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  • Eiweißausscheidung im Harn
    • Eiweiß|ausscheidung (im Harn)

    • Englischer Begriff: albuminuria; proteinuria

    Proteinurie.

  • Eiweißbedarf
    • Eiweiß|bedarf

    • Englischer Begriff: protein requirement

    • Fach: Physiologie

    s.u. Eiweißminimum, Ernährung.

  • Eiweißbestimmung
    • Eiweiß|bestimmung

    • Englischer Begriff: protein assay; protein determination

    Messung der Eiweißkonzentration (Gesamteiweiß), u. zwar durch die Biuretreaktion oder durch Bestimmung des Stickstoffgehaltes nach dem Kjeldahl-Verfahren; ferner in verdünnten Lösungen mit dem Folin-Ciocalteu-Reagens nach Lowry, durch Messung der Lichtabsorption bei 280 nm oder refraktometrisch u.a.m.; im Harn auch qualitativ mit Sulfosalicylsäure, meist als Papierstreifenmethode (s.a. Proteinurie). – Als klinische Eiweißnachweismethoden ferner u.a. die Esbach-, Heller-, Millon-, Nonne-Apelt-Probe.

  • Eiweißbindung
    • Eiweiß|bindung

    • Englischer Begriff: protein binding

    s.u. Bindung.

  • Eiweißbiosynthese
    • Eiweiß|bio|synthese

    • Synonyme: Eiweißneogenese; Eiweißanabolie

    • Englischer Begriff: protein biosynthesis

    Abbildung

    für Zellen u. Gewebe charakteristischer, genetisch u. hormonell kontrollierter Aufbau körpereigener Proteine (Polymerisierung freier zelleigener Aminosäuren) nach der chromosomalen, auf der Desoxyribonucleinsäure (DNS) festgelegten Information. Der einer Polypeptidkette entsprechende Abschnitt (Cistron, Gen; s.a. Operon) der DNS besteht aus einer festgelegten Folge (Nucleotidsequenz) der Nucleinbasen Adenin, Guanin, Thymin u. Cytosin. Jeweils drei aufeinander folgende Basen („Basentripletts“; mit 64 Kombinationsmöglichkeiten!) tragen die Information, d.h. das Code-Signal („Codogen“) für je eine bestimmte Aminosäure. Sie können jedoch auch als „Start- oder Initiatorcodon“ ein Signal für den Anfang bzw. als (nicht informatives = nicht codogenes) „Terminal-Codon“ ein Zeichen für das Ende einer Polypeptidkette darstellen. Am Genort wird der schraubenförmig gewundene DNS-Doppelstrang (Doppelhelix) aufgetrennt (gespreizt) u. die Information auf eine Boten-Ribonucleinsäure (Messenger-RNS, mRNS) übertragen. Dieser Vorgang ist die Transkription (s.a. Transcriptase), wobei jeweils eine neue komplementäre Basenfolge („Codon“) für jeweils eine bestimmte Aminosäure entsteht. Hierbei entspricht dem Adenin auf der DNS das Uracil auf der mRNS, dem Guanin das Cytosin, dem Thymin das Adenin u. dem Cytosin das Guanin (in Riesenchromosomen wird der ganze Vorgang als „Puffing-Phänomen“ sichtbar). Die mRNS tritt aus dem Zellkern als „Informosom“ aus u. lagert sich im Zytoplasma Ribosomen-Aggregaten (Polysomen) an, die als „multikatalytische Einheiten“ die Übersetzung des genetischen Codes (die Translation) in die Aminosäurensequenz steuern. Durch Initiationsfaktoren gesteuert, paart sich das Startcodon der mRNS während der Anfangsphase der Synthese (Initiationsphase) mit dem entsprechenden Anticodon einer Transfer- = tRNS, die als Aminosäurenüberträger wirkt. Während der Molekülverlängerung (Elongationsphase) wird die Polypeptidkette aus Aminosäuren zusammengebaut, die durch Aminoacyl-tRNS-Synthetasen aktiviert und an die tRNS mit charakteristischer „Kleeblatt“-Struktur gebunden sind. Bei der Entstehung der Polypeptidkette lagern sich (unter Einfluss von Elongationsfaktoren) entsprechend den vorgegebenen Codons die „Anti-Codons“ der tRNS an die mRNS an. Die tRNS wird an die Aminoacyl-Bindungsstelle (A-site, acceptor site) des Ribosoms gebunden, die dadurch eine Änderung der Konformation erfährt. Dadurch wird die tRNS zur Peptidyl-Bindungsstelle (P-site, donor site) des Ribosoms verlagert u. (infolge der tRNS-mRNS-Bindung) zugleich die mRNS am Ribosom um 1 Codon verschoben („die mRNS wandert entlang dem Ribosom“). An die frei gewordene A-Stelle des Ribosoms u. an das „nachrückende“ Codon wird eine neue basenkomplementäre tRNS gebunden u. die von ihr transportierte Aminosäure durch Transpeptidase des Ribosoms (esterartig) mit der zuvor an die Peptidyl-Bindungsstelle verlagerten Aminosäure geknüpft („Peptidbindung“). An diesem Punkt beginnt die Verlängerung der Proteinkette. Der Vorgang wiederholt sich so lange, bis durch ein Stoppcodon der mRNS der Abschluss (Termination) signalisiert u. die fertige Polypeptidkette mit ihrer charakteristischen Eiweißstruktur durch Terminationsfaktoren abgelöst wird. S.a. Eiweißsynthese.

  • Eiweißdenaturierung
    • Eiweiß|de|naturierung

    s.u. Denaturierung.

  • Eiweißelektrophorese
    • Eiweiß|elektro|phorese

    • Englischer Begriff: protein electrophoresis

    Abbildung

    nach dem Prinzip der Elektrophorese durchgeführte Auftrennung eines Eiweißgemisches (meist Serum, aber auch Urin, Liquor u. andere Körperflüssigkeiten) auf einem Träger (Filterpapier, Celluloseacetat u. -nitrat, Stärke, Agar, Polyacrylamidgel), der mit einer Pufferlösung (meist pH 8,6) getränkt ist, aber auch als trägerfreie Elektrophorese. In einer feuchten Kammer wird eine konstante elektr. Gleichspannung für eine bestimmte Trennzeit angelegt, in der die Proteine von der Auftragsstelle aus entsprechend ihrer Ladung (s.a. isoelektrischer Punkt) u. damit ihrer elektrophoretischen Beweglichkeit (Wanderungsgeschwindigkeit) entlang einer Trennstrecke von der Kathode (–) zur Anode (+) wandern (auf Abb. von re. nach li.). Präalbumin u. Albumin (IEP = 4,7) laufen am schnellsten, gefolgt von α1-, α2-, β1- u. β2-Globulin; Gamma(γ)-Globuline (IEP = 5,8–7,3) wandern besonders langsam oder werden durch gegenläufig wirksame Kräfte (Elektroendosmose) zur Kathode gezogen. Nach erfolgter Färbung der Proteine wird das gewonnene Elektropherogramm durch Extinktionsmessung in eine Kurve übertragen (Abb.), deren Anteile angegeben werden bzw. nach Eiweißbestimmung in Konzentration (g/l) umgerechnet werden können. Veränderungen der Kurve (Werte) ergeben sich bei Nierenerkrankungen, Entzündungen, Tumoren, Gammopathien, Antikörpermangelsyndrom u.a.m. Weitergehende Untersuchungen: Immunoelektrophorese, Lipoproteinelektrophorese, s.a. Plasmaproteine.

  • Eiweißfäulnis
    • Eiweiß|fäulnis

    s.u. Fäulnis.

  • Eiweißfraktionierung
    • Eiweiß|fraktionierung

    • Englischer Begriff: protein fractionation

    s.u. Plasmaproteine.

  • Eiweißhormone
    • Eiweiß|hormone

    • Englischer Begriff: polypeptide hormones

    Peptid- u. Proteohormone.

  • Eiweißkoeffizient
    • Eiweiß|ko|effizient

    Albumin-Globulin-Quotient.

  • Eiweißkörper
    • Eiweiß|körper

    Eiweiß.

  • Eiweißlabilitätsprobe
    • Eiweiß|labilitäts|probe

    Serumlabilitätsprobe.

  • Eiweißmangel
    • Eiweiß|mangel

    • Englischer Begriff: protein deficiency

    • Fach: Pathologie

    Mangel an Körpereiweiß infolge unzureichender Zufuhr von Nahrungseiweiß (s.a. alimentäres Dystrophie-Syndrom, Kwashiorkor, Hunger...) oder als Folge eines veränderten Eiweißstoffwechsels, z.B. bei Resorptionsstörung (Sprue, Enteritis, Zöliakie), Enzymmangel (Afermentie), erhöhtem Verbrauch (Fieber, Tumorkachexie, Hyperthyreose), Hemmung der Eiweißbiosynthese (bei Leberparenchymschaden, hormonaler Störung), Eiweißverlust (bei Eiterung, Blutung, Proteinurie, exsudativer Gastroenteropathie), ferner bei Störung des RNS-Stoffwechsels; betroffen sind zunächst v.a. die Albumine.

  • Eiweißmangelanämie
    • Eiweiß|mangel|an|ämie

    • Englischer Begriff: protein-deficiency anemia

    Anämie durch Störung des Hämoglobinaufbaus infolge Eiweißmanges (häufig verbunden mit Eisen- u. Vitaminmangel; daher uneinheitliche Anämie-Formen).

  • Eiweißmangelödem
    • Eiweiß|mangel|ödem

    • Englischer Begriff: protein-deficiency edema

    Hungerödem.

  • Eiweißminimum
    • Eiweiß|minimum

    • Englischer Begriff: minimal protein requirement

    • Fach: Physiologie

    die Mindesteiweißmenge, die dem Körper wegen der ständigen Stickstoffausscheidungsverluste, d.h. zwecks Ausgleich der Stickstoffbilanz u. damit zur Vermeidung von Substanzverlust, zugeführt werden muss. Schätzbar durch den kleinsten, bei eiweißfreier Ernährung ausgeschiedenen Stickstoffwert; s.a. Stickstoffbilanz. – Der tatsächliche Eiweißbedarf liegt wesentlich höher als der aus dem Stickstoffverlust errechnete, u. er ist abhängig vom Gehalt an Eiweißbegleitstoffen in der Nahrung sowie vom Gehalt tierischen oder pflanzlichen Eiweißes an – insbesondere essentiellen – Aminosäuren. S.a. Ernährung, Eiweißmangel; s.a. Eiweißumsatz.

  • Eiweißquotient
    • Eiweiß|quotient

    • Synonyme: -relation

    Albumin-Globulin-Quotient.

  • Eiweißresorption
    • Eiweiß|resorption

    • Englischer Begriff: protein resorption

    die Aufnahme von Aminosäuren in die Darmwand (des Jejunums u. Ileums) nach der Eiweißverdauung. – Bei Säuglingen ist auch die Resorption ganzer Proteine (Antikörper der Muttermilch) möglich.

  • Eiweißspektrum
    • Eiweiß|spektrum

    • Fach: Hämatologie

    s.u. Plasmaproteine.

  • Eiweißstoffwechsel
    • Eiweiß|stoffwechsel

    • Englischer Begriff: proteometabolism

    Abbildung

    alle Vorgänge, die die Eiweißverdauung, -resorption, -biosynthese betreffen, ferner alle Um- u. Abbauvorgänge von Eiweiß im intermediären Stoffwechsel (Abb.). S.a. Anabolismus, Katabolismus, Eiweißumsatz.

  • Eiweißstruktur
    • Eiweiß|struktur

    • Englischer Begriff: protein structure

    • Fach: Biochemie

    Bau u. Gestalt der Eiweißkörper (Peptide, Proteine). Als „Primärstruktur“ die während der Eiweißbiosynthese festgelegte Reihenfolge (Aminosäurensequenz) u. Zahl der Aminosäuren. Als Sekundärstruktur die räumliche Anordnung der Moleküle, z.B. schraubenförmig gewunden (Helix) oder regelmäßig abgewinkelt (Faltblattstruktur). Als Tertiärstruktur die räumliche, über die Sekundärstruktur hinausgehende Anordnung der Polypeptidketten, z.B. in Form von Knäueln (globuläre Struktur), die über längere Strecken durch Wasserstoffbindungen, Disulfidbindungen, Ionenbeziehungen u. Fremdmoleküle stabilisiert werden, ferner durch Einstülpung hydrophober Gruppen in das Innere der Ketten, bedingt durch das umgebende wässrige Milieu; s.a. Immunglobuline. Als Quartärstruktur die räumliche Anordnung mehrerer Untereinheiten (Polypeptidketten) zu einem funktionsfähigen Proteinmolekül, z.B. Hämoglobin. – Zur Analyse der Primärstruktur werden Proteine entweder unkontrolliert durch starke Säuren oder Basen abgebaut oder kontrolliert durch Einwirkung proteolytischer Enzyme (s.a. Endopeptidasen, Exopeptidasen) in kleinere Bruchstücke zerlegt (Proteolyse). Bei der Sequenzanalyse (1950) nach Pehr Edman (1914–1977) reagiert die N-terminale (d.h. außen stehende, nicht gebundene) Aminogruppe mit Phenylisothiocyanat, wodurch die Peptidkette schrittweise um eine Aminosäure verkürzt wird; in einer Apparatur („Sequenator“) kann die Aminosäurensequenz von Polypeptiden automatisch bestimmt werden. – Die Analyse der Tertiär- u. Quartärstruktur erfolgt durch Beugung kurzwelliger Strahlen (Elektronen, Neutronen, Röntgen- oder γ-Strahlen) an kristallisierten Molekülen oder mit höchstauflösender Elektronenmikroskopie auch an gelösten Proteinen. Die Ergebnisse werden in Großrechnern zu einem dreidimensionalen Molekülbild zusammengefügt.

  • Eiweißsynthese
    • Eiweiß|synthese

    • Englischer Begriff: protein synthesis

    • Fach: Biochemie

    Eiweißbiosynthese; ferner die Herstellung von Eiweißstoffen durch Peptidsynthese u. durch Verfahren der Gentechnologie.

  • Eiweißtoxin
    • Englischer Begriff: proteotoxin

    s.u. Toxin.

  • Eiweißumsatz
    • Eiweiß|umsatz

    • Englischer Begriff: protein turnover

    der v.a. durch Hormone (STH, Thyroxin, Androgene, Corticosteroide) gesteuerte ständ. Abbau von Körpereiweiß zu Aminosäuren u. die durch anabole Hormone geförderte Resynthese von Eiweißkörpern (Eiweißbiosynthese) aus dem Aminosäurenpool; beim Menschen sind pro Tag betroffen ca. 100 g Gewebeeiweiß u. 400–800 g Gesamteiweiß, davon ca. 1/3 Enzymeiweiß; s.a. Eiweißstoffwechsel.

  • Eiweißverdauung
    • Eiweiß|verdauung

    • Englischer Begriff: proteopepsis

    der mehrstufige Zerkleinerungsprozess von Nahrungseiweiß im Magen-Darm-Trakt durch Enzyme (Endo- u. Exopeptidasen) des Magens (Pepsin) u. der Bauchspeicheldrüse (Trypsin, Chymotrypsin, Elastase, Kollagenase, Kallikrein u. Carboxypeptidasen) bis zu den der Eiweißresorption zugänglichen Aminosäuren, s.a. Verdauung...

  • Eiweißverlustsyndrom
    • Eiweiß|verlust|syndrom

    • Englischer Begriff: protein-losing enteropathy

    exsudative Gastroenteropathie.

  • Eizelle
    • Ei|zelle

    Ei; s.a. Ovocytus; s.a. Zygote.

  • Ejaculatio
    • E|ja|cu|la|tio

    • Synonyme: Ejakulation; Effluvium seminis

    die beim Mann auf der Höhe des Orgasmus reflektorisch (Ejakulationsreflex) ausgelöste „Samenausstoßung“, bewirkt durch Kontraktion glatter u. quer gestreifter Muskulatur der Samenleiterampullen, Samenblase, Prostata bzw. des Beckenbodens. – Bei mechanischen Störungen (z.B. Harnröhrennarben) oder diabetischer Neuropathie des inneren Schließmuskels kann die E. retrograd in die Harnblase erfolgen.

  • Ejaculatio praecox
    Ejaculatio
    • E. praecox

    vorzeitiger, d.h. vor oder bei Beginn des Geschlechtsverkehrs erfolgender Samenerguss. S.a. Masters-Johnson-Behandlung.

  • Ejaculatio retarda
    Ejaculatio
    • E. retarda

    • Englischer Begriff: ejaculation (premature; delayed)

    verzögerter Samenerguss.

  • Ejakulat
    • Ejakulat

    • Englischer Begriff: ejaculate

    Produkt der Ejakulation; Sperma.

  • Ejakulation
  • Ejakulationsreflex
    • Ejakulations|reflex

    • Englischer Begriff: ejaculatory reflex; ejaculation reflex

    der durch Summierung der von der Eichel (Glans penis) kommenden Reize ausgelöste „Bulbokavernosus-Reflex“, der zur Samenabgabe (Ejaculatio) führt; er ist durch seelische Faktoren ausgesprochen förder- u. hemmbar u. strahlt stark in das sympathische System aus (beeinflusst u.a. Atmung u. Kreislauf). – Bei Schädigung des Kreuzbeinteils des Rückenmarks (dem Sitz des Reflexzentrums = Ejakulationszentrum) ist Samenerguss (Pollution) ohne Erektion möglich; bei Schädigung des Hals- oder Brustteils des Rückenmarks sind normale Erektion u. Ejakulation möglich, jedoch ohne Orgasmus.

  • ejection click
    • Synonyme: E (Abk.)

    • Etymol.: engl.

    Austreibungston.

  • Ejektionsfraktion
    • E|jek|ti|ons|fraktion

    • Synonyme: EF (Abk.)

    • Englischer Begriff: ejection fraction

    die „Austreibungsfraktion“, das die tatsächliche Herzauswurfleistung definierende Verhältnis zwischen Herzschlagvolumen u. enddiastolischem Volumen des Herzens; messbar durch Ventrikeldarstellung mit Röntgenkontrastmitteln; Normalwert: ≥ 65%; ist z.B. bei Herzinsuffizienz (z.B. nach Myokardinfarkt oder bei Kardiomyopathien) trotz erhöhten Füllungsvolumens vermindert.

  • Ejektionsphase der Aorta
    • Ejektions|phase (der Aorta)

    • Englischer Begriff: ejection phase

    • Fach: Physiologie

    die durch die systolische Pulswelle u. Windkesselfunktion bedingte Auswurfphase der Aorta, gekennzeichnet durch den Staudruck (Differenz zwischen Gesamtdruck u. kinetischem Druck) als Funktion der Strömungsgeschwindigkeit.

  • Ejrup-Verfahren
    • Ejrup-Verfahren

    • Englischer Begriff: Ejrup maneuver

    • Biogr.: Erik V. B. E., geb. 1910, Internist, Stockholm

    Prüfung des Kollateralkreislaufs bei Verlegung größerer Extremitätenarterien anhand der Pulsverkleinerungszeit nach Muskeltätigkeit.

  • ek...
    • Etymol.: griech.

    Präfix „heraus“, „weg“, „außerhalb“. S.a. ex..., e...

  • Ekbom-Syndrom
  • Ekchondrom
    • Ek|chon|drom

    • Englischer Begriff: ecchondroma

    dem Knochen einzeln oder in der Vielzahl (Ekchondro[mato]sis) aufsitzender, gutartiger knorpeliger Tumor (Chondrom); s.a. kartilaginäre Exostose; Enchondrom.

  • Ekchondromatose
    • Ekchondro(mato)se

    • Englischer Begriff: ecchondro(mato)sis

    s.u. Ekchondrom.

  • Ekchymose
    • Ek|chy|mose

    • Synonyme: Ecchymosis

    • Englischer Begriff: ecchymosis

    kleinflächige Hautblutung.

  • Ekdyson
    • Ekdyson

    • Englischer Begriff: ecdysone

    das Häutungshormon der Insekten; ein Steroid.

  • EKG
    • EKG

    • Synonyme: Ekg

    • Englischer Begriff: ECG

    Abk. für Elektrokardiogramm; auch Jargonbez. für das Elektrokardiographie-Gerät (zahlreiche Modelle, darunter auch transportable für Notfallsituationen).

  • Ekiri
    • Englischer Begriff: ekiri

    • Fach: Pädiatrie

    im Sommer in Japan vorkommende akute, epidemische Säuglingstoxikose unklarer Genese; mit hypokalzämischer Tetanie u. heftigen Durchfällen einhergehend.

  • EKK-Virus
    • EKK-Virus

    • Englischer Begriff: epidemic keratoconjunctivitis virus; EKC virus

    Adenoviren, v.a. der Serogruppen 3, 7, 19, 8 als Erreger der epidemischen Keratokonjunktivitis. Der Nachweis im Konjunktivalabstrich ist nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig.

  • ekkrin
    • ek|krin

    • Englischer Begriff: ecrine

    nach außen absondernd; s.u. Drüse.

  • Ekkyesis
    • Ek|kye|sis

    • Englischer Begriff: eccyesis

    extrauterine Gravidität; veralteter Begriff.

  • Eklampsie
    • Ek|lamp|sie

    • Synonyme: Eclampsia

    • Englischer Begriff: eclampsia

    schwangerschaftsbedingte Erkrankung, die im letzten Schwangerschaftsdrittel als Spätgestose während der Geburt oder im Wochenbett auftritt. In Form des für die Krankheitsbezeichnung typischen, meist durch Kopfschmerzen, Augenflimmern, Magenkrämpfe u. Ödeme angekündigten (drohende E.) eklamptischen Anfalls mit plötzlichen, „blitzartigen“ tonisch-klonischen Krämpfen (E. convulsiva), gefolgt von Bewusstlosigkeit. Selten, als Aufpfropfgestose, auch ohne Krämpfe (E. sine eclampsia) primär in ein tiefes Koma übergehend. Beide Formen als Hirnsymptome eines den Gesamtorganismus betreffenden Geschehens, das sich auch an anderen Organen, z.B. an der Plazenta (Infarkte, vorzeitige Lösung, Insuffizienz), der Niere (als akutes Nierenversagen), der Leber (Nekrosen, Ikterus) manifestieren kann. Ist vermutlich bedingt durch Verkrampfung der Gefäße (Arteriolen u. Kapillaren) und/oder Veränderungen der Gefäßpermeabilität. S.a. eklamptischer Symptomenkomplex.

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