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  • Echinacea angustifolia
    Echinacea
    • E. angustifolia

    schmalblättriger Sonnenhut; angew. Pflanzenteil: Kraut, Wurzel.

  • Echinacea pallida
    Echinacea
    • E. pallida

    blassfarbener Sonnenhut, blassfarbene Kegelblume; angew. Pflanzenteil: Echinaceae pallidae radix (blassfarbene Sonnenhutwurzel).

  • Echinacea purpurea
    Echinacea
    • E. purpurea

    Abbildung

    Purpursonnenhut; angew. Pflanzenteil: Echinaceae purpureae herbae (Purpursonnenhutkraut).

  • Echinochasmus perfoliatus
    • Echino|chasmus perfoliatus

    ein Trematode [Echinostomatidae]. Der Wurm ist Dünndarmparasit von Hund, Katze, Schwein, selten auch des Menschen (Echinostomiasis); Zwischenwirte sind Schnecken, Süßwasserfische.

  • Echinococcosis
    • Echino|coccosis

    • Englischer Begriff: echinococcosis

    Echinokokkose.

  • Echinococcus
    • Echinococcus

    • Synonyme: Echinokokkus

    • Englischer Begriff: Echinococcus

    eine Bandwurmgattung [Cestoda, Taeniidae]; kleine Dünndarmparasiten der Fleischfresser bzw. ihre – von einer Chitinhülle umgebenen u. eine innere Keimschicht mit Brutkapseln besitzenden – Finnen. Erreger der Echinokokkose (mit wenigstens 2 Arten).

  • Echinococcus alveolaris
    Echinococcus
    • E. alveolaris

    Finne des E. multilocularis.

  • Echinococcus cysticus
    Echinococcus
    • E. cys|ticus

    Abbildung

    Finne des E. granulosus.

  • Echinococcus granulosus
    Echinococcus
    • E. granulosus

    • Synonyme: Taenia echinococcus; Polycephalus echinococcosus; Hydatigena granulosa

    der allgemein verbreitete („ubiquitäre“) Blasen- oder Hundebandwurm; Länge 3–6 mm; sein Kopf (Scolex) ist mit vier Saugnäpfen (Acetabula) u. einem doppelten Hakenkranz ausgestattet, der vorn auf einer kleinen Kopfausbuchtung (Rostellum) sitzt; die Kette (Strobila) besteht meist aus 3 Gliedern (Proglottiden). Zwischenwirte sind Schaf, Rind u. Mensch. Die sich nach Verschlucken des Eies im Magen-Darm-Kanal entwickelnde Larve (Oncosphaera) wandert – in Vielzahl – über das Pfortadersystem v.a. in Lunge, ZNS, Leber, Niere, Herz, Milz, Knochen, Peritonealhöhle u.a. ein, wo sich die – von Granulationsgewebe umgebene – Hydatide, die Finne (Echinokokkenblase, „Blasenwurm“), bildet (bezeichnet als E. cysticus s. unilocularis s. hydatidosus s. vesicularis). Diese entwickelt sich – meist in der Leber – zur typischen kindskopfgroßen „Hydatidenzyste“; aus der die Hydatide auskleidenden Keimschicht sprossen Brutkapseln in das Innere dieser Mutterhydatide, zunächst ohne, später mit Scolices („E. cysticus sterilis“ bzw. „E. c. fertilis“); diese Kapseln können einreißen u. Scolices als „Hydatidensand“ in die Hydatide entlassen; durch die Hydatidenwand werden ferner nach außen Brutkapseln ausgebildet, die zu freien Tochterblasen werden. Durch Öffnen (Einriss, z.B. bei Op.) der primären Zysten kommt es zur Aussaat der z.T. frei schwimmenden Scolices u. zur Bildung sekundärer Zysten (= E. multicysticus; jede Zyste mit eigener Membran); s.a. Abb.

  • Echinococcus multilocularis
    Echinococcus
    • E. multilocularis

    der Dünndarmbandwurm des Rotfuchses, der auf Hund u. Katze übertragbar ist. Seine Länge beträgt 1,1–3,7 mm; die Strobila besteht meist aus 4 Gliedern. Zwischenwirte sind Wildtiere u. der Mensch; die Entwicklung läuft ab wie bei E. granulosus. Die Verbreitung ist herdmäßig (Russland, Deutschland, Österreich, Länder in Süd-/Südosteuropa). Seine Finne ist der E. multivesicularis.

  • Echinococcus multivesicularis
    Echinococcus
    • E. multivesicularis

    • Synonyme: E. alveolaris

    die Finne des E. multilocularis; sie entwickelt sich bei Echinokokkose des Menschen meist in der Leber als vielblasiger, wuchernder Tumor, dessen Bläschen eine gallertige Masse mit vereinzelten Scolices enthalten. Obwohl Blut- u. Lymphgefäße in sie einwandern, erfolgt ihr nekrotischer Zerfall im Zentrum – starke Leberschädigung.

  • Echinococcus unilocularis
    Echinococcus
    • E. unilocularis

    • Synonyme: E. vesicularis

    Finne des E. granulosus.

  • Echinoidea
    • Echino|idea

    die Klasse „Seeigel“ der Echinodermata; Meeresbewohner mit Unterhautskelett mit beweglichen, hautüberzogenen, brüchigen, bei manchen Arten (Asthenosoma) giftigen Stacheln oder Giftdrüsen.

  • Echinokokken
    • Echino|kokken

    • Fach: Helminthologie

    s.u. Echinococcus.

  • Echinokokkenblase
    • Echinokokken|blase

    • Englischer Begriff: hydatid cyst

    Hydatide des Echinococcus cysticus.

  • Echinokokkose
    • Echino|kokkose

    • Englischer Begriff: echinococcosis; hydatid disease

    durch Finnen von Echinococcus granulosus oder E. multilocularis bedingte Erkrankung des Menschen (als Zwischen- bzw. Fehlwirt der Echinococcus-Arten). Infektion erfolgt durch Aufnahme der Eier mit der Nahrung (weitere Entwicklung s.u. Echinococcus granulosus). Bei Befall durch Echinococcus granulosus erfolgt Erkrankung der Leber (60%), aber auch der Lunge, Milz, Nieren, des ZNS, der Knochen u. der Haut (bis zu faustgroße Hautzysten). Klinik: anfangs uncharakteristisch, später dann durch Verdrängungs- u. Kompressionserscheinungen geprägt, evtl. durch Vereiterung der Echinokokkuszysten u. durch Zystenperforation (mit sekundärer Bauch- u./oder Brustfellbeteiligung u. – fast immer – mit schweren allerg. Allgemeinerscheinungen). Befall durch Echinococcus multilocularis führt zu fieberloser chronischer Erkrankung mit zunehmender Lebervergrößerung u. extremem Ikterus. Diagn.: Casoni-Test, Hämagglutinationstest, KBR, Röntgen, CT, Ultraschall u. Angiographie. Ther.: chirurgisch oder medikamentös (Mebendazol). Bei größerer Ausdehnung schlechte Prognose. Prophyl.: Hygiene beim Umgang mit Hunden, Katzen u. Füchsen; regelmäßige Entwurmung von Haustieren (Katze, Hund).

  • Echinoophthalmie
    • Echino|oph|thalmie

    • Englischer Begriff: echinophthalmia

    bürstenartige Anordnung der Augenwimpern.

  • Echinoparyphium paraulum
    • Echino|paryphium par|aulum

    • Synonyme: Echinostoma columbae

    ein Saugwurm [Trematoda] als Darmparasit von Enten, Tauben, sehr selten (Russland) des Menschen (s.a. Echinostomiasis). Länge 3–10 mm; Entwicklungszyklus nicht bekannt.

  • Echinorhynchus
    • Echino|rhynchus

    eine auch beim Menschen vorkommende Gattung der Acanthocephala; s.a. Polymorphus, Macracanthorhynchus.

  • Echinostoma
    • Echino|stoma

    • Fach: Helminthologie

    s.u. Echinostomiasis.

  • Echinostomiasis
    • Echino|sto|mia|sis

    • Englischer Begriff: echinostomiasis

    vorwiegend in Südostasien vorkommender Befall des Menschen mit den Saugwürmern [Echinostomatidae; Klasse Trematoda] Echinostoma ilocanum (auch bei Hund u. Wanderratten vorkommend), Echinostoma lindoense (auf Celebes) sowie Echinochasmus perfoliatus. Der Verlauf ist meist asymptomatisch, bei sehr starkem Befall aber Leibschmerzen, Durchfälle, evtl. auch toxische Anämie. Infektion erfolgt v.a. durch Genuss von Süßwasserschnecken u. -muscheln (Zwischenwirte). S.a. Echinoparyphium.

  • Echinozyten
    • Echino|zyten

    • Englischer Begriff: echinocytes

    Stechapfelform der Erythrozyten; ein Kunstprodukt, z.B. im Ausstrich durch Trocknung bedingt.

  • ECHO-Viren
    • ECHO-Viren

    • Synonyme: Abk. für enteric-cytopathogenic-human-orphan viruses

    • Etymol.: engl. orphan = Waise

    • Englischer Begriff: echoviruses

    allgemein verbreitete, spezifisch beim Menschen krankheitserregende (= humanpathogene) Picornaviren mit 34 Serotypen (1–9, 11–27, 29–34; 10 = Reovirus; 28 = Rhinovirus; die „jüngeren“ E.-V.-Isolate als Enteroviren); „Waise“, weil weder systematisch noch pathogenetisch eindeutig einzuordnen; rundlich, 20–30 nm groß, RNS-haltig, durch Äther u. Natriumdesoxycholat nicht inaktivierbar, jedoch hitzeempfindlich; isoliert aus dem Stuhl (auch ohne manifeste Erkrankung), Liquor, Rachenabstrich u. Blut; züchtbar auf Gewebekultur (Amnion des Menschen, Affenniere); Typendifferenzierung auch durch Plaque-Technik. – Erreger fieberhafter Krankheiten (häufig als explosive Epidemien) der Atmungsorgane (E 6, 8, 11, 20, 28) u. des Magen-Darm-Traktes (E 2, 7, 11, 12, 14, 18, 19), aber auch von Enzephalitis, lymphozytärer Meningitis, (passageren) Lähmungen (E 1–21), Myalgien, Peri- u. Myokarditis, Lebererkrankungen (4 u. 9) sowie von rötelnähnlichem Exanthem (E 2, 4, 6, 9, 14, 16, 18), v.a. bei Kindern in den gemäßigten Zonen u. typisch mit Sommer-Herbst-Gipfel. Übertragung erfolgt durch Schmutz-, Schmier- u. Tröpfcheninfektion. Entsprechende tierpathogene Viren: ECAO, ECBO, ECCO, ECDO, ECEO, ECMO, ECPO, ECSO usw. (enteric cytopathogenic avian – oder bovine, cat, dog, equine, monkey, porcine, swine – orphan).

  • Echoakusis
    • Echo|akusis

    • Fach: Otologie

    Echohören (Diplacusis echotica).

  • Echoästhesie
    • Echo|äs|thesie

    • Englischer Begriff: echoesthesia

    Reizwahrnehmung an einer vom Reizort entfernten Stelle.

  • Echoenzephalographie
    • Echo|enzephalo|graphie

    • Englischer Begriff: echoencephalography

    Ultraschall-Diagnostik des Schädelinneren, insbes. des Gehirns. Die oszillographisch dargestellten Einzelechos treten normalerweise als „Initial-“, „Mittel-“ u. „Endecho“ in Erscheinung (reflektiert von der schallgeberseitigen Außenfläche des Schädels bzw. vom Septum pellucidum bzw. von der Tabula interna des Schädelknochens der Gegenseite); ferner Echos der Ventrikelwände u. pathologische Echos; heute weitgehend durch moderne Verfahren ersetzt (CT, Kernspinresonanztomographie).

  • Echoerscheinungen
    • Echo|erscheinungen

    • Synonyme: Echomatismus

    • Englischer Begriff: echomatism

    • Fach: Psychologie

    zwanghafte Nachahmung der Sprache (Echolalie), der Bewegungen (= Echokinese, -praxie) u./oder Gebärden (= Echomimie) von Personen der Umgebung; v.a. bei inveterierter, chronifizierter Schizophrenie u. bei seniler Demenz.

  • Echofenster
    • Echo|fenster

    • Englischer Begriff: echo(cardiographic) window

    der 4. Zwischenrippenraum u. andere Anlotungsorte links neben dem Brustbein, über dem zweckmäßig der „Schallkopf“ (Transducer) für die Echokardiographie angelegt wird.

  • Echoflow-Scan
    • Echo|flow-Scan

    • Etymol.: engl.

    Ultraschall-Diagnostik des Gefäßsystems z.B. mittels Real-Time-B-mode oder Doppler-Imaging-System (Computer-gestützte Doppler-Ultraschalldiagnostik mit Darstellung der Gefäße).

  • Echographie
    • Echo|graphie

    • 1)
      Prinzip der Ultraschall-Diagnostik... (mehr)
    • 2)
      a) Wortwiederholungen beim Schreiben als Form der Echoerscheinungen... (mehr)
  • Echographie 1)
    Echographie
    • 1)

    • Englischer Begriff: echography; sonography

    • Fach: Physik

    Prinzip der Ultraschall-Diagnostik.

  • Echographie 2)
    Echographie
    • 2)

    • Englischer Begriff: echographia

    • Fach: Neurologie

    a) Wortwiederholungen beim Schreiben als Form der Echoerscheinungen. b) Sonderform der Aphasie, bei der ein Text abgeschrieben, aber nicht verstanden wird u. bei der auch nicht spontan geschrieben werden kann.

  • Echohören
    • Echo|hören

    • Synonyme: Echoakusis

    • Englischer Begriff: echoacousia

    Diplacusis echotica.

  • Echokardiographie
    • Echo|kardio|graphie

    • Englischer Begriff: echocardiography

    Ultraschalldiagnostik des Herzens, Ultraschall-Echokardiographie.

  • Echokinese
    • Echo|kinese

    • Englischer Begriff: echokinesis; echopraxia

    s.u. Echoerscheinungen.

  • Echolalie
    • Echo|lalie

    • Synonyme: Echophrasie

    • Fach: Psychologie

    zwanghaftes Nachsprechen von Wörtern u. Sätzen als Echomatismus.

  • Echolalie, physiologische
    Echolalie
    • E., physiologische

    • Englischer Begriff: echolalia; echo speech

    Stufe der kindlichen, dem Spracherwerb dienenden Sprachentwicklung (9.–15. Mon.), in der vorgesprochene Laute u. einfache Wörter mehr oder weniger unverständlich wiederholt werden. – Auch als Symptom von frühkindlichem Autismus vorkommend.

  • Echolaminographie
    • Echo|lamino|graphie

    Echotomographie.

  • Echomatismus
    • Echo|matismus

    Echoerscheinungen.

  • Echopalilalie
    • Echo|pali|lalie

    • Synonyme: Spiegelsprache

    • Fach: Psychologie

    krankhafte Wiederholung („Iteration“) gesprochener Wörter.

  • Echophrasie
    • Echo|phrasie

    • Englischer Begriff: echophrasia

    Echolalie.

  • Echosystole
    • Echo|systole

    • Fach: Kardiologie

    Umkehrextrasystole.

  • Echotomographie
    • Echo|tomo|graphie

    • Synonyme: Ultraschalltomographie

    • Englischer Begriff: ultrasonic tomography

    Ultraschall-Diagnostik als Schnittbildverfahren. Die nach dem B-Verfahren erzeugten, durch Lichtpunkthellsteuerung als unterschiedlich helle Lichtpunkte erfassten Echos der Abtastzeilen werden – nach Verarbeitung im elektron. Rechner – gleichzeitig zur Darstellung gebracht (als Echtzeitverfahren = Real-Time-Scan), so dass eine flächenhafte Darstellung resultiert, von der ein Bild („Sonogramm“) angefertigt wird. Je nach Erzeugung der Einzelimpulse durch die Art der Schallkopfausrichtung wird ein Parallel-, Divergent- oder Convergent-Scan erzeugt. Hierbei ist die Ausrichtung der Impulse parallel nebeneinander bzw. in der Tiefe des Gewebes auseinander weichend bzw. zueinander strebend.

  • Echtzeitverfahren
    • Echt|zeit|verfahren

    • Englischer Begriff: real-time ultrasonography

    das schnelle B-Mode-Verfahren der Ultraschall-Diagnostik, d.h. mit Erstellung von Real-Time-Scans. Moderne Geräte liefern auch Bilder (Sonogramme).

  • Eckhard-erektile Gefäßbüschel
    • Eckhard erektile Gefäßbüschel

    • Englischer Begriff: Eckhard's erectile vascular tufts

    • Biogr.: Conrad E., 1822–1905, Physiologe, Gießen

    kurze u. direkt in die Schwellkörper des Penis mündende Endarterien.

  • Ecklin-Syndrom
    • Ecklin-Syndrom

    • Synonyme: Anaemia splenica congenita

    • Biogr.: Th. E., Kinderarzt, Basel

    ältere Bez. für die heute als Symptom (z.B. bei angeborener Lues) geltende, bei Neugeborenen beobachtete gutartige, normoblastisch-myeloblastische hyperregeneratorische Anämie mit Leber- u. Milzvergrößerung.

  • Eckzahn
    • Eck|zahn

    • Synonyme: Dens caninus; Augenzahn; Hundszahn

    • Englischer Begriff: canine (tooth)

    der 3. u. längste Zahn in jedem Quadranten des Milch- u. des Dauergebisses; einhöckrig, im Oberkiefer mit 1, im Unterkiefer (stets kleiner) evtl. mit 2 Wurzeln.

  • ECL
    • ECL

    Zelltyp des APUD-Systems in der Magenwand; Produzenten von Histamin.

  • Eclampsia
    • Ec|lamp|sia

    • Englischer Begriff: eclampsia

    • Fach: Gynäkologie

    Eklampsie.

  • Eclampsia imminens
    Eclampsia
    • E. imminens

    • Fach: Gynäkologie

    drohende Eklampsie.

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