Medizin-Lexikon: Einträge mit "D"

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  • doppeltkohlensaures Natrium
    • doppelt|kohlen|saures Natrium

    • Englischer Begriff: sodium bicarbonate

    • Fach: Pharmazie

    Natriumhydrogencarbonat.

  • Doppelton
    • Doppel|ton

    • Englischer Begriff: double sound

    zwei in kurzem Abstand aufeinander folgende Gefäßtöne; z.B. als Traube-Doppelton. – S.a. Spaltung (der Herztöne).

  • Doppeltrachealkanüle
    • Doppel|tracheal|kanüle

    • Englischer Begriff: sleeved tracheostomy tube

    eine zweiteilige Tracheotomiekanüle, deren inneres Rohr aus dem am Ort verbleibenden äußeren zur Reinigung bzw. Auswechslung herausgezogen werden kann.

  • Doppeltumor
    • Doppel|tumor

    • Fach: Pathologie

    Doppelkarzinom.

  • Doppelung
      • 1)
        Doppelfehlbildung... (mehr)
      • 2)
        das flächenhafte Übereinandernähen von Gewebsschichten (evtl... (mehr)
    • Doppelung 1)
      Doppelung
      • 1)

      • Englischer Begriff: double formation

      • Fach: Pathologie

      Doppelfehlbildung.

    • Doppelung 2)
      Doppelung
      • 2)

      • Englischer Begriff: doubling

      • Fach: Chirurgie

      das flächenhafte Übereinandernähen von Gewebsschichten (evtl. als Transplantataufsteppung) als Maßnahme zur Verstärkung z.B. von Faszien (Faszien-D.), zur Einscheidung. – Ferner die plastische Rekonstruktion von Hohlorganen unter Anastomosierung parallel fixierter Hohlorganabschnitte (z.B. Engel-Operation aus Jejunumschlingen als Ersatzmagen).

    • Doppler-Effekt
      • Doppler-Effekt

      • Englischer Begriff: Doppler effect

      • Biogr.: Christian Andreas D., 1803–1853, Physiker, Wien, Prag

      das für Wellen aller Art gültige Phänomen der Frequenzänderung derart, dass bei (kontinuierlicher) Annäherung des Wellenzentrums an den Empfänger eine Frequenzsteigerung bzw. bei Zentrumsentfernung eine Frequenzminderung eintritt. Hat im Fall akustischer Wellen ein Höher- bzw. Tieferwerden der Töne zur Folge. – Praktische Anw. u.a. in der angiologischen Ultraschalldiagnostik („Doppler-Sonographie“).

    • Dormia-Körbchen
      • Dormia-Körbchen

      flexible Sonde mit – aus monofilem oder geflochtenem Draht gefertigtem – Körbchen unterhalb der Spitze als Instrument zur Fremdkörperextraktion aus Hohlorganen; evtl. mit in der Sondenlichtung gelegenem, der Fixierung des gefassten Fremdkörpers bzw. Konkrementes dienendem Zugseil (z.B. als Hammel-Extraktor®). Anw. z.B. bei der ERCP zur Konkremententfernung aus dem Gallengang.

    • Dorn
      • Englischer Begriff: spine

      • Fach: Anatomie, Pathologie

      Spina, Exostose; s.a. Exostosebecken (= Dornbecken), Verruca plantaris (= Dornwarze).

    • Dornase alfa
      • Englischer Begriff: dornase alfa

      rekombinante humane DNAse; Wirkung: durch Verflüssigung zähen Sekrets Verringerung der Infektionshäufigkeit u. funktionelle Besserung; Anw. bei Mukoviszidose.

    • Dornfortsatzspalte
      • Dorn|fortsatz|spalte

      • Englischer Begriff: bifid spine

      Spaltbildung des Processus spinosus, Spina bifida (posterior); s.a. Spaltwirbel.

    • Dornwarze
      • Dorn|warze

      • Englischer Begriff: plantar wart

      • Fach: Dermatologie

      Verruca plantaris.

    • dorsal
      • dor|sal

      • Englischer Begriff: dorsal

      dorsalis.

    • Dorsalflexion
      • Dorsal|flexion

      • Englischer Begriff: dorsiflexion

      die Hand- bzw. Fußbeugung in Richtung Hand- bzw. Fußrücken (Dorsum manus bzw. pedis); i.w.S. auch die Kopfneigung sowie die Wirbelsäulenbeugung nach rückwärts (= Hyperextension). Funktionell besser als Dorsalextension bezeichnet, da eigentlich eine Streckung vorliegt; die D. ist unmöglich bei Lähmung der Streckermuskeln.

    • dorsalis
      • dorsalis

      • Synonyme: dorsal

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: dorsal

      den Rücken, die Rückseite (Dorsum) eines Körperteils oder eines Organs betreffend. Zum Rücken hin gelegen, gerichtet, erfolgend oder gehörend (thorakal), z.B. die Dorsalsegmente (D1–12) des Rückenmarks (Dorsalmark), die Dorsalnerven u. -wirbel (Pars thoracica medullae spinalis, Nervi thoracici oder Vertebrae thoracicae).

    • Dorsalwurzel
      • Dorsal|wurzel

      • Englischer Begriff: dorsal root

      hintere Spinalnervenwurzel (= Radix dorsalis).

    • Dorsalzysten
      • Dorsal|zysten

      • Englischer Begriff: digital mucous pseudocysts

      streckseitige Pseudozysten mit gallertigem Inhalt über den Finger- bzw. Zehengelenken als Folge mechanischer Dauerreizung.

    • dorsoanterior
      • dorso|anterior

      mit nach vorn (zur mütterlichen Bauchdecke) gerichtetem Rücken der Leibesfrucht.

    • dorsoinferior
      • dorso|inferior

      mit nach unten (zum mütterlichen Becken) gerichtetem Rücken der Leibesfrucht.

    • dorsoposterior
      • dorso|posterior

      mit nach hinten (zum mütterlichen Rücken) gerichtetem Rücken der Leibesfrucht.

    • dorsosuperior
      • dorso|superior

      mit nach oben (zum „Fundus“ der Gebärmutter) gerichtetem Rücken der Leibesfrucht.

    • dorsoventral
      • dorso|ventral

      vom Rücken zum Bauch hin.

    • dorsovolar
      • dorso|volar

      vom Handrücken zur Hohlhand hin.

    • Dorsum
      • Dor|sum

      • 1)
        der Rücken; die durch Nacken, Schultern bzw... (mehr)
      • 2)
        die dorsale (= hintere bzw... (mehr)
      • D. linguae
        der die Zungenpapillen u. Geschmacksknospen tragende „Zungenrücken“... (mehr)
      • D. manus
        Handrücken; mit fast fettgewebsloser Unterhaut, sichtbarem Venengefäßnetz... (mehr)
      • D. nasi
        der zwischen Nasenwurzel u. -spitze gelegene Nasenrücken... (mehr)
      • D. pedis
        der Fußrücken... (mehr)
      • D. penis
        die bei Erektion obere, am herabhängenden Glied vordere Fläche des Penis... (mehr)
      • D. sellae
        die „Sattellehne“, der hintere Teil des Türkensattels, Sella turcica... (mehr)
    • Dorsum 1)
      Dorsum
      • 1)

      der Rücken; die durch Nacken, Schultern bzw. Gesäß begrenzte Rückseite des Rumpfes.

    • Dorsum 2)
      Dorsum
      • 2)

      • Englischer Begriff: back; dorsum

      die dorsale (= hintere bzw. obere oder streckseitige) Seite eines Organs oder Körperteils.

      • D. linguae
        der die Zungenpapillen u. Geschmacksknospen tragende „Zungenrücken“... (mehr)
      • D. manus
        Handrücken; mit fast fettgewebsloser Unterhaut, sichtbarem Venengefäßnetz... (mehr)
      • D. nasi
        der zwischen Nasenwurzel u. -spitze gelegene Nasenrücken... (mehr)
      • D. pedis
        der Fußrücken... (mehr)
      • D. penis
        die bei Erektion obere, am herabhängenden Glied vordere Fläche des Penis... (mehr)
      • D. sellae
        die „Sattellehne“, der hintere Teil des Türkensattels, Sella turcica... (mehr)
    • Dorsum linguae
      Dorsum  >  Dorsum 2)
      • D. linguae

      • Englischer Begriff: b. of the tongue

      der die Zungenpapillen u. Geschmacksknospen tragende „Zungenrücken“.

    • Dorsum manus
      Dorsum  >  Dorsum 2)
      • D. manus

      • Englischer Begriff: b. of the hand

      Handrücken; mit fast fettgewebsloser Unterhaut, sichtbarem Venengefäßnetz, mit Ästen der Nervi radialis u. ulnaris u. – in der Tiefe – mit den Sehnen u. Sehnenscheiden der Fingerstrecker, Ästen der Arteriae radialis u. ulnaris u. dem – die Mittelhandknochen u. Musculi interossei bedeckenden – tiefen Blatt der Fascia dorsalis.

    • Dorsum nasi
      Dorsum  >  Dorsum 2)
      • D. nasi

      • Englischer Begriff: b. of the nose

      der zwischen Nasenwurzel u. -spitze gelegene Nasenrücken.

    • Dorsum pedis
      Dorsum  >  Dorsum 2)
      • D. pedis

      • Englischer Begriff: b. of the foot

      der Fußrücken.

    • Dorsum penis
      Dorsum  >  Dorsum 2)
      • D. penis

      • Englischer Begriff: d. of penis

      die bei Erektion obere, am herabhängenden Glied vordere Fläche des Penis.

    • Dorsum sellae
      Dorsum  >  Dorsum 2)
      • D. sellae

      die „Sattellehne“, der hintere Teil des Türkensattels, Sella turcica; beidseits mit Processus clinoideus posterior.

    • Dorzolamid
      • Englischer Begriff: dorzolamide

      ein Carboanhydrasehemmer zur lokalen Anw. als Glaukommittel.

    • Dosier-Aerosol
      • Englischer Begriff: controlled dosage aerosol

      stabile Suspension eines Pharmakons, die auf Ventildruck einer Spraydose als feste Dosis über die Atemwege appliziert werden kann; Anw. z.B. als Bronchospasmolytikum.

    • Dosimeter
      • Dosi|meter

      • Englischer Begriff: dosimeter

      Gerät zur Messung einer Strahlendosis (Dosimetrie) bzw. -dosisleistung. Formen: entweder als Primärstandard-D. (zur Fundamentalbestimmung der Energie- u. Ionendosis) oder als Sekundärstandard- u. Gebrauchs-D. (für Strahlentherapie, -schutz u. -diagnostik); z.B. als Küstner-Eichstandgerät, Bomke-Universal-, als Simplex- u. Duplex-D., Kondiometer (alle nach Ionisationsprinzip). S.a. Zählrohr.

    • Dosimetrie
      • Dosi|me|trie

      • Englischer Begriff: dosimetry

      die Messung ionisierender Strahlen (Ionen-, Energiedosis) in Luft oder in bestrahlten bzw. strahlenexponierten Objekten mittels Dosimeter.

    • Dosis
      • Dosis

      • Synonyme: Dos. (Abk.); D. (Abk.); d (Abk.)

      • Englischer Begriff: dose

      Tabelle

      Pharmazie die Arzneigabe, i.e.S. deren verordnetes Maß (Gewicht). Radiologie D. ionisierender Strahlen. Als integrale Energiedosis bzw. Energiedosis(leistung), als Kerma(leistung), Ionendosis(leistung), Kenndosisleistung. Wichtig ist ferner das Sekundärelektronengleichgewicht u. die spezif. Gammastrahlenkonstante. Für die medizin. Anw. werden unterschieden die Oberflächen-, Austritts-, Herdminimal- bzw. Herdmaximal- u. Hautdosis, außerdem (nicht genormt) die Tiefen-, Gesamt-, Maximum-, Einfallsdosis sowie Erythem-, Epilations-, Gewebe-, Raum-, Herdraum-, Organdosis etc. Als D. im Strahlenschutz gelten u.a. die Äquivalent- (s.a. Dosisäquivalent), Personen-, Körper-, Lebensalter-, Jahres- u. Ortsdosis. S.a. Tab.

    • Dosis curativa
      Dosis
      • D. curativa

      • Englischer Begriff: curative d.

      die erfahrungsgemäß zur Erzielung einer Heilung ausreichende D., evtl. als Minimaldosis.

    • Dosis effectiva
      Dosis
      • D. effectiva

      • Synonyme: D. efficax; ED; DE

      • Englischer Begriff: effective d.

      Dosis mit therapeutischer Wirkung; als ED50 die „mittlere wirksame D.“ = Standard-D. = D. e. media, die bei 50% die Wirkung hervorruft. S.a. Einzelmaximaldosis.

    • Dosis letalis
      Dosis
      • D. letalis

      • Synonyme: DL (Abk.); D.l. (Abk.); Letaldosis; LD (Abk.); ld (Abk.)

      • Englischer Begriff: lethal d.

      die tödl. Menge; als LD99 die sicher tödliche D., die praktisch gleich ist der LD100 = D. l. maxima = absolut letale D.; als LD75 = fatal dose = FD die D., bei der 25% überleben; als LD50 = D. l. media die mittlere letale D., bei der 50% sterben bzw. überleben (in der Radiologie erfolgt evtl. zusätzlich Angabe der Zeit des Effekteintritts, z.B. LD50/30 d [Tod am 30. Tag]).

    • Dosis refracta
      Dosis
      • D. refracta

      die Einzeldosis bei fraktionierter Verabfolgung. In der Radiologie bei fraktionierter Bestrahlung die pro Sitzung verabfolgte Strahlendosis.

    • Dosis therapeutica
      Dosis
      • D. therapeutica

      • Englischer Begriff: therapeutic d.

      D. mit erfahrungsgemäß kurativem oder palliativem Effekt, u. zwar als Einzel- oder Tages-D.

    • Dosis tolerata
      Dosis
      • D. tolerata

      • Synonyme: Toleranzdosis; höchstzulässige D.

      • Englischer Begriff: tolerance d.

      • Fach: Radiologie

      die nach gültigen Rechtsvorschriften oder anerkannten Empfehlungen für einen anzugebenden Personenkreis nicht zu überschreitende Körper-, Lebensalter-, Jahres-, Vierteljahresdosis sowie die entsprechenden außergewöhnlichen Körperdosen (s.a. Personendosis, dort Tab.). In der klinischen Strahlentherapie ist die D. dann erreicht, wenn die Summe der verabreichten Partialtoleranzen gleich dem NSD-Wert ist.

    • Dosis toxica
      Dosis
      • D. toxica

      • Synonyme: TD (Abk.); Dos. tox. (Abk.); Dtox (Abk.)

      • Englischer Begriff: toxic d.

      eine D., die meist zu erheblichen schädlichen Nebenwirkungen führt; als TD50 diejenige, bei welcher bei 50% toxische Wirkungen auftreten.

    • Dosis-Wirkungs-Kurve
      • Englischer Begriff: dose response curve

      Abbildung

      Kurve mit Darstellung der Wirkungsstärke eines Wirkstoffs (in Prozent der maximalen Wirkungsstärke = 100%; Ordinatenwert) bei verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen (mol/l; Abszissen-Wert).

    • Dosis, aequivalente
      Dosis
      • D., äquivalente

      • Fach: Radiologie

      Dosisäquivalent.

    • Dosis, biologisch-wirksame
      Dosis
      • D., biologisch-wirksame

      • Fach: Radiologie

      die mit dem RBW-Faktor multiplizierte Energiedosis. Einheit ist das Gray (Gy), ferner Zentigray, rad.

    • Dosis, fraktionierte
      Dosis
      • D., fraktionierte

      D. refracta.

    • Dosis, kumulierte
      Dosis
      • D., kumulierte

      • Englischer Begriff: cumulative d.

      • Fach: Radiologie

      die während eines längeren Zeitraums – auch diskontinuierlich – aufgenommene integrierte Gesamtdosis.

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