Medizin-Lexikon: Einträge mit "B"

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  • Bertin-Säulen
  • Bertolotti-Syndrom
    • Bertolotti-Syndrom

    • Biogr.: M. B., geb. 1876, ital. Radiologe

    • 1)
      Ischialgie durch Nervenkompression infolge Sakralisation des 5... (mehr)
    • 2)
      Halbbasis-Syndrom... (mehr)
  • Bertolotti-Syndrom 1)
    Bertolotti-Syndrom
    • 1)

    Ischialgie durch Nervenkompression infolge Sakralisation des 5. Lendenwirbels mit Skoliose.

  • Bertolotti-Syndrom 2)
    Bertolotti-Syndrom
    • 2)

    • Englischer Begriff: Bertolotti's syndrome

    Halbbasis-Syndrom.

  • Berufsasthma
    • Berufs|asthma

    • Englischer Begriff: occupational asthma

    das Asthma bronchiale als Berufskrankheit, v.a. als Inhalationsallergie gegen Mehl (Müller-, Bäckerasthma), Menschen- u. Tierhaare, Insekten, Proteasen, Chemikalien (z.B. Isocyanate) u.a.m.

  • Berufsdermatose
    • Berufs|dermatose

    • Englischer Begriff: occupational dermatosis

    jede als Berufskrankheit einzustufende Hauterkrankung, z.B. Hyperkeratose (als Arbeitsschwiele, aber auch als toxische Form, evtl. als präkanzeröses Keratom), Hautkrebs, bestimmte Mykosen, Acne professionalis, Tuberculosis cutis verrucosa, Erysipeloid, Berufsekzem.

  • Berufsekzem
    • Berufs|ekzem

    • Englischer Begriff: occupational eczema

    Ekzem als Berufsdermatose, u. zwar als Abnutzungsschaden (z.B. durch Lösungsmittel, Kalk, Zement) oder infolge einer allergischen Sensibilisierung (z.B. Chrom, Nickel, Terpentin).

  • Berufsgeheimnis
    • Berufs|geheimnis

    s.u. Schweigepflicht.

  • Berufsgenossenschaft
    • Berufs|genossenschaft

    • Synonyme: BG (Abk.)

    Pflichtvereinigung der Unternehmer gleichartiger Gewerbezweige als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. B. sind Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Aufgaben: Überwachung von Unfallverhütungsvorschriften; Heilbehandlungen u. Rehabilitationsmaßnahmen nach Arbeitsunfall oder bei Berufskrankheiten; Zahlungen von Renten an die Versicherten bei Erwerbsunfähigkeit u. Abfindungen an die Hinterbliebenen nach Arbeitsunfall. S.a. Durchgangsarzt.

  • Berufskarzinogen
  • Berufskrankheit
    • Berufs|krankheit

    • Synonyme: BK (Abk.)

    • Englischer Begriff: occupational disease

    Tabelle

    durch schädigende Einwirkungen (physikalisch, chemisch etc.) des Berufs bedingte – meist chronische – Erkrankung, i.e.S. eine solche, welcher der Gesetzgeber wegen der Gefahr der Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit einen Versicherungsschutz gewährt, d.h. die als „anzeige- u. entschädigungspflichtige“ Erkrankung gemäß gültiger Berufskrankheiten-Verordnung (Tab.) gilt. – Jedoch ist im Einzelfall auch Entschädigung weiterer Krankheiten möglich, sofern nach neuen Erkenntnissen die Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Berufskrebs
    • Berufs|krebs

    v.a. durch chem. Karzinogene ausgelöste, als Berufskrankheiten eingestufte bösartige Erkrankungen (z.B. Mesotheliom durch Asbest, Urothelkarzinome durch aromatische Amine); s.a. TRK, s.a. Arbeitsplatzkonzentration, maximale (MAK).

  • Berufspflichten
    • Berufs|pflichten

    komplexe Anforderungen an die Ausübung der beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen, speziell an die Behandlung des Patienten (Vorsorge, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation u. Nachsorge). Das pflichtgemäße Handeln des Arztes ist im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten darauf gerichtet, dem Kranken die notwendige u. mögliche Hilfe zu gewähren, um so den Heilungsprozess zu fördern, dauernde oder vorübergehende Leistungsminderungen oder Beschwerden zu begrenzen. Im Vordergrund steht die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit als Ziel ärztlicher Betreuung. Ärztliche B. umfassen: 1) die grundsätzliche Pflicht zur Übernahme der Behandlung unter besonderer Berücksichtigung der fachlichen Ausbildung u. Weiterbildung; 2) die Pflicht zur Durchführung einer sorgfältigen u. verantwortungsbewussten Behandlung, entsprechend den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Fachgebiets, den anerkannten Grundsätzen der Moral u. Ethik, den zugänglichen praktischen Erfahrungen u. der Einwilligung des Kranken, unter weitgehender Beherrschung u. Begrenzung der Risiken der Behandlung; 3) die Pflicht, sich mit anderen Spezialisten über Besonderheiten des Krankheitsbildes u. -verlaufs u. über die weitere Behandlung zu beraten u. den Pat., wenn notwendig u. zweckmäßig, mit dessen Einwilligung zu überweisen; 4) die Pflicht, über die während der Behandlung anvertrauten oder anders bekannt gewordenen Tatsachen, an deren Geheimhaltung ein persönliches Interesse besteht, zu schweigen (u.a. durch Wahrnehmung des Rechts auf Zeugnisverweigerung), sofern Meldungen nicht gesetzlich vorgeschrieben sind oder sofern der Arzt von seinem Pat. von dieser Pflicht nicht befreit wird; 5) die Pflicht, in Unglücksfällen (oder speziell bei einem Einsatz in der schnellen medizinischen Hilfe) zu helfen, wobei u.a. wegen der Dringlichkeit eine ausdrückliche Einwilligung des Pat. nicht erforderlich ist. Die Hilfeleistung ist auf die fachliche Spezialisierung nicht beschränkt; 6) die Pflicht, alle wesentlichen Einzelheiten über die Aufnahme, den Ablauf u. den Abschluss der Behandlung sorgfältig u. nach bestem Gewissen zu dokumentieren, um darüber jederzeit – etwa bei einer Übernahme der Behandlung durch einen anderen Arzt, bei einer Kontrolle der Leistung oder bei der Prüfung von Ansprüchen – zuverlässige Informationen zu erhalten oder geben zu können; 7) die Weiterbildungspflicht; 8) die Pflicht, die Behandlung sowie deren Resultate zu analysieren u. einzuschätzen, um daraus zur weiteren Qualifizierung neue Erkenntnisse zu gewinnen oder die bisherige Praxis bestätigt zu finden.

  • Berufsunfähigkeit
    • Berufs|unfähigkeit

    • Synonyme: BU (Abk.)

    • Englischer Begriff: occupational disability

    Unfähigkeit zur weiteren Ausübung des bisherigen Berufs. Rentenanspruch (2/3 der Vollrente) besteht nach erfüllter Wartezeit, wenn „Erwerbsfähigkeit infolge einer Krankheit oder anderer Gebrechen oder einer Schwäche der körperlichen oder geist. Kräfte auf weniger als die Hälfte derjenigen eines körperlich oder geistig Gesunden mit ähnl. Ausbildung u. gleichwertigen Kenntnissen u. Fähigkeiten herabgesunken ist“. Zumutbar in diesem Sinne ist auch jede Tätigkeit, für die der Versicherte mit Erfolg ausgebildet oder umgeschult wurde durch Maßnahmen der Erhaltung, Besserung oder Wiederherstellung seiner Erwerbsfähigkeit. S.a. Erwerbsunfähigkeit.

  • Beruhigungsbad

      medizinisches Bad mit beruhigender u. schlaffördernder Wirkung. Wirksame Substanzen sind z.B. Baldrian-L-bornylester (Baldrianbäder), Zitronellöl (Melissenbäder), Hopfenextrakte.

    • Beruhigungsmittel
      • Beruhigungsmittel

      • Englischer Begriff: sedatives

      • Fach: Pharmazie

      Sedativa; zur Anw. kommen v.a. Hypnotika, Psychopharmaka, Tranquilizer.

    • Berührungsempfindung
      • Berührungs|empfindung

      Tastempfindung.

    • Berührungsfurcht
      • Berührungs|furcht

      • Englischer Begriff: touch phobia

      • Fach: Psychologie

      die Mysophobie.

    • Berührungsrezeptor
      • Berührungs|rezeptor

      Tastrezeptor.

    • Berührungssinn
      • Berührungs|sinn

      • Englischer Begriff: sense of touch

      Tastsinn.

    • Berylliose
      • Be|ryl|l(i)o|se

      • Englischer Begriff: berylliosis

      Berylliumkrankheit.

    • Berylliosis pulmonum
      • Berylliosis pulmonum

      • Englischer Begriff: pulmonary berylliosis

      granulomatöse Staublungenerkrankung (Pneumokoniose) durch Berylliumstaub (Berylliumgranulomatose); entweder im Anschluss an eine akut aufgetretene Berylliumpneumonie oder nach langjähriger Be-Exposition. Führt zu Atemnot, trockenem Husten, Gewichtsabnahme, evtl. zu einer tödlichen Herzinsuffizienz.

    • Beryllium
      • Be|ryl|li|um

      • Synonyme: Be (Abk.)

      2-wertiges Element (Erdalkalimetall) mit OZ 4 u. Atomgew. 9,0122. Als Spurenelement im menschl. Körper vorkommend (mit Neigung zu Ablagerung in Leber, Knochen; s.a. Berylliumkrankheit).

    • Berylliumgranulomatose
      • Beryllium|granulomatose

      • Englischer Begriff: beryllium granulomatosis

      • Fach: Pathologie

      Fremdkörpergranulome um inhalativ oder traumatisch (z.B. Eindringen von Glassplittern von Leuchtstoffröhren) ins Gewebe gelangte Berylliumpartikel. Entweder als Berylliosis pulmonum oder als Hautsarkoide (lange fistelnd, unter Keloidbildung abheilend). – s.a. Berylliumkrankheit.

    • Berylliumkrankheit
      • Beryllium|krankheit

      • Englischer Begriff: berylliosis

      Erkrankungen nach Inhalation oder Kontakteinwirkung von B.-Verbindungen. Akut als schwere Allgemeinvergiftung oder als kurz dauernde fieberhafte Erkrankung (ähnlich dem Metalldampffieber) oder aber als Berylliumpneumonie. Chronisch als Berylliosis pulmonum u./oder als Berylliumgranulomatose, vereinzelt auch als Berylliumrachitis (Knochenveränderungen nach Ablagerung im Skelett); ferner Leberparenchymschäden, Nervenlähmungen, durch lösliche Salze Magengeschwüre.

    • Berylliumpneumonie
      • Beryllium|pneumonie

      Lobärpneumonie als Berylliumkrankheit, u. zwar als Folge einer einmaligen oder längeren Inhalation von Berylliumverbindungen. Beginn mit Fieber, Erythem, Ekzem, Konjunktivitis, Husten (Sputum nicht rostbraun), später schwere Zyanose, Nierenreizung, Leberschwellung. Der Verlauf ist tödlich (Lähmung des Atemzentrums), oder aber es erfolgt Übergang in Berylliosis pulmonum.

    • Berylliumrachitis
      • Beryllium|rachitis

      s.u. Berylliumkrankheit.

    • Besamung
      • Besamung 1)
        Besamung
        • 1)

        • Englischer Begriff: impregnation

        Imprägnierung.

      • Besamung 2)
        Besamung
        • 2)

        • Englischer Begriff: insemination

        Insemination.

      • Beschäftigungstherapie
        • Beschäftigungs|therapie

        • Englischer Begriff: occupational therapy

        Teilbereich der Ergotherapie; die systematische Nutzung handwerklicher u. künstler. Tätigkeiten unter Anleitung eines Beschäftigungs- = Ergotherapeuten. Ziel ist die Verbesserung der eingeschränkten motorischen, sensorischen u. psychischen Funktionen oder deren Wiederherstellung. Ferner als leichtere Form der – v.a. psychiatrischen – Arbeitstherapie, z.B. im Dienste der Resozialisierung. Ein weiterer Aspekt der B. in einer Klinik ist die Tagesstrukturierung durch regelmäßige Tätigkeit.

      • Beschleunigungsempfindung
        • Beschleunigungs|empfindung

        • Englischer Begriff: sensation of acceleration

        Wahrnehmung der vom Vestibularapparat erfassten Geschwindigkeitsänderung bei Körperbewegung. Wird vermittelt durch Rezeptoren des Bogengangsystems (Körperdrehung) u. der Makulaorgane (Kopfneigung, Gravitationskräfte). Bogengangsorgane: Durch die bei Körperdrehung eintretende Bewegung der Endolymphe kommt es zur Auslenkung der Cupula, die zu Umbiegung der Zilien u. damit zu De- bzw. Repolarisation der Sinneszellen führt (je nach Strömungsrichtung). Makulaorgane: Verbiegung der Sinneshärchen (Otolithen) führt zur Erregung der Sinneszellen. – B. wird ergänzt durch Empfindung exterozeptiver (v.a. visueller) u. propriozeptiver Reize u. begleitet von statokinetischen Reflexen. S.a. Bewegungsempfindung.

      • Beschleunigungstrauma, zervikozephales
        • Be|schleunigungs|trauma, zerviko|zephales

        • Englischer Begriff: acceleration concussion

        Schleudertrauma mit Hirnbeteiligung.

      • Beschneidung
        • Beschneidung

        • Englischer Begriff: circumcision

        die aus rituellen oder hygienisch-krebsprophylaktischen Gründen beim männlichen Säugling (oder Pubanden) vorgenommene Teilentfernung der Vorhaut (s.a. Zirkumzision) bzw. bei weibl. Personen die Ausschneidung der kleinen Schamlippen oder des Kitzlers.

      • beschützende Werkstätte
        • Englischer Begriff: sheltered workshop

        handwerklicher Betrieb als Einrichtung für die Arbeitstherapie in psychiatrischen Anstalten (u. ähnlich in Rehabilitationszentren für Behinderte).

      • Besenginsterkraut
      • Besenreiser
        • Besen|reiser

        • 1)
          kurze, radiärstreifige Ausläufer einer umschriebenen Abschattung der Lunge... (mehr)
        • 2)
          Besenreiservarizen... (mehr)
      • Besenreiser 1)
        Besenreiser
        • 1)

        • Fach: Radiologie

        kurze, radiärstreifige Ausläufer einer umschriebenen Abschattung der Lunge. Vork.: v.a. bei einem zentralen Bronchialkarzinom (sog. Krebsfüße).

      • Besenreiser 2)
        Besenreiser
        • 2)

        • Fach: Dermatologie

        Besenreiservarizen.

      • Besenreiservarizen
        • Besenreiser|varizen

        • Englischer Begriff: starburst varices

        fein verzweigte oberflächl. intradermal gelegene Venenerweiterung (Phlebektasien), v.a. am Bein der Frau. S.a. Naevus araneus.

      • Besetzung
        • Englischer Begriff: cathexis

        (S. Freud) die vom Lust-Unlust-Prinzip regulierte Inanspruchnahme der psychischen Energie.

      • Besnier
        • Besnier

        • Biogr.: Ernst B., 1831–1909, Dermatologe, Paris

      • Besnier-Boeck-Schaumann-Krankheit
        Besnier
        • B.-Boeck-Schaumann-Krankheit

        • Synonyme: Lymphogranulomatosis benigna; Sarkoidose

        • Englischer Begriff: Besnier-Boeck-Schaumann disease; sarcoidosis

        • Biogr.: Karl Wilhelm Boeck, 1808–1875, Dermatologe, Oslo; Jörgen Schaumann, 1879–1953, Dermatologe, Stockholm

        Abbildung

        granulomatös entzündliche Systemerkrankung unklarer Genese. Befall v.a. der Lymphknoten, Lunge (Lungensarkoidose), Haut (Lupus pernio, Angiolupoid) u. Gelenke (Arthritis); seltener von Augen u. Parotis (Uveo-Parotis-Syndrom), Skelett (Perthes-Jüngling-Krankh.), ZNS (Enzephalitis), Herz (Endokarditis), Darms u. Nieren. Löfgren-Syndom als Sonderform mit akutem Verlauf; s.a. Heerfordt-Syndrom. Diagn.: radiol. 3 Stadien (4 im angloamerik. Raum): Lymphknotenvergrößerung bis hin zu fibrotischen Veränderungen des Lungenparenchyms. Befall des lymphatischen (insbes. des retikulohistiozytären) Systems; kleine („miliare“), oft dicht stehende Knötchen (Granulome) mit Epitheloid- u. Langhans-Riesenzellen (selten zentrale Nekrose); hämatogene Generalisation, Rückbildung oder Vernarbung. In den Riesenzellen manchmal Asteroid- u. Schaumann-Körperchen. Lungenfunktionsdiagnostik (restriktive Ventilationsstörung in Stadium II u. III); Labor (ACE↑ im Serum; Ca↑ im Serum u. Urin; Lymphozytose, evtl. aber Leuko- u. Lymphopenie; Eosinophilie; evtl. Monozytose); Bronchoskopie mit Lavage u. Biopsie. Klinik: oft röntg. Zufallsbefund; Symptome je nach Stadium u.a. Husten, Belastungsdyspnoe, reduzierter Allgemeinzustand, Gekenkschmerzen. Progn.: meist gutartiger mehrmonatiger bis mehrjähriger Verlauf mit spontaner Rückbildungstendenz; in 10% Übergang in Lungenfibrose. DD: Lymphogranulomatose, Tuberkulose, Berylliose (je nach Symptomatik). Ther.: ggf. Glucocorticoide, regelmäßige Verlaufskontrollen.

      • Besnier-Flechte
      • Besnier-Prurigo
        Besnier
        • B.-Prurigo

        • Synonyme: Neurodermitis

        Ekzem, atopisches.

      • Best-Krankheit
        • Best-Krankheit

        • Englischer Begriff: Best's disease

        • Biogr.: F. B., dtsch. Augenarzt, Gießen

        Abbildung

        eine erbliche Form der Makuladegeneration.

      • Bestandspotential
        • Bestands|potential

        • Englischer Begriff: resting potential

        • Fach: Physiologie

        physiologisch im Auge bestehendes elektrisches Potential; entsteht v.a. im Pigmentepithel. Der auf dem B. beruhende Bestandspotentialstrom ist als sog. Dunkelstrom mit unpolarisierbaren Elektroden zwischen Hornhaut u. hinterem Augenpol ableitbar (s.a. Elektroretinographie).

      • Bestrahlung
        • Be|strah|lung

        • Synonyme: Radiation

        • Englischer Begriff: irradiation

        die Anw. von Dezimeter- u. Zentimeterwellen (Mikrowellen), Wärmestrahlen, sichtbarem u. UV-Licht sowie – als Strahlentherapie – die Anw. von Röntgen- u. von Gamma-, Alpha-, Beta- u. Neutronenstrahlen. S.a. Bestrahlungsfeld.

      • Bestrahlungsfeld
        • Bestrahlungs|feld

        • Englischer Begriff: irradiation field

        das der Strahlung ausgesetzte, durch Tubus oder Blende eingegrenzte Hautfeld (bei Bewegungsbestrahlung mit konstantem Pendelradius das Achsenfeld). Die Feldgröße ist ein wichtiger Faktor der Dosisbestimmung.

      • Bestrahlungsplan
        • Bestrahlungs|plan

        • Englischer Begriff: radiation treatment plan

        Teil des Bestrahlungsprotokolls, der sämtliche Daten einer Strahlentherapie enthält u. sie rekonstruierbar macht. Enthält medizinische Daten (Art, Lage, Abmessungen, Wachstumstendenz u. Umgebung des Tumors), die eine Festlegung von Gesamtdosis, Einzeldosen u. Bestrahlungspausen erlauben. Ferner werden physikalisch-technische Daten festgehalten: Angaben über Strahlenart u. -qualität sowie über die Bestrahlungstechnik einschl. der entstehenden Dosisverteilung (optimal als Isodosenangaben).

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