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  • Auszug
    • Auszug

    • Englischer Begriff: extract

    • Fach: Pharmazie

    Extractum, Mazeration.

  • aut idem
    • Etymol.: latein. = oder Gleiches

    Regelung, die den Apotheker verpflichtet, bei jeder Arzneimittel-Verordnung ein wirkstoffgleiches Präparat aus dem unteren Preisdrittel abzugeben, es sei denn, der verschreibende Arzt hat dies ausdrücklich ausgeschlossen oder bereits ein solches Medikament verordnet.

  • Autismus
    • Autismus

    • Englischer Begriff: autism

    • Fach: Psychologie

    das Sichabsondern von der Außenwelt unter Einkapselung in die eigene Gedanken- u. Vorstellungswelt; s.a. autistisch.

  • Autismus, fruehkindlicher kanner
    Autismus
    • A., frühkindlicher (Kanner)

    • Englischer Begriff: early infantile a.

    eine schon im Säuglingsalter erkennbare Kontaktstörung, charakterisiert durch das Fehlen jeglicher Reaktion auf Zuwendung der Umgebung, durch in die Ferne gerichteten Blick, zwanghafte Spielgewohnheiten u. übermäßige Bindung an Einzelobjekte; Schmerzunempfindlichkeit, Sprachentwicklungsstörung (bei Sprachverständnis), Echolalie.

  • Autismus, kindlicher asperger
    Autismus
    • A., kindlicher (Asperger)

    • Englischer Begriff: infantile a.; childhood a.

    im Schul- u. Adoleszentenalter meist bei Knaben auftretende personale Beziehungsarmut (bei meist hoher Intelligenz).

  • autistisch
    • autistisch

    • Englischer Begriff: autistic

    auf Autismus bezüglich.

    • a. Denken
      ist affektgeleitet, mit Flucht in Phantasien u. steht in offenkundigem... (mehr)
    • a. Verhalten
      soziale Anpassungsstörung aufgrund bestimmter Charaktereigenschaften... (mehr)
  • autistisches Denken
    autistisch
    • a. Denken

    • Englischer Begriff: a. thought processes

    ist affektgeleitet, mit Flucht in Phantasien u. steht in offenkundigem – aber unberücksichtigtem – Widerspruch zur Wirklichkeit.

  • autistisches Verhalten
    autistisch
    • a. Verhalten

    • Englischer Begriff: a. behavior

    soziale Anpassungsstörung aufgrund bestimmter Charaktereigenschaften, d.h. bei stillem, zurückhaltendem, kontaktschwachem, steifem, reizbar-kühlem Charakter, so beim schizoiden – „autistischen“ – Psychopathen u. – evtl. bis zum Stupor gesteigert – bei Schizophrenie.

  • Autoagglutination
    • Auto|agglutination

    • Englischer Begriff: autoagglutination

    bei der Blutgruppenbestimmung die Erythrozyten-Agglutination im eigenen Serum; erfolgt durch agglutinierende Autoantikörper (s.a. Autoagglutinin), bei Neugeborenen auch bei bestehender Beladung der Ery durch mütterliche Antikörper; hierbei ist der direkte Coombs-Test evtl. positiv; Abklärung durch Wiederholung der Blutgruppenbestimmung im Kochsalz-Milieu, u. zwar mit mehrfach gewaschenen Ery. – s.a. Geldrollenbildung (als Pseudoagglutination).

  • Autoagglutinationsanämie
    • Auto|ag|glutinations|anämie

    • Englischer Begriff: autoimmune hemolytic anemia

    erworbene hämolytische Anämie mit im Blut nachweisbaren Autoagglutininen.

  • Autoagglutinin
    • Auto|agglutinin

    • Synonyme: Autohämagglutinin

    • Englischer Begriff: autoagglutinin

    durch Autosensibilisierung entstehendes Agglutinin (= agglutinierender Autoantikörper); fast stets als Kältehämagglutinin.

  • Autoaggressionskrankheit
    • Auto|aggressions|krankheit

    • Englischer Begriff: autoimmune disease

    Autoimmunkrankheit.

  • Autoantigen
    • Auto|anti|gen

    • Englischer Begriff: autoantigen

    vom Immunsystem des Körpers (s.a. Surveillance) nicht als „körpereigen“ (self) akzeptierte körpereigene, bestimmten Zellen oder Zellstrukturen (z.B. dem Zellkern) entstammende Substanz, die zu Autosensibilisierung führt, d.h. zu Bildung gegen sie gerichteter Antikörper (AK) = Autoantikörper (als Voraussetzung für eine Autoimmunkrankheit). Für die Entstehung der Autoantigenität werden folgende Theorien diskutiert: a) Eintritt körpereigener Substanzen in die Blutbahn, die während der Ausbildung der Immuntoleranz keinen Kontakt zum Immunsystem hatten (von diesem „sequestriert“ waren; Sequestrationstheorie; s.a. Selektionstheorie); b) das natürliche Vorkommen von Determinanten körpereigener Antigene (AG) auf Fremdsubstanzen, z.B. als „nephritogene“ Polysaccharide mancher Streptokokken, gegen die – nach Infektion – AK gebildet werden, die aber auch gegen Körpersubstrat mit analogen Determinanten wirksam sind (Kreuzreaktionstheorie); c) Veränderungen körpereigener AG durch inkorporierte Giftstoffe, z.B. durch organische Lösungsmittel beim Goodpasture-Syndrom: Die gegen die veränderten AG gebildeten AK wirken aber auch gegen die unverändert gebliebenen Strukturen (Alterationstheorie); d) Ergänzung körpereigener Haptene durch großmolekulare Fremdsubstanzen, woraus dann Antigenität resultiert (Komplettierungstheorie); analog die Komplettierung körperfremder Haptene durch großmolekulare Körpersubstrate. – Auch Veränderung von Immunzellen durch Viruseinwirkung wird diskutiert (Demaskierung oder Sequestrierung von Protein-Teilstrukturen).

  • Autoantikörper
    • Auto|anti|körper

    • Englischer Begriff: autoantibodies

    Tabelle

    komplette oder inkomplette Antikörper, die durch gegen Antigendeterminanten körpereigener Elemente gerichtete Autoantigene hervorgerufen werden. Können sich spezifisch gegen ein Organ richten oder nicht organspezifisch auftreten, trotzdem aber auch nur an einem einzigen Organ zu entsprechenden Manifestationen führen (s. Tab.). A. können bestimmte Zellen oder Faktoren aktivieren oder hemmen (z.B. Spermien bzw. den Intrinsic-Faktor). Ihre Bildung durch B-Lymphozyten bzw. durch die proliferierenden Plasmazellen wird bei intakter Selbsttoleranz (Immuntoleranz gegen körpereigene Proteine) gehemmt durch T-Suppressor-Lymphozyten, deren Mangel einen der auslösenden Faktoren der Autoimmunkrankheiten darstellt. Sie bilden mit Autoantigenen Immunkomplexe u. können durch Komplementaktivierung zytolytisch wirken, aber auch andere durch Komplementfaktoren auslösbare Reaktionen hervorrufen. S.a. Hämoautoantikörper.

  • autochthon
    • auto|chthon

    • Englischer Begriff: autochthonous

    an Ort u. Stelle bzw. von selbst (also ohne Fremdwirkung) entstanden (Gegensatz: allochthon).

  • autochthone Rückenmuskeln
    autochthon
    • a. Rücken|muskeln

    die „primären“ oder „genuinen“, aus den dorsalen Hälften der Myotome primär im Rückenbereich entstandenen u. von dorsalen Spinalnervenästen versorgten Muskeln in der Rinne zwischen den Dorn- u. Querfortsätzen (im Gegensatz zu den sekundären R., die im Laufe der embryonalen Entwicklung von den Extremitätenknospen u. der ventralen Rumpfwand zum Rücken verlagert werden). Beidseits je ein medialer u. lateraler Trakt; in Ersterem als „transversospinales System“ (Verlauf von den Querfortsätzen nach kranial-medial an Dornfortsätze bzw. Hinterhaupt) die Mm. semispinalis, multifidi u. rotatores, als „interspinales System“ (zwischen den Dornfortsätzen) die Mm. interspinales, spinalis u. rectus capitis; im lateralen Trakt als „spinotransversales System“ (von Dornfortsätzen an Querfortsätze) die Mm. splenii u. obliquus capitis inferior, als „intertransversales System“ (zwischen Querfortsätzen) die Mm. intertransversarii u. obliquus capitis superior, als „sakrospinales System“ (ein an Kreuzbein u. Beckenschaufel beginnender Strang mit Ansätzen an den Rippen bzw. an Halswirbeln u. Processus mastoideus) die Mm. iliocostalis, longissimus u. levatores der Rippen. – s.a. M. erector spinae. – Als sekundäre R. die Mm. trapezius, latissimus dorsi, rhomboideus major u. minor, levator scapulae, serratus posterior superior u. inferior, intertransversarii laterales lumborum u. transversus nuchae.

  • autochthone Thoraxmuskeln
    autochthon
    • a. Thorax|muskeln

    als „primäre“ Th. die im Thoraxbereich aus ventralen Teilen der Myotome entstandenen Muskeln: Mm. intercostales externi, interni sowie intimi; Mm. subcostales, transversus thoracis. – Dagegen als sekundäre Th. die den Armblastemen entstammenden: Mm. pectoralis major u. minor, serratus anterior, subclavius u. sternalis.

  • Autodigestion
    • Auto|digestion

    • Englischer Begriff: autodigestion

    Autolyse.

  • Autoduplikation
    • Auto|du|plikation

    Selbstvermehrung durch identische Verdoppelung; Reduplikation, Replikation.

  • Autoepitop
    • Auto|epi|top

    antigene Determinante eines Autoantigens.

  • Autoerotismus
    • Auto|erotismus

    • Synonyme: -erastie

    • Englischer Begriff: autoerotism

    vom eigenen Körper ausgehende sexuelle Erregung; s.a. Narzissmus, Onanie.

  • autogen
    • auto|gen

    • Englischer Begriff: autogenous

    von selbst entstehend, im Körper entstehend; selbst erzeugend. – s.a. autogenetisch.

    • a. Training
      (J. H. Schultz) zu den Entspannungsverfahren gehörende psychotherapeutische... (mehr)
  • autogenes Training
    autogen
    • a. Training

    • Synonyme: AT

    • Englischer Begriff: a. training

    (J. H. Schultz) zu den Entspannungsverfahren gehörende psychotherapeutische Methode, bei der der Patient – zunächst unter Anleitung – durch autosuggestive Vorstellungen (Wärme- u. Schwereerlebnis) zu „konzentrativer Selbstentspannung“ u. – in einem hypnoseähnlichen Zustand – zur angestrebten „Umschaltung“ des vegetativen Systems gelangen soll. Am Ende jeder Übung wird die Entspannung zurückgenommen. Anw. z.B. bei Schlafstörungen, Angst u. Unruhe, als ergänzende schmerztherapeutische Maßnahme. Die Oberstufe des AT schließt seelische Vorgänge u. das Erleben innerer Bilder mit ein. Auch als Gruppen- u. gezieltes Organtraining durchführbar.

  • autogenetisch
    • auto|gen(et)isch

    • Synonyme: autolog

    • Englischer Begriff: autogen(et)ic

    vom selben Individuum stammend (z.B. als a. Transplantat). S.a. autogen.

  • Autohämagglutinine
    • Auto|häm|agglutinine

    • Englischer Begriff: autohemagglutinins

    s.u. Autoagglutinin.

  • Autohämolysetest
    • Auto|hämolyse|test

    Wärmeresistenztest.

  • Autohämolysin
    • Auto|hämo|lysin

    • Englischer Begriff: autohemolysin

    hämolysierender Autoantikörper.

  • Autohämotherapie
    • Auto|hämo|therapie

    • Englischer Begriff: autohemotherapy

    Eigenblutbehandlung.

  • Autohypnose
    • Auto|hyp|nose

    • Englischer Begriff: autohypnosis

    Hypnose durch Autosuggestion; s.a. Yoga, autogenes Training.

  • Autoimmunhepatitis
    • Autoimmun|hepatitis

    • Synonyme: AIH (Abk.)

    • Englischer Begriff: autoimmune hepatitis

    Leberentzündung (Hepatitis), die durch Autoantikörper (ANA, SMA, LKM-1 – mehr als 1:80), eine Immunglobulin-G-Erhöhung u. das Fehlen hepatotoxischer Noxen sowie einer negativen Hepatitis-C-Virus-Ribonukleinsäure gekennzeichnet ist und vorwiegend bei jungen Frauen sowie in Kombination mit systemischen Veränderungen (Kolitis, Thyreoiditis, renotubuläre Azidose) auftritt.

  • Autoimmunisierung
    • Auto|immunisierung

    • Englischer Begriff: autoimmunization

    Autosensibilisierung.

  • Autoimmunität
    • Auto|immunität

    • Englischer Begriff: autoimmunity

    Zustand bei Immunreaktion gegenüber körpereigenen Proteinen; Grundlage der Autoimmunkrankheiten.

  • Autoimmunkrankheit
    • Auto|immunkrankheit

    • Synonyme: -immunopathie

    • Englischer Begriff: autoimmune disease

    Tabelle

    Krankheit, die ganz oder teilweise auf die Bildung von Autoantikörpern u. deren schädigende Einwirkung auf den Gesamtorganismus bzw. Organsysteme, d.h. auf „Autoaggression“ zurückzuführen ist. Pathogen.: Grundlage sind eine „aggressive“ Immunreaktion infolge Zusammenbruchs der Immuntoleranz gegenüber „Selbst“-Determinanten (das sind determinante Gruppen körpereigener Eiweißkörper) u. eine Abnahme der Aktivität der T-Suppressor-Zellen (mit Lymphozytenmarker T 8) bzw. ein Übergewicht der T-Helfer-Zellen (mit Lymphozytenmarker T 4) über die Suppressor-Zellen. Letztere kontrollieren die durch die autoantigenbindenden B-Lymphozyten bzw. durch proliferierende Plasmazellen erfolgende Synthese der Autoantikörper in enger Verknüpfung mit dem HLA-System. Ferner ist Bildung von Autoantigenen möglich, z.B. durch Verbindung von Wirtsproteinen mit Haptenen (z.B. Arzneimittel), durch ontogenetisches Gewebe, das sich erst nach Entwicklung der Selbsttoleranz entwickelt u. folglich vom Immunsystem als „fremd“ empfunden wird; gilt ebenfalls für sequestrierte Proteine, die bisher keinen Kontakt mit dem Immunsystem hatten (z.B. Augenlinsenproteine nach Verletzung oder Op.) u. für durch Änderungen der Konformation der Proteine „demaskierte“ Proteinkomponenten im Zusammenhang z.B. mit Infektion durch Viren oder Bakterien; ferner für im Zusammenhang mit Neoplasien entstandene neue Proteine). Eine Klassifik. zeigt die Tab. Krankheitsformen: typisch z.B. als Thyreotoxikose; schilddrüsenbedingtes Myxödem; Hashimoto-Thyreoiditis; generalisierte Endokrinopathie; perniziöse Anämie; chronische Gastritis Typ A; Krankheiten einzelner oder aller korpuskulären Elemente des Blutes (z.B. autoimmunhämolytische Anämie, idiopath. Thrombozytopenie bzw. -pathie; idiopath. Leukopenie bzw. Agranulozytose); Pemphigus vulgaris u. Pemphigoid; sympathische Ophthalmie u. manche Uveitis-Formen; primär-biliäre Leberzirrhose u. chron.-aggressive Autoimmunhepatitis; Diabetes mellitus Typ 1; Crohn-Krankheit u. Colitis ulcerosa; Sjögren-Syndrom; Addison-Krankheit; Lupus erythematodes disseminatus u. als diskoide Form dieser Krankheit, als Dermatomyositis u. Sklerodermie; rheumatoide Arthritis (primär-chronische Polyarthritis); Antiglomerulusbasalmembran-Nephritis.

  • Autoimmunpolyendokrinopathie
    • Autoimmun|poly|endokrinopathie

    polyglanduläres Autoimmunsyndrom.

  • Autoimmunreaktion
    • Auto|immun|reaktion

    • Englischer Begriff: autoimmune reaction

    Antigen-Antikörper-Reaktion zwischen Autoantigen u. spezifischem Autoantikörper als Grundlage der Autoimmunkrankheit.

  • Autoimmunsyndrom, polyglanduläres
    • Auto|immun|syndrom, polyglanduläres

    polyglanduläres Autoimmunsyndrom.

  • Autoimmunthyreoiditis
    • Auto|immun|thyreo|iditis

    • Englischer Begriff: autoimmune thyroiditis

    Funktionsstörungen der Schilddrüse mit Antikörperbildung gegen Schilddrüsengewebe, z.B. Hashimoto-Thyreoiditis, Basedow-Krankheit. Kann mit anderen Autoimmunerkrankungen assoziiert sein.

  • Autoinfektion
    • Auto|infektion

    • Englischer Begriff: autoinfection

    Selbstinfektion mit körpereigenen Mikroorganismen; z.B. bei Resistenzminderung, Immunitätsänderung des Wirtsorganismus, Pathogenitätssteigerung der Erreger.

  • Autoinfusion
    • Auto|infusion

    • Englischer Begriff: autoinfusion

    die relative Vermehrung der zirkulierenden Blutmenge im großen Kreislauf („Autotransfusion“) durch Hochlagern u. Bandagieren (von der Peripherie rumpfwärts) der Beine, evtl. auch durch Kompression der Bauchaorta. Notmaßnahme z.B. bei Schock.

  • Autoinokulation
    • Auto|in|okulation

    • Englischer Begriff: autoinoculation

    Kontaktabsiedlung von Infektionserregern oder Tumorzellen innerhalb des Organismus; Schmierinfektion, Implantationsmetastase.

  • Autointoxikation
    • Auto|intoxikation

    • Synonyme: Selbstvergiftung

    • Englischer Begriff: autointoxication; self-poisoning

    Vergiftung des Organismus durch körpereigene krankhafte oder aber durch physiologische, jedoch aus Krankheitsgründen nicht ausgeschiedene Stoffwechselprodukte. Auftreten z.B. bei Minderfunktion der Leber, bei Fieber, Urämie.

  • Autoinvasion
    • Auto|invasion

    • Englischer Begriff: autoinvasion

    Autoinfektion mit Metazoen, z.B. durch Oxyuren(eier).

  • Autoklav
    • Auto|klav

    • Englischer Begriff: autoclave

    Spezialgefäß für die Anw. von Überdruck u. erhöhter Temperatur, z.B. für die Sterilisation mit „gespanntem Dampf“.

  • Autokrinie
    • Auto|kri|nie

    der Selbststimulierung des Tumorwachstums dienende Sekretion von Wachstumsfaktoren durch Tumorzellen.

  • autolog
    • auto|log

    • Englischer Begriff: autologous

    übereinstimmend, adäquat; s.a. Transplantation.

  • Autolyse
    • Auto|lyse

    • Englischer Begriff: autolysis

    die Selbstverdauung (Autodigestion) abgestorbener bzw. absterbender Zellen durch die aus Lysosomen frei werdenden Enzyme, u. zwar ohne Mitwirkung von Bakterien.

  • Autolysin
    • Auto|lysin

    • 1)
      gegen körpereigene Zellen gerichtetes Lysin, v.a... (mehr)
    • 2)
      Glykosidasen, Amidasen u. Endopeptidasen zum Abbau u. Wiederaufbau von... (mehr)
  • Autolysin 1)
    Autolysin
    • 1)

    • Fach: Immunologie

    gegen körpereigene Zellen gerichtetes Lysin, v.a. als Autohämolysin.

  • Autolysin 2)
    Autolysin
    • 2)

    • Englischer Begriff: autolysin; autocytolysin

    • Fach: Bakteriologie

    Glykosidasen, Amidasen u. Endopeptidasen zum Abbau u. Wiederaufbau von sich teilenden Zellen (zuerst entdeckt in toten Bakterienzellen).

  • Automatie
    • Auto|ma|tie

    • Englischer Begriff: automatism

    • Fach: Physiologie

    stereotyper, evtl. rhythmischer, unbewusster, vom Willen oder von äußeren Reizen unabhängiger Ablauf innerer Lebensvorgänge; z.B. urol als Blasenautomatie oder kard als Autorrhythmie die rhythmische Erregungsbildung im Herzen durch die hierzu spezifisch befähigten Strukturen, die Automatiezentren, d.h. konventionell durch den Sinusknoten, aber auch durch tiefere Abschnitte des spezif. Erregungsleitungssystems (ELS), wobei die Wirksamkeit der Letzteren in der Reihenfolge Sinusknoten (= physiologischer Schrittmacher), AV-Knoten, His-Bündel, Purkinje-Fasern abnimmt; neurol Automatismen. S.a. autonom.

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