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  • Elaiom
    • Elai|om

    • Englischer Begriff: eleoma

    • Fach: Pathologie

    Oleom, Paraffinom.

  • Elapidae
    • Elapidae

    • Synonyme: Elapinae

    • Englischer Begriff: elapids

    die tropische u. subtropische Schlangenfamilie „Giftnattern“, darunter die Kobra, Mamba, Harlekinschlange, mit z.T. tödlichen Bissfolgen.

  • Elastance
    • Synonyme: E (Abk.)

    • Etymol.: engl

    • Englischer Begriff: elastance

    Abbildung

    „elastischer Lungenwiderstand“. Eine Größe der Atmungsphysiologie, die den Druckzuwachs bei einem bestimmten Volumenzuwachs angibt (für Lunge-Thorax beträgt z.B. der Höchstwert 8,5 cmH2O/l). Entspricht dem reziproken Wert der Compliance.

  • Elastase
    • Elas|tase

    • Synonyme: -tinase; Pankreatopeptidase E

    • Englischer Begriff: elastase

    Eiweiß, v.a. Elastin spaltendes Pankreasenzym. Es entsteht aus Proelastase nach Aktivierung durch Trypsin. Auch ein Produkt von Makrophagen.

  • Elastika
    • Elastika

    • Fach: Histologie

    Tunica elastica.

  • Elastin
    • Elastin

    • Englischer Begriff: elastin; elasticin

    fibrilläres, elastisches Skleroprotein (s.a. Eiweiß). Hauptbestandteil des elastischen Bindegewebes. Besteht aus langen, geknäuelten, durch Desmosin (Kondensationsprodukt aus Lysin) verknüpften Polypeptidketten; Bausteine sind v.a. Glykokoll, Alanin, Valin, Prolin, Leucin u. Isoleucin. Besitzt Affinität zu bestimmten Farbstoffen (z.B. zu Bilirubin bei Ikterus); s.a. Elastase.

  • Elastizität
    • Elasti|zi|tät

    • Englischer Begriff: elasticity

    die mechanische Eigenschaft eines Systems oder Stoffes (auch eines Körpergewebes), durch ein mechanisches Spannungsfeld (z.B. Dehnung, Druck) nur vorübergehend verformt zu werden, d.h. nach Aufhören der Wirkung in den ursprüngl. Zustand zurückzukehren.

  • Elastizitätshochdruck
    • Elastizitäts|hochdruck

    • Englischer Begriff: hypertension due to loss of elasticity of arterial walls

    Blutdruckerhöhung (Hypertonie) infolge – funktionell oder organisch bedingter – Zunahme der elastischen Widerstände (= Abnahme der Elastizität) im Arteriensystem bei normalem peripherem Widerstand; gekennzeichnet durch vergrößerte Druckamplitude bei stark erhöhtem systolischem u. normalem bis erniedrigtem diastolischem Druck, d.h. bei erhöhtem Mitteldruck; s.a. Widerstandshochdruck.

  • Elastodystrophie
    • Elasto|dys|trophie

    • Englischer Begriff: dystrophy of elastic tissue

    • Fach: Pathologie

    Schwund der elastischen Fasern als natürlicher Alterungsprozess arterieller Gefäße, v.a. der Aorta (Verlust der Windkesselfunktion, Erweiterung der Lichtung).

  • Elastofibrose
    • Elasto|fibrose

    • Englischer Begriff: elastofibrosis

    Elastomyofibrom.

  • Elastoidosis cutanea nodularis
    • Elasto|ido|sis cutanea nodularis

    • Synonyme: E. cutis cystica et comedonica

    • Englischer Begriff: nodular elastoidosis

    eine fast nur bei älteren Männern vorkommende kolloid-degenerative Hautatrophie (als Cutis rhomboidalis) mit gelblich-transparenten Follikelzysten u. „Mitessern“. V.a. an Lidern u. Schläfen. Oft kombiniert mit seniler Keratose, Epitheliomen.

  • Elastoklasis
    • Elasto|klasis

    • Synonyme: Elastorrhexis

    • Englischer Begriff: elastorrhexis

    • Fach: Pathologie

    durch Degeneration bedingter Zerfall elastischer Fasern (z.T. mit feinkörniger Verkalkung); generalisiert v.a. bei Groenblad-Strandberg-Syndrom.

  • Elastom, isoliertes
    Elastom(a)
    • E., isoliertes

    isolierte Vermehrung elastischer Fasern in der Brustregion.

  • Elastom, juveniles
    Elastom(a)
    • E., juveniles

    spezieller Bindegewebsnaevus bei Kindern mit Vermehrung von Bindegewebsfasern an Brust, Abdomen oder Oberschenkeln.

  • Elastoma
    • Elastom(a)

    Pseudoxanthoma elasticum. – S.a. Groenblad-Strandberg-Syndrom.

  • Elastoma diffusum
    Elastom(a)
    • E. diffusum

    diffuse, z. T. scharf begrenzte Plaques im Gesicht bei lichtgeschädigter Haut.

  • Elastoma intrapapillare perforans verruciforme Miescher
    Elastom(a)
    • E. intra|papillare perforans verruci|forme Miescher

    • Englischer Begriff: Miescher's elastoma

    rötlich-braune, warzenartige Papeln mit abgeheiltem Zentrum, ringförmig bis girlandenförmig an Hals u. Nacken seitlich angeordnet.

  • Elastomere
    • Elasto|mere

    • Englischer Begriff: elastomers

    • Fach: Chemie

    natürliche u. synthetische Stoffe (Kautschuk, Silicone), die bei Zimmertemp. ohne Elastizitätsverlust mindestens auf die doppelte Länge gestreckt werden können.

  • Elastomyofibrom
    • Elasto|myo|fibrom

    • Englischer Begriff: elastomyofibroma

    tumorähnliche Verdickung der Herzwand bei Fibroelastosis endocardica.

  • Elastorrhexis
    • Elastor|rhexis

    • Fach: Pathologie

    Elastoklasis.

  • Elastosis
    • Elastosis

    • Synonyme: Dyselastose

    • 1)
      Auftreten elastischer Fasern mit vermehrter Elastase-Resistenz in der... (mehr)
    • 2)
      Einlagerung Elastin-ähnlicher Substanzen in die Gefäßwand... (mehr)
    • 3)
      kolloide Degeneration elastischer Fasern, z.B... (mehr)
    • E. perforans serpiginosa
      annuläre oder serpiginöse Herde mit keratotischen Papeln... (mehr)
  • Elastosis 1)
    Elastosis
    • 1)

    Auftreten elastischer Fasern mit vermehrter Elastase-Resistenz in der Lamina elastica interna mittlerer Arterien (v.a. bei Arteriosklerose, Arteriitis temporalis).

  • Elastosis 2)
    Elastosis
    • 2)

    Einlagerung Elastin-ähnlicher Substanzen in die Gefäßwand.

  • Elastosis 3)
    Elastosis
    • 3)

    • Englischer Begriff: elastosis

    kolloide Degeneration elastischer Fasern, z.B. in der Haut als Alterserscheinung; Teilsymptom der sog. Landmannshaut (Elastosis actinica; s.u. Dermatitis actinica).

  • Elastosis perforans serpiginosa
    Elastosis  >  Elastosis 3)
    • E. perforans serpiginosa

    • Synonyme: Keratosis follicularis serpiginosa

    annuläre oder serpiginöse Herde mit keratotischen Papeln. Elastisches Fasermaterial wird durch die Epidermis nach außen eliminiert. Auftreten entweder isoliert oder im Rahmen anderer Erkrankungen.

  • ELCA
  • Eldridge-Syndrom
    • Eldridge-Syndrom

    • Biogr.: Roswell E., amerik. Humangenetiker

    • 1)
      Strasburger-Hawkins-E... (mehr)
    • 2)
      angeborene, autosomal-rezessiv erbliche beidseitige Innenohrschwerhörigkeit... (mehr)
  • Eldridge-Syndrom 1)
  • Eldridge-Syndrom 2)
    Eldridge-Syndrom
    • 2)

    • Synonyme: E.-Berlin-Money-McKusick-Sy.

    • Englischer Begriff: Eldridge-Berlin-Money-McKusick syndrome

    angeborene, autosomal-rezessiv erbliche beidseitige Innenohrschwerhörigkeit (ohne Vestibularausfälle), Myopie, verzögerte Sprachentwicklung, leichte autistische Verhaltensstörung.

  • Electric response audiometry
    • electric response audiometry

    • Etymol.: engl.

    ERA.

  • Eledoisin
    • Ele|doi|sin

    • Synonyme: Moschatin

    • Englischer Begriff: eledoisin

    ein – synthetisierbares – toxisches Peptid im Sekret von Kraken (Eledone moschata, E. aldrovandi); stark gefäßerweiternd u. blutdrucksenkend (die übrige glatte Muskulatur kontrahierend), diuresehemmend.

  • Eleidin
    • Elei|din

    • Englischer Begriff: eleidin

    halbflüssige, fett- u. eiweißreiche azidophile Substanz im Stratum lucidum der Haut, entstanden durch Umwandlung der Keratohyalingranula.

  • Elek-Plattentest
    • Elek-Plattentest

    In-vitro-Nachweis (als Immunodiffusion) der Toxinbildung durch Diphtheriebakterien: Aufimpfen der Erreger auf Proteose-Peptonagar (E.-Nährbodenplatte ) senkrecht zu einem darauf liegenden, mit Diphtherie-Antitoxin getränkten sterilen Papierstreifen u. 24- bis 48-stündige Bebrütung, wonach Präzipitationsstreifen an den Berührungsstellen zwischen – diffundiertem – Toxin u. dem Antitoxin auftreten. Modifiziert (Zusatz fallender Antitoxinmengen) als E.-Ouchterlony-Test für quantitative Toxinbestimmung.

  • Elektion
    • Elek|ti|on

    Auswahl, biol Selektion.

  • elektiv
    • Englischer Begriff: elective

    auswählend, hervorhebend.

  • Elektivnährboden
    • Elektiv|nährboden

    • Englischer Begriff: selective culture medium

    • Fach: Bakteriologie

    Nährboden, der aufgrund seiner Zusammensetzung u. des pH das Wachstum bestimmter Arten oder Gruppen von Krankheitserregern fördert – u. gleichzeitig das Wachstum anderer, störender Arten unterdrückt. Anw. z.B. bei TPE-Diagnostik (selektiv wirksam sind Farbstoffe, oberflächenaktive Substanzen) u. bei Cholera-Diagnostik (selektiv pH 9,0); s.a. Anreicherungsnährboden; s.a. Differenzierungsnährboden.

  • Elektra-Komplex
    • Elektra-Komplex

    • Englischer Begriff: Electra complex

    der nach der Tochter des Königs Agamemnon der griechischen Mythologie benannte „weibliche“ Ödipus-Komplex: die überbetonte Bindung der Tochter an den Vater (bei gleichzeit. Feindseligkeit gegenüber der Mutter); Zuneigung zu älteren Männern.

  • elektrisch
    • Englischer Begriff: electrical

    die Elektrizität betreffend, mit elektr. Strom betrieben (s.a. Elektro...).

    • e. Feld
      das von einer elektrischen Ladung im Raum erzeugte Kraftfeld, in dem auf... (mehr)
    • e. Ladung
      als Elementarladung die negative L. des Elektrons u. die positive des... (mehr)
    • e. Messer
      Elektroden zur Inzision oder Abtragung prominenter Gebilde, z.B... (mehr)
    • e. Stille
      Abwesenheit elektrischer Potentialschwankungen... (mehr)
    • e. Unfall
      Unfall durch Übergang elektrischen Gleich- oder Wechselstroms auf den... (mehr)
  • elektrische Ladung
    elektrisch
    • e. Ladung

    • Synonyme: e0 (Abk.)

    • Englischer Begriff: e. charge

    als Elementarladung die negative L. des Elektrons u. die positive des Protons; erkennbar an der gegenseitigen Kraftwirkung (Abstoßung zwischen gleichnamigen, Anziehung zwischen ungleichnamigen Ladungen). Ist an Masse gebunden, u. die Summe von + u. – ist in abgeschlossenen Systemen konstant (z.B. im nicht angeregten Atom; Elektronenentfernung führt zu Bildung positiver, -zufuhr zu Bildung negativer Ionen). Die Größe der Arbeit, die zur Verschiebung einer definierten elektr. Ladung im elektr. Feld benötigt wird, wird als elektrisches Potential bezeichnet (ist bei Verschiebung positiver Ladung in Feldrichtung negativ, bei Verschiebung gegen Feldrichtung positiv [mit Energieaufwand verbunden]). Die Differenz des Potentials zwischen 2 Punkten des Feldes heißt Potentialdifferenz (wird als elektrische Spannung bezeichnet; ihr Auftreten im elektr. Feld ist an das Auftreten eines Überschusses einer Sorte elektr. Ladungen gebunden, der durch Spannungsquellen [durch Trennung von Ladungen] erzeugt wird, u. zwar durch elektromagnetische Induktion, thermoelektrisch, photoelektrisch oder aber mechanisch [Reibungselektrizität]; s.a. Generator, Volt).

  • elektrische Stille
    elektrisch
    • e. Stille

    • Englischer Begriff: electrocerebral silence

    Abwesenheit elektrischer Potentialschwankungen. Im EKG oder EEG als „Nulllinie“; im EMG Abwesenheit von Spontan- u. Willküraktivität.

  • elektrischer Unfall
    elektrisch
    • e. Unfall

    • Englischer Begriff: e. accident

    • Fach: Pathologie

    Unfall durch Übergang elektrischen Gleich- oder Wechselstroms auf den menschl. Körper bei Berührung zweier unter Spannung stehender Pole. Die Auswirkung (= Elektrotrauma) ist abhängig von Stromstärke, Spannung, Einwirkungsdauer, Stromweg (z.B. über das Herz), Widerstand (Art u. Ausdehnung der Berührungsfläche, Feuchtigkeit, Blutfülle), Frequenz. Klinik: Strommarken (evtl. Metalleinsprengung) an der Ein- u. Austrittsstelle („thermische Nekrosen“), bei Starkstrom ausgedehnte Verbrennungen (Flammenbogen), Schockzustände. Bei Hochspannungsunfall (Nennspannung 1000 V, Stromstärkebereich IV) oft als Lichtbogenverletzung; s.a. Blitzstar, Blitzschlagsyndrom.

  • elektrisches Feld
    elektrisch
    • e. Feld

    • Englischer Begriff: e. field

    das von einer elektrischen Ladung im Raum erzeugte Kraftfeld, in dem auf andere Ladungen Kräfte ausgeübt werden; die Stärke ist ein Vektor (daher „Vektorfeld“), dessen Richtung am betrachteten Ort gleich ist der Kraft, die dort eine positive Ladung erfährt (die Kraft auf negative Ladung ist der Feldstärke entgegengerichtet).

  • elektrisches Messer
    elektrisch
    • e. Messer

    • Synonyme: e. Schlinge

    • Englischer Begriff: electrocautery; electric knife

    • Fach: Chirurgie

    Elektroden zur Inzision oder Abtragung prominenter Gebilde, z.B. Polypen. S.a. Elektrochirurgie.

  • Elektroakupunktur
    • Elektro|akupunktur

    • Englischer Begriff: electroacupuncture

    • Fach: Therapie, Diagnostik

    Akupunktur (auch Aurikulopunktur) mit elektrischen Kippschwingungen (Frequenz 0,9–10 Hz).

  • Elektroanästhesie
    • Elektro|anästhesie

    • Englischer Begriff: electroanesthesia

    • Fach: Anästhesiologie

    Lokalanästhesie durch gezielten Stromfluss im Bereich des entsprechenden Nervenstamms; s.a. Elektronarkose.

  • Elektroatriogramm
    • Elektro|atrio|gramm

    • Synonyme: EAG (Abk.); Eag (Abk.)

    • Englischer Begriff: electroatriogram

    • Fach: Kardiologie

    Aufzeichnung der vom Sinusknoten ausgehenden Erregungsausbreitung im rechten, dann im linken Herzvorhof. Im üblichen EKG als P-Zacke – einschl. PQ bzw. PR – dargestellt (die Repolarisation Ta wird vom QRS-Komplex verdeckt u. wird nur unter pathologischen Verhältnissen sichtbar). S.a. Elektrokardiogramm (dort Abb.).

  • Elektroblock
    • Elektro|block

    • Fach: Physiologie

    Aufhebung der Erregbarkeit u. der Fähigkeit zur Erregungsfortleitung elektrisch reizbarer Strukturen durch konstanten Gleichstrom; s.a. An- bzw. Katelektrotonus.

  • Elektrochirurgie
    • Elektro|chirurgie

    • Englischer Begriff: electrosurgery

    • Fach: Chirurgie

    Oberbegr. für Galvanokaustik u. chirurgische Diathermie (= Endothermie; als Elektrotomie, -koagulation u. -desikkation) als Nutzung der unter der kleinflächigen „aktiven“ Elektrode entstehenden Joule-Wärme; Vorteile: Verminderung von Blutung, Wundresorption u. Tumorzellverschleppung; gesteigerte Asepsis. S.a. Laser.

  • Elektrode
    • Elek|tro|de

    • Englischer Begriff: electrode

    • Fach: Physik

    die Übergangsstelle elektrischer Energie, insbes. die von einem Elektronen- (Metall) auf einen Ionenleiter (Elektrolyt) oder ein Dielektrikum. – In der Elektromedizin die – zweckentsprechend als Punkt, Knopf, Scheibe, Platte, Nadel, Lanzette, Pinsel, Ring, Rolle, Manschette, Sonde, Schlinge geformte, evtl. auch in einen Katheter, Saugnapf („Napf-“ oder „Saugelektrode“) eingebaute – Kontaktfläche eines Leiters, die der direkten oder indirekten Zuführung elektrischer Potentiale oder der Ableitung elektrischer Biopotentiale aus dem Körper dient; z.B. als Ableitungs-, Koagulations-, Reiz-, Schneidelektrode, E. für Iontophorese.

  • Elektrode, aktive
    Elektrode
    • E., aktive

    • Englischer Begriff: active e.

    zur Erzielung hoher Stromdichte möglichst kleinflächig gestaltete E. als Ableitungs-, Reiz-, Schneidelektrode etc. Als Ableitungs-E. eine Oberflächen- oder Haut-E. oder eine einzustechende Subdermal- = Nadelelektrode; analog differente E. mit niedrigerem Übergangswiderstand.

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