Medizin-Lexikon: Einträge mit "A"

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  • Automatiezentren
    • Automatie|zentren

    • Englischer Begriff: automatic centers

    • Fach: Kardiologie

    s.u. Automatie.

  • Automationssyndrom
    • Automations|syndrom

    • Englischer Begriff: automation syndrome

    depressive Reaktion bei Menschen, die angesichts zunehmender Automatisation um ihren Arbeitsplatz bangen.

  • Automatismen
    • Automatismen

    • Englischer Begriff: automatisms

    • Fach: Psychologie

    allgemeine Bez. für unbewusst (bei herabgesetzter oder fehlender Selbstkontrolle) ausgeführte komplexe Handlungen; z.B. unwillkürlich u. ohne Bewusstwerden erfolgende motor. Funktionsabläufe physiologischer oder unphysiologische Art (Gehen oder Radfahren; bzw. Nesteln, Strampeln, Wischbewegungen; als orale A. ferner grundlose Kau- u. Schluckbewegungen, evtl. auch Schmatzen) als Phänomene bei psychomotorischen Anfällen, Hirnaffektionen, als Psychopharmaka-Nebenwirkung.

    • A., spinale
      A. in Form von Enthemmungs- u. Reizphänomenen bei Querschnittssyndromen... (mehr)
  • Automatismen, spinale
    Automatismen
    • A., spinale

    • Englischer Begriff: spinal a.

    A. in Form von Enthemmungs- u. Reizphänomenen bei Querschnittssyndromen des Rückenmarks.

  • Automatose
    • Automatose

    • Englischer Begriff: automatic posturing

    • Fach: Neurologie

    Streckkrampfanfälle der gesamten Körpermuskulatur bei vollem Bewusstsein; bei subkortikaler Hirnverletzung.

  • Automutilation
    • Auto|mutilation

    Selbstverstümmelung.

  • autonom
    • auto|nom

    • Englischer Begriff: autonomous

    unabhängig, selbstständig, nach eigenen Gesetzmäßigkeiten erfolgend/ablaufend.

  • autonome Blase
  • autonome Reizbildung
    autonom
    • a. Reizbildung

    • Englischer Begriff: a. stimulus formation

    s.u. Automatie.

  • autonomes Nervensystem
  • Autophagie
    • Auto|phagie

    • 1)
      der enzymgesteuerte partielle Eiweißabbau in Körperzellen (Proteolyse)... (mehr)
    • 2)
      das krankhafte Verlangen, den eigenen Körper anzunagen; s.a... (mehr)
  • Autophagie 1)
    Autophagie
    • 1)

    • Fach: Physiologie

    der enzymgesteuerte partielle Eiweißabbau in Körperzellen (Proteolyse) bis zur Stufe der Aminosäuren; z.B. in Makrophagen.

  • Autophagie 2)
    Autophagie
    • 2)

    • Englischer Begriff: autophagia; autophagy

    • Fach: Psychologie

    das krankhafte Verlangen, den eigenen Körper anzunagen; s.a. Selbstbeschädigung.

  • Autophilie
    • Auto|philie

    • Englischer Begriff: autophilia

    Narzissmus.

  • Autophobie
    • Auto|phobie

    • Englischer Begriff: autophobia

    krankhafte Furcht vor dem Alleinsein.

  • Autophonie
    • Auto|phonie

    • Synonyme: Tympanophonie

    • Englischer Begriff: autophony

    Empfindung des „Dröhnens“ der eigenen Stimme im Ohr, z.B. bei Tubenklaffen.

  • Autoplastik
    • Auto|plastik

    • Englischer Begriff: autoplasty

    • Fach: Chirurgie

    plastische Operation unter Verwendung körpereigenen Gewebes als Transplantat; – Ggs. Allo-, Xenoplastik.

  • Autopoiese
    • Auto|poiese

    • Englischer Begriff: autopoiesis

    das Grundprinzip lebender, aus verschiedenen Zellverbänden aufgebauter Strukturen, sich selbst weiterzuentwickeln u. zu erhalten.

  • Autoprothrombin
    • Auto|pro|thrombin

    • Englischer Begriff: autoprothrombin

    während der Thrombinbildung entstehende Derivate des Prothrombins, z.B. als A. Ip, Ic u. II (= Faktor VII bzw. X bzw. IX).

  • Autopsie
    • Aut|op|sie

    • Englischer Begriff: autopsy; necropsy

    • Fach: Pathologie

    Inspektion des Körperinnern am Toten (Obduktion, Sektion).

  • Autoradiographie
    • Auto|radio|graphie

    • Englischer Begriff: autoradiography

    lokalisierender Nachweis radioaktiver Substanzen im Gewebe nach Markierung mit Hilfe eines darin selektiv gespeicherten Radionuclids. Die Lokalisation erfolgt anhand des Strahlungsbildes in einer in engen Kontakt gebrachten photographischen Emulsion (Platte oder Stripping-Film; „Klatschpräparat“). Als Doppel-Autoradiographie unter Verwendung von 2 Nucliden verschiedener Reichweite (z.B. 3H u. 14C) u. einer zweischichtigen Emulsion. Anw.: Stoffwechseluntersuchungen, auch (kombiniert mit Densitometrie) für Durchblutungsuntersuchungen.

  • Autoreaktivität
    • Auto|reaktivität

    Fähigkeit zum Hervorrufen einer Immunreaktion gegen Autoantigene.

  • Autoregulationsmechanismen
    • Auto|regulations|mechanismen

    in der Naturheilkunde die Vorgänge der Selbstregulation des Organismus im Sinne der Regulationsmedizin. Die A. sollen die Lebensprozesse aufrechterhalten und deren einwandfreies Funktionieren vermitteln. Sie regulieren den Organismus mit dem Ziel der Herstellung normaler, physiologischer Verhältnisse, kompensieren Störungen und steuern Regenerationsprozesse. Fehlfunktionen der Autoregulation äußern sich in Regulationsstörungen u. Regulationsblockaden, Befindensstörungen, Schmerzen u. Krankheiten.

  • Autorrhythmie
    • Auto(r)rhythmie

    • Englischer Begriff: automatic rhythmicity

    die Fähigkeit, ohne äußeren Reiz rhythmische Erregungen zu erzeugen (s.a. Automatie); Eigenschaft z.B. des Erregungsleitungssystems des Herzens, der Neurone des Atemzentrums, der glatten Darmmuskulatur.

  • Autosensibilisierung
    • Auto|sensibilisierung

    • Synonyme: Autoimmunisierung

    • Englischer Begriff: autosensitization

    Sensibilisierung gegen körpereigenes Gewebe, d.h. Auslösung einer Reaktion immunkompetenter Lymphozyten durch Autoantigene u. Bildung von Autoantikörpern; s.a. Autoimmunkrankheit.

  • Autoskopie
    • Auto|skopie

    • Englischer Begriff: autoscopy

    direkte Laryngoskopie mit Hilfe eines durch die Mundhöhle an den Kehlkopfeingang eingeführten Endoskops (Autoskop; z.B. Brünnings-Elektroskop, Seiffert-Stützautoskop; ferner das mit Batteriehandgriff versehene Laryngoskop nach Macintosh). S.a. Schwebelaryngoskopie (Killian).

  • Autosoma
    • Auto|som(a)

    • Englischer Begriff: autosome

    • Fach: Genetik

    jedes sich vom Allosom (= Geschlechtschromosom) in Kondensationsgrad, Orientierungs-, Bewegungsverhalten u. Morphologie unterscheidende normale Chromosom; tritt bei Diploidie paarweise homolog auf; s.a. autosomal.

  • autosomal
    • auto|so|mal

    • Englischer Begriff: autosomal

    auf Autosomen bezüglich; aut. Erbgang, aut. Trisomie.

  • Autosuggestion
    • Auto|suggestion

    • Englischer Begriff: autosuggestion

    unbewusste oder bewusste Beeinflussung (Suggestion) eigener Vorstellung oder des eigenen Willens; z.B. als Autosuggestivtherapie zur gezielten Beeinflussung von Krankheitserscheinungen.

  • Autotomie
  • Autotopagnosie
    • Auto|top|agnosie

    • Englischer Begriff: autotopagnosia

    gestörte Orientierung in Bezug auf den eigenen Körper als Herdsymptom, v.a. des Parietallappens.

  • Autotoxikose
    • Auto|toxikose

    • Englischer Begriff: autotoxicosis

    Autointoxikation.

  • Autotransfusion
    • Auto|transfusion

    • 1)
      Autoinfusion... (mehr)
    • 2)
      die Reinfusion eigenen, in eine Körperhöhle ausgelaufenen Blutes, z.B... (mehr)
  • Autotransfusion 1)
  • Autotransfusion 2)
    Autotransfusion
    • 2)

    • Englischer Begriff: autotransfusion

    die Reinfusion eigenen, in eine Körperhöhle ausgelaufenen Blutes, z.B. bei Milz-, Tubenruptur (bei extrauteriner Gravidität); auch die Retransfusion des bei einer Operation gesammelten Blutes.

  • autotrophe Organismen
    • auto|trophe Organismen

    • Englischer Begriff: autotrophic organisms

    • Fach: Biologie

    Organismen, welche die für ihre Lebensvorgänge notwendige Energie gewinnen (u. speichern) durch den Aufbau organischer Moleküle aus anorganischen Verbindungen (CO2, NH3, Salze) mittels Chemo- oder Photosynthese. Bedeutet – im Gegensatz zum „Muss“ der Aufnahme organischer Stoffe bei heterotrophen Organismen – Unabhängigkeit von der Zufuhr organischer Stoffe anderer Organismen. Ggs. Auxotrophie.

  • Autotrophie
    • Auto|trophie

    • Englischer Begriff: autotrophy

    • Fach: Biologie

    die Ernährungsweise autotropher Organismen.

  • Autovakzine
    • Auto|vakzine

    • Synonyme: Eigenvakzine

    • Englischer Begriff: autovaccine

    therapeutische Vakzine, deren antigenes Material vom Pat. selbst stammt (z.B. Erguss, Eiter) u. das ihm nach entsprechender Verarbeitung reinjiziert wird. – s.a. Nosode.

  • autumnal
    • autum|nal

    • Synonyme: -nalis

    • Etymol.: latein.

    im Herbst vorkommend, z.B. Autumnalkatarrh als Pollinose.

  • Autumnalis
    • Autum|nalis

    ein Serotyp der Leptospira interrogans.

  • Auvard-Handgriff
    • Auvard-Handgriff

    • Englischer Begriff: Auvard maneuver

    • Biogr.: Pierre V. A. A., 1855–1941, Frauenarzt, Paris

    Extraktion der Plazenta durch Zug an der Nabelschnur bei gleichzeitigem Druck auf den Fundus der Gebärmutter.

  • Auxanogramm
    • Au|xa|no|gramm

    • Englischer Begriff: auxanogram

    das die Differenzierung der Erregerarten, -typen ermöglichende „Wachstumsbild“ der Bakterien (z.B. in Abhängigkeit von einem bestimmten Kohlenhydrat usw.).

  • auxiliär
    • auxi|li|är

    • Englischer Begriff: auxiliary

    helfend, unterstützend; Auxiliar... – s.a. Subsidiär..., Supplementär...

  • Auxiliaratmung
    • Auxiliar|atmung

    • Englischer Begriff: auxiliary breathing

    die durch Funktion der Atemhilfsmuskeln (auxiliäre Atemmuskeln) forcierte Atmung bei hochgradiger Atemnot; vom Kranken gefördert z.B. durch Aufsetzen, Aufstützen (s.a. Orthopnoe).

  • Auxine
    • Au|xi|ne

    • Englischer Begriff: auxins

    pflanzliche Hormone, die das Streckungswachstum der Pflanze u. die Zellvermehrung im Kambium fördern. Die natürlichen A. als Indolderivate. – Auch aus Harn des Menschen nachgewiesen.

  • Auxochrome
    • Auxo|chrome

    • Englischer Begriff: auxochromes

    Farbbildungshelfer; chemische Gruppen (z.B. -NH2, -OH, -NR2), die – selbst keine „Farbigkeit“ besitzend – die Intensität der chromophoren (= „farbtragenden“) Gruppen eines Pigments (Biochroms) verstärken.

  • Auxotrophie
    • Auxo|trophie

    • Englischer Begriff: auxotrophy

    • Fach: Biologie

    die Ernährungsweise von auxotrophen Organismen, die bestimmte „essentielle“ Nahrungsfaktoren nicht selbst synthetisieren können u. diese daher mit der Nahrung zuführen müssen.

  • AV-
    • Synonyme: Av-; av.; a.v.; av-

    Abk. für arteriovenös bzw. atrioventrikulär. S.a. Atrioventrikular...

  • AV-Block I. Grades
    Block, kardialer  >  Block, atrioventrikulärer

      AV-Block mit verlängerter PQ-Zeit (> 0,2 Sek.), bei dem jede Erregung übergeleitet wird.

    • AV-Block II. Grades
      Block, kardialer  >  Block, atrioventrikulärer
      • Synonyme: partieller AV-B.

      AV-Block mit PQ-Verlängerung u. nur teilweiser Erregungsüberleitung. Es werden zwei Formen unterschieden (Mobitz-Typ 1 u. 2).

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