Medizin-Lexikon: Einträge mit "A"

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  • Astasie
    • Asta|sie

    • Englischer Begriff: astasia

    Unfähigkeit zu stehen oder mangelnde Festigkeit des Stehens. Meist kombiniert mit Gehstörung (= A.-Abasie-Syndrom; vorkommend bei Kleinhirn- oder Brückenhauben-Erkrankung; der Terminus bezeichnet aber auch psychogene Geh- u. Stehstörungen).

  • Astblock
    • Ast|block

    • Fach: Kardiologie

    Arborisationsblock.

  • Asteatosis
    • Astea|to|sis

    • Englischer Begriff: asteatosis

    das Fehlen bzw. der Ausfall der Absonderung von Talg (Stear) bei Atrophie der Talgdrüsen, z.B. beim Sjögren-Syndrom.

  • Aster
    • Aster

    • Synonyme: Astrosphäre

    • Englischer Begriff: aster

    strahlenförmige bzw. sternähnliche Zytoplasmadifferenzierung („Polstrahlen“) aus Mikrotubuli um die an den Zellpolen gelagerten Zentriolen. – Ist nicht mit den Spindelfasern bzw. der – fälschlich auch als A. bezeichneten – Halbspindel = Äquatorialspindel identisch.

  • Astereognosie
    • Astereo|gnosie

    • Synonyme: -gnosis; taktile Agnosie

    • Englischer Begriff: astereognosia; stereoagnosis

    die trotz intakter Sensibilität bestehende Unfähigkeit zu Stereognosie, d.h. zu tastendem Formerkennen; ein Herdsymptom der hinteren Zentral- bzw. unteren Scheitelhirnregion.

  • Astereoskopie
    • Astereo|skopie

    • Englischer Begriff: lack of stereopsis

    die Unfähigkeit zu räumlichem Sehen; bei Begleitschielen (Strabismus concomitans) oder als Stereoamaurose.

  • Asterixis
    • Aste|ri|xis

    • Englischer Begriff: asterixis; flapping tremor

    • Fach: Neurologie

    das „Flügelschlagen“ beim Versuch, eine bestimmte Armhaltung einzunehmen; bei Lebererkrankungen als Flattertremor.

  • Asthenia
    • Asthe|nia

    • Synonyme: -nie

    • Englischer Begriff: asthenia

    Kraftlosigkeit; allgemeine körperliche, i.w.S. aber auch psychische Schwäche, u. zwar konstitutionell (Astheniker) oder erworben (nach „Asthenisierung“).

  • Asthenie universalis congenita
    Asthenia
    • A. universalis congenita

    • Englischer Begriff: generalized congenital a.

    Stiller-Syndrom.

  • Asthenie, neurozirkulatorische
    Asthenia
    • A., neuro|zirkulatorische

    • Englischer Begriff: neurocirculatory a.

    Störungen der Herz- u. Kreislauffunktion sowie weitere Fehlfunktionen des Vegetativums, z.B. nach einem chronischen Infekt, bei Fehl- oder Mangelernährung; meist auf dem Boden einer konstitutionellen Schwäche (Astheniker).

  • Astheniker
    • Synonyme: Leptosomer

    • Englischer Begriff: asthenic (type)

    (E. Kretschmer) der magere, blass-schmalgesichtige „asthenische“ Konstitutionstyp; mit langen, dünnen Gliedmaßen, Langhalsigkeit, relativ kleinem Kopf u. schmalem, flachem Brustkorb.

  • asthenisch
    • Englischer Begriff: asthenic

    kraftlos; schwach reagierend (Ggs. sthenisch), auf Asthenie bzw. den Astheniker bezüglich.

  • asthenische Psychopathie
    asthenisch
    • a. Psychopathie

    Psychasthenie.

  • Asthenokorie
    • Astheno|korie

    • Englischer Begriff: asthenocoria

    Trägheit der Pupillenreaktion.

  • Asthenopie
    • Asthen|opie

    • Englischer Begriff: asthenopia

    subjektive Augenbeschwerden infolge Überbeanspruchung; u. zwar als Verschwommensehen, verbunden mit Kopfschmerzen, evtl. auch mit Migräne, Tränenträufeln, Lichtscheu.

  • Asthenopie, akkommodative
    Asthenopie
    • A., akkommodative

    • Englischer Begriff: accommodative a.

    „optische A.“, d.h. infolge einer dem Arbeitsabstand nicht gemäßen Akkommodation (z.B. bei Presbyopie, Hypermetropie).

  • Asthenopie, muskuläre
    Asthenopie
    • A., muskuläre

    • Englischer Begriff: muscular a.

    die A. bei Konvergenzschwäche (bei Heterophorie).

  • Asthenopie, nervöse
    Asthenopie
    • A., nervöse

    • Englischer Begriff: nervous a.

    A. bei nervlicher Überlastung (z.B. in der Rekonvaleszenz).

  • Asthenozoospermie
    • Astheno(zoo)spermie

    • Englischer Begriff: asthenospermia

    verminderte Beweglichkeit (u. Vitalität) der Spermien im Ejakulat; s.a. Spermatogramm.

  • Asthenurie
    • Asthen|urie

    • Englischer Begriff: asthenuria

    Unvermögen zur Harnkonzentrierung; Hyposthenurie.

  • Ästhesioneuroblastom
    • Äs|thesio|neuro|blastom

    • Englischer Begriff: olfactory neuroblastoma

    langsam wachsender bösartiger Tumor der Riechregion der Nase; mit in (Pseudo-)Rosetten angeordneten Neurozyten u. -blasten. Klinik: Nasengangverlegung, Nasenbluten, Tränenfluss, Geruchsverlust.

  • Asthma
    • Asth|ma

    • Etymol.: griech. = erschwertes Atmen

    • Englischer Begriff: asthma

    anfallsweise hochgradige Atemnot; i.e.S. als Asthma bronchiale.

    • A. bronchiale   Abbildung
      reversible obstruktive Ventilationsstörung mit Enge der Atemwege und anfallsweiser... (mehr)
    • A. cardiale
      Atemnot infolge vermehrter Stauung im kleinen Kreislauf bei Linksherzinsuffizienz... (mehr)
    • A. nasale
      reflektorisch ausgelöstes A. bronchiale bei Erkrankung der Nasenhöhle... (mehr)
    • A. uraemicum
      symptomatische asthmoide Zustände bei Urämie, u. zwar infolge seröser... (mehr)
  • Asthma bronchiale
    Asthma
    • A. bron|chia|le

    • Synonyme: Bronchialasthma

    • Englischer Begriff: bronchial a.

    Abbildung

    reversible obstruktive Ventilationsstörung mit Enge der Atemwege und anfallsweiser Atemnot infolge von Bronchospasmus, Schleimhautödem u. Hypersekretion eines zähen Schleims. Ätiol. u. Einteilung: Ursache ist eine Atemwegsobstruktion auf dem Boden eines hyperreaktiven Bronchialsystems, ausgelöst durch exogene oder endogene Reize. Extrinsic-Asthma wird ausgelöst durch exogene Allergene, meist als IgE-vermittelter Allergietyp I (Soforttyp). Auslöser sind v.a. Pollen, Hausstaubmilben, Insektenallergene, Tierhaare, Schimmelpilze, Mehlstaub (Bäckerasthma) u. Konservierungsstoffe, später auch unspezifische Stimuli. Findet sich zumeist bei Kindern u. Jugendlichen. Das (seltenere) Intrinsic-Asthma beginnt eher im Erwachsenenalter und wird ausgelöst durch Infekte, Anstrengung (exercise induced asthma), Medikamente, Konservierungs- oder Farbstoffe u. Nahrungsmittel (pseudoallergisches Asthma) sowie emotionale Faktoren. Häufig Mischformen von beiden. Klinik: plötzlich u. oft nachts (Vagotonus!) einsetzendes Gefühl der Brustenge mit hochgradiger Atemnot (Dyspnoe bzw. Orthopnoe). Drang zum Aufsitzen (u. Aufstützen), exspiratorischer Stridor (pfeifendes Atmen), evtl. auch Zyanose sowie Aushusten zähen Schleimes. Der Anfall kann bis zu Stunden, evtl. sogar tagelang dauern (Status asthmaticus). Diagn.: klinischer u. auskultatorischer Befund, Labor (Diff.-BB, Sputum), Allergiediagn. (Prick-Test, IgE, Rast), Lungenfunktionstest. Ther.: medik. Behandl. bei Beschwerden u. zur Erhaltung einer subjektiv zufrieden stellenden Lebensqualität (Antiasthmatica). Kompl.: Nach längerer Krankheitsdauer treten chronische Bronchitis, Lungenemphysem, Bronchiektasien, Atelektasen oder Cor pulmonale sowie respiratorische Insuffizienz auf.

  • Asthma cardiale
    Asthma
    • A. car|dia|le

    • Synonyme: Herzasthma

    • Englischer Begriff: cardiac a.

    Atemnot infolge vermehrter Stauung im kleinen Kreislauf bei Linksherzinsuffizienz; Anfälle meist nachts im Liegen, d.h. bei Zunahme des venösen Rückflusses bzw. des zentralen Blutvolumens. Außer der Dys- u. Orthopnoe tritt evtl. auch ein akutes Lungenödem mit blutigem Auswurf auf.

  • Asthma nasale
    Asthma
    • A. na|sa|le

    • Englischer Begriff: nasal a.

    reflektorisch ausgelöstes A. bronchiale bei Erkrankung der Nasenhöhle.

  • Asthma uraemicum
    Asthma
    • A. ur|aemi|cum

    • Englischer Begriff: uremic a.

    symptomatische asthmoide Zustände bei Urämie, u. zwar infolge seröser Durchtränkung der Lunge (erhöhte Durchlässigkeit der Alveolar- u. Kapillarwandungen; evtl. mit kardialer Komponente).

  • Asthmatoid
    • Asthma|to|id

    • Synonyme: asthmoide Bronchitis

    • Englischer Begriff: asthmatoid; asthmoid

    chronische Bronchitis spastisch-allergischen Charakters. – Ist von Asthmabronchitis nicht immer zu unterscheiden.

  • Astigmatismus
    • Astig|matismus

    • Synonyme: Stabsichtigkeit; Zerrsichtigkeit

    • Englischer Begriff: astigmatism

    Abbildung

    nichtpunktuelle Abbildung durch das dioptrische = abbildende System des Auges infolge Hornhautverkrümmung (s.a. Linsenastigmatismus). Diagn.: Nachweis u. Messung der ungleichen Krümmungsradien mit Strichskiaskop sowie Astigmometer (mit dem die Meridiane stärkster bzw. schwächster Brechkraft, die „Hauptschnitte“, bestimmt werden zum – möglichen – Ausgleich durch zylindrische bzw. durch torische Gläser); s.a. Abb. Formen: unterschieden als A. simplex („einfacher A.“; ein Hauptschnitt ist normal = emmetrop, der andere ametrop; Korrekturmöglichkeit durch Zylinderglas); A. compositus (bd. Hauptschnitte sind entweder hyper- oder myop); A. mixtus (ein Hauptschnitt ist hyperop, der andere myop); A. rectus u. A. inversus („A. nach der Regel“ bzw. „gegen die Regel“; d.h., der vertikale Hauptschnitt ist stärker gekrümmt, stärker brechend als der horizontale bzw. umgekehrt); regulärer u. irregulärer A. (mit regelmäßiger Hornhautwölbung bzw. mit unregelmäßiger Wölbung, d.h. mit mehreren Radien in jedem Meridian; Korrektur ist nur durch Haftschalen möglich); A. obliquus (mit schrägen Hauptschnitten), A. totalis (Hornhaut- u. Linsenastigmatismus).

  • Astigmatometer
    • Astigm(at)o|meter

    • Synonyme: -skop

    • Englischer Begriff: astigm(at)ometer; astigm(at)oscope

    optisches Messgerät (s.a. Ophthalmometer) zur Erkennung u. „Ausmessung“ des hornhautbedingten Astigmatismus aus dem – apparativ korrigierbaren – Abstand zweier Hornhautspiegelbilder; s.a. Placido-Scheibe.

  • Ästivo-Autumnalfieber
    • Ästivo-Autumnal|fieber

    • Synonyme: Sommer-Herbstfieber

    • Englischer Begriff: estivo-autumnal fever

    die Malaria tropica.

  • Astomie
    • Asto|mie

    • Englischer Begriff: astomia

    angeborenes Fehlen des Mundes („Stoma“).

  • Astragalus
    • As|tra|ga|lus

    • Englischer Begriff: astragalus

    • Fach: Anatomie

    Talus.

  • Astroblastom
    • Astro|bla|stom

    • Englischer Begriff: astroblastoma

    • Fach: Pathologie

    aus den neuroepithelialen Mutterzellen des Astrozyten (= Astroblast = juveniler Astrozyt) bestehende Sonderform des „protoplasmatischen“ Astrozytoms mit radiärer Zellanordnung u. Neigung zu zystischem Zerfall.

  • Astroglia
    • Astro|glia

    • Englischer Begriff: astroglia

    aus Astrozyten bestehende Makroglia.

  • Astrosphäre
    • Astro|sphäre

    • Englischer Begriff: astrosphere

    Aster.

  • Astrozyt
    • Astro|zyt

    • Synonyme: Sternzelle

    • Englischer Begriff: astrocyte

    Abbildung

    Makrogliazelle (Glia) mit strahlenförmigen Fortsätzen; als protoplasmatischer A. (plump, zellplasmareich, fortsatzarm; v.a. im „Grau“ des ZNS) u. als faseriger A. („Spinnenzelle“; mit kleinem Zellleib, langen dünnen Fortsätzen u. vielen Fibrillen; v.a. in weißer Substanz).

  • Astrozytome
    • Astro|zytom(e)

    • Englischer Begriff: astrocytoma(s)

    Abbildung   Tabelle

    Tumoren aus der Gruppe der Gliome. Von Astrozyten verschiedenen Reifegrades gebildete Tumoren des Zentralnervensystems, v.a. des Gehirns (intrakranielle Tumoren, bevorzugte Lokalisation: Großhirn). Klassifik.: A. kommen in allen Malignitätsgraden zwischen I u. IV vor (histologische Klassifikation entsprechend den WHO-Empfehlungen; s.u. Hirntumoren), wobei A. Grad IV häufig als Glioblastome bezeichnet werden. A. Grad I sind selten, Lokalisation meist im Kleinhirn, früher als Spongioblastome bezeichnet, heute entsprechend ihrem Zellaufbau als pilozytische A. Die histologische Zuordnung der A. kann schwierig sein, da Mischformen mit Oligodendrogliomen möglich sind. Im Zweifelsfall wird von „Mischgliomen“ gesprochen. Klinik: Symptome der A. entsprechend der Lokalisation (bei oft langer Anamnese), z.B. funktionelle Störungen, Kopfschmerzen, Wesensveränderungen, epileptische Anfälle. Diagn.: Computer-, Kernspintomographie, Hirnszintigraphie, -angiographie; s. Abb. Ther.: Als hirneigene Tumoren wachsen A. nicht abgegrenzt vom Hirngewebe, so dass die vollständige operative Entfernung (trotz „gutartiger“ Wachstumstendenzen) oft nicht möglich ist u. Rezidive häufig auftreten (Ausnahme: pilozytische A. des Kleinhirns bei Kindern).

  • Astrup-Methode
    • Astrup-Methode

    • Englischer Begriff: micro-Astrup method

    (1956) Mikromethode zur Bestimmung des pH u. des Kohlendioxids im Arterien- u. Kapillarblut mittels einer speziellen Apparatur (ermöglicht die Ermittlung auch weiterer Säure-Basen-Messgrößen mittels Henderson-Hasselbalch-Gleichung oder aus einem Nomogramm).

  • AStT

      Abk. für Antistaphylolysin-Titer bzw. -Test.

    • Asyllabie
      • Asyl|la|bie

      • Englischer Begriff: asyllabia; asyllabism

      • Fach: Neurologie

      das Unvermögen zu Silbenerkennung u. -bildung aus den einzelnen Buchstaben bzw. Lauten als Sonderform der – syllabären – Agraphie, Alexie bzw. Aphasie.

    • Asymbolie
      • Asym|bo|lie

      • Englischer Begriff: asymbolia

      Störung der „Symboläußerung“ (= motorische A.) oder des „Symbolverständnisses“ (= sensorische A. = Symbolagnosie).

    • Asymmetriefehler, optischer
      • Synonyme: Koma

      • Fach: Ophthalmologie

      optischer Abbildungsfehler, bei dem ein seitlich der optischen Achse gelegener Dingpunkt als ovale, einseitig unscharfe Zerstreuungsfigur abgebildet wird.

    • asymptomatisch
      • asym|ptomatisch

      • Englischer Begriff: asymptomatic

      ohne – erkennbare – Krankheitszeichen.

    • asynchron
      • asyn|chron

      • Englischer Begriff: asynchronous

      ungleichzeitig. – Ggs. synchron.

    • Asynergie
      • Asyn|er|gie

      • Englischer Begriff: asynergy

      • Fach: Neurologie

      Ataxie durch Störung der zweckmäßigen Abstimmung der Muskeltätigkeit; i.e.S. die bei Erkrankung des Kleinhirns u. des extrapyramidal-motorischen Systems vorkommende Störung der für Willkürbewegungen erforderlichen automatischen Hilfsinnervation.

    • Asynklitismus
      • Asyn|klitismus

      • Englischer Begriff: asynclitism

      die asynklitische Kopfeinstellung unter der Geburt, d.h. das Abweichen der Sagittalnaht von der Beckenführungslinie beim Eintritt des Kopfes des Kindes in das kleine Becken; Ggs. Synklitismus.

    • Asynklitismus, hinterer
      Asynklitismus
      • A., hinterer

      • Synonyme: Litzmann-Obliquität

      • Englischer Begriff: posterior a.; Litzmann obliquity

      der A. i.S. der Verschiebung der Sagittalnaht in Richtung Symphyse; verstärkt als Hinterscheitelbeineinstellung, d.h. mit der hinteren Scheitelbeinschuppe „in Führung“; ist weniger günstig; als Extrem die hintere Ohrlage. S.a. Röderer-Einstellung.

    • Asynklitismus, regelrechter
      Asynklitismus
      • A., regelrechter

      • Synonyme: physiologischer oder vorderer A.; Naegele-Obliquität

      • Englischer Begriff: anterior a.; Naegele obliquity

      die auch bei normalem Geburtsablauf vorkommende kurzzeitige Sagittalnahtverschiebung in Richtung Kreuzbein mit Übernahme der „Führung“ durch die vordere Scheitelbeinschuppe; in verstärkter Form, d.h. als Vorderscheitelbeineinstellung, der günstigste Eintrittsmechanismus bei geradverengtem Becken (im Extremfall als vordere Ohrlage).

    • Asystolie
      • Asy|stolie

      • Englischer Begriff: asystole

      Ausbleiben der Herzkontraktion (Systole) infolge von Vagusreflexen, Reizbildungs-, Reizleitungsstörungen, bei Arbeitsmyokardschaden. EKG: vollständiger Aktivitätsverlust („Null-Linien-EKG“). – s.a. Herzstillstand, Reanimation.

    • Aszendenstyp
      • Aszendens|typ

      • Synonyme: Rechtsobstipation

      die meist atonisch bedingte Stuhlverhaltung v.a. im aufsteigenden Dickdarm (Colon ascendens).

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