Th1 Horner-Syndrom.

  • Armprothese
    • Arm|prothese

    s.u. Prothese, s.a. Handprothese, Hook.

  • Armstand
    • Arm|stand

    • Englischer Begriff: positioning of arms

    die Haltung der Arme der Leibesfrucht während der Geburt (normalerweise schräg über der Brust). – s.a. Armvorliegen.

  • Armstrong-Krankheit
    • Armstrong-Krankheit

    • Englischer Begriff: Armstrong's disease

    • Biogr.: Ch. J. A., 1886–1958, Bakteriologe, Washington

    lymphozytäre Choriomeningitis.

  • Armtonus-Reaktion
    • Arm|tonus-Reaktion

    • Englischer Begriff: brachial tonicity reaction

    Tonusveränderungen der Armmuskulatur mit entsprechenden Abweichungen eines oder beider Arme (Arm-Abweichversuch). Vorkommen bei zerebellaren Schädigungen.

  • Armutskrankheiten

      Krankheiten, deren Entstehung nachgewiesenermaßen in Zusammenhang mit einem niedrigen Lebensstandard des/der Erkrankten steht. In den Entwicklungsländern ist dieser Zusammenhang offenkundig (z.B. Eiweißmangel u. dessen Folgekrankheiten, Infektionskrankheiten wegen schlechter hygienischer Verhältnisse etc.), aber auch in den sog. Industrieländern besteht ein Zusammenhang zwischen sozialer Stellung u. dem gehäuften Auftreten bestimmter Erkrankungen. Als klassische A. gelten z.B. Tuberkulose u. Ulcus duodeni, die bei Migranten anteilsmäßig öfter auftreten als bei deutschen Patienten.

    • Armvenensperre
      • Armvenen|sperre

      • Synonyme: -thrombose

      • Englischer Begriff: brachial vein blockade

      Achselvenensperre.

    • Armvorfall
      • Arm|vorfall

      • Englischer Begriff: arm prolapse

      das Vorfallen von Hand u. Arm (= vollständiger A.) oder nur der Hand (= unvollständiger A. = Handvorfall) aus dem Geburtskanal nach dem Blasensprung, u. zwar bei Schädel-, Quer- u. Schräglage.

    • Armvorliegen
      • Arm|vorliegen

      • Englischer Begriff: low lying arm

      • Fach: Geburtshilfe

      regelwidriger Armstand vor dem Blasensprung als Folge aktiver oder passiver Kindsbewegungen; bei Schädellage Arme vor dem Kopf, bei Querlage im unteren Uterinsegment. – Evtl. Vorstufe des Armvorfalles.

    • ARN
      • ARN

      • Synonyme: Abk. für akutes retinales Nekrosesyndrom

      • Englischer Begriff: acute retinal necrosis syndrome

      akute, nekrotisierende Vaskulitis der Netzhaut mit schlechter Prognose. Wird vermutlich durch Herpesviren hervorgerufen.

    • Arndt-Schulz-Gesetz
      • Arndt-Schulz-Gesetz

      • Synonyme: biologisches Grundgesetz

      • Englischer Begriff: Arndt-Schulz law

      • Biogr.: Rudolf A., 1835–1900, Psychiater, Greifswald; Hugo Sch., 1853–1932, Pharmakologe, Greifswald

      Schwache Reize fördern, starke hemmen, stärkste lähmen die Lebenstätigkeit. – Gilt nicht in vollem Umfang für lähmende Stoffe.

    • Arneth-Leukozyten-Schema
      • Ar|neth-(Leukozyten-)Schema

      • Englischer Begriff: Arneth's formula

      • Biogr.: Joseph A., 1873–1958, Internist, Münster

      Einteilung der granulopoetischen Reifungsreihe (Granulozytopoese) in Myelozyten, leicht u. stark eingebuchtete, nicht segmentierte u. segmentierte Granulozyten (mit Unterklassen). S.a. Linksverschiebung.

    • Arnica montana
      • Arnica montana

      • Synonyme: Bergwohlverleih

      • Englischer Begriff: arnica; mountain tobacco

      Abbildung

      Heilpflanze, deren Blüten wirksam sind bei rheumatischen Beschwerden, Entzündungen der Mund- u. Rachenschleimhaut, Entzündungen bei Insektenstichen, Furunkulose, Oberflächenphlebitis. Kontraind.: Allergie auf Korbblütler.

    • Arnika
    • Arnold
      • Arnold

      • Biogr.: 1) Friedrich A., 1803–1890, Anatom, Freiburg; 2) Julius A., 1835–1915, Pathologe, Heidelberg

    • Arnold-Bündel
      Arnold
      • A.-Bündel

      • Englischer Begriff: Arnold's bundle; A.'s tract

      • Biogr.: Friedrich A.

      Tractus frontopontinus.

    • Arnold-Chiari-Syndrom
      Arnold
      • A.-Chiari-Syndrom

      • Englischer Begriff: Arnold-Chiari deformity

      • Biogr.: Julius A.; Hans Ch.

      Hemmungsfehlbildung des Kleinhirns mit dessen Verdrängung (einschließlich hinterer Oblongata-Bereiche) durch das große Hinterhauptsloch in Richtung Wirbelkanal. Führt zu okklusivem Hydrocephalus, Ataxie, Nystagmus, Hirnstamm-, Rückenmarks- u. Hirnnervenkompression (mit Lähmungen, Tetraplegie, Krämpfen, tetanoiden oder epileptischen Anfällen), Haltungsanomalien des Kopfes. Evtl. zusätzlich Fehlbildungen der Schädelbasis u. der Halswirbelsäule (Dysrhaphie).

    • Aromapflege
      • Aroma|pflege

      • Synonyme: Aromatologie

      Einsatz von natürlichen Duftstoffen (Aromatherapie) in der Krankenpflege.

    • Aromastoffe
      • Aromastoffe

      • Englischer Begriff: aromatics

      • Fach: Pharmazie

      natürliche, z.T. appetitanregende Geruchs- u. Geschmacksstoffe in – v.a. pflanzlichen – Lebensmitteln; i.w.S. auch künstliche Aromen. S.a. aromatisch.

    • Aromat
      • Aromat

      • Englischer Begriff: aromatic compound

      • Fach: Chemie

      ringförmige, vom Benzol abgeleitete Verbindung.

    • Aromatase

        Enzym, das Androgene (dort Schema) in Östrogene umsetzt; blockierbar durch Aromatasehemmer, die als Antiöstrogene in der Tumortherapie angewandt werden.

      • Aromatherapie
        • Aroma|therapie

        Behandlung von Erkrankungen durch pflanzliche Duftstoffe. Komplexe chemische Verbindungen in ätherischen Ölen enthalten Duftmoleküle, die nach ihrer Aufnahme in der Nase auf die Stimmungslage wirken sollen. Verabreichung in Form von Bädern, Massageölen, Wickeln u. Inhalationen sowie durch Aufträufeln auf die Zunge; Einsatz v.a. bei psychosomatischen Erkrankungen. Cave: bei Schwangeren, Kleinkindern, Allergie, Epilepsie.

      • aromatisch
          • 1)
            wohlriechend; pharm... (mehr)
          • 2)
            ein Aromat betreffend; s.a... (mehr)
        • aromatisch 1)
          aromatisch
          • 1)

          wohlriechend; pharm wohlriechende ätherische Öle als Aromastoffe enthaltend (z.B. – als „Aromatika“ – a. Tinkturen, Wässer oder Drogen).

        • aromatisch 2)
          aromatisch
          • 2)

          • Englischer Begriff: aromatic

          • Fach: Chemie

          ein Aromat betreffend; s.a. zyklisch.

        • Arotinoide
          • Arotinoide

          synthetische Derivate der Vitamin-A-Säure; stark wirkende Retinoide.

        • arousal reaction
          • arousal reaction

          • Synonyme: Weckreaktion

          • Etymol.: engl.

          • 1)
            das – mit Desynchronisation im EEG einhergehende – Erzeugen hellen Wachbewusstseins... (mehr)
          • 2)
            auf ausreichend starke psychosensuelle Reize im Schlaf-EEG auftretende... (mehr)
        • arousal reaction 1)
          arousal reaction
          • 1)

          das – mit Desynchronisation im EEG einhergehende – Erzeugen hellen Wachbewusstseins durch Sinnesreize, die das (vom Thalamus bis zur unteren Medulla oblongata reichende) aufsteigende retikuläre Aktivierungssystem (Arousal-System) der Formatio reticularis erregen. Dieses System bildet mit dem „diffusen thalamischen Projektionssystem“ eine funktionelle Einheit (= „mesodienzephales Aktivierungssystem“), die für die seelischen Zustände (Grundstimmung, Affekte, Angst etc.) bedeutsam ist.

        • arousal reaction 2)
          arousal reaction
          • 2)

          auf ausreichend starke psychosensuelle Reize im Schlaf-EEG auftretende Aktivität, wobei beim Erwachsenen meist einem K-Komplex mit Serien von Beta-Wellen eine Amplitudenabnahme u. Frequenzbeschleunigung folgen u. das Wiederauftreten der Grundaktivität einleiten bei klinischen Zeichen des Erwachens.

        • Arrector
        • Arrhenoblastom
          • Ar|rhe|no|blastom

          • Englischer Begriff: arrhenoblastoma

          Androblastom.

        • Arrhinenzephalie
          • A(r)|rhin|enzephalie

          • Englischer Begriff: a(r)rhinencephalia

          das angeborene Fehlen des Riechhirns (einschließlich der Bulbi olfactorii); evtl. kombiniert mit medianer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte.

        • Arrhythmia
          • Arrhyth|mia

          • Synonyme: -mie

          • Englischer Begriff: arrhythmia

          Störung einer rhythmischen Tätigkeit; i.e.S. die Störung der regelmäßigen Herzschlagfolge bei Reizbildungs- oder Reizleitungsstörung (s.a. Allorrhythmie, Block, Sinusarrhythmie, Vorhofflimmern u. -flattern, Wenckebach-Periode, Extra-, Ersatzsystole, Pararhythmie, -systolie, Erregungsleitungsstörung) oder aber als respiratorische A.

          • A. absoluta
            regellose Schlagfolge der Herzkammern ohne einen erkennbaren Grundrhythmus... (mehr)
          • A., respiratorische
            die physiologische, vegetativ bedingte Sinusarrhythmie mit Frequenzzunahme... (mehr)
        • Arrhythmia absoluta
          Arrhythmia
          • A. absoluta

          • Synonyme: A. perpetua

          • Englischer Begriff: continuous a.; perpetual a.

          regellose Schlagfolge der Herzkammern ohne einen erkennbaren Grundrhythmus (im EKG meist Vorhofflimmern; gelegentlich frustrane Kontraktionen mit Pulsdefizit); als langsame Form (Kammerfrequenz < 100/Min.) oder als schnelle Form (Kammerfrequenz 100–180/Min.; evtl. als sog. „Absoluta-Anfall“). Ätiol.: Hyperthyreose, Mitralklappenvitium, Myokarditis, koronare Herzkrankheit (meist bei schweren Formen), idiopathisch.

        • Arrhythmie, respiratorische
          Arrhythmia
          • A., respiratorische

          • Englischer Begriff: respiratory a.

          die physiologische, vegetativ bedingte Sinusarrhythmie mit Frequenzzunahme bei Einatmung u. -abnahme bei Ausatmung; sie fehlt unter Belastung, bei Hyperthyreose, diabetischer Neuropathie u. meist im höheren Alter.

        • Arrosion
          • Ar|ro|si|on

          • Englischer Begriff: arrosion

          • Fach: Pathologie

          „Annagen“; die Zerstörung von Organen, insbes. von Blutgefäßen u. Knochen, z.B. durch Entzündung, Geschwüre, Aneurysmapulsationen. – Bei Gefäßarrosion besteht die Gefahr der Arrosionsblutung (in das Gewebe oder ein Hohlorgan, z.B. in den Magen) oder eines Arrosionsaneurysmas, u. zwar als Folge einer Schädigung von außen, z.B. bei Tbc, Ulcus pepticum, oder von innen, z.B. bei ulzeröser Endokarditis der Aorta.

        • Arsen
          • Arsen

          • Synonyme: As (Abk.)

          • Englischer Begriff: arsenic

          Abbildung

          3- u. 5-wertiges Halbmetall; Element mit Atomgew. 74,9216 u. OZ 33. Kommt als Spurenelement in allen Lebewesen vor, ferner ubiquitär in der Natur (v.a. Erdkruste, Wasser u. Luft; Trinkwasser-Grenzwert: 10 mg/m3). Wird langzeitig von Gewebeproteinen gebunden (z.B. in Keratindisulfid der Haut, Haare, Nägel [Mees-Streifen, s. Abb.]), ggf. auch Anreicherung in Leber und Niere. A. wird nur langsam ausgeschieden in Harn, Stuhl, Schweiß u. Atemluft (Knoblauchgeruch). Pharmakolog. Anw. als Therapeutikum ist obsolet. Vergiftung: A. ist in jeder Form giftig (v.a. als Arsin, Arsenik) u. wirkt als Kapillar-, Enzymgift (v.a. Enzyme mit SH- = Thiolgruppen); gilt als Kanzerogen. Bei der akuten Vergiftung (inhalativ oder enteral) choleraähnliche Durchfälle oder Verwirrtheit, Krämpfe, Kreislaufstörungen (bis tödliches Kreislaufversagen); später Leber-, Nierenschäden. Die chronische (meist gewerbliche) Vergiftung führt zu „Arsenschäden“ wie Arsenausschlag (ekzematös, pustulös, geschwürig, evtl. vesikulobullös [Arsenpemphigus] um Mund u. Nase, in Hautfalten, an Schleimhäuten), Ätzgeschwüre, Arsenhyperkeratose u. -melanose, Rumpfhautbasaliome (Basaliom), Haarausfall, Konjunktivitis, Polyneuropathie (sensomotorische Ausfälle; vasomotorische u. troph. Störungen; symmetrisch, peripherwärts fortschreitend). Ggf. entschädigungspflichtige Berufskrankheit.

        • Arsenausschlag
          • Arsenaus|schlag

          • Englischer Begriff: arsenic dermatosis

          s.u. Arsen.

        • Arsenhyperkeratose
          • Arsen(hyper)keratose

          • Englischer Begriff: arsenic keratosis

          chronischer Arsenschaden als Rauigkeit, Rissigkeit, Trockenheit, gelbliche Verfärbung der Haut, Nachdunkeln der Hautfurchen u. kleieförmige Schuppung; die A. durch anorganische Verbindungen auch mit bis linsengroßen Knotenbildungen (= Arsenwarzen; oft mit rotem Hof), bes. an Handtellern u. Fußsohlen. histol Hyperkeratose, Akanthose u. Papillomatose; Präkanzerose; s.a. Arsenkrebs.

        • Arsenik weißes
          • Ar|se|nik (weißes)

          • Synonyme: Weißarsenik

          • Englischer Begriff: white arsenic

          As2O3; Trioxid des Arsens; ein weißes, geschmack- u. geruchloses, sehr giftiges Pulver.

        • Arsenkrebs
          • Ar|sen|krebs

          • Englischer Begriff: arsenic carcinoma

          bösartiger epithelialer Tumor v.a. der Bronchien, Leber, Haut (Letzterer v.a. als Basaliom, als Bowen-Dermatose nach Arsenhyperkeratose); ggf. anzeigepflichtige Berufskrankheit.

        • Arsenmelanose
          • Arsen|melanose

          • Englischer Begriff: arsenic melanosis

          Arsenschaden in Form fleckiger oder flächenhafter, schmutzig grauschwarzer Verfärbungen der Haut unter Bildung pigmentärmerer Inseln durch Ablagerung metallischen Arsens u. – nach längerer As-Zufuhr – als Melaninvermehrung.

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