Medizin-Lexikon: Einträge mit "E"

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  • Epulis fibromatosa
    Epulis
    • E. fibro(mato)sa

    • Synonyme: Epulofibrom

    derbe, blasse Zahnfleischgeschwulst unklarer Genese, bestehend aus ausgereiftem Bindegewebe, u.U. mit Knochenbildung im Innern.

  • Epulis fissurata
    Epulis
    • E. fissurata

    faltenförmige Zahnfleischhyperplasie am Kieferkamm u. im Mundvorhof als Reaktion auf chronischen Reiz durch schlecht sitzende Zahnprothesen.

  • Epulis gigantocellularis
    Epulis
    • E. giganto|cellularis

    • Englischer Begriff: giant cell e.

    Abbildung

    die häufigste Form der Epulis. Sie geht vom Zahnhalteapparat aus u. ist oft gestielt. Gutartig, aber zu Rezidiven neigend; wird hervorgerufen durch chronische Resorptionsvorgänge u. entzündliche Reize.

  • EQ
    • EQ

  • EQ 1)
    EQ
    • 1)

    • Fach: Physiologie

    Abk. für Energiequotient.

  • EQ 2)
    EQ
    • 2)

    • Fach: Psychologie

    Abk. für Entwicklungsquotient.

  • equine
    • Etymol.: engl.

    Pferde...

  • equinus
    • equi|nus

    • Etymol.: latein.

    beim Pferde vorkommend, Pferde...; z.B. Pes equinus u. equinovarus (Spitz- oder Klumpfuß), Cauda equina.

  • Equisetum arvense
    • Synonyme: Schachtelhalm

    Abbildung

    Heilpflanze mit nachgewiesener Wirkung bei posttraumatischem Ödem, Entzündungen der ableitenden Harnwege u. Nierengrieß; adjuvant bei Wundheilungsstörungen.

  • ER
    • Er
      • Fach: Chemie

      Zeichen für Erbium.

    • ER 1)
      ER
      • 1)

      Abk. für Eigenreflex.

    • ER 2)
      ER
      • 2)

      • Englischer Begriff: ER

      Abk. für endoplasmatisches Retikulum.

    • ER 3)
      ER
      • 3)

      Abk. für Elektroresektion.

    • ERA
      • ERA

      • Synonyme: Abk. für electrical response audiometry

      • Etymol.: engl.

      objektive Hörprüfung, bei der die elektrische Nervenaktivität abgeleitet wird, die während des Hörvorgangs im Innenohr aufgebaut u. über den Hörnerv weitergeleitet wird. Bei der ERA erzeugt ein Reizgenerator Schallreize unterschiedlicher Frequenz u. Lautstärke. Abgeleitet werden die elektrischen Potentiale (entspricht dem Prinzip des EEG).

    • Eradikation
      • Eradikation

      • Englischer Begriff: eradication

      • Fach: Therapie

      vollständige, „auf die Wurzel (Radix) gehende“ Vernichtung = Ausrottung eines Krankheitsgeschehens bzw. eines Erregers; z.B. Eradikationstherapie von Helicobacter pylori (empfohlene Therapieschemata mit Antibiotika, H2-Rezeptorenblockern, Säurehemmern).

    • Erb
      • Erb

      • Biogr.: Wilhelm H. E., 1840–1921, Neurologe, Heidelberg

    • Erb-Charcot-Syndrom
      Erb
      • E.-Charcot-Syndrom

      spastische Spinalparalyse.

    • Erb-Devic-Syndrom
      Erb
      • E.-Devic-Syndrom

      Neuromyelitis optica.

    • Erb-Lähmung
      Erb
      • E.-Lähmung

      • Synonyme: E.-Paralyse; E.-Duchenne-Lähmung

      • Englischer Begriff: Erb's palsy

      die obere Armplexuslähmung.

    • Erb-Landouzy-Déjerine-Syndrom
      Erb
      • E.-Landouzy-Déjerine-Syndrom

      fazioskapulohumerale Form der Dystrophia musculorum progressiva. Dominant-autosomal erblich; beginnt an der mimischen Gesichtsmuskulatur u. greift über auf Schultern u. Oberarme; meist in jugendlichem Alter.

    • Erb-Muskelatrophie
      Erb
      • E.-Muskelatrophie

      • Synonyme: E.-Muskeldystrophie

      Dystrophia musculorum progressiva.

    • Erb-Oppenheim-Goldflam-Syndrom
      Erb
      • E.-Oppenheim-Goldflam-Syndrom

      Myasthenia gravis pseudoparalytica.

    • Erb-Oppenheim-Goldflam-Syndrom
      Oppenheim
      • (Erb-)O.-Goldflam-Syndrom

      • Biogr.: Hermann O.

      Myasthenia gravis.

    • Erb-Punkt
      Erb
      • E.-Punkt

      • Englischer Begriff: E.'s point

      • 1)  
        der zentrale Auskultationspunkt des Herzens im 3... (mehr)
      • 2)
        Punkt etwa 3 cm oberhalb des Schlüsselbeins u. 1–2 cm seitl... (mehr)
    • Erb-Punkt 1)
      Erb  >  Erb-Punkt
      • 1)

      • Synonyme: Punctum quintum

      der zentrale Auskultationspunkt des Herzens im 3. Zwischenrippenraum (ICR) links parasternal, an dem fast alle Geräuschphänomene wahrnehmbar sind, v.a. die leisen hochfrequenten Sofortdiastolika bei der Aorten- u. Pulmonalinsuffizienz.

    • Erb-Punkt 2)
      Erb  >  Erb-Punkt
      • 2)

      • Synonyme: Supraklavikularpunkt

      Punkt etwa 3 cm oberhalb des Schlüsselbeins u. 1–2 cm seitl. des Kopfnickers, von dem aus der obere Teil des Plexus brachialis (C V/VI) elektrisch gereizt werden kann.

    • Erb-Reaktion
      Erb
      • E.-Reaktion

      die myotonische Reaktion.

    • Erb-Sklerose
      Erb
      • E.-Sklerose

      • Englischer Begriff: E.'s sclerosis

      die primäre Form der spinalen Lateralsklerose; mit spastischer Paraplegie, Steife („Rigidität“) der Gliedmaßen u. Hyperreflexie als E.-Trias; aber ohne Störungen der Trophik u. der Sinneswahrnehmungen.

    • Erb-Syndrom
      Erb
      • (Rotter-)E.-Syndrom

      • Englischer Begriff: E.'s syndrome

      Larsen-Syndrom.

    • Erb-Trias
      Erb
      • E.-Trias

      s.u. Erb-Sklerose.

    • Erb-Wellen
      Erb
      • E.-Wellen

      durch galvanische Reizung auslösbares „Muskelwogen“ beim Thomsen-Westphal- u. Curschmann-Batten-Steinert-Syndrom.

    • Erb-Westphal-Zeichen
      Erb
      • E.-Westphal-Zeichen

      • Englischer Begriff: E.'s sign

      starke Abschwächung bis Fehlen des Patellarsehnenreflexes (Unterbrechung des sensiblen Reflexbogenschenkels) bei Tabes dorsalis.

    • Erb-Zeichen
      Erb
      • E.-Zeichen

      • 1)
        gesteigerte galvanische Erregbarkeit der motorischen Nerven (z.B... (mehr)
      • 2)
        bei Tabes dorsalis das Fehlen der Pupillenerweiterung nach Schmerzreizung... (mehr)
    • Erb-Zeichen 1)
      Erb  >  Erb-Zeichen
      • 1)

      gesteigerte galvanische Erregbarkeit der motorischen Nerven (z.B. des N. ulnaris u. facialis) als Zeichen der Tetanie.

    • Erb-Zeichen 2)
      Erb  >  Erb-Zeichen
      • 2)

      bei Tabes dorsalis das Fehlen der Pupillenerweiterung nach Schmerzreizung der Wangenhaut.

    • Erbanlage
      • Erb|anlage

      • Englischer Begriff: genetic trait; hereditary factor

      Gen; i.w.S. auch die auf den Genen beruhende Potenz eines Organismus zur Ausbildung bestimmter Merkmale.

    • Erbbild
      • Erb|bild

      Genotyp.

    • Erbbiologie
      • Erb|biologie

      Genetik.

    • Erbchorea
      • Erb|chorea

      • Fach: Neurologie

      Chorea Huntington.

    • Erbeinheit
      • Erb|einheit

      Gen.

    • Erbgang
      • Erb|gang

      • Englischer Begriff: inheritance

      • Fach: Genetik

      die Vererbungsweise eines Merkmals (bzw. einer Erbkrankheit), abzuleiten aus seiner zahlenmäßigen Verteilung in der Nachkommenschaft (evtl. auch bei den Vorfahren) unter Verwendung statistischer Methoden; s.a. Gen, Vererbung, Dominanz, Rezessivität, Mendel-Gesetze.

    • Erbgang, autosomal-dominanter
      Erbgang
      • E., autosomal-dominanter

      autosomaler E., bei dem bereits das (heterozygote) Vorhandensein des Merkmal-prägenden Gens auf einem der beiden homologen Chromosomen genügt, um das Merkmal in Erscheinung treten zu lassen; s.a. Dominanz.

    • Erbgang, autosomal-rezessiver
      Erbgang
      • E., autosomal-rezessiver

      autosomaler E., bei dem das Gen auf beiden homologen Chromosomen als homozygot rezessives Allel vorhanden sein muss, um das Merkmal in Erscheinung treten zu lassen.

    • Erbgang, autosomaler
      Erbgang
      • E., autosomaler

      • Englischer Begriff: autosomal i.

      Vererbungsweise eines Merkmals, dessen Gen auf einem Autosom (d.h. nicht auf einem Geschlechtschromosom) liegt; s.a. E., gonosomaler.

    • Erbgang, geschlechtsbegrenzter
      Erbgang
      • E., geschlechtsbegrenzter

      E., bei dem das vererbte Merkmal nur (oder gehäuft = relative Geschlechtsbegrenzung) in einem der beiden Geschlechter auftritt; der E. kann hierbei autosomal oder gonosomal sein.

    • Erbgang, gonosomaler
      Erbgang
      • E., gono|somaler

      • Englischer Begriff: sex-linked i.

      geschlechtsgebundener E. eines Merkmals, dessen bestimmende Gene auf einem Geschlechtschromosom (X- oder Y-Chromosom) liegen; im Ggs. zum autosomalen E. verschieden, je nachdem, ob das Gen durch die Mutter (homo- oder heterozygot) oder durch den Vater (hemizygot) eingeführt wird.

    • Erbgang, X-chromosomal-dominanter
      Erbgang
      • E., X-chromosomal-dominanter

      gonosomaler E., bei dem das Merkmal vom Vater immer auf seine Töchter, nie jedoch auf seine Söhne übertragen wird (da das X-Chromosom bei ♂ immer von der Mutter stammt). 50% der Kinder heterozygoter Mütter u. alle Kinder homozygoter Mütter zeigen das Merkmal.

    • Erbgang, X-chromosomal-rezessiver
      Erbgang
      • E., X-chromosomal-rezessiver

      • Englischer Begriff: X-linked i.

      gonosomaler E., bei dem das von der heterozygoten – gesunden – Mutter (= Konduktorin) stammende Merkmal (z.B. Hämophilie) bei 50% der Söhne, jedoch bei keiner Tochter (davon 50% Konduktorinnen) in Erscheinung tritt; bei ♀ ist das Merkmal nur sichtbar, wenn das Gen auf beiden X-Chromosomen (homozygot) vorhanden ist.

    • Erbgrind
      • Erb|grind

      • Fach: Dermatologie

      Favus.

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