Medizin-Lexikon: Einträge mit "D"

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  • Drüse, merokrine
    Drüse  >  Drüse 1)
    • D., mero|krine

    s.u. Drüse, exokrine.

  • Drüse, muköse
    Drüse  >  Drüse 1)
    • D., muköse

    • Synonyme: muzinöse D.; Schleimdrüse

    • Englischer Begriff: mucous g.

    D., die schleimiges Sekret bildet; z.B. die Glandula bulbourethralis.

  • Drüse, seromuköse
    Drüse  >  Drüse 1)
    • D., sero|muköse

    • Synonyme: gemischte Drüse

    • Englischer Begriff: seromucous g.

    D., die aus serös u. mukös absondernden Komponenten besteht; z.B. Glandula sublingualis u. Glandula submandibularis als Speicheldrüsen.

  • Drüse, seröse
    Drüse  >  Drüse 1)
    • D., seröse

    • Synonyme: Eiweißdrüse

    • Englischer Begriff: serous g.

    Abbildung

    D., deren Endstückzellen dünnflüssiges Sekret (z.B. eiweißreichen Speichel) absondern; z.B. die Glandula parotis. S.a. Abb.

  • Drüse, subepitheliale
    Drüse  >  Drüse 1)
    • D., sub|epitheliale

    • Englischer Begriff: subepithelial g.

    D., die durch Einwachsen des Epithels in das umgebende Bindegewebe entstanden ist, wodurch das Sekret über einen langen Gang an die Oberfläche abgesondert wird (z.B. Speicheldrüsen, Leber).

  • Drüse, tubuläre
    Drüse  >  Drüse 1)
    • D., tubuläre

    • Synonyme: tubulöse D.

    • Englischer Begriff: tubular g.

    D. mit röhrenförmigen Endstücken, z.B. die Glandulae intestinales. Ferner zusammengesetzte, aus alveolären u. azinösen Anteilen bestehende Drüsen mit röhrenförmig verlängertem Endstück.

  • Drüsenentzündung
    • Drüsen|entzündung

    • Englischer Begriff: adenitis

    Adenitis; s.a. Hidradenitis, Parotitis etc.; auch Lymphadenitis.

  • Drüsenfieber
    • Drüsen|fieber

    • Englischer Begriff: glandular fever

    Mononucleosis infectiosa.

  • Drüsenkarzinom
    • Drüsen|karzinom

    Adenokarzinom.

  • Drüsennervenzelle
    • Drüsen|nerven|zelle

    • Englischer Begriff: glandular nerve cell

    Nervenzelle mit Neurosekretion; z.B. im Hypothalamus.

  • Drüsenpest
    • Drüsen|pest

    • Englischer Begriff: bubonic plague

    Bubonenpest.

  • Dry-Needling
    • Etymol.: engl.

    fächerförmiges Anstechen von trigger-Punkten mit einer Akupunkturnadel bis zur Zuckung.

  • ds
    • Synonyme: DS; Abk. für doppelsträngig

    • Englischer Begriff: ds (double-stranded)

    z.B. DNS, RNS.

  • DSA
    • Englischer Begriff: DSA

    • Fach: Radiologie

    Abk. für digitale Subtraktionsangiographie.

  • DSM
    • Synonyme: Abk. für Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen

    • Englischer Begriff: Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders

    psychiatrisches Klassifikationssystem. Erstellt von der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung (American Psychiatric Association). Liegt auf Deutsch seit 1996 in der 4. Auflage vor (DSM-IV); die englische Ausgabe der Textrevision (DSM-IV-TR) ist seit 2000 verfügbar; DSM-V wird vorbereitet; s.a. Klassifikation (dort Tab.).

  • DST-Agar
    • Synonyme: Abk. für diagnostic sensitivity test agar

    • Etymol.: engl.

    Agar-Fertignährboden als Antagonisten-freies Standard-Präparat für Prüfung der Antibiotikaempfindlichkeit von Mikroorganismen.

  • DTH
    • Synonyme: Abk. für delayed type hypersensitivity

    • Etymol.: engl.

    Allergie vom Spättyp (s.u. Reaktionstypen).

  • DTIC
    • Englischer Begriff: DTIC

    Abk. für Dacarbazin.

  • Dualblock
    • Dual|block

    lang anhaltende Muskelrelaxation bei wiederholter oder kontinuierlicher Gabe von depolarisierenden kurz wirksamen Muskelrelaxanzien (z.B. Succinylcholin) durch Änderung der blockierenden Eigenschaften der Substanz.

  • Dualismus
    • Dualismus

    • Englischer Begriff: dualism

    die polare Zweiheit als Seinsprinzip. – physik die Doppelnatur der Elementarteilchen, die sich sowohl wie Masseteilchen (Korpuskeln) als auch wie Wellenvorgänge (Materialwellen) verhalten; z.B. zeigt Licht sowohl Wellennatur (Beugung, Interferenz) als auch Korpuskeleigenschaften (Compton-Effekt der Photonen, Lichtquant). Der Zusammenhang ist gegeben durch die Gleichung: p = h/λ (p = Impuls, h = Planck-Wirkungsquantum, λ = Wellenlänge).

  • Duane
    • Duane

    • Biogr.: Alexander D., 1858–1926, Augenarzt, New York

    • D.-Syndrom
      s.u... (mehr)
    • D.-Test
      (mehr)
    • 1)
      Prismenprobe zur Bestimmung des latenten Schielens (Heterophorie)... (mehr)
    • 2)
      Betrachten einer Strichfigur zur Bestimmung des Nahpunktes (bei dessen... (mehr)
    • 3)
      Prüfung auf Störungen des Gleichgewichts der Augenmuskeln anhand der bei... (mehr)
  • Duane-Syndrom
    Duane
    • D.-Syndrom

    • Englischer Begriff: Duane's syndrome

    s.u. Stilling-Türk.

  • Duane-Test
    Duane
    • D.-Test

    • 1)
      Prismenprobe zur Bestimmung des latenten Schielens (Heterophorie)... (mehr)
    • 2)
      Betrachten einer Strichfigur zur Bestimmung des Nahpunktes (bei dessen... (mehr)
    • 3)
      Prüfung auf Störungen des Gleichgewichts der Augenmuskeln anhand der bei... (mehr)
  • Duane-Test 1)
    Duane  >  Duane-Test
    • 1)

    • Englischer Begriff: Duane's test

    Prismenprobe zur Bestimmung des latenten Schielens (Heterophorie).

  • Duane-Test 2)
    Duane  >  Duane-Test
    • 2)

    Betrachten einer Strichfigur zur Bestimmung des Nahpunktes (bei dessen Unterschreiten der Strich doppelt gesehen wird).

  • Duane-Test 3)
    Duane  >  Duane-Test
    • 3)

    • Synonyme: Parallaxentest

    Prüfung auf Störungen des Gleichgewichts der Augenmuskeln anhand der bei Abdecken eines Auges mittels Mattglas auftretenden Scheinbewegung eines zu fixierenden Lämpchens.

  • Dubin-Johnson-Sprinz-Syndrom
    • Dubin-Johnson(-Sprinz)-Syndrom

    • Englischer Begriff: Dubin-Johnson syndrome

    • Biogr.: Isidore Nathan D., 1913–1981, Pathologe, Washington

    autosomal-rezessiv erbliche Störung der Ausscheidung konjugierten Bilirubins in die Galle, ab dem Kindesalter einhergehend mit in Schüben verlaufender Gelbsucht (Ikterus) ohne Cholestase; kombiniert mit Pigmentablagerung in der Leberzelle u. leichter Vergrößerung der – schokoladebraunen – Leber. Während der Schübe Vermehrung des direkten, aus den Leberzellen in das Blut „regurgitierenden“ (u. des indirekten) Bilirubins (Hyperbilirubinämie) u. Ausscheidung von Gallenfarbstoffen im Harn (Bilirubin- u. Urobilinogenurie). Gleichartig gestört ist die Ausscheidung von Bromsulfalein u. jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln. Bei D.-J.-Syndrom ist die Einnahme von Östrogenen (z.B. zur Kontrazeption) streng kontraindiziert!

  • Dubini-Syndrom
    • Dubini-Syndrom

    • Synonyme: Chorea electrica

    • Englischer Begriff: Dubini's disease; electric chorea

    • Biogr.: Angelo D., 1813–1902, Arzt, Mailand

    seltene Myoklonie-Form der (vermutlich) epidemischen Enzephalitis. Mit raschen myoklonischen Gesichts- u. Gliedmaßenzuckungen, evtl. auch polyneuritische Lähmungen. Häufig letal.

  • dubiosus
    • dubiosus

    • Synonyme: dubiös

    • Englischer Begriff: dubious; doubtful

    zweifelhaft, z.B. dubiöse Prognose.

  • Dublette

      andere Bezeichnung für Couplet; die Aufeinanderfolge zweier Extrasystolen.

    • Dubois
      • Dubois

      • Biogr.: 1) Delafield D., 1882–1959, Naturwissenschaftler, New York; 2) Paul D., 1795–1871, Frauenarzt, Paris

      • D.-Abszesse
        zahlreiche eiterhalt... (mehr)
      • D.-Formel
        Formel zur Errechnung der Körperoberfläche (O) aus Körpergröße (in cm)... (mehr)
      • D.-Zeichen
        angeborene Verkürzung des Kleinfingers bei Dysenzephalie... (mehr)
    • Dubois-Abszesse
      Dubois
      • D.-Abszesse

      • Englischer Begriff: Dubois' abscesses

      • Biogr.: Paul D.

      zahlreiche eiterhalt. Pseudozysten im Bries (Thymus) junger Säuglinge infolge Untergangs nicht verödeter Kiemengangsteile (z.B. bei konnataler Lues).

    • Dubois-Formel
      Dubois
      • D.-Formel

      • Biogr.: Delafield D.

      Formel zur Errechnung der Körperoberfläche (O) aus Körpergröße (in cm) u. -gewicht (in kg):
      O = Größe0,725 · Gewicht0,425 · 71,84.

    • Dubois-Zeichen
      Dubois
      • D.-Zeichen

      • Englischer Begriff: D.' sign

      • Biogr.: Paul D.

      angeborene Verkürzung des Kleinfingers bei Dysenzephalie.

    • DuBois//Reymond-Gesetz
      • DuBois-Reymond-Gesetz

      • Englischer Begriff: DuBois-Reymond's law

      • Biogr.: Emil H. DuB.-R., 1818–1896, Physiologe, Berlin

      Die Erregung von Muskeln u. Nerven bei deren gezielter elektr. Reizung hängt von der Steilheit des Anstiegs u. von der absoluten Dichte des Stromes ab.

    • Dubost-Dilatator
      • Dubost-Dilatator

      • Biogr.: Charles D., geb. 1914, franz. Chirurg

      dreischenkliger Spreizdilatator für die Pulmonalklappe.

    • Dubowitz
      • Dubowitz

      • Biogr.: Victor D., Kinderarzt, Sheffield

      • D.-Schema
        klinisch-neurologisches Befundschema am Neugeborenen zur Errechnung der... (mehr)
      • D.-Syndrom
        (1965) autosomal-rezessiv (?) erblicher Minderwuchs mit verzögerter Entwicklung... (mehr)
    • Dubowitz-Schema
      Dubowitz
      • D.-Schema

      • Englischer Begriff: Dubowitz' score

      klinisch-neurologisches Befundschema am Neugeborenen zur Errechnung der intrauterinen Tragezeit (Reife).

    • Dubowitz-Syndrom
      Dubowitz
      • D.-Syndrom

      • Englischer Begriff: Dubowitz' syndrome

      (1965) autosomal-rezessiv (?) erblicher Minderwuchs mit verzögerter Entwicklung der Knochenkerne. Klinik: Gesichtsfehlbildung (Unterentwicklung von Jochbein, Unterkiefer, seitlichen Augenbrauenpartien; Hypertelorismus bei fehlendem Nasensattel) sowie Ohrentiefstand, spärlichem Haarwuchs, rezidivierenden ekzematoiden u. teleangiektatisch-erythematösen Hautveränderungen. Ferner Café-au-Lait-Flecken, Ichthyosis, Pachydermie, evtl. auch inkompletter Hodendeszensus. Die Intelligenz ist normal bis leicht vermindert.

    • Dubreuil-Chambardel-Syndrom
      • Dubreuil-Chambardel-Syndrom

      • Englischer Begriff: Dubreuil-Chambardel syndrome

      • Biogr.: Georges L. D., 1879–1970, Arzt, Lyon

      Verlaufsform der Zahnkaries beim Jugendlichen. Beginn an den oberen Schneidezähnen, später Übergreifen auf das übrige Gebiss.

    • Dubreuilh-Hutchinson-Krankheit
      • Dubreuilh-Hutchinson-Krankheit

      • Synonyme: Lentigo maligna; Melanosis circumscripta praeblastomatosa

      • Englischer Begriff: lentigo maligna; Hutchinson's freckle

      • Biogr.: William D., 1857–1935, Hautarzt, Bordeaux; Sir Jonathan H.

      Abbildung

      scharf umschriebener, peripher langsam wachsender Pigmentfleck (Lentigo) der Haut von unterschiedlicher Farbintensität als Melanoma in situ. Klinik: tritt v.a. im Gesicht auf, bei Frauen auch am Unterschenkel (Abb.). Verdächtige Zeichen sind Jucken, roter Hof, rasches Wachstum, knotige Umwandlung, leichte Verletzbarkeit. Ther.: Exzision mit Sicherheitsabstand, Röntgentherapie nach histol. Sicherung. S.a. Melanom, malignes.

    • Duchenne
      • Duchenne

      • Biogr.: Guillaume Benj. A. D., 1806–1875, Nervenarzt, Paris

    • Duchenne-Aran-Syndrom
      Duchenne
      • D.-Aran-Syndrom

      • Englischer Begriff: Aran-Duchenne disease; spinal muscular atrophy

      spinale progressive Muskelatrophie; i.e.S. deren Hand-Unterarm-Schulter-Typ.

    • Duchenne-Erb-Syndrom
      Duchenne
      • D.-Erb-Syndrom

      • Englischer Begriff: Erb's palsy; brachial birth palsy (upper arm type)

      die obere Armplexuslähmung, eine der häufigsten Geburtsverletzungen v.a. bei Zangenentbindungen.

    • Duchenne-Griesinger-Syndrom
      Duchenne
      • D.-Griesinger-Syndrom

      • Englischer Begriff: spinal muscular atrophy (pelvic type)

      Sammelbegr. für das Duchenne-Aran-Syndrom u. dessen „Typ D.-G.“ als Beckengürtelform.

    • Duchenne-Lähmung
      Duchenne
      • D.-Lähmung

      • Synonyme: Tripelparalyse

      • Englischer Begriff: D.'s paralysis; Fazio-Londe disease; progressive bulbar paralysis

      die fortschreitende Bulbärparalyse v.a. des Lippen-Mund-Schlund-Bereichs bei primär degenerativer Erkrankung der Kerne motorischer Hirnnerven (v.a. V, VII, X, XII), nicht selten im Rahmen des D.-Aran-Syndroms. Klinik: Atrophie der Zungen-, Kau- u. mimischen Muskulatur, kombiniert mit faszikulären Zuckungen , fehlendem Lidschluss, evtl. auch mit Zwangslachen u. -weinen. Terminal Störung der Blutdruck- u. Atemregulation.

    • Duchenne-Landouzy-Atrophie
      Duchenne
      • D.-Landouzy-Atrophie

      • Englischer Begriff: Landouzy-Déjerine dystrophy; spinal muscular dystrophy, facioscapulo-humeral type

      die fazioskapulohumerale Form der Dystrophia musculorum progressiva.

    • Duchenne-Muskeldystrophie
      Duchenne
      • D.-Muskel|dys|trophie

      die X-chromosomal-rezessiv erbliche infantile Form der Dystrophia musculorum progressiva (Beckengürteltyp).

    • Duchenne-Syndrom
      Duchenne
      • D.-Syndrom

      ungenaue Bez. für D.-Lähmung u. D.-Muskeldystrophie sowie ältere Bez. für Tabes dorsalis.

    • Duchenne-v.-Leyden-Syndrom
      Duchenne
      • D.-v.-Leyden-Syndrom

      • Englischer Begriff: classic X-linked recessive muscular dystrophy

      die mit Pseudohypertrophie der betroffenen Muskulatur einhergehende Beckengürtelform der Dystrophia musculorum progressiva.

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