Medizin-Lexikon: Einträge mit "B"

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  • Blaukommen des Tauchers
    • Blau|kommen (des Tauchers)

    Schwellung u. tiefe Zyanose des Gesichts u. Halses (einschl. Schultern) infolge zu schnellen Tauchens („Tauchersturz“) mit Schlauchhelmanzug. Der schnell zunehmende Außendruck bewirkt einen relativen Unterdruck im starren Helmteil u. in den Luftwegen, in dessen Folge eine regionale Zirkulationsstörung sowie eine verminderte Atemleistung eintreten (evtl. Erstickungstod).

  • Blaulichtbestrahlung
    • Blau|licht|bestrahlung

    • Englischer Begriff: blue-light therapy

    eine Lichttherapie (λ = 440–460 nm) bei Icterus neonatorum (gravis), wobei in der Haut des Säuglings Bilirubin zu einem wasserlöslichen – rasch ausscheidbaren – Stoff umgewandelt wird.

  • Blausäure
    • Blau|säure

    • Synonyme: Acidum hydrocyanicum; Cyanwasserstoff; HCN

    • Englischer Begriff: hydrocyanic acid; hydrogen cyanide

    farblose, mit Wasser u. Äthanol mischbare Flüssigkeit oder als Blausäuregas mit Bittermandelgeruch; toxisch (Blausäurevergiftung; Dosis letalis 1–2 mg/kg KG oral); Atemfermentblocker. Anw. zur Ungeziefer- u. Schädlingsbekämpfung. – Salze: Cyanide.

  • Blausäurevergiftung
    • Blausäure|vergiftung

    • Englischer Begriff: hydrocyanic acid poisoning; cyanide p.

    Vergiftung durch Blausäure oder Cyanide, u. zwar infolge Einatmens (z.B. bei Schwelbränden, wenn stickstoffhaltiges Material wie Wolle, Seide, Kunstfaser verbrennt, neben CO an tödlichen Rauchvergiftungen beteiligt), Eindringens durch die Haut oder über den Verdauungstrakt (Letzteres u.a. nach Genuss bitterer Mandeln u. der Samen anderer Prunusarten, deren Glykoside gebundene Blausäure enthalten). Klinik: heftige Krämpfe, Bittermandelgeruch der Atemluft, rosiges Aussehen (Venenblut hellrot), Erbrechen, Bewusstlosigkeit, Atemnot u. tödl. Atemlähmung (infolge Hemmung der Zellatmung durch Komplexbildung mit dem Eisen der Atmungsfermente).

  • Blauschwäche
    • Blau|schwäche

    • Englischer Begriff: tritanomalia

    Tritanomalie als Farbenfehlsichtigkeit (s.a. Trichromasie).

  • Blausucht
    • Blau|sucht

    • Englischer Begriff: cyanosis

    • Fach: Kardiologie

    allgemeine („generalisierte“) Zyanose; i.e.S. die bei angeborenen Herzfehlern mit einem Rechts-links-Shunt („Morbus caeruleus“).

  • Blegvad-Haxthausen-Syndrom
    • Blegvad-Haxthausen-Syndrom

    • Biogr.: Olaf B., 1888–1961; Holger H., 1892–1959, dän. Arzt

    (1921) Kombination der Osteogenesis imperfecta tarda Typ Lobstein mit Anetodermie; eine erbliche Störung des Mesoderms.

  • Blei
    • Synonyme: Plumbum; Pb (Abk.)

    • Englischer Begriff: lead

    ein 2- u. 4-wert. Schwermetall; mit Atomgewicht 207,19 u. Ordnungszahl 82; 8 Isotope 204–214Pb. Es ist ebenso wie seine Salze u. Abkömmlinge giftig; die Aufnahme erfolgt über den Verdauungskanal u. über die Atemwege u. Schleimhäute. Im Serum liegt es v.a. als Phosphat u. in Bindung an Eiweißkörper (Proteinbindung; durch Sulfhydrylgruppen) vor. Im Vollblut (normal < 30 μg/dl = 1,45 μmol/l; akzeptabel < 70 μg/dl = 3,38 μmol/l; gefährlich > 100 μg/dl = 4,83 μmol/l) ist es zu 95% an Erythrozyten gebunden. Es wird v.a. als – schwer lösliches – tertiäres Phosphat in den Knochen (begünstigt bei Alkalose) abgelagert (unter gleichzeitiger Calciumverdrängung) sowie ferner in Leber u. Niere. Das im Knochen abgelagerte Blei macht keine toxischen Erscheinungen, kann jedoch z.B. durch Stress, Infektionskrankheiten, Azidose u. katabole Steroide aktiviert werden. MAK: 0,1 mg/m3; – toxik Bleivergiftung.

  • Bleiamblyopie
    • Blei|am|bly|opie

    • Englischer Begriff: lead blindness

    beidseitiger zentraler Funktionsausfall der Netzhaut bei chronischer Bleivergiftung; zuerst als Farbskotom, später als Gesichtsfeldlücken mit Teilatrophie des Sehnervs.

  • Bleianämie
    • Blei|an|ämie

    • Englischer Begriff: lead poisoning anemia

    normochrome Anämie bei Bleivergiftung durch Störung der Blutfarbstoff- u. Erythrozytenbildung (Hemmung des Eiseneinbaus in Porphyrin bzw. der Bildung der Nucleoproteide). Es besteht Polychromasie, basophile Tüpfelung der Erythrozyten, Anisozytose, außerdem treten Siderozyten auf. Sie ist – in Verbindung mit den bleitoxischen Gefäßkrämpfen – Ursache der als „Bleikolorit“ bezeichneten aschgrauen Hautblässe.

  • Bleiäquivalent
    • Blei|äqui|va|lent

    Bleigleichwert.

  • Bleibeklistier
    • Bleibe|klistier

    • Englischer Begriff: retention enema

    ein für längeres Verhalten bestimmter Einlauf (Klistier); meist mit Zusatz örtlich wirkender Medikamente.

  • Bleienzephalopathie
    • Blei|enzephalo|pathie

    • Englischer Begriff: lead encephalopathy

    • Fach: Neurologie

    die durch Gefäßkrämpfe u. -entzündung (Endarteriitis) verursachte – oft tödliche – Großhirnschädigung bei Bleivergiftung. Klinik: Kopfschmerzen, Schwindel, Übererregbarkeit, Schlaflosigkeit, Zittern (Tremor saturninus), Sehstörungen (als flüchtige Amaurose), Meningitis; später Depressionen, Delirium (mit Sinnestäuschungen, Unruhe, Gesichtszuckungen, evtl. auch mit partiellen epileptischen Anfällen); als chronische Schäden Gedächtnisschwund u. Demenz, Hirnnervenausfälle mit Sprach-, Gang- u. Sehstörungen (s.a. Bleiamblyopie), Ohrensausen.

  • Bleigicht
    • Blei|gicht

    • Englischer Begriff: lead gout; saturnine g.

    s.u. Bleivergiftung.

  • Bleigleichwert
    • Blei|gleich|wert

    • Synonyme: Bleiäquivalent

    • Englischer Begriff: lead equivalent

    der Filter- bzw. Strahlenschutzwert eines Körpers oder Werkstoffes. Wird angegeben als Dicke (in mm) einer Bleischicht gleicher Wirkung.

  • Bleikolik
    • Blei|kolik

    • Englischer Begriff: lead colic

    krampfartige Oberbauchschmerzen bei Bleivergiftung; verbunden mit Verstopfung (Obstipation), Erbrechen, Blutdrucksteigerung.

  • Bleikolorit
    • Blei|kolorit

    • Fach: Dermatologie

    s.u. Bleianämie.

  • Bleilähmung
    • Blei|lähmung

    • Englischer Begriff: lead palsy; lead paralysis

    Lähmungen peripherer motorischer Nerven als Manifestationen einer Polyneuropathie infolge Bleivergiftung. Als charakteristischer „Unterarmtyp“ mit Ausfall der Unterarmstrecker u. mit nachfolgender Radialislähmung (s.a. Gubler-Tumor); ferner als „Schulter-“ u. „Oberarmtyp“ bzw. als „Klauenhandtyp“ (mit Atrophie der Mm. interossei); bei Kindern als meist einseitige Beinlähmung. – Die Erscheinungen klingen nur langsam u. unvollständig ab.

  • Bleiosteosklerose
    • Blei|osteo|sklerose

    • Englischer Begriff: saturnine osteosclerosis

    die Knochenveränderungen bei chronischer Bleivergiftung, u. zwar als Umwandlung des Bindegewebes in Knochengewebe u. Verdichtung der Spongiosa durch Lamellenbildung unter gleichzeitiger randständiger Abgrenzung (Fibroosteoklasie mit „Achatstruktur“) sowie als Verdichtungen in den Metaphysen (als – evtl. nicht kontinuierliche – „Bleilinien“).

  • Bleisaum
    • Blei|saum

    • Englischer Begriff: blue line; lead line

    blau-schwarzgraue Ablagerung von Bleisulfid im Zahnfleischrand (u. in der Lippenschleimhaut) bei Bleivergiftung.

  • Bleischrumpfniere
    • Blei(schrumpf)niere

    • Englischer Begriff: saturnine atrophic kidney

    eine Schrumpfniere als Spätfolge einer durch chronische Bleivergiftung bedingten Nephrosklerose. Sie entspricht weitgehend der arteriosklerotischen Schrumpfniere. Ferner – selten – als „akut-bleitoxische tubuläre Schrumpfniere“ bei akuter Bleivergiftung durch einmalige hohe Bleiaufnahme.

  • Bleistiftkot
    • Bleistift|kot

    • Englischer Begriff: pencil-shaped stool

    schwachkalibrige Kotsäule bei Krankheitsprozessen, die eine Einengung im Mastdarm-After-Bereich zur Folge haben.

  • Bleitetraäthyl
    • Blei|tetra|äthyl

    • Synonyme: Pb(C2H5)4

    • Englischer Begriff: lead tetraethyl

    farblose ölige Flüssigkeit, die als „Antiklopfmittel“ für Benzin (Verbleiung) verwendet wurde. Bei Vergiftung (durch Einatmen oder über die Haut) treten nach wenigen Stunden Kreislaufschwäche, Verwirrtheit, Delirium, motorische Unruhe u. Krämpfe bis hin zum Koma auf.

  • Bleitüpfelung
    • Blei|tüpfelung

    • Synonyme: -punktierung

    • Fach: Hämatologie

    die basophile Tüpfelung der Erythrozyten als obligates Frühsymptom der Bleivergiftung.

  • Bleivergiftung
    • Blei|vergiftung

    • Synonyme: Saturni(ali)smus

    • Englischer Begriff: saturnism; lead poisoning

    die meist chronische, gelegentlich (z.B. durch Bleitetraäthyl) akute Vergiftung durch metallisches Blei oder durch organische Bleiverbindungen; sie kommt zustande durch Einatmen (u.a. durch „Schnüffeln“ an verbleitem Benzin) oder durch Resorption durch die Haut oder den Verdauungstrakt. Der toxische Effekt beruht v.a. auf Inaktivierung von Enzymen u. auf der nachfolgenden Störung des Porphyrinstoffwechsels, der Blutbildung u. der Gefäßnerven (Vasomotorik). Nach einem stummen Vorstadium („Bleiträgertum“ = „Präsaturnismus“; mit erhöhtem Bleigehalt des Blutes u. Zeichen der Bleianämie) treten Symptome auf Seiten des Nervensystems (Bleienzephalopathie, -lähmung), des peripheren Kreislaufs (Bleikolorit; evtl. Gangrän), des Skeletts (Gelenkschmerzen als sog. „Bleigicht“ u. Bleiosteosklerose), des Verdauungstraktes (Bleisaum, -kolik) u. der Niere (Bleischrumpfniere); schließlich kommt es zur Kachexie. – Als gewerbliche B. eine entschädigungspflichtige Berufskrankheit.

  • Blencke-Syndrom
    • Blencke-Syndrom

    • Englischer Begriff: Blencke's syndrome

    • Biogr.: August B., 1868–1937, Orthopäde, Magdeburg

    eine dem Haglund-Syndrom I (Apophysitis calcanei) nahe stehende Apophysitis des Fersenbeins mit Bildung von Verknöcherungen (sekundäre Ossifikationskerne) im Sehnenansatz.

  • Blende
    • Englischer Begriff: aperture; x-ray beam restrictor (radiol); diaphragm; collimator

    Vorrichtung zur Begrenzung eines Strahlenbündels, wobei die Blendenöffnung stabil oder variabel sein kann. In der Radiologie v.a. zur Minderung der Streustrahlung, u. zwar als objektnahe Rasterblende oder als objektferne Tiefen- (z.B. Lichtvisier-) oder Tubusblende (z.B. die Albers-Schönberg-Blende); s.a. Ausgleichskörper.

  • Blendung
    • Englischer Begriff: blinding

    Störung des Sehvermögens durch überstarken Lichteinfall, wobei das Ausmaß der Störung abhängig ist von der Leuchtdichte (absolute B. bei > 20 sb), der Dauer u. dem Einfallswinkel. Verstärkte B. erfolgt nach längerer Dunkelanpassung, bei Pupillenweitstellung, Albinismus u. bestimmten Hypovitaminosen. – Schwere B. kann zu Dauerschäden führen in Form von Verbrennungen in Netzhautmitte (als schwerster Grad einer strahlungsbedingten = aktinogenen Retinitis); s.a. Conjunctivitis nivalis, Schweißerophthalmie.

  • Blenno...
    • Blen|no...

    • Englischer Begriff: blenno...

    Wortteil „Schleim“, „Schleimhaut“, „schleimiger Eiter“.

  • Blennorrhagie
    • Blen|nor|rha|gie

    • Englischer Begriff: blennorrhagia

    • Fach: Pathologie

    besonders starke Blennorrhö bzw. Gonoblennorrhö.

  • Blennorrhö
    • Blennor|rhö

    • Englischer Begriff: blennorrhea

    reichliche Absonderung von Eiter seitens einer Schleimhaut; i.e.S. die B. der Augenbindehaut (Blepharoblennorrhö) als Augenkrankheit, insbes. bei Gonorrhö (= Gonoblennorrhö), aber auch bei Einschlusskörperchen-, Pneumo- u. Streptokokkenkonjunktivitis.

  • Blennorrhoea umbilici
    • Blennor|rhoea umbilici

    • Synonyme: „nässender Nabel“

    • Englischer Begriff: umbilical blennorrhea

    • Fach: Pädiatrie

    Eiterabsonderung aus der Nabelwunde; meist infolge einer Infektion durch harmlose Stuhlkeime (u. evtl. mit Bildung eines Nabelgranuloms); häufig aber als Symptom einer Nabelanomalie (offener Ductus omphaloentericus, Urachusfistel); als spezifische B. u. bei angeborener Syphilis (hierbei mit Gefahr der Verblutung).

  • Blennotorrhö
    • Blenn|otor|rhö

    Eiterfluss aus dem Gehörgang.

  • Blennurie
    • Blenn|urie

    • Englischer Begriff: blennuria

    die schleimige Beschaffenheit alkalischen Harns infolge bakterieller Zerstörung von Leukozyten u. Epithelien. – Auch Bez. für die Schleimbeimengung (z.B. Genitalsekrete) im Urin.

  • Bleomycin
    • Bleomycin

    • Englischer Begriff: bleomycin

    als Zytostatikum angew. Antibiotikum aus Kulturen von Streptomyces verticillus; NW: u.a. Stomatitis, Dermatotoxizität, Fieber.

  • Blepharadenitis
    • Ble|phar|ade|ni|tis

    • Englischer Begriff: blepharoadenitis

    Entzündung der Meibom-, seltener der Moll- u. Zeis-Drüsen des Lides (als Hordeolum bzw. als Retentionszysten).

  • Blepharadenom
    • Blephar|ade|nom

    • Englischer Begriff: blepharoadenoma

    • Fach: Ophthalmologie

    Chalazion, Hordeolum.

  • Blepharektomie
    • Blephar|ektomie

    • Englischer Begriff: blepharectomy

    operative Lidknorpelentfernung.

  • Blepharelosis
    • Blephar|elo|sis

    • Englischer Begriff: blepharelosis

    die buckelige Lidschwellung – meist mit Entropium – bei chronischer Lidentzündung (Blepharitis).

  • Blepharismus
    • Blepha|ris|mus

    • Englischer Begriff: blepharism

    Blepharospasmus.

  • Blepharitis
    • Blepha|ri|tis

    • Englischer Begriff: blepharitis

    die trockene (erythematöse) oder katarrhalische bis phlegmonöse u. gangränöse Augenlidentzündung, u. zwar als Lidhaut- oder – v.a. – als Lidrandentzündung; u.U. mit Wimpernausfall einhergehend. Häufig in Kombination mit Konjunktivitis (= Blepharokonjunktivitis).

  • Blepharitis angularis
    Blepharitis
    • B. an|gu|la|ris

    • Englischer Begriff: angular b.

    Lidwinkel-B.; meist durch Moraxella lacunata.

  • Blepharitis ciliaris
    Blepharitis
    • B. ci|lia|ris

    • Englischer Begriff: ciliary b.; blear eye

    B. als Entzündung der Haarbälge einzelner Wimpern.

  • Blepharitis follicularis
    Blepharitis
    • B. fol|li|cu|la|ris

    • Englischer Begriff: follicular b.

    B. als Entzündung der Wimpernfollikel, evtl. auch als Entzündung der Zeis-, Moll- u. Meibom-Drüsen.

  • Blepharitis marginalis
    Blepharitis
    • B. mar|gi|na|lis

    • Synonyme: Lidrandentzündung

    • Englischer Begriff: marginal b.

    zumeist chronische Entzündung der Meibom-Düsen (Gll. tarsales) mit verstopften Ausführungsgängen, teilweise durch Staphylokokken bedingt. Die eingeschränkte Drüsenfunktion führt häufig zu einer verschlechterten Oberflächenbefeuchtung des Auges durch Instabilität des Tränenfilms.

  • Blepharitis parasitaria
    Blepharitis
    • B. pa|ra|si|ta|ria

    • Englischer Begriff: parasitic b.

    B. durch sich an den Wimpern festsetzende u. dort ihre Eier ablegende Parasiten, z.B. Kopf- u. Filzläuse, Demodex folliculorum.

  • Blepharoblennorrhö
    • Ble|pha|ro|blen|nor|rhö

    • Englischer Begriff: blepharoblennorrhea

    Blepharitis mit Eiterung; s.a. Blennorrhö.

  • Blepharochalasis
    • Blepharo|cha|la|sis

    • Englischer Begriff: blepharochalasis

    • Fach: Ophthalmologie

    das Herabhängen der Haut des Oberlides vorn u. seitlich über den Lidrand (Ptosis falsa) als Folge einer örtlichen Hautatrophie (Koriumatrophie); evtl. beidseitig (= Typ Fuchs; senil-atrophisch, meist ödematös); angeboren beim Ascher-Syndrom.

  • Blepharoconjunctivitis
    • Blepharo|con|junc|ti|vi|tis

    • Englischer Begriff: blepharoconjunctivitis

    • Fach: Ophthalmologie

    kombinierte Lidrand- u. Bindehautentzündung (s.u. Blepharitis, Conjunctivitis).

  • Blepharoklonus
    • Blepharo|klo|nus

    • Englischer Begriff: blepharoclonus

    Blinzelkrampf als – meist beidäugiger – klonischer Lidkrampf (Blepharospasmus) bei Hornhaut-, Bindehaut-, Fazialisreizung; evtl. als Blinzeltic.

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