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  • Ätzgifte
    • Ätz|gifte

    • Englischer Begriff: caustic poisons

    konzentrierte Säuren u. Laugen, Ammoniak u. die Ätzalkalien als Stoffe, die Zelleiweiß zerstören (fällen, lösen oder oxidieren) u. so zu flächenhaften Nekrosen führen (Koagulations-, Kolliquationsnekrose) sowie zu Schorfbildungen; s.a. Laugen-, Säureverätzung.

  • Ätzmittel
    • Synonyme: Escharotika; Kaustika

    • Englischer Begriff: caustics

    • Fach: Pharmazie

    Ätzalkalien, Mineralsäuren, Schwermetallsalze u. andere. Anw. als Mittel zur gezielten Zerstörung krankhaften Körpergewebes durch Eiweißdenaturierung; z.B. zur Entfernung von wucherndem Granulationsgewebe (z.B. Silbernitrat), zur Blutstillung (FeCl3) in Form von Ätzpaste, -stiften (Styli caustici).

  • Au
    • Englischer Begriff: Au

    Kurzzeichen für Gold (latein.: aurum).

  • Au-Antigen
    • Synonyme: Abk. für Australia-Antigen

    s.u. Hepatitis-B-Antigene.

  • Au-SH-Antigen
    • Au-SH-Antigen

    • Synonyme: Abk. für Australia-SH-Antigen

    • Englischer Begriff: Au(s) antigen

    s.u. Hepatitis-B-Antigene.

  • AUC
    • AUC

    • Etymol.: engl.

    Akronym aus area under the curve (Integral der Blutkonzentrationskurve eines Pharmakons [als pharmakokinet. Größe]; s.u. Bioverfügbarkeit).

  • Audimutitas
    • Audimutitas

    motorische Hörstummheit, d.h. die über das 3. Lj. hinaus bestehende Stummheit (Mutitas) oder erheblich verzögerte Sprachentwicklung bei normalem Gehör u. durchschnittlicher Intelligenz.

  • Audiogramm
    • Audio|gramm

    • Englischer Begriff: audiogram

    Abbildung

    bei der Audiometrie gewonnene graphische Darstellung der Messwerte in Form einer Kurve. Erfassung der Frequenz auf der Abszisse u. der Tonintensität (in dB) auf der Ordinate. S. Abb.

  • Audiometer
    • Audio|meter

    • Englischer Begriff: audiometer

    Gerät für die Audiometrie; besteht im Wesentlichen aus einem Tongenerator (für Erzeugung von Tönen der Frequenz zwischen 64 u. 800 Hz), einem Tonintensitätsregler (ermöglicht stufenweise Verstärkung jedes Tones bis auf ca. 120 dB), einem elektroakustischen sowie einem elektromagnetischen Wandler für die Prüfung der Luft- bzw. Knochenleitung (Kopfhörer mit Gummiabdichtung bzw. „Knochenhörer“ zum Aufsetzen an das Mastoid oder die Stirn) u. einem Generator für Vertäubungsgeräusche (Ausschaltung des anderen Ohres).

  • Audiometrie
    • Audio|metrie

    • Englischer Begriff: audiometry

    die mittels Audiometer vorgenommene quantitative u. qualitative elektroakust. Hörprüfung, bei der der Proband die jeweils eben noch wahrgenommene Tonintensität anzuzeigen hat (Reintonaudiometrie), wobei die subjektiven Messwerte als Audiogramm erfasst werden. Dient zur Diagnostik von Hörstörungen, zur Beurteilung möglicher hörverbessernder Operationen, zur Hörgeräteanpassung etc. – Spezielle Methoden sind u.a. die Sprach-, Kinder-A. (z.B. Spiel-, Reflex-A., electric response audiometry).

  • Audiometrie, überschwellige
    Audiometrie
    • A., überschwellige

    • Englischer Begriff: supraliminal a.

    A. für Laute oberhalb der Hörschwelle; zur Differenzierung von Innenohr- u. Hörnervenstörungen; s.a. Recruitment.

  • Auditio
    • Auditio

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: audition; hearing

    Hören, Hörvermögen. Auch psych Stimmenhören (Audition; Phonem; s.a. Halluzination, akustische).

    • A. colorata
      die Farbempfindung (Chromästhesie) als Begleitphänomen bestimmter Töne... (mehr)
  • Auditio colorata
    Auditio
    • A. colorata

    die Farbempfindung (Chromästhesie) als Begleitphänomen bestimmter Töne (Synästhesie).

  • auditivus
    • audi|tiv(us)

    • Synonyme: -torius

    • Englischer Begriff: auditory

    das Gehör (Auditus) betreffend.

  • Auditus
    • Auditus

    das Gehör (Hören, Hör...).

  • Auer-Stäbchen
    • Auer-Stäbchen

    • Englischer Begriff: Auer bodies; A. rods

    • Biogr.: John A., 1875–1948, Pharmakologe, St. Louis

    Zellorganellen aus azurophilen Granula im Zytoplasma weißer blastärer Vorstufen von Blutzellen der myeloischen Reihe (Myeloblasten, Promyelozyten) bei akuter myeloischer Leukämie u. myelodysplastischen Syndromen (sind Anhalt für den myeloischen Ursprung der Blasten).

  • Auerbach-Plexus
    • Auerbach-Plexus

    • Englischer Begriff: Auerbach's plexus

    • Biogr.: Leopold A., 1828–1897, Physiologe, Breslau

    Plexus myentericus.

  • Aufbaustoffwechsel
    • Aufbau|stoffwechsel

    Anabolismus.

  • Aufbautraining

      in der Rehabilitation von Verletzungen des Bewegungsapparates eingesetzte Form der medizinischen Trainingstherapie. Trainingselemente sind Krafttraining, Ausdauertraining u. Dehntechniken. Das A. schließt sich an die (postoperative) physiotherap. Behandlung an u. verläuft in vier Phasen, deren zeitliche Definition insbesondere von der Art der Verletzung, dem durchgeführten Operationsverfahren, dem Heilungsverlauf u. der Kondition des Pat. abhängt: 1. Phase – Mobilisation (frühfunktionelle Therapie); 2. Phase – Stabilisation (funktionelle Therapie); 3. Phase – funktionelles Muskelaufbautraining (uneingeschränkte Funktionsfähigkeit); 4. Phase – Muskelbelastungstraining (uneingeschränkte Belastungsfähigkeit). Prinzip: Durchführung nach festgelegten Trainingsprinzipien. Frühfunktionelle Ther.: Im Mittelpunkt steht die Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit. Trainingsziele sind die Stabilisierung der Muskulatur sowie die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination u. Beweglichkeit. Trainingsmethoden sind u.a. Gangschulung, Muskeldehnung, Ausdauertraining, isometrisches u. dynamisches Krafttraining. Die Trainingsdosierung beträgt ca. 60 Min. pro Trainingseinheit, für Freizeitsportler z.B. zwei Einheiten pro Woche über einen Zeitraum von 1–3 Wochen. Funktionelle Ther.: Trainingsziel ist der Ausbau der in der 1. Phase genannten Ziele. Die Trainingsmethoden werden um isokinetisches (Isokinetik) u. auxokinetisches Krafttraining erweitert. Die Trainingsdosierung beträgt ca. 60–90 Min. pro Trainingseinheit, für Freizeitsportler z.B. eine Einheit pro Tag über einen Zeitraum von 1–5 Wochen. Funktionelles Muskelaufbautraining: Neben dem Ausbau der in der 2. Phase genannten Trainingsziele werden Reaktionsschnelligkeit, funktionelle u. sportartspezifische Bewegungsmuster und die Integration von Teilbewegungen zu Gesamtbewegungen (z.B. Gehen oder Laufen) geübt. Zu den Trainingsmethoden zählen nun zusätzlich Intervalltraining sowie Komplextraining. Die Trainingsdosierung beträgt ca. 60–90 Min. pro Trainingseinheit, für Freizeitsportler z.B. eine Einheit pro Tag über einen Zeitraum von 2–6 Wochen. Muskelbelastungstraining: Neben dem Ausbau der in der 3. Phase genannten Trainingsziele werden Kraft- u. Schnelligkeitsausdauer sowie Sprungkraft u. Belastbarkeit optimiert. Die Trainingsmethoden werden ergänzt um sportartspezifische Trainingsformen. Die Trainingsdosierung beträgt ca. 60–90 Min. pro Trainingseinheit, für Freizeitsportler z.B. 1–2 Einheiten pro Tag über einen Zeitraum von 2–6 Wochen.

    • Aufbewahrungsfrist; -pflicht
      • Aufbewahrungs|frist; -pflicht

      s.u. Krankengeschichte.

    • Aufbrauchperniziosa
      • Aufbrauch|perniziosa

      als Aufbrauchkrankheit auftretende megaloblastische Anämie bei bösartigen Tumoren der Blutbildungsgewebe u. während der Schwangerschaft; vermutlich Folge eines Mangels an Vitamin B12 u. Folsäure im Zusammenhang mit der übersteigerten Zellproliferation.

    • Aufdecktest
      • Auf|deck|test

      • Fach: Ophthalmologie

      beim Abdecktest die Beobachtung des zuletzt freigegebenen Auges, das normalerweise in seiner Stellung verharrt (jedoch nicht bei Amblyopie, Heterophorie).

    • Auffrischungsimpfung
      • Auffrisch(ungs)|impfung

      • Englischer Begriff: booster vaccination

      erneute Impfung mit dem spezifischen Antigen zur Erzielung eines Wiederanstiegs des Antikörpertiters; Booster-Effekt, Recall-Antigene, anamnestische Reaktion.

    • aufgeschobene Wundversorgung
    • Aufguss
      • Aufguss

      • Englischer Begriff: infusum; infusion

      • Fach: Pharmazie

      Infus.

    • Aufgusstierchen
      • Aufguss|tierchen

      • Synonyme: Infusorien

      • Englischer Begriff: infusoria

      die im Wasser eines Heu-Aufgusses aus Dauerzysten entstandenen Einzeller (z.B. Pantoffeltierchen).

    • Aufhellung
      • Auf|hellung

      • Englischer Begriff: lucency

      • Fach: Radiologie

      vermehrt strahlendurchlässiger Bezirk, der sich im Positivbild (z.B. Schirmbild) relativ hell, im Negativbild (Film) aber relativ dunkel darstellt. S.a. Verschattung.

    • Aufklärungspflicht
      • Aufklärungs|pflicht

      die ethische u. rechtliche Verpflichtung des Arztes zur Aufklärung des Patienten über diagnostische u. therapeutische Maßnahmen u. deren Risiko.

      • 1)
        Aufklärung über die Art der ärztlichen Einwirkung („Eingriffsaufklärung“)... (mehr)
      • 2)
        Pflicht zur Aufklärung über die Diagnose... (mehr)
      • 3)
        Aufklärung des Patienten zur Wahrung schutzwürdiger Interessen, die nicht... (mehr)
    • Aufklärungspflicht 1)
      Aufklärungspflicht
      • 1)

      • Synonyme: Selbstbestimmungsaufklärung

      Aufklärung über die Art der ärztlichen Einwirkung („Eingriffsaufklärung“) als eine Körperverletzung im rechtlichen Sinne, die durch eine rechtswirksame Einwilligung des Patienten gedeckt sein muss. Die Rechtswirksamkeit der Einwilligung setzt voraus, dass der Patient vom Arzt in einem individuellen Gespräch über den vorgesehenen Eingriff so umfassend wie möglich aufzuklären ist. Ziel soll sein, dass der Patient durch Abwägung der für u. gegen einen Eingriff sprechenden Gründe seine Entscheidungsfreiheit und damit sein Recht auf Selbstbestimmung bewahren kann.

    • Aufklärungspflicht 2)
      Aufklärungspflicht
      • 2)

      • Synonyme: Diagnoseaufklärung

      Pflicht zur Aufklärung über die Diagnose. Sie besteht bei ausdrücklichem Wunsch des Patienten oder wenn – für den Arzt ersichtlich – die Unkenntnis der Diagnose den Patienten in seiner weiteren persönlichen Entwicklung erheblich behindern würde.

    • Aufklärungspflicht 3)
      Aufklärungspflicht
      • 3)

      • Synonyme: Sicherungsaufklärung

      Aufklärung des Patienten zur Wahrung schutzwürdiger Interessen, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Wirken des Arztes stehen, z.B. Aufklärung des Patienten vor einer ambulanten Narkose über Verkehrsunfähigkeit für einen bestimmten Zeitraum.
      Eine Aufklärungspflicht kann dann entfallen, wenn der Patient selbst Arzt oder Angehöriger eines medizinischen Assistenzberufes ist oder bei früheren Behandlungen bereits aufgeklärt wurde, wenn der Patient erklärtermaßen oder stillschweigend auf eine Aufklärung verzichtet, sowie wenn eine Verständigung mit dem Patienten nicht möglich ist (z.B. bei Bewusstlosigkeit), die Behandlung aber nicht verzögert werden kann; im letzteren Fall wird von der mutmaßlichen Einwilligung des Patienten ausgegangen. Für die Aufklärung gilt: Der Patient muss höchstpersönlich aufgeklärt werden, die Aufklärung muss rechtzeitig erfolgen, d.h., der Patient muss zum Zeitpunkt der Aufklärung noch in vollem Besitz seiner Erkenntnis- u. Entscheidungsfähigkeit sein (Ausnahme: z.B. Bewusstlosigkeit). Stil u. Ausdrucksweise der Aufklärung müssen dem Alter u. Bildungsstand des Patienten angepasst sein.

    • Auflage
      • Auf|lage

      therapeutische Packung, Kompresse.

    • Auflichtmikroskopie
      • Auf|licht|mikro|skopie

      • Englischer Begriff: reflective light microscopy

      Mikroskopie, bei der das – meist undurchsichtige – Objekt von der Beobachtungsseite her beleuchtet wird; v.a. zur Untersuchung von Oberflächenstrukturen, z.B. der Haut (Dermatoskopie); u.a. als Fluoreszenzmikroskopie (Beleuchtung mit UV-Licht), Kolposkopie.

    • Aufliegen
      • Auf|liegen

      • Englischer Begriff: decubitus

      • Fach: Pathologie

      Dekubitus.

    • Auflösungsvermögen
      • Auflösungs|vermögen

      • Englischer Begriff: resolution

      • 1)
        die Grenze des Erkennens der geringsten Tondifferenzen durch das Hörorgan... (mehr)
      • 2)
        die Auflösungsgrenze abbildender Systeme; der kleinste Abstand zweier... (mehr)
      • 3)
        bei Strahlungsmessgeräten die Fähigkeit zu getrennter Aufnahme dicht aufeinander... (mehr)
    • Auflösungsvermögen 3)
      Auflösungsvermögen
      • 3)

      bei Strahlungsmessgeräten die Fähigkeit zu getrennter Aufnahme dicht aufeinander folgender Impulse.

    • Auflösungsvermögen, akustisches 1)
      Auflösungsvermögen
      • 1)

      • Synonyme: A., akustisches

      die Grenze des Erkennens der geringsten Tondifferenzen durch das Hörorgan. Unterschiedsschwellen beim Menschen zwischen 1,0 (bei 64 Hz) u. 0,1% (bei 16 000 Hz).

    • Auflösungsvermögen, optisches 2)
      Auflösungsvermögen
      • 2)

      • Synonyme: A., optisches

      die Auflösungsgrenze abbildender Systeme; der kleinste Abstand zweier noch getrennt abgebildeter (u. erkennbarer) Punkte (bzw. dessen reziproker Wert). Beträgt beim Auge des Menschen etwa 1 Bogenminute (z.B. 0,3 mm in 1 m Entfernung); wird bestimmt mittels Diskrimeters.

    • Aufmerksamkeitsreflex
      • Aufmerksamkeits|reflex

      • Synonyme: ideomotorischer oder Psychoreflex

      • Englischer Begriff: pupillary psychoreflex

      leichte Pupillenerweiterung bei geistiger Anstrengung, bei Vorstellung von Dunkelheit (umgekehrt bei Vorstellung von Licht).

    • Aufnahme, gehaltene
      • Aufnahme, gehaltene

      • Englischer Begriff: stress radiogram

      (Böhler) Röntgenaufnahme des Skeletts speziell zum Nachweis von Bänderrissen v.a. am Knie- oder Sprunggelenk. Hierbei wird der Gliedmaßenabschnitt passiv in Aufklappstellung, d.h. Abwinkelung zur Seite des intakten Bandes gehalten. Zur Vermeidung von Strahlenbelastung des Personal dient eine Fixiervorrichtung, wobei je nach Gelenk dosierte Zugkräfte angesetzt werden.

    • Aufpfropfgestose
      • Aufpfropf|gestose

      • Synonyme: Pfropfgestose

      • Englischer Begriff: superimposed gestosis

      eine Schwangerschaftstoxikose (Spätgestose), die sich einem vor der Schwangerschaft bestehenden Leiden (z.B. einer arteriellen Hypertonie, chronischen Pyelonephritis) aufpfropft u. durch dessen Geschehen u. Symptome wesentlich mitbestimmt wird.

    • Aufprallverletzung
      • Aufprall|verletzung

      • Englischer Begriff: blunt trauma

      • Fach: Chirurgie

      Stauchungs-, evtl. auch Aufschlagverletzung, d.h. als Folge einer plötzlichen Dezeleration. Evtl. kombiniert mit einer Schleuderverletzung (Peitschenhiebtrauma).

    • Aufschlagverletzung
      • Aufschlag|verletzung

      • Englischer Begriff: blunt trauma; impact injury

      unfallspezifische Mehrfachverletzung bei Sturz aus der Höhe; v.a. Knochenbrüche, Organrisse. S.a. Aufprallverletzung.

    • Aufschwemmung
      • Aufschwemmung

      • Englischer Begriff: suspension

      Suspension (2, 3).

    • aufsteigend
      • aufsteigend

      • Englischer Begriff: ascendent; ascending

      ascendens, zentripetal.

    • aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem
      aufsteigend
      • Synonyme: ARAS (Abk.)

      • Englischer Begriff: ascending reticular activating system

      Schaltneuronensystem der Formatio reticularis des Hirnstammes, das – diffus-unspezifisch – die Hirnrinde aktiviert, erkennbar am Schwinden des Ruherhythmus des EEG, arousal reaction; dadurch reguliert es u.a. die Folge der Schlaf- u. Wachzustände. Erhält über Kollateralen von allen spezifischen Sinnessystemen Erregungszuflüsse u. wird humoral beeinflusst; ihm steht das absteigende inhibierende System gegenüber (Magoun-Zentrum). – Ausfall des Systems führt zu Bewusstseinsstörungen.

    • Aufstoßen
      • Aufstoßen

      • Synonyme: Ructus; Rülpsen

      • Englischer Begriff: eructation

      die durch den Mund erfolgende, durch rückläufige Peristaltik bedingte Entleerung von Gasen aus der Speiseröhre oder dem Magen im Anschluss an die Nahrungsaufnahme; u.a. nach „Luftschlucken“ (Aerophagie), bei Meteorismus. S.a. Singultus.

    • Aufwachepilepsie
      • Aufwach|epilepsie

      • Englischer Begriff: awakening epilepsy

      Epilepsie mit generalisierten Krampfanfällen, die meist in den ersten 1–2 Std. nach dem Erwachen auftreten.

    • Aufwachtemperatur
      • Aufwach|temperatur

      die normalerweise mit ca. 36 °C um etwa 1 °C unter der Abendtemperatur liegende Körpertemperatur beim Erwachen; s.a. Basaltemperatur.

    • AUG
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