Medizin-Lexikon: Einträge mit "C"

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  • Cystathioninurie
    • Cysta|thionin|urie

    • Englischer Begriff: cystathioninuria

    autosomal-rezessiv erbliche Enzymopathie mit Störung des Cystathioninabbaues infolge Cystathionin-β-synthase-Defektes (oder nur mangelhafte Bindung des Coenzyms Pyridoxalphosphat?). Klinik: geistige Retardierung, vermehrte Ausscheidung von Cystathionin im Harn.

  • Cystein
    • Cyste|in

    • Synonyme: Zystein; (R)-α-Amino-β-mercaptopropionsäure; Cys (Abk.); C (Abk.)

    • Englischer Begriff: cysteine

    schwefelhaltige essentielle Aminosäure, die im Methionin-Homoserin-Stoffwechsel durch Cystathioninspaltung entsteht; wird zu Pyruvat abgebaut, zu Taurin umgebaut. Stellt die Hälfte des Cystinmoleküls dar (das als Disulfid des C. im Extrazellularraum vorliegt u. durch Cystinreductase in zwei Moleküle l-Cystein umgesetzt wird). chem Wird analytisch stets mit Cystin u. Homocystein gemeinsam erfasst. pharm Anw. als Hepatikum, Kollagenase-Hemmer.

  • Cysticercosis
    • Cysti|cer|co|sis

    • Englischer Begriff: cysticercosis

    Zystizerkose.

  • Cysticercus
    • Cysti|cer|cus

    • Synonyme: Zystizerkus

    • Englischer Begriff: cysticercus; bladder worm

    der „Blasenwurm“ als Typ der Bandwurmfinne (bei Taenia, Taeniarhynchus, Hydatigera); eine flüssigkeitsgefüllte Blase mit Kopfteil (Scolex), der im Darm des Endwirtes ausgestülpt wird; entwickelt sich aus der Sechshakenlarve (= Onkosphäre) im Zwischenwirt u. ist umgeben von einem wirtseigenen Finnenbalg. Für Mensch u. Tiere pathogen (Zystizerkose) sind z.B. C. bovis (= C. inermis; die 4–9 × 3–4 mm große Finne des Rinderbandwurms Taenia saginata, die v.a. in Kaumuskeln, Zunge, Herz, Zwerchfell u. Speiseröhre des Rindes vorkommt, nach ca. 4 Mon. infektionsfähig ist u. deren Humanpathogenität unbestimmt ist), C. cellulosae. Die 6–20 × 5–10 mm große Finne des Schweinebandwurms Taenia solium, kommt v.a. in Nacken-, Hals-, Interkostal- und Kaumuskeln, Zunge, Zwerchfell, aber auch in Leber, Milz, Lunge u. Lymphknoten des Schweines vor. Sie ist nach 3 Mon. infektionsfähig; relativ häufig humanpathogen, wobei sie einzeln oder mehrfach auftritt u. bevorzugt Organe, seltener das Bindegewebe befällt, evtl. unter Symptomlosigkeit; relativ häufig in Auge u. Großhirn vorkommend als C. racemosus s. multi|locularis. Letzterer ist ohne Finnenbalg u. entwickelt sich nach hämatogener Infektion in der basalen Leptomeninx oder seltener – nach lymphogener Verschleppung – in der Ventrikelwand u. an der Hirnkonvexität. Bildet traubenförmige Blasen oder wurzelartige Verzweigungen (Ø bis zu 20 cm!). Klinik: je nach Sitz u.a. Hydrozephalus, Stauungspapille, Drucklähmung, reaktive Psychosen.

  • cysticus
    • cysticus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: cystic

    blasenartig (zystisch) oder eine Blase. I.e.S. die Gallenblase betreffend (z.B. Ductus cysticus). S.a. Zystikus....

  • Cystin
    • Cystin

    • Synonyme: Zystin; l-Cystin; Dicystein; Cys (Abk.); Cys-S (Abk.)

    • Englischer Begriff: l-cystine

    eine schwefelhaltige Aminosäure als Oxidationsprodukt des Cysteins. Liegt im Extrazellularraum als Disulfid (mit „-S-S-Brücke“) vor. Derartige „Disulfidbrücken“ zwischen Cystinresten stabilisieren die Tertiärstruktur der Eiweißkörper. Hauptsächlich in Haaren u. Nägelsubstanz vorkommend. Der Blutspiegel beträgt normal 2,5–20,2 mg/l. S.a. Cystin...

  • Cystindiathese, familiäre
    • Cystin|dia|these, familiäre

    • Englischer Begriff: cystine diathesis

    Abderhalden-Fanconi-Syndrom.

  • Cystinose
    • Cysti|nose

    • Synonyme: Cystinspeicherkrankheit

    • Englischer Begriff: cystinosis

    seltene autosomal-rezessiv erbliche, enzymopathische Speicherkrankheit. Ätiol.: Defekt im intralysosomalen Cystintransport und damit Blockierung des Cystinabbaus führt zu intrazellulärer Anreicherung des Cystins v.a. in Knochenmark, Leber, Nieren, Konjunktiven, Cornea u. Mastzellen. Klassifik. u. Klinik: infantile (nephropathische) Form (maligner Typ): gekoppelt mit abnormer Ferritin-Speicherung in den Lysosomen. Beginnt in der 2. Hälfte des ersten Lj. mit Polydipsie u. Polyurie, metabolischer Azidose, Dehydratation, hypophosphatämischer Rachitis u. führt im frühen Schulalter zu fortschreitender tubulärer, später glomerulärer Nierenschädigung (mit der Symptomatik des Debré-de-Toni-Fanconi-Syndroms, also Aminoazidurie, Vitamin-D-resistente Rachitis u. Minderwuchs). Juvenile Form (intermediäre Form): ebenfalls nephropathisch, u. zwar mit glomerulärem Schaden u. mit Proteinurie (Niereninsuffizienz im 2.–3. Ljz.), jedoch ohne Aminoazidurie u. ohne Wachstumsstörung. Ferner Photophobie, später Entwicklung einer Retinopathia pigmentosa, chronische Kopfschmerzen. Benigne Form (Erwachsenenform): ohne Nierenfunktionsstörung u. ohne Pigmentanomalie der Retina. Normale Lebenserwartung.

  • Cystinstein
    • Cystin|stein

    • Englischer Begriff: cystine stone

    bei Cystinurie vorkommendes wachsartig glänzendes, weiches Harnkonkrement vorwiegend aus Cystin.

  • Cystinurie
    • Cystin|urie

    • Englischer Begriff: cystinuria

    Abbildung

    vermehrte Cystinausscheidung durch die Niere (mit Auftreten hexagonaler Cystinkristalle im Harnsediment, s. Abb.) bei normalem Cystin-Blutspiegel. Vorkommend außer bei allgemeiner Hyperaminoazidurie u. beim – symptomatischen – de-Toni-Debré-Fanconi-Syndrom v.a. als das „klassische“ Cystinurie-Syndrom; eine autosomal-rezessiv erbliche Krankheit mit angeborener Störung des tubulären Transportsystems für die Aminosäuren (AS) Cystin u. Lysin sowie – weniger betroffen – für Arginin u. Ornithin; die schwere Löslichkeit von Cystin führt (v.a. bei Homozygoten) zu Ausfällung u. Steinbildung in den ableitenden Harnwegen. Unterschieden werden drei Typen: Bei Typ I scheiden Homozygote große Mengen der vier AS aus, während Heterozygote keine Aminoazidurie aufweisen.Typ II ist inkomplett rezessiv erblich, wobei Heterozygote nur eine Cystin-Lysinurie aufweisen. Typ III mit intestinaler Resorptionsstörung der vier AS bei Heterozygotie u. mit isolierter Hypercystinurie bei Homozygotie.

  • Cystis
    • Cystis

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: cyst

    Zyste, Blase; anat blasenförmiges Hohlorgan (Vesica).

  • cystische Fibrose
    • Synonyme: CF (Abk.)

    Mukoviszidose.

  • Cystitis
    • Cysti|tis

    • Englischer Begriff: cystitis

    • Fach: Urologie

    Entzündung der Harnblase (Zystitis); z.B. C. radio|logica (die Blasenfrüh- u. Blasenspätreaktion), C. tuberculosa (Blasentuberkulose). S.a. Cholezystitis (Gallenblasenentzündung).

  • Cystitis acuta
    Zystitis
    • C. acuta

    • Englischer Begriff: acute catarrhal c.

    meist infektiöse (primäre oder sek. Form), aber auch allergische oder strahlenbedingte (= radiogene) Z. (Letztere evtl. als Blasenfrüh-, -spätreaktion) mit Rötung (evtl. auch petechialer Blutung) u. ödematöser Schwellung der Blasenmukosa, v.a. des Blasenhalses, Trigonums u. der Blasenrückwand, gefolgt von Epithelabschilferung (bei der leichtesten Form, dem Desquamationskatarrh = C. catarrhalis, als Hauptsymptom), Leukozytenauswanderung, (Mikro-)Hämaturie; meist rasch abklingend, evtl. aber zu Beginn schwerere Zystitisformen.

  • Cystitis chronica
    Zystitis
    • C. chronica

    • Englischer Begriff: chronic c.

    langzeitig u. in Schüben (= rezidivierend) verlaufende Z., meist auch tiefere Schichten der Blase betreffend; z.B. bei chronischer Harnstauung, Pyelonephritis. Schleimhaut samtartig verdickt, evtl. mit Blutextravasaten, Pigmentierungen, Belägen, Geschwüren, Leukoplakien. Evtl. zu Schrumpfblase führend.

  • Cystitis colli
    Zystitis
    • C. colli

    • Synonyme: Zystokollitis

    Z. des Blasenhalses, i.e.S. der Trigonumspitze (= Uvula vesicae).

  • Cystitis cystica
    Zystitis
    • C. cystica

    chronische Z. (v.a. an Trigonum, Harnleitermündung) mit Zystenbildungen in der Schleimhaut.

  • Cystitis emphysematosa
    Zystitis
    • C. emphysematosa

    Z. mit Bildung von Gaszysten in der Schleimhaut (meist in Lymphgefäßen), v.a. durch CO2 bildende Colibazillen u. Gasbranderreger.

  • Cystitis fibrinosa
    Zystitis
    • C. fibrinosa

    Z. mit Bildung von Fibrinmembranen über geschwürig veränderter Schleimhaut.

  • Cystitis follicularis
    Zystitis
    • C. follicularis

    C. nodularis.

  • Cystitis gangraenosa
    Zystitis
    • C. gangraenosa

    Z. mit Ablösung nekrotischer Schleimhautlappen u. tieferer (Hinter-)Wandschichten infolge schwerer örtlicher Zirkulationsstörung, Verätzung, schwerer Allgemeininfektion; evtl. kompliziert durch Blutung, Blasentamponade; später evtl. Schrumpfblase, Pyelonephritis.

  • Cystitis granularis
    Zystitis
    • C. granularis

    Z. mit Granulationsbildungen in Geschwürsbereichen, z.B. bei Blasentuberkulose.

  • Cystitis haemorrhagica
    Zystitis
    • C. haemorrhagica

    Z. mit petechialen oder diffusen Blutungen u. Ekchymosen; evtl. mit Hämaturie; z.B. infolge chemischer Reizung, nach Strahlentherapie (v.a. mit Kobalt); als Nebenwirkung einer Zytostatikatherapie (z.B. Cyclophosphamid).

  • Cystitis intermuralis
    Zystitis
    • C. intermuralis

    • Synonyme: C. interstitialis

    • Englischer Begriff: interstitial c.

    Z. mit kleinzelliger Infiltration der Schleimhaut u. Blasenwandmuskulatur u. nachfolgender Wandverhärtung durch Bindegewebswucherung (Schrumpfblasenbildung).

  • Cystitis nodularis
    Zystitis
    • C. nodularis

    Z. mit Knötchenbildung durch lymphatische Herde.

  • Cystitis phlegmonosa
    Zystitis
    • C. phlegmonosa

    fortschreitend alle Wandschichten durchdringende u. zu deren Einschmelzung führende Z., häufig auch mit Beteiligung paravesikaler Strukturen u. des Bauchfells („Panzystitis“); Perforationsgefahr!

  • Cystitis proliferans
    Zystitis
    • C. proliferans

    Z. mit ungleichmäßig verteilten granulomatösen Wucherungen u. Beteiligung tiefer Wandschichten.

  • Cystitis pseudomembranacea
    Zystitis
    • C. (pseudo)membranacea

    Z. mit Nekrotisierung auch tieferer Wandschichten u. Bildung lockerer oder fest haftender, durch Inkrustation mit harnsauren Salzen gelblich verfärbter Schorfe (C. incrustans), blutiger Infiltration u. – nach Membranlösung – flächenhafter Geschwürbildung.

  • Cystitis simplex
    Zystitis
    • C. simplex

    C. acuta.

  • Cystitis trigoni
    Zystitis
    • C. trigoni

    akute oder chronische Z. des Blasendreiecks, z.B. als Begleitzystitis bei Harnretention.

  • Cystitis tuberculosa
    Zystitis
    • C. tuberculosa

    Blasentuberkulose; zumeist an den Harnleitermündungen beginnend.

  • Cystitis vegetans
    Zystitis
    • C. vegetans

    Z. als umschriebene, gutart. Neoplasie (meist papillär oder polypös).

  • Cysto...
  • Cystocarcinoma papilliferum
    • Cysto|carcinoma papilli|ferum

    • Englischer Begriff: papilliferous cystocarcinoma

    häufigster maligner Ovarialtumor (Ovarialkarzinom); mit papillären Proliferationen in zystisch erweiterten Hohlräumen (s.a. Cystadenocarcinoma papilliferum); oft mit kugelförmigen Konkrementbildungen im Stroma (= Cystocarcinoma psammosum = Psammokarzinom).

  • Cystofix-Katheter

      suprapubischer Blasenkatheter, der ca. zwei Querfinger oberhalb der Symphyse durch eine kleine Inzision in die Blase eingebracht wird.

    • Cystoma
      • Cysto|ma

      • Synonyme: Kystom; Zystom

      • Englischer Begriff: cystoma

      • Fach: Pathologie

      zystischer Tumor; i.e.S. das Cystadenoma.

    • Cystomyiasis
      • Cysto|my|ia|sis

      • Fach: Pathologie

      Myiasis der Harnblase als Folge der Ablage von Fliegeneiern in die Harnröhre u. des nachfolgenden Einwanderns der Maden in die Blase.

    • Cystosarcoma phylloides
      • Cysto|sarcoma phylloides

      • Synonyme: C. arborescens; C. polyposum intracanaliculare

      • Fach: Pathologie

      Phylloidestumor.

    • Cystotomia alta
      • Cysto|to|mia alta

      • Fach: Urologie

      „hoher Blasenschnitt“, Sectio alta.

    • Cytarabin
      • Cytarabin

      • Synonyme: Cytosinarabinosid; Arabinosid-Cytosin; ARA-C(A) (Abk.)

      • Englischer Begriff: cytarabine

      zu den Antimetaboliten gehörendes Zytostatikum (Pyrimidin-Antagonist); NW: u.a. Nausea, Erbrechen, Knochenmarktoxizität (Myelosuppression).

    • Cytidin
      • Cytidin

      • Synonyme: Zytidin; Cyd (Abk.)

      • Englischer Begriff: cytidine

      Ribosylcytosin; ein Ribonucleosid aus Cytosin u. d-Ribose. pharm Anw. als Ophthalmikum.

    • Cytidin-5'-diphosphat
      • Cytidin(-5'-)di|phosphat

      • Synonyme: CDP(-5') (Abk.)

      • Englischer Begriff: cytidine 5'-diphosphate

      Vorstufe des Cytidintriphosphats.

    • Cytidin-5'-monophosphat
      • Cytidin(-5'-)mono|phosphat

      • Synonyme: Cytidylsäure; CMP(-5') (Abk.)

      • Englischer Begriff: cytidine 5'-monophosphate

      ein Mononucleotid (Cytosin-Ribose-phosphat) als Vorstufe des Cytidindiphosphats.

    • Cytidin-5'-triphosphat
      • Cytidin(-5'-)tri|phosphat

      • Synonyme: CTP(-5') (Abk.)

      • Englischer Begriff: cytidine 5'-triphosphate

      aktivierte Form des Cytosinnucleotids; wird unter Pyrophosphat-Abspaltung in Nucleinsäuren eingebaut; s.a. UDPG.

    • Cytidindiphosphocholin
      • Cytidin|di|phospho|cholin

      • Synonyme: CDP-Cholin (Abk.)

      • Englischer Begriff: cytidine diphosphate choline

      aktiviertes (aktives) Cholin, gebildet aus Cytidintriphosphat u. Phosphocholin bei der Biosynthese der Phosphatide.

    • Cytidylsäure
      • Cytidyl|säure

      • Englischer Begriff: cytidylic acid

      Cytidin(-5')-monophosphat.

    • Cytisin
      • Cy|ti|sin

      • Englischer Begriff: cytisine; laburnine

      Alkaloid in Lupinen, Goldregen (Cytisus laburnum). Wirkt ähnlich wie Nicotin (erst anregend, dann lähmend auf Brech-, Vasomotoren- u. Atemzentrum).

    • Cytisus scoparius
      • Synonyme: Besenginsterkraut

      Abbildung

      Heilpflanze; in spezieller Aufbereitung nachgewiesene Wirkung bei funktionellen Herz-Kreislaufbeschwerden (antiarrhythmische und leicht negativ inotrope Wirkung).

    • Cyto...
      • Cy|to...

      s.a. Zyto...

    • Cytochrom
      • Cyto|chrom

      • Synonyme: Zytochrom

      • Englischer Begriff: cytochrome

      Abbildung

      (MacMunn; Keilin 1925) in den Zellen aller O2 verbrauchenden Organismen vorkommende Eisenporphyrin-Proteine (Hämoproteine, „Häminenzyme“) als partikelgebundene Redoxkatalysatoren der biologischen Oxidation („Coenzyme Elektronen-übertragender Enzyme“). Deren Gehalt ist meist proportional dem Ausmaß der Zellatmung; sie bewirken durch umkehrbaren II/III-Valenzwechsel des zentralen Fe-Atoms ihres Porphyrinkomplexes (s.a. Häm-Formel) Elektronenübertragung (sind hierfür funktionell eingegliedert in die – bei Säugetierzellen mitochondriale – Atmungskette). Formen: Nomenklatorisch werden gemäß EC 1972/78 vier Klassen unterschieden anhand der 6 verschiedenen prosthetischen Gruppen a bzw. A (prosthetische Hämgruppe mit Formylseitenkette; identisch mit Cytochrom(-c-)oxidase), b bzw. B (Protohäm oder Derivat), c bzw. C (häufigstes u. am besten untersuchtes C.) als zentrales Element der Atmungskette aller Eukaryonten. C. kommt reichlich vor v.a. in Herz- u. in Flugmuskeln der Tiere; ist stabil gegen Cyanid (HCN) u. Kohlenmonoxid (CO). Ther. Anw. bei Barbiturat- u. Kohlenmonoxidvergiftung, bei Herz-Kreislauf-Schwäche, Angina pectoris. S.a. Cytochrom...

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