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  • Chordozentese
    • Chordo|zentese

    Punktion der Nabelschnurgefäße zu diagnostischen Zwecken. Wird ab der Mitte des 2. Trimenons der Schwangerschaft zur Gewinnung fetalen Blutes vorgenommen; erlaubt Aussagen über den Phänotyp des Chromosomensatzes. Wird u.a. bei Verdacht auf Hydrops fetalis, zur Infektionsdiagnostik u. bei Blutgruppeninkompatibilität vorgenommen.

  • Chorea
    • Cho|rea

    • Fach: Neurologie

    der „Veitstanz“; eine Gruppe extrapyramidaler Bewegungsstörungen nach Schädigung des Striatums u. zugeordneter Strukturen. Unwillkürliche, unphysiologisch-arrhythmische, schnelle Kontraktionen von Muskel(gruppe)n in fast allen Körperregionen (= choreatische Hyperkinese; in leichteren Fällen nur „ungeschickt“ oder „faxenhaft“ wirkend), u.a. mit Grimassieren, evtl. auch mit Beeinträchtigung des Sprechens (Hyperkinesen der Zunge), verbunden mit Muskeltonusverminderungen (= choreatische Hypotonie), evtl. auch mit Reflexabschwächungen. Als Hauptformen die Ch. Huntington u. Ch. minor.

  • Chorea epidemica
    Chorea  >  Chorea: Chorea minor
    • Ch. epidemica

    • Synonyme: Ch. major

    Choreomanie.

  • Chorea gravidarum
    Chorea  >  Chorea: Chorea minor
    • Ch. gravidarum

    eine fast nur bei Erstgebärenden, evtl. erst im Wochenbett, vorkommende Ch.; möglicherweise als Ch.-minor-Rezidiv, jedoch in ca. 25% tödlich.

  • Chorea senilis
    Chorea  >  Chorea: Chorea minor
    • Ch. senilis

    • Englischer Begriff: senile chorea

    jenseits des 70. Lj. aufgrund involutiver u./oder arteriosklerot. Hirnveränderungen auftretende Ch. ohne die für die Ch. typischen psych. Alterationen. – Choreatiforme Symptome kommen außerdem vor bei diffusen u. fokalen Hirnerkrankungen, vaskulären (v.a. apoplektischen) Prozessen u. nach stereotaktischem Eingriff. – Sog. Bindearm-Ch.: bei Läsionen außerhalb des Striatums.

  • Chorea: Chorea Huntington
    Chorea
    • Ch. Huntington

    • Synonyme: Ch. chronica progressiva hereditaria; Erbchorea

    • Englischer Begriff: Huntington's chorea

    Gendefekt-bedingtes Krankheitsbild (Chromosom 4) mit Vermehrung von CAG-Trinukleotid-Repeats; monohybrid autosomal-dominant und nicht geschlechtsgebunden erbliche, hirnatrophische Form der Ch. mit chronisch fortschreitendem Verlauf. Bereits durch genetische Beratung feststellbar. Die Manifestation erfolgt zwischen dem 30. u. 50. Lj., bei etwa 50% beginnt die Erkrankung unter 15 Jahren. Klinik: häufig mit Athetose, Torsionsdystonie, Hypokinesie, Rigor, epileptischen Anfällen u. Intelligenzabbau. Anfänglich auch mit Empfindungsstörungen (Parästhesien), Schmerzen an Rumpf u. Extremitäten infolge Thalamusbeteiligung. Ferner treten u.U. schwerwiegende psychische Veränderungen auf, später oft hochgradige Demenz. Bei pos. Familienanamnese erhöhte Suizidalität. Ther.: symptomatisch mit L-Dopa, Phenothiazinen oder Haloperidol.

  • Chorea: Chorea minor
    Chorea
    • Ch. minor

    • Synonyme: Ch. infectiosa; Ch. rheumatica; Ch. simplex; Ch. Sydenham

    • Englischer Begriff: Sydenham's chorea

    Ch. als Hauptsymptom des rheumatischen Fiebers mit Spätmanifestation nach Wochen bis Monaten als Folge des Hirnbefalls. Mit schnellen, blitzart. Bewegungen (Hyperkinesen), ausgeprägter Muskelhypotonie, psych. Veränderungen (z.B. Reizbarkeit, Aufmerksamkeitsstörungen, Antriebsminderung). Sie tritt meist zwischen dem 5. u. 15. Lj. auf u. heilt meist innerhalb einiger Monate. – Weitere Formen nachfolgend.

  • choreatiform
    • choreati|form

    • Englischer Begriff: choreiform

    choreiform.

  • choreatiformes Syndrom
    choreatiform
    • ch. Syndrom

    • Englischer Begriff: ch. syndrome

    • Fach: Neurologie

    als Restzustand frühkindlicher Hirnschädigung (v.a. der Stammganglien) vorkommende, einer Chorea ähnliche Bewegungen (Hyperkinesen) sowie Verhaltensstörungen u. Lernbehinderung. Die Bewegungsunruhe u. psych. Labilität klingen meist in der Pubertät ab. Choreatiforme Dyskinesien sind auch möglich als Folge einer Überdosierung in der Parkinson-Behandlung.

  • choreatisches Syndrom
    • choreatisches Syndrom

    • Englischer Begriff: neostriatic syndrome

    • Fach: Neurologie

    Krankheitsbilder mit typischen, durch das Neostriatum bedingten Bewegungsstörungen i.S. der Chorea Huntington u. der Chorea minor.

  • choreiform
    • chorei|form

    • Englischer Begriff: choreiform

    nach Art der Chorea.

  • choreiforme Bewegungen
    choreiform
    • ch. Bewegungen

    Hyperkinesen als v.a. ausfahrende, schnellende, zuckende Bewegungen im Rahmen eines choreatischen Syndroms.

  • Choreoathetose
    • Choreo|athetose

    • Englischer Begriff: choreo-athetosis

    • Fach: Neurologie

    eine Bewegungsunruhe (Hyperkinese) in Form serienweise auftretender zuckender u. bizarr geschraubter Bewegungen (s.a. Athetose). Vork. bei verschiedensten Krankheiten des Zentralnervensystems, ferner als familiäre paroxysmale Ch. autosomal-dominant erblich.

  • Choreomanie
    • Choreo|manie

    • Synonyme: Chorea epidemica s. magna s. major

    • Englischer Begriff: choreomania; St. Vitus dance

    • Fach: Psychologie

    der „Veitstanz“ (v.a. 14. Jh., nach den großen Pestepidemien in Europa): Tanzwut mit orgienartigen Erregungszuständen, Krämpfen, illusionären Erlebnissen, evtl. auch mit nachfolgender Amnesie.

  • chorio...

      Wortteil „Chorion“, „Choroidea“ (des Auges) bzw. „Tela choroidea“ (der Hirnventrikel).

    • Chorioallantoismembran
      • Cho|rio|allantois(membran)

      • Synonyme: CAM (Abk.)

      • Englischer Begriff: chorioallantois

      die äußerste Haut des bebrüteten Hühnereies. Ist dünn, dreischichtig u. gefäßreich; liegt der weißen Schalenhaut an u. dient dem Embryo als primitives Atmungsorgan. – Wird in der Mikrobiologie benutzt als Substrat zur Kultivierung von Viren (im 12 bis 13 Tg. vorbebrüteten befruchteten Hühnerei).

    • Chorioamnionitis
      • Chorio|amnionitis

      Amnionitis.

    • Chorioblastom
      • Chorio|blastom

      • Fach: Pathologie

      Chorionepitheliom.

    • Chorioidea
      • Cho|rio|idea

      • Englischer Begriff: choroidea

      • Fach: Anatomie

      Choroidea.

    • Chorioideaatrophie, zirkumpapillare
      • Cho|r(i)o|idea|atrophie, zirkumpapillare

      • Synonyme: Degeneratio sive Conus peripapillaris

      • Englischer Begriff: choroidal atrophy

      umschriebene Atrophie der Aderhaut (Choroidea) ringförmig um die Sehnervpapille (Discus nervi optici); v.a. bei höhergradiger Myopie, Arteriosklerose der Choroideagefäße, Glaukom (hier als „Halo glaucomatosus“).

    • Chorioideamelanoblastom
      • Cho|r(i)o|idea|melano(blasto)m

      • Englischer Begriff: melanoma of the choroid

      Melanom (der Choroidea).

    • Chorioideasklerose
      • Cho|r(i)o|idea|sklerose

      • Englischer Begriff: choroidal sclerosis

      v.a. im Alter vorkommende Arteriosklerose der Aderhaut (Choroidea). Klinik: zunehmende Verschlechterung der zentralen Sehschärfe, charakteristisch verzweigte Aderhautgefäße, besonders peripher u. papillennah.

    • Chorioidepitheliom
      • Cho|r(i)o|id|epitheliom

      • Synonyme: -papillom; Plexuspapillom

      • Englischer Begriff: choroid epithelioma; ch. papilloma

      • Fach: Pathologie

      von einem Plexus choroideus ausgehender, im Allg. gutartiger, rein expansiv wachsender Hirntumor mit zottiger Oberfläche. S.a. Plexuskarzinom.

    • Chorioideremie
      • Chorio|id|eremie

      • Synonyme: Degeneratio chorioretinalis progressiva

      • Englischer Begriff: choroideremia

      • Fach: Ophthalmologie

      erbliche (rezessiv-geschlechtsgebunden), androtrope, fortschreitende beidseitige Degeneration der Choroidea, die meist in der Kindheit beginnt. Klinik: Nachtblindheit u. Sehkraftminderung (evtl. Erblindung) als Folge einer großflächigen Atrophie (mit Obliteration u. Sklerosierung) der Gefäße der Aderhaut, die mit Pigmentierung der benachbarten äußeren Retinaschichten einhergeht. Beim weiblichen Geschlecht meist nur als stationäre Pigmentverschiebung.

    • chorioideus
      • cho|rio|ide|us

      • Etymol.: latein.

      dem Chorion ähnlich (z.B. Plexus chorioideus).

    • Chorioiditis
      • Cho|r(i)o|iditis

      • Englischer Begriff: choroiditis; chorioiditis

      „Aderhautentzündung“, auch als Uveitis posterior bezeichnet. Kennzeichnet entzündliche Erkrankungen der Aderhaut verschiedener Ursache mit einzelnen oder mehreren Herden. Ätiol.: Häufigste Ursache einer Ch. ist die Infektion mit dem Protozoon Toxoplasma gondii (Toxoplasmose-Retinochoroiditis), erworben durch orale Infektion oder als Reaktivierung nach kongenitaler Infektion. Klinik: Die Ausgangsstellen erscheinen zunächst unscharf begrenzt, rundl., grau-gelb und gehen bei Vernarbung in gelb-weißliche, von einem Pigmentsaum umgebene Herde über (Verschiebung des Pigments der Choroidea). Häufig Beteiligung der äußeren Netzhautanteile (i. S. einer Chorioretinitis) mit nachfolgender Atrophie.

    • Chorioiditis anularis
      Chor(i)oiditis
      • Ch. anularis

      Ch. ringförmig um die Sehnervpapille.

    • Chorioiditis centralis
      Chor(i)oiditis
      • Ch. centralis

      • Synonyme: Ch. macularis

      • Englischer Begriff: central choroiditis

      Ch. mit Bildung eines solitären, rötlich-braunen Herdes im Makulabereich u. mit erheblicher Visusabschwächung u. Metamorphopsie.

    • Chorioiditis disseminata
      Chor(i)oiditis
      • Ch. disseminata

      • Englischer Begriff: diffuse ch.; disseminated ch

      exsudative Ch. mit zahlreichen rundl. Herdchen am ges. Augenhintergrund.

    • Chorioiditis guttata senilis
      Chor(i)oiditis
      • Ch. guttata senilis

      • Englischer Begriff: Tay's ch

      Ch. mit warzenähnlichen Auswüchsen der Henle-Membran u. gelblich-weißen Herden meist nahe der Makula als Ausdruck einer Altersdegeneration, ohne Beeinträchtigung der Sehkraft.

    • Chorioiditis juxtapapillaris
      Chor(i)oiditis
      • Ch. juxta|papillaris

      unmittelbar an den Sehnervenkopf angrenzende Ch. mit Papillenödem und Glaskörpertrübung, zumeist verursacht durch Toxoplasma gondii.

    • Chorioiditis myopica sclerosans
      Chor(i)oiditis
      • Ch. my|opica sclerosans

      Ch. als erbliche Degeneration des Augenhintergrundes (Fundus oculi) bei Myopie; mit typ. Atrophie u. Pigmentschwund.

    • Chorioiditis purulenta
      Chor(i)oiditis
      • Ch. purulenta

      • Synonyme: Ch. suppurativa

      • Englischer Begriff: suppurative ch

      Ch. mit eitrigem Erguss in den Glaskörper.

    • Chorioiditis syphilitica
      Chor(i)oiditis
      • Ch. syphilitica

      diffuse oder periphere Ch. bei angeborener u. erworbener Syphilis; im akuten Stadium Glaskörpertrübungen, später punktförmige Pigmenteinlagerungen u. disseminierte weiße Fleckchen („Pfeffer-u.-Salz-Fundus“) u. tertiär Gummen.

    • Chorioiditis tuberculosa
      Chor(i)oiditis
      • Ch. tuberculosa

      Ch. im Generalisierungsstadium der Tbk; als disseminierte Ch. oder als Miliartuberkulose der Aderhaut.

    • Chorioiditis, periphere
      Chor(i)oiditis
      • Ch., periphere

      exsudative Ch. mit großen, gezackten oder rundl., pigmentgesäumten Herden an der Peripherie.

    • Chorioidose
      • Chorio|idose

      • Fach: Ophthalmologie

      vorwiegend degenerative Krankheit(en) der Aderhaut; meist als „Chorioiditis“ bezeichnet.

    • Choriomeningitis
      • Chorio|meningitis

      • Englischer Begriff: choriomeningitis

      Hirnhautentzündung (Meningitis) mit Beteiligung der Plexus choroidei in Form einer lymphozytären Infiltration; i.e.S. die lymphozytäre Ch.

    • Choriomeningitis, lymphozytäre
      Choriomeningitis
      • Ch., lympho|zytäre

      • Synonyme: LCM (Abk.)

      • Englischer Begriff: lymphocytic ch.

      (Armstrong) die durch das LCM-Virus [Fam. Arenaviridae] hervorgerufene Ch. in den USA u. Europa. Manifestiert sich – nach Inkubationszeit von 6–21 Tg. – in Glieder- u. Rückenschmerzen, katarrhalischen Erscheinungen, Augen- u. Atembeschwerden (evtl. infolge atypischer hämorrhagischer Pneumonie), Leber-, Milz-, Lymphknotenschwellungen u. evtl. Meningitis (evtl. nach Intervall; Rekonvaleszenz schleppend); seltener meningoenzephalitische (mit Myoklonien, Hyperkinesen, Hirnnervenlähmung, Mono- u. Hemiparesen) Form. Die Infektion (meist im Spätherbst, Winter) erfolgt durch infizierte, als Virusreservoir fungierende Hamster (als Haustiere), Hausmäuse (Kontakt oder Biss) sowie durch entsprechend kontaminierte Speisen oder inhalierte Staubpartikel.

    • Chorion
      • Cho|ri|on

      • Englischer Begriff: chorion

      • Fach: Embryologie

      beim Menschen als primäres Ch. zunächst die aus dem Epithel des Trophoblasten u. aus Bindegewebe des extraembryonalen Mesoderms bestehende äußere Haut der Keimblase (Blastozyste). Sie entwickelt sich – wie auch bei Säugetieren – zur „Zottenhaut“ (= Ch. villosum), einem Organ mit Nähr-, Atmungs- u. endokriner Funktion, dessen Epithel ab Schwangerschaftsmitte nur noch als Synzytiotrophoblast fortbesteht (bedeckt in dieser Form beim Menschen in den ersten 4 Schwangerschaftswochen die gesamte Blastozystenwand [einschließlich Amnionhöhle]). Im Kontaktbereich mit der Uterusschleimhaut bildet sie als das durch Wucherung der Zotten (Chorionzotten) charakterisierte Ch. frondosum den fetalen Anteil der Placenta; der an die Decidua capsularis des Uterus grenzende Teil, das Ch. leve, verliert dagegen seine Zotten („Zottenglatze“). Die Blutversorgung erfolgt beim allantoiden Chorion (Allantochorion) durch die Allantoisgefäße, aus denen die Nabelschnurgefäße hervorgehen.

    • Chorion-Amnion-Haut

        embryonale Fruchthüllen aus extraembryonalem Mesenchym und Amnion.

      • Chorionadenom, destruierendes
        • Chorion|adenom, destruierendes

        • Englischer Begriff: chorioadenoma destruens; invasive mole

        destruierende Blasenmole, Chorionepitheliom.

      • Chorionbiopsie
        • Chorion|biopsie

        • Englischer Begriff: chorionic villus sampling; CVS (Abk.)

        Abbildung   Abbildung

        bereits in der 7.–11. Woche der Schwangerschaft ausführbare Biopsie mit Probenentnahme aus Chorionzotten für genetische Untersuchungen. Auswertung (im Gegensatz zur notwendigen Zellkultur bei Fruchtwasserdiagnostik) sofort möglich. Im 1. Trimenon der Schwangerschaft erfolgt die Ch. unter sonographischer Kontrolle entweder über den Zervixkanal mit einem Plastikkatheter oder transabdominal mit Metallnadeln. S.a. Abb.

      • Chorionepithelioma
        • Chorion|epitheliom(a)

        • Synonyme: Chorionkarzinom; Trophoblasttumor

        • Englischer Begriff: chorionepithelioma

        die bösartige, invasive Form der Blasenmole als hormonal stark aktiver (hochpathologische Erhöhung der HCG-Ausscheidung) maligner Tumor des Chorionepithels. Ätiol.: entsteht nach Blasenmolen, (Fehl-)Geburten u. ektopen Graviditäten. Klinik: ein rötliches bis braun-schwarzes, brüchiges oder schwammig-weiches, infiltrativ wachsendes Neoplasma, das häufig in Gefäße einbricht u. v.a. in die Scheide sowie in Lunge, Leber, Gehirn metastasiert. Unterscheidung in destruierende Blasenmole, Chorionkarzinom vom Low-Risk- u. High-Risk-Typ. Ther.: Behandlung mit Zytostatika; s.a. Trophoblasterkrankungen, gestationsbedingte (GTE). – Als seltene (1:200), höchst bösartige Form das Ch. als maligner Keimzelltumor, das aus versprengten Keimzellen in Ovar, Hoden, Mediastinum, Lunge, Leber oder retroperitoneal entsteht (beim Mann Gynäkomastie; bei Kindern Pubertas praecox; massiver Anstieg der Choriongonadotropine; meist hämatogene, ggf. foudroyante Metastasierung).

      • Chorioneuraxitis, idiopathische
        • Chorio|neur|axitis, idiopathische

        • Fach: Ophthalmologie

        Vogt-Koyanagi-Syndrom.

      • Choriongonadotropin
        • Chorion|gonado|tropin

        • Synonyme: Human chorionic gonadotrop(h)in; HCG (Abk.); Gonadotrophinum chorionicum

        vermutlich im Synzytiotrophoblasten gebildetes Gonadotropin; Hypophysenvorderlappen-Hormon. Verwendung beim Schwangerschaftstest. pharm Anw.: bei ♀ zur Ovulationsauslösung, bei Amenorrhö u. Lutealphaseninsuffizienz; bei ♂ bei Kryptorchismus, Pubertas tarda u. hypogonadotropem Hypogonadismus. C. zur ther. Anw. wird aus dem Harn schwangerer Frauen gewonnen, C. alfa wird gentechnisch hergestellt.

      • Chorionhöhle
        • Chorion|höhle

        das extraembryonale Zölom.

      • Chorionkarzinom
        • Chorion|karzinom

        • Englischer Begriff: choriocarcinoma

        • Fach: Pathologie

        Chorionepitheliom.

      • Chorionzotten
        • Chorion|zotten

        • Englischer Begriff: chorionic villi

        Zotten, die sich ab der 3. Schwangerschaftswoche im Bereich des Chorion frondosum entwickeln und mit der Decidua basalis die Placenta bilden.

      • Chorionzottenbiopsie
        • Chorion|zotten|biopsie

        Chorionbiopsie.

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