Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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  • Cyanosis
    • Cya|nosis

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: cyanosis

    Zyanose.

  • Cyanosis circumscripta et lipomatosa
    Cyanosis
    • C. circumscripta et lipomatosa

    bläuliche Verfärbung über lipomartigen Verdickungen der Unterschenkel bei Frauen.

  • Cyanosis follicularis crurum
    Cyanosis
    • C. follicularis crurum

    • Fach: Dermatologie

    punktförmige Blaufärbung der erhabenen Haarfollikel im unteren Unterschenkeldrittel; v.a. bei jungen Mädchen als Form der Akrozyanose.

  • Cyanosis retinae
    Cyanosis
    • C. retinae

    blaurote Verfärbung u. vermehrte Schlängelung der Netzhautvenen bei allgemeiner Zyanose, Arteriosklerose, Abflussstörung der Zentralvene.

  • Cyansäure
    • Cyan|säure

    • Synonyme: HO·CN

    • Englischer Begriff: cyanic acid

    Flüssigkeit, die zusammen mit Isocyansäure (als Tautomer) vorkommt und leicht zu Cyanursäure polymerisiert. Ist giftig, augenreizend, hautätzend.

  • Cyanursäure
    • Cya|nur|säure

    • Synonyme: 2,4,6-Trihydroxy-1,3,5-triazin

    • Englischer Begriff: cyanuric acid

    Trimerisationsprodukt der Cyansäure. Grundchemikalie z.B. für Arzneimittel, Desinfektionsstoffe.

  • Cyanvergiftung
    • Cyan|vergiftung

    • Englischer Begriff: cyanide poisoning

    Blausäurevergiftung.

  • Cyanwasserstoffsäure
    • Cyan|wasserstoff(säure)

    • Englischer Begriff: hydrocyanic acid

    Blausäure.

  • Cybrid
    • Englischer Begriff: cybrid

    s.u. Zellhybridisierung.

  • Cyclamate
    • Cy|cla|mate

    • Englischer Begriff: cyclamates

    Salze der Cyclohexansulfaminsäure; s.a. Natriumcyclamat (ein Süßstoff).

  • Cyclandelat
    • Englischer Begriff: cyclandelate

    ein Vasodilatator; Nootropikum.

  • Cyclitis
    • Cy|cli|tis

    • Synonyme: Zyklitis

    • Englischer Begriff: cyclitis

    • Fach: Ophthalmologie

    akute oder chron. Entzündung des Ziliarkörpers (Corpus ciliare), meist mit Beteiligung der Iris = Regenbogenhaut (als Iridozyklitis) u. der Chorioideae (= Uveitis); mit Exsudation in den Glaskörper u. – zellig – in die Vorderkammer, in der sich das Exsudat in Form von Präzipitaten an der Hornhauthinterfläche niederschlägt (auch Bildung hinterer Synechien; mit „Kleeblattpupille“). Als endogenes Geschehen bei Tbk, Boeck-Krankh., seltener bei Rheumatismus u. Syphilis; exogen nach perforierender Verletzung u. Op. (Gefahr der sympathischen Ophthalmie).

    • C. simplex
      chronische Zyklitis ohne Irisbeteiligung, jedoch mit Präzipitaten; typisch... (mehr)
  • Cyclitis simplex
    Cyclitis
    • C. sim|plex

    chronische Zyklitis ohne Irisbeteiligung, jedoch mit Präzipitaten; typisch z.B. am helleren Auge bei der angeborenen (s.u. Fuchs-Heterochromie) u. der neurodystrophischen Heterochromie.

  • Cyclo-AMP
    • Englischer Begriff: cyclic AMP

    Abk. für zyklisches Adenosinmonophosphat; s.a. Adenylatcyclase.

  • Cyclo-GMP
    • Englischer Begriff: cyclic GMP

    Abk. für zyklisches Guanosinmonophosphat.

  • Cyclo...
    • Cy|clo...

    Wortteil „Kreis“, „Ring“; s.a. Zyklo...

  • Cyclochlorotin
    • Cyclo|chlor|otin

    ein karzinogenes Toxin aus Penicillium.

  • Cyclohexyl-Chlorethyl-Nitrosourea
    • Synonyme: CCNU (Abk.)

    Lomustin.

  • Cyclooxygenase
    • Cyclo|oxygenase

    • Synonyme: COX (Abk.)

    • Englischer Begriff: cyclooxygenase

    Enzym, das als Schlüsselenzym die Umsetzung der Arachidonsäure zu Peroxiden (Vorstufen von Prostaglandin u. Thromboxan) katalysiert. Die Hemmung der COX ist der wesentliche biochemische Wirkungsmechanismus der nichtsteroidalen Antiphlogistica. Unterschieden werden COX 1 u. 2 mit verschiedenen biochemischen u. pharmakologischen Eigenschaften, was sich selektiv angreifende COX-2-Inhibitoren zu Nutze machen. Die Hemmung kann zu vermehrter Bildung von Leukotrienen u. dadurch z.B. zur Bronchospastik führen.

  • Cyclooxygenase-Hemmer
    • Englischer Begriff: cyclooxygenase inhibitors

    antientzündlich wirksame Inhibitoren der Cyclooxygenase. Wirkung: Hemmung der Synthese von Entzündungsmediatoren wie Prostaglandin u. Thromboxan. Wirkst.: v.a. als nichtsteroidale Antiphlogistica; selektiv die COX-2-Inhibitoren. NW: u.a. gastrointestinale Beschwerden u. Blutungen, Bronchospasmus, Nierenfunktionsstörungen.

  • Cyclopentanoperhydrophenanthren
    • Cyclo|pentano|per|hydro|phen|anthren

    • Englischer Begriff: cyclopentanoperhydrophenanthrene

    • Fach: Biochemie

    das Steran (als Grundstruktur der Steroide).

  • Cyclopentolat
    • Englischer Begriff: cyclopentolate

    Mydriatikum für diagnostische u. therapeutische Zwecke.

  • Cyclophosphamid
    • Cyclophosphamid

    • Synonyme: CP (Abk.); CPM (Abk.); CTX (Abk.); EDX (Abk.)

    • Englischer Begriff: cyclophosphamide

    zytostatisch wirksame alkylierende Substanz (Stickstoff-Lost-Phosphamidester; Alkylanzien); im Körper erst wirksam nach Öffnung der zyklischen NH-Bindung. NW: u.a. Urotoxizität (hämorrhagische Zystitis, renale Toxizität), Alopezie, Nausea, Erbrechen, Knochenmarktoxizität.

  • Cycloserinum
    • Cycloserin(um)

    • Synonyme: Zykloserin

    • Englischer Begriff: cycloserine

    oral resorbierbares Antibiotikum (obsolet) aus Streptomyces orchidaceus (auch synthetisch). Wirksam gegen grampositive u. -negative Keime, insbes. gegen Mycobacterium tuberculosis (als kompetitiver Antagonist zum Zellwandbaustein d-Alanin); NW: Neurotoxizität.

  • Cyclosporine
    • Cyclosporine

    • Synonyme: Ciclosporine

    • Englischer Begriff: cyclosporines

    Antibiotika aus Tolypocladium inflatum mit immunsuppressiver Wirkung; Anw. v.a. bei Organtransplantationen (s.a. Ciclosporin A).

  • Cyd

      Abk. für Cytidin.

    • CyFra 21-1
      • Synonyme: CYFRA 21-1; Abk. für Cytokeratin-Fragment 21-1

      ein Tumormarker; s.a. Cytokeratinfilamente.

    • Cylindroma
      • Cy|lin|dro|ma

      • Englischer Begriff: cylindroma

      • Fach: Pathologie

      Zylindrom; s.a. Turban-Tumor.

    • Cymarin
      • Englischer Begriff: cymarin

      Herzglykosid (s.u. Strophanthin).

    • Cymba conchalis
      • Cym|ba con|chalis

      der kahnförm. Teil der Ohrmuschelhöhle zwischen Crus helicis u. Crus inferius anthelicis.

    • Cynanche
      • Cyn|an|che

      • Englischer Begriff: cynanche; sore throat

      • Fach: Laryngologie

      Kynanche.

    • Cynarae folium
      • Synonyme: Artischockenblätter

      Abbildung

      Heilpflanzenbestandteil mit nachgewiesener Wirkung bei dyspeptischen Beschwerden, Appetitlosigkeit, Hypercholesterinämie, arteriosklerotischen Krankheitsbildern; vorbeugend gegen Gallensteinrezidive.

    • Cynarin
      • Cynarin

      • Englischer Begriff: cynarine

      choleretisch u. diuretisch wirksamer Inhaltsstoff von Artischocken. Anw. bei Verdauungsbeschwerden u. funktionellen Beschwerden der Gallenwege.

    • Cyproheptadin
      • Cypro|heptadin

      • Englischer Begriff: cyproheptadine

      Antagonist des Serotonins mit starker Antihistamin-Wirkung; Anw. als Antiallergikum u. zur Appetitsteigerung.

    • Cyproteronacetat
      • Cyproteron|acetat

      • Englischer Begriff: cyproterone acetate

      Progesteron-Derivat (Antiandrogen), das neben der antiandrogenen auch eine gestagene Wirkung besitzt; Anw. bei ♂ als Hormonpräparat zur Tumorther. (metastasierendes Prostatakarzinom) sowie zur Triebdämpfung (Sexualdelikte) in geeigneten Fällen (nach psychiatr. Abklärung); bei ♀ in Kombination mit Östrogenen bei Hirsutismus, schweren Akneformen, Seborrhö u. zur hormonalen Kontrazeption; Anw. auch bei Knaben mit Pubertas praecox.

    • Cyriax
      • Cyriax

      • Biogr.: E. F. C., Orthopäde, London

      • C.-Methode
        hauptsächlich in der Orthopädie angewandtes Verfahren der Manualtherapie... (mehr)
      • C.-Syndrom
        akuter, atmungssynchron verstärkter Brustwandschmerz in der vorderen Axillarlinie... (mehr)
    • Cyriax-Methode
      Cyriax
      • C.-Methode

      hauptsächlich in der Orthopädie angewandtes Verfahren der Manualtherapie zur funktionellen Weichteildiagnostik u. -behandlung. Dabei sollen durch die spezielle Diagnostik die betroffenen Strukturen einwandfrei erkannt werden, so dass diese gezielt behandelt werden können. Störungen des Bewegungsapparates werden in sog. Strukturschäden eingeteilt: Störung der Gelenke (traumatische oder nicht traumatische Gelenkschäden); Störung der Kapsel (Kapselreizung, erkennbar durch das für das jeweilige Gelenk typische sog. Kapselmuster); Störung der Bänder (akute oder chronische Verletzungen); Störung der Schleimbeutel (traumatische, infektiöse oder tumorbedingte Entzündung); Störung der Bandscheiben (Protrusion oder Prolaps); Störung der Wirbelgelenke (Facettensyndrom); Störung der Sehnen und Muskeln chronisch (degenerativ, entzündlich) oder akut (Distorsion, Ruptur). Bei der Diagnostik lässt sich außerdem evtl. eine Reizprojektion in ein Dermatom nachweisen, also ein tief liegender Schmerz in einer Hautzone, die meist nicht über der gestörten Struktur liegt. Das Untersuchungsschema beinhaltet: Anamnese, allg. Inspektion u. Palpation, spezielle Funktionsprüfung für jedes Gelenk (aktive u. passive Bewegung, isometrische Widerstände, evtl. Zusatztests), spezielle Inspektion u. Palpation in Ruhe u. Bewegung. Die Therapie besteht in der Mobilisation von Muskeln und Gelenken, z.B. durch tiefe Querfriktion.

    • Cyriax-Syndrom
      Cyriax
      • C.-Syndrom

      • Englischer Begriff: Cyriax syndrome

      • Fach: Chirurgie

      akuter, atmungssynchron verstärkter Brustwandschmerz in der vorderen Axillarlinie nach – meist indirekter – Brustkorbverletzung (z.B. durch abnorme Streckbewegung, Husten). Mit Druckschmerz über den Enden der Rippen VIII–X, evtl. auch mit deren tastbarer (u. hörbarer) Dislokation. Der Schmerz ist Folge des Drucks der aus ihren Bandverbindungen gelösten Rippenknorpel auf die Pleura u. die Interkostalnerven.

    • Cyril-Ogle-Zeichen
      • Cyril-Ogle-Zeichen

      • Englischer Begriff: C.-O. sign

      • Biogr.: John W. O., 1824–1905, engl. Pathologe

      • Fach: Angiologie

      • 1)
        Mydriasis des li... (mehr)
      • 2)
        fehlender Puls u. Ektasie der Vena jugularis bei großem Herzbeutelerguss... (mehr)
    • Cyril-Ogle-Zeichen 1)
      Cyril-Ogle-Zeichen
      • 1)

      Mydriasis des li. Auges (durch Sympathikusreiz) als Zeichen eines Aortenaneurysmas.

    • Cyril-Ogle-Zeichen 2)
      Cyril-Ogle-Zeichen
      • 2)

      fehlender Puls u. Ektasie der Vena jugularis bei großem Herzbeutelerguss.

    • Cys
      • Synonyme: Cys'; Cys-S; Cys·S-S·Cys

      Abk. für Cystin.

    • Cys-SH
    • Cyst...

        Wortteil „Zyste“, „Blase“; s.a. Zyst...

      • Cystadenocarcinoma
        • Cyst|adeno|carcinoma

        • Synonyme: Zystadenokarzinom

        • Englischer Begriff: cystadenocarcinoma

        Adenokarzinom mit zystischer Ausweitung der atypischen Drüsenschläuche; häufigste Form des Ovarialkarzinoms („verkrebstes Kystom“); auch als papilläre Form mit serösem oder schleimigem Inhalt der Schläuche (C. papilliferum serosum bzw. C. mucinosum).

      • Cystadenolymphoma papilliferum
        • Cyst|adeno|lymphoma papilliferum

        • Synonyme: Whartin-Tumor; Albrecht-Arzt-Tumor

        • Englischer Begriff: papillary cystadenoma lymphomatosum

        zu den Hamartomen zählender häufiger Parotistumor; gutartig; oft doppelseitig u. multipel.

      • Cystadenoma
        • Cyst|adenoma

        • Synonyme: Kystadenom

        • Englischer Begriff: cystadenoma

        gutartiges, von exkretorischen oder inkretor. Drüsen ausgehendes Adenom mit fortschreitender Ausweitung der Drüsenlichtungen (durch Sekretstauung u. flächenhafte Proliferation) zu sog. Kugel- oder Spaltzysten; Vorkommen der meist multilokulären, nach Schwund der Scheidewände unilokulären (eine einzige Höhle enthaltenden) Kystome v.a. in Ovar, Mamma, Niere, Lunge, Schilddrüse u. Hoden. Histologisch u. dem Inhalt nach vielfältig unterschieden, z.B. als C. glan|dulare (mit weitgehend erhaltener Drüsenstruktur), C. mammae (Mastopathie), C. ovarii (das Ovarialkystom als Kystadenom i.e.S.; es enthält z.B. seröses oder pseudomuzinöses, d.h. gallertiges, fadenziehendes Sekret = C. o. se|ro|sum bzw. C. o. pseudo|muci|no|sum; kann als endometrioides Zystadenom auch Endometrium als Strukturelement aufweisen), C. papillare (mit warzenartigen Epithelwucherungen), C. papilli|ferum (mit feinen fingerförmigen Epithelwucherungen), C. phyllo|ides (alte Bez. für den intrakanalikulären, blattartig gewucherten Typ des Fibroadenoma mammae; s.a. Phylloidestumor), C. proliferum (mit Epithelwucherung unter Bildung tubulärer Gebilde), C. pseudo|mucinosum (v.a. als C. ovarii pseudomucinosum), C. serosum (mit rein serösem Inhalt).

      • Cystathionin
        • Cysta|thio|nin

        • Englischer Begriff: cystathionine

        eine schwefelhaltige Aminosäure. Entsteht im Methionin-Cystein-Stoffwechsel durch Zusammentritt von Serin u. Homocystein unter Cystathionin-β-synthase- = Serin-Sulfhydrase-Einwirkung. Abbau erfolgt durch C.-β-lyase (Bildung von l-Homocystein u. Serin, das später Pyruvat u. Ammoniak bildet) u. durch C.-γ-lyase (Bildung von Cystein u. Homoserin); Aktivität der erstgenannten Lyase gestört bei Homocystinurie.

      • Cystathioninlyase
        • Cysta|thionin-β-lyase

        • Englischer Begriff: cystathionine β-lyase

        s.u. Cystathionin.

      • Cystathioninsynthase
        • Cysta|thionin-β-synthase

        • Englischer Begriff: cystathionine β-synthase

        s.u. Cystathionin.

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