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  • Chinon 2)
    Chinon
    • 2)

    Kurzbez. für Benzochinon.

  • Chionoablepsia
    • Chi|on(o)|ablep|sia

    • Englischer Begriff: chionablepsia; snow blindness

    • Fach: Ophthalmologie

    Schneeblindheit (Conjunctivitis nivalis).

  • Chips
    • Etymol.: engl. = Späne, Schnitzel

    • Englischer Begriff: bone chips

    • Fach: Chirurgie

    Knochenspäne, -schnitzel für Transplantationszwecke (Knochenhöhlenfüllung). Auch als Knochenkonserve.

  • Chir...

      Wortteil „Hand“, s.a. Cheir..., Chiro...

    • Chiragra
      • Chir|agra

      • Englischer Begriff: chiragra

      durch Gicht bedingte Schmerzen im Bereich der Hand.

    • Chiralgia
      • Chir|algia

      Schmerzen in der Hand; s.a. Ch(e)iralgia paraesthetica.

    • Chiray-Pavel-Syndrom
      • Chiray-Pavel-Syndrom

      „hypotone Dyskinesie“ der Gallenblase bei Erkrankungen des Zwölffingerdarms, der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenwege.

    • chiro...

        Wortteil „Hand“; s.a. cheiro...

      • Chirologie
        • Chiro|logie

        • Englischer Begriff: chirology; dactilology

        obsolete Bez. für die Gebärdensprache der Taubstummen.

      • Chiromegalie
        • Chiro|megalie

        • Englischer Begriff: chiromegaly

        • Fach: Pathologie

        Makrocheirie.

      • Chiropraktik
        • Chiro|praktik

        • Englischer Begriff: chiropractic

        Chirotherapie.

      • Chirospasmus
        • Chiro|spasmus

        • Englischer Begriff: chirospasm

        • Fach: Neurologie

        Handkrampf, Schreibkrampf.

      • Chirotheca
        • Chiro|theca

        • Fach: Chirurgie

        ein Bindenverband für Finger u. Hand (Kreistouren am Handgelenk, dann Serpentinengang zum Fingergrundgelenk u. Schraubengänge am Finger).

      • Chirotherapie
        • Chiro|therapie

        • Synonyme: manuelle Medizin; Manualtherapie; Osteopathie; Chiropraktik

        • Englischer Begriff: osteopathic medicine; chiropractic

        Diagnostik u. Therapie (Schmerzlinderung, Muskelentspannung, Mobilisierung) von reversiblen funktionellen Störungen am Stütz- u. Bewegungsapparat mit Hilfe von Handgriffen. Seit 1976 gültige Zusatzbezeichnung für Ärzte. Behandlungstechniken: Weichteiltechniken (osteopathische Technik), Mobilisationstechniken (aktiv u. passiv, s.a. Mobilisationstherapie), Manipulationstechniken (chirotherapeutische Technik); ein Schlüsselbegriff ist die Blockierung (1). Die nicht risikolose Ch. erfordert Erfahrung u. sorgfältige Indikationsstellung. Kontraind.: u.a. morphologische Veränderungen, die mit einer Schwächung der Knochen- oder Bandstruktur einhergehen, primär somatisch destruktive Krankheitsprozesse (z.B. rheumatoide Arthritis, Tumoren, Traumen), Bandscheibenvorfälle mit (u. ohne) fortschreitende neurologische Ausfälle.

      • Chirurgie
        • Etymol.: griech. = Handwirkung

        • Englischer Begriff: surgery

        medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung u. Behandlung von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen u. Fehlbildungen, ferner mit den entsprechenden Untersuchungsverfahren, konservativen u. operativen Behandlungsmethoden des Gebietes einschließlich der gebietsbezogenen Intensivmedizin, den Nachsorgeverfahren sowie der Rehabilitation in jedem Lebensalter befasst. Die Weiterbildungszeit bis zum Facharzt für Ch. (Chirurg; engl. = surgeon) beträgt 5 Jahre. Als Teilgebiete werden Gefäß-, Thorax-, Unfall- u. Viszeralchirurgie unterschieden; plastische Chirurgie, Herz-, Kinder- u. Neurochirurgie sind dagegen eigene medizinische Fachgebiete.

        • Ch., plastische
          medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Wiederherstellung u. Verbesserung... (mehr)
      • Chirurgie, plastische
        Chirurgie
        • Ch., plastische

        • Englischer Begriff: plastic s.

        medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Wiederherstellung u. Verbesserung von Körperform u. -funktion nach (Brand-)Verletzungen, erworbenen Defekten, altersregressiven Veränderungen u. bei Fehlbildungen mittels plastisch-operativer Eingriffe befasst. Die Weiterbildungszeit bis zum Facharzt für plastische Ch. (engl. = plastic surgeon) beträgt 6 Jahre. S.a. Plastik.

      • chirurgischer Knoten
        • chir|urgischer Knoten

        • Englischer Begriff: surgeon's knot

        ein besonders sicherer Knoten (dort Abb.). Die Fadenenden werden nach doppelter Umschlingung zum „Grundknoten“ angezogen, der durch einen einfachen „Endknoten“ arretiert wird.

      • Chitin
        • Chi|tin

        • Englischer Begriff: chitin

        natürliches, der Cellulose ähnl., jedoch aus N-Acetylglucosamin-Einheiten (Chitobiose) aufgebautes, stickstoffhalt. lineares Polysaccharid (C8H13NO5)x; die amorphe, unlösl. Gerüstsubstanz z.B. der Panzer der Arthropoden.

      • Chitoneurom
        • Chito|neurom

        • Englischer Begriff: chitoneuroma

        • Fach: Pathologie

        Tumor, der von den Nervenscheiden u. -hüllen (dem sog. Chitoneuron) ausgeht (z.B. Neurilem(m)om, Schwannom).

      • Chittoor-Virus

          ein ARBO-Virus; Batai-Virus.

        • Chlamydia
          • Chla|my|dia

          • Synonyme: Chlamydie; PLT-Gruppe; TPL-Gruppe

          • Englischer Begriff: Chlamydia

          obligat intrazelluläre, kleine (200–350 nm) Bakterien der Familie Chlamydiaceae [Chlamydiales]. Es werden drei Hauptgruppen unterschieden: Ch. psittaci oder Ch. ornithosis, Erreger der Ornithose; Ch. trachomatis mit den TRIC-Erregern (Trachom, Einschlusskonjunktivitis) u. den Erregern der Lymphopathia venerea (= Lymphogranuloma venereum = LGV) mit mehreren Serotypen; ferner Ch. pneumoniae als Erreger akuter Atemwegserkrankungen (v.a. bei Kindern mit mildem Verlauf, bei Erwachsenen werden schwerere Verläufe beobachtet; Zusammenhang mit der Entwicklung von Atherosklerose wird vermutet).

        • Chlamydosporen
          • Chlamydo|sporen

          • Englischer Begriff: chlamydospores

          interkalar (= zwischengeschaltet) oder terminal am Luft- oder am vegetativen Myzel der meisten Pilze vorkommende große, runde, asexuelle Dauersporen mit doppelter Membran; sind gegen ungünstige Umweltbedingungen resistent u. überdauern sie.

        • Chloasma
          • Chlo|as|ma

          • Synonyme: Melasma

          • Englischer Begriff: melasma; chloasma

          Abbildung

          erworbene Farbänderungen der Haut durch Pigmentverschiebung, d.h. als meist durch Melanin bedingte „Dyschromie“ mit umschriebener Braunfärbung durch Hyperpigmentierung. S.a. Abb.

        • Chloasma basedowicum
          Chloasma
          • Ch. basedowicum

          Ch. bei Hyperthyreoidismus; fleckige Melaninvermehrung um Augen u. Mund, an den Brustwarzen, in der Achselhöhle, der Linea alba u. der After-Genital-Region, evtl. am ganzen Körper (= diffuses Ch.).

        • Chloasma cosmeticum
          Chloasma
          • Ch. cosmeticum

          Ch. durch Kosmetika (Vaselin-haltig) oder chronische Photodermatitis durch Kosmetikabestandteile.

        • Chloasma extrauterinum
          Chloasma
          • Ch. extra|uterinum

          ein bei ♀ unabhängig von der Schwangerschaft (z.B. bei Ovarialtumor) auftretendes, flächenhaftes Ch., v.a. an den Halsseiten.

        • Chloasma hepaticum
          Chloasma
          • Ch. hepaticum

          bei Leberleiden diffuse Hautpigmentierung infolge vermehrter Bildung u. Einlagerung eisenfreien Pigments.

        • Chloasma kachecticorum
          Chloasma
          • Ch. kachecticorum

          allgemeine Hautpigmentvermehrung bei konsumierenden Krankheiten (Karzinom, Tbk, Malaria, Lymphogranulomatose, perniziöse Anämie, katatone Schizophrenie, Sprue, Pellagra).

        • Chloasma medicamentosum
          Chloasma
          • Ch. medicamentosum

          durch Hydantoin- oder Chlorpromazin-haltige Medikamente.

        • Chloasma periorale virginum
          Chloasma
          • Ch. peri|orale virginum

          Ch. in Form gelber bis brauner, leicht schuppender Flecken im Gesicht bei Mädchen u. jungen Frauen; oft begleitet von Dysmenorrhö.

        • Chloasma uterinum
          Chloasma
          • Ch. uterinum

          • Synonyme: Ch. gravidarum

          hellgelbe bis dunkelbraune, schmetterlingsförm. „Mutterflecken“ an der Stirn, am Nasenrücken u. Kinn sowie andernorts (z.B. als Linea fusca). Vork.: während Schwangerschaft u. Laktation infolge verstärkter Ausscheidung Melanozyten-stimulierenden Hormons. Progn.: nach der Entbindung spontane Rückbildung.

        • Chlor
          • Synonyme: Cl (Abk.)

          • Englischer Begriff: chlorine

          ein den Halogenen zugehöriges Element mit Atomgew. 35,453, OZ 17 u. sieben Isotopen (33Cl–39Cl; radioaktiv außer 35 u. 37). – Als molekulares Cl2 ein schweres, gelbgrünes, erstickend riechendes Gas, das Körpergewebe infolge Salzsäure- u. Sauerstoff-Freisetzung (s.a. Chlorgasdesinfektion) verätzt (s.a. Chlorvergiftung). Anw. als Desinfektionsmittel zur Wasserentkeimung (Chlorung). – In der Natur kommt Cl meist als Salz der Alkali- u. Erdalkalimetalle vor. Das Ion Cl (Chlorid) ist für die meisten Organismen lebenswichtig.

        • Chlorakne
          • Chlor|akne

          • Synonyme: Akne chlorica

          • Englischer Begriff: chloracne

          • Fach: Dermatologie

          eine chronische Hautkrankheit mit Akne-artiger Manifestation durch intensiven, meist äußerl. Kontakt mit chlorierten Naphthalinen (Perna-Krankh.), Diphenylen, Phenolen u.a. Aromaten; durch Verunreinigung mit Dioxinen verursacht. Klinik: Hautausschlag mit Lichtempfindlichkeit („cable rash“), später follikuläre Hyperkeratose, Komedonen, Hyperpigmentierung. Evtl. als anzeigepflichtige Berufskrankheit.

        • Chloral
          • Chlo|ral

          • Synonyme: Chloralum anhydricum; Trichloracetaldehyd; Cl3C–CHO

          • Englischer Begriff: chloral

          • Fach: Chemie

          eine ätzende Flüssigkeit, die mit Wasser festes Chloralhydrat bzw. mit Äthanol Chloralalkoholat bildet.

        • Chloralhydrat
          • Chloralhydrat

          • Synonyme: 2,2,2-Trichlor-1,1-ethandiol; Cl3C–CH(OH)2; C2H3Cl3O2; Chloralum hydratum

          • Englischer Begriff: chloral hydrate

          Hypnotikum u. Sedativum; technisch aus Chloral hergestellt.

        • Chlorambucil
          • Chlorambucil

          • Synonyme: CBL (Abk.); CLB (Abk.)

          • Englischer Begriff: chlorambucil

          • Fach: Pharmazie

          Zytostatikum der Gruppe Alkylanzien; NW: u.a. Knochenmarktoxizität.

        • Chlorämie
          • Chlor|ämie

        • Chlorämie 1)
        • Chlorämie 2)
          Chlorämie
          • 2)

          • Englischer Begriff: chloremia

          Chlorosis.

        • Chlorammonium
          • Chlor|ammonium

          „Salmiak“, Ammonium chloratum.

        • Chloramphenicol
          • Chloramphenicol

          • Synonyme: d-threo-2-(dichloracetamido)-1-(4'-nitrophenyl)-propan-1,3-diol

          • Englischer Begriff: chloramphenicol

          Abbildung

          (1947) aus Streptomyces venezuelae isoliertes, jetzt aber überwiegend synthetisch gewonnenes, bakteriostatisches Breitbandantibiotikum. Wirkung: hemmt die Proteinsynthese, da strukturell einem bestimmten Messenger-RNS-Abschnitt gleichend u. mit diesem um Rezeptoren am Ribosom konkurrierend (Bindung an die 50 S-Untereinheiten des Ribosoms). Anw. v.a. lokal bei bakteriellen Augeninfektionen; oral u. i.v. bei Typhus u.a. Salmonellosen, bei Shigellosen, Proteus-Infektionen, Rickettsiosen, Meningitis. NW: kardiovaskulärer Kollaps bei Neu-, insbes. Frühgeborenen (Grey-Syndrom), Störungen der Hämatopoese.

        • Chloranämie, achylische
          • Chlor|anämie, achylische

          • Fach: Hämatologie

          essentielle hypochrome Anämie (s.a. Faber-Anämie).

        • Chlorate
          • Chlo|rate

          • Englischer Begriff: chlorates

          • Fach: Chemie

          Salze der Chlorsäure (HClO3).

        • Chloräthyl
          • Chlor|äthyl

          • Synonyme: Chloräthylen

          • Englischer Begriff: ethyl(ene) chloride

          • Fach: Chemie

          Äthylchlorid, 1,2-Dichloräthan.

        • Chloräthylenrausch
          • Chloräthyl(en)rausch

          • Englischer Begriff: chlorethyl anesthesia

          • Fach: Anästhesiologie

          Inhalationsnarkose (als offene Tropfnarkose) mit Dichloräthan, die jedoch das Analgesiestadium nicht überschreiten soll (wird wegen der schwierigen Dosierbarkeit u. der gefährlich geringen Narkosebreite nicht mehr angewandt).

        • chloratus
          • chlo|ra|tus

          • Etymol.: latein.

          • Englischer Begriff: chlorinated

          Adjektiv zur Bez. der Chloride (z.B. Natrium chloratum od. Natriumchlorid od. NaCl).

        • Chlorbenzol
          • Chlor|benzol

          • Synonyme: C6H5Cl

          • Englischer Begriff: chlorobenzene

          Abbildung

          narkotisch wirkende Flüssigkeit; auch techn. Lösungsmittel („Fleckenwasser“). MAK: 50 ppm (= 50 ml/m3) bzw. 230 mg/m3. Chronische Einwirkung verursacht Schäden an Knochenmark u. Nervensystem.

        • Chlordan
          • Chlor|dan

          • Synonyme: Oktachlor-endomethylen-hexahydroinden

          • Englischer Begriff: chlordane

          • Fach: Toxikologie

          ein wasserunlösl. Insektizid (Kontakt- u. Fraßgift). Für Säugetiere u. den Menschen giftig; Speicherung in Fettgewebe u. Gehirn. Dosis letalis beim Menschen oral ab 100 mg/kg; Hautresorption möglich.

        • Chlordiazepoxid

            Benzodiazepin. Anw. überwiegend als Tranquilizer.

          • Chlorella
            • Chlo|rel|la

            • Englischer Begriff: chlorella

            einzellige Grünalgen mit der Fähigkeit, CO2 in Kohlenhydrate u. O2 umzusetzen u. in technischer Großkultur bedeutende Fett- u. Carotinoidmengen zu erzeugen (im „Algensystem“ genutzt als O2-Produzent für Raumfahrzeuge).

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