Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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  • Candela
    • Can|de|la

    • Synonyme: cd (Abk.)

    • Englischer Begriff: candela; candle

    • Fach: Physik

    die „neue Kerze“ als SI-Einheit der Lichtstärke. S.a. Mikrocandela.

  • Candesartan
    • Englischer Begriff: candesartan

    ein Angiotensin-Rezeptor-Antagonist; Anw. als Antihypertonikum.

  • Candida
    • Can|di|da

    Abbildung

    eine Gattung asporogener Sprosspilze (Hefen) mit zahlreichen fakultativ pathogenen Arten. Charakteristika: Bildung von Sprosszellen, Myzel oder Pseudomyzel; keine Arthrosporen. Arten: Verbreitet sind C. albicans (der Soorpilz), C. glabrata (früher Torulopsis glabrata), C. guillier|mondii, C. krusei, C. para|psilosis, C. pseudo|tropicalis, C. pulcherrima, C. stellato|idea, C. tropicalis als Erreger der Candidamycosis. S.a. Abb.

  • Candida-Mykid
    • Candida-Mykid

    • Synonyme: Candidid

    • Englischer Begriff: candidid

    Mykid als örtl. oder Fernreaktion bei Candida-Befall.

  • Candidamycosis
    • Candida|mycosis

    • Synonyme: Kandidamykose; Candidiasis; Candidosis; Moniliasis; Soor

    • Englischer Begriff: candida mycosis; candidiasis; candidosis

    Abbildung

    durch Candida-Arten (meist Candida albicans) hervorgerufene Pilzerkrankung (opportunistische Mykose). Formen: als kutane, mukokutane oder als systemische Krankheit, z.B. als Stomatitis (Soor), Ösophagitis, Windelerythem, Vulvovaginitis; systemisch als lebensbedrohliche generalisierte Kandidose. Ätiol.: v.a. bei Störung der Abwehrmechanismen, z.B. bei Antibiotika- oder Zytostatikatherapie, bei Gabe von Steroiden oder Hormonen, nach Bestrahlung, bei parenteraler Ernährung, malignen Erkrankungen, Endokrinopathien oder Immundefekten. Ther.: allgemein (trocken halten, Grunderkrankung behandeln) sowie mit Antimykotika (lokal bzw. systemisch).

  • Candidia
    • Candidia

    Exanthem bei Candida-albicans-Mykose.

  • Candidiasis
    • Candidiasis

    • Synonyme: Candidosis

    Candidamycosis.

  • Candiru-Virus
    • Candiru-Virus

    in Brasilien vorkommendes Virus der Phlebotomusfieber-Gruppe, das beim Menschen Fieber, Kopfschmerzen u. Myalgien hervorruft.

  • Caneotica
    • Ca|neo|ti|ca

    • Fach: Dermatologie

    auf Kreta (Hauptstadt = Chania = Canea) endemische Hautleishmaniase.

  • canescens
    • ca|nes|cens

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: becoming hoary

    ergrauend. S.a. Canities.

  • Canicola-Fieber
    • Ca|ni|co|la-Fieber

    Leptospirosis canicola (Stuttgarter Hundeseuche).

  • Caninus
    • Ca|ni|nus

    • Etymol.: latein. = zum Hunde gehörig

    • Englischer Begriff: canine tooth

    Kurzbezeichnung des Dens caninus (= Eckzahn).

  • Canities
    • Ca|ni|ti|es

    • Englischer Begriff: canities; hoariness

    Grau-, Weißhaarigkeit; beruht auf Pigmentschwund in den Haaren.

  • Canities praematura
    Canities
    • C. praematura

    • Synonyme: C. praecox; C. praesenilis

    essentielle oder symptomatische C. frühen Lebensalters, z.B. bei Enzymstörung, chronischer intestinal bedingter Toxämie, Vitaminmangel, endokrinen u. neurovegetativen Störungen.

  • Canities senilis
    Canities
    • C. senilis

    die im höheren Alter physiologische C.

  • Canities unguium
  • Cannabidiol
    • Cannabidiol

    • Synonyme: Cannabinol

    • Englischer Begriff: cannabidiol; cannabinol

    in Haschisch enthaltene, von der weibl. Pflanze der Species Cannabis sativa variatio indica (Indischer Hanf) abgesonderte Stoffe (Cannabinoide). Insgesamt > 30; als wichtigster, für die psychotropen u. analgetischen Wirkungen verantwortlich das Δ9-Tetrahydrocannabinol = Δ9-THC.

  • Cannabiosis
    • Canna|bio|sis

    • Synonyme: Hanffieber; Hechelfieber; Hanfstaublunge

    • Englischer Begriff: hemp fever

    • Fach: Pulmologie

    eine Byssinose-ähnliche Pneumokoniose der Hanfarbeiter.

  • Cannabis indica
    • Can|na|bis indica

    • Synonyme: Cannabis sativa; Indischer Hanf; Echter Hanf

    zur Gattung der Sprossfaserpflanze Hanf gehörende Art, deren 1–2 m lange Bastfaserstränge u. ölreiche Samen vielseitig verwendbar sind. Außerdem ist C. indica reich an verschiedenen rauscherzeugenden Cannabinoiden mit dem Hauptwirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC). Dieser ist v.a. in den Triebspitzen (Marihuana) u. dem Harz (Haschisch) der weiblichen Pflanzen konzentriert u. wird als illegale, dem Betäubungsmittelgesetz unterliegende Rauschdroge konsumiert (überwiegend geraucht). Anw.: Derzeit wird diskutiert, ob sich der Indische Hanf zur med. Behandl. einsetzen lässt (Schmerzen, Glaukom). Der Industriehanf zur Flachs- u. Hanföl-Gewinnung kommt aufgrund seines nur geringen Gehalts an stimulierenden Cannabinoiden nicht als Rauschdroge in Frage. Trotzdem ist sein Anbau in Deutschland nur ausnahmsweise u. unter strenger Kontrolle gestattet. NW: THC führt zu leicht euphorischer Stimmung, Wahrnehmungsänderung, Halluzinationen, Steigerung von Appetit u. sexuell. Erregbarkeit. Keine körperliche, bei Dauergebrauch evtl. psych. Abhängigkeit. Das Stoffwechselprodukt wird im menschl. Körper lange gespeichert u. kann zu Halluzinationen ohne erneute Drogeneinnahme führen. Nachweis in Blut, Urin, Speichel (Chromatographie).

  • Cannabismus
    • Cannabismus

    • Englischer Begriff: cannabism

    Haschischsucht.

  • Cannizzaro-Reaktion
    • Cannizzaro-Reaktion

    • Englischer Begriff: Cannizzaro's reaction

    • Biogr.: Stanislao C., 1826–1910, Chemiker, Genua, Rom

    Reaktion von zwei Molekülen Aldehyd zu Alkohol u. Carbonsäure in alkalischem Milieu („Aldehyddismutation“).

  • Cannon
    • Cannon

    • Biogr.: Walter B. C., 1871–1945, Physiologe, Boston

  • cannon wave
    • Fach: Kardiologie

    s.u. Vorhofpfropfung.

  • Cannon-Böhm-Punkt
    Cannon
    • C.-Böhm-Punkt

    • Englischer Begriff: Cannon's point

    • Biogr.: Gottfried B., 1880–1952, Röntgenologe, München

    der Bereich des Übergangs vom mittleren zum linken Drittel des Querkolons (Colon transversum). Hier endet der kraniale (Nervus vagus) u. beginnt der sakrale Parasympathikus. In diesem Grenzbereich tritt gelegentlich ein tonischer Kontraktionsring auf, anatomisch ist keine Sphinkter-Struktur nachweisbar.

  • Cannon-Gesetz
  • Cannon-Notfallreaktion
    Cannon
    • C.-Notfallreaktion

    • Englischer Begriff: C.'s emergency response

    Teilphänomen des Adaptationssyndroms. Reflektorische Sympathikusstimulierung als Folge einer plötzl. schweren körperlichen oder seel. Belastung.

  • Cañonvarizen
    • Ca|ñon|varizen

    Krampfadern (Varizen) in durch Druckatrophie entstandenen Weichteillogen oder Knochenausbuchtungen.

  • Canrenoinsäure
    • Synonyme: Canrenoat

    • Englischer Begriff: canrenoic acid

    ein Aldosteron-Antagonist.

  • Cantani-Zeichen
    • Cantani-Zeichen

    • Englischer Begriff: Cantani sign

    • Biogr.: Arnoldo C., 1837–1893, Internist, Neapel

    über dem Bauch hörbares Bläschengeräusch bei Perforationsperitonitis.

  • Cantelli-Zeichen
    • Can|tel|li-Zeichen

    • 1)
      Puppenauge (2)... (mehr)
    • 2)
      bei Bulbusdruckversuch auftretende Herzfrequenzbeschleunigung als Zeichen... (mehr)
    • 3)
      Linksverlagerung des Herzspitzenstoßes in Rechtsseitenlage bei exsudativer... (mehr)
  • Cantelli-Zeichen 1)
  • Cantelli-Zeichen 2)
    Cantelli-Zeichen
    • 2)

    bei Bulbusdruckversuch auftretende Herzfrequenzbeschleunigung als Zeichen einer Vagusinsuffizienz.

  • Cantelli-Zeichen 3)
    Cantelli-Zeichen
    • 3)

    • Englischer Begriff: Cantelli's sign

    • Fach: Kardiologie

    Linksverlagerung des Herzspitzenstoßes in Rechtsseitenlage bei exsudativer Perikarditis.

  • Cantharidenpflaster

      Hautpflaster, das als Wirksubstanz ein Extrakt des getrockneten spanischen Käfers Lytta vesicatoria enthält; nach Applikation kommt es in dem betreffenden Hautareal zur Exsudation mit Blasenbildung; gilt als ausleitendes Verfahren.

    • Canthaxanthin
      • Cantha|xanthin

      ein Carotinoid; roter Farbstoff, der z.B. in Krabben u. Flamingofedern vorkommt. Wurde als künstlich hergestellter Lebensmittelfarbstoff (E161g) zur Färbung von Lachs(forellen) verwendet. Wird nicht in Vitamin A umgewandelt, sondern lagert sich in der Netzhaut ab u. kann diese schädigen.

    • Canthus
      • Can|thus

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: canthus

      Augen-, Lidwinkel (Angulus oculi). S.a. Kantho...

    • Cantonnet-Zeichen
      • Cantonnet-Zeichen

      chronischer (Knie-)Gelenkerguss bei angeborener Syphilis.

    • Cantrell-Pentalogie
      • Cantrell-Pentalogie

      • Synonyme: C.-Sequenz; C.-Syndrom

      • Englischer Begriff: pentalogy of Cantrell

      ursächlich unklare Fehlbildungssequenz mit Bauchwanddefekt (Omphalozele), Sternumspalte, medianem Zwerchfelldefekt, partiellem Perikarddefekt sowie verschiedenartigen Herzvitien.

    • Cantus galli
      • Can|tus galli

      • Etymol.: latein. = Krähen des Hahns

      krächzende Einatmung bei Laryngismus stridulus.

    • Cantwell-Young-Operation
      • Cant|well(-Young)-Operation

      Epispadie-Korrektur durch Harnröhrenplastik aus dorsaler Penishaut u. Einbettung der neu gebildeten Harnröhre (Neourethra) zwischen die Schwellkörper.

    • canus
      • ca|nus

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: gray

      grau.

    • Canyut-Anästhesie
      • Canyut-Anästhesie

      Trachealanästhesie.

    • CAP
      • Englischer Begriff: catabolite activator protein; CAP

      „katabolitisches Aktivierungsprotein“ der Bakterien; wirksam (zusammen mit cAMP) bei der Transkription.

    • Capacitatio
      • Capacitatio

      • Englischer Begriff: capacitation

      • Fach: Gynäkologie

      Kapazitation.

    • CAPD
      • Synonyme: Abk. für continuous ambulatory peritoneal dialysis

      • Etymol.: engl.

      kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse.

    • Capdepont-Hodge-Stainton-Zahndysplasie
      • Capdepont(-Hodge-Stainton)-Zahndysplasie

      • Englischer Begriff: Capdepont-Hodge syndrome; dentinogenesis imperfecta

      Dentinogenesis imperfecta hereditaria.

    • Capecitabin
      • Englischer Begriff: capecitabine

      ein Antimetabolit; Zytostatikum.

    • Capgras-Syndrom
      • Capgras-Syndrom

      • Englischer Begriff: Capgras syndrome

      • Biogr.: Jean Marie Joseph C., 1873–1950, franz. Psychiater

      wahnhafte Personenverkennung mit der Überzeugung, dass eine vertraute Person durch einen Doppelgänger ersetzt sei.

    • Capillar...
      • Ca|pil|lar...

      • Englischer Begriff: capillary

      s.a. Kapillar...

    • Capillaria
      • Capillaria

      • Synonyme: Capillostrongyloides

      • Fach: Helminthologie

      eine Nematoden-Gattung; Wirbeltierparasiten. Befall des Menschen z.B. durch C. hepatica (Leberbefall) u. C. philippinensis (Dünndarmbefall = Capillariasis ph.; Durchfälle u. Malabsorption).

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