Medizin-Lexikon: Einträge mit "E"

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  • Erythema migrans 2)
  • Erythema migrans 3)
  • Erythema necroticum migrans
    Erythem(a)
    • E. necroticum migrans

    obligate kutane Paraneoplasie bei Glukagon sezernierenden Tumoren. Bizarr konfigurierte, später anuläre Erytheme mit zentralen Bläschen. Auftreten v.a. an den Beinen.

  • Erythema neonatorum
    Erythem(a)
    • E. neonatorum

    das physiologische E. des Neugeborenen wenige Std. nach der Geburt (bei Frühgeborenen bes. intensiv); klingt am 2. Tag ab; Folge der ungewohnten Umweltreize bei noch großer Hauttransparenz; als Extremformen das „Tomatengesicht“ bei Fetopathia diabetica; s.a. Erythema toxicum neonatorum, E. infectiosum, Windelausschlag.

  • Erythema nodosum Hebra
    Erythem(a)
    • E. nodosum Hebra

    • Synonyme: Knotenrose

    bei Kindern u. jungen Erwachsenen schubweise auftretende, blaurote, schmerzhafte, durch Vaskulitis bedingte knotige Infiltrate meist an den Streckseiten der Unterschenkel als parallergische Hautreaktion auf Gebrauch von Arzneimittel (Jod, Brom, Salicylate, Antipyrin, Phenacetin, Sulfonamide u.a.) oder zu Beginn der Immunisierung (bei Tbk, Sarkoidose [Löfgren-Syndrom], Lepra, Masern, Scharlach, Keuchhusten), bei Haarzellenleukämie, Lymphopathia venerea, Syphilis, Strepto- u. Staphylokokkeninfektion sowie als Trichophytid.

  • Erythema palmare et plantare symptomaticum
    Erythem(a)
    • E. palmare et plantare symptomaticum

    Dauererythem der Handinnenflächen u. Fußsohlen. Tritt auf bei chron. Lebererkrankungen, Polyarthritis, Karzinomen, systemischem Lupus erythematodes oder Gravidität.

  • Erythema palmoplantare congenitum symmetricum
    Erythem(a)
    • E. palmo|plantare congenitum symmetricum; E. palmare et plantare hereditarium

    • Synonyme: Palmarsyndrom

    • Englischer Begriff: red palms

    familiäres, unregelmäßig-dominant erbliches, ausgedehntes, intensiv hell- bis blaurotes Dauer-E. der Handteller u. Fußsohlen; s.a. Palmarerythem.

  • Erythema papulatum willan
    Erythem(a)
    • E. papulatum (Willan)

    E. exsudativum multiforme mit papulösen Herden.

  • Erythema solare
  • Erythema subitum
  • Erythema toxicum
    Erythem(a)
    • E. toxicum

    • Englischer Begriff: toxic e.

    E. durch unmittelbare Einwirkung eines unverträgl. Stoffes auf die Haut (s.a. Dermatitis toxica).

  • Erythema toxicum neonatorum mayerhofer
    Erythem(a)  >  Erythema toxicum
    • E. t. neonatorum (Mayerhofer)

    das allergische oder toxische, urtikarielle oder papulöse Dauer-E.. Handflächen u. Fußsohlen sind meist frei. Im Allg. spontane Auflösung in der 2. Wo. (evtl. aber Rezidiv bis zur 6. Wo.); seine Bläschenform neigt zur Sekundärinfektion.

  • Erythematodes
    • Erythematodes

    der Lupus erythematodes.

  • Erythematoid, pemphigoides
    • Erythematoid, pemphigoides

    • Fach: Dermatologie

    Pemphigus seborrhoicus.

  • Erythemdosis
    • Erythem|dosis

    • 1)
      die kleinste Strahlendosis, die bei Lichttherapie ein deutliches Erythem... (mehr)
    • 2)
      Hauterythemdosis... (mehr)
  • Erythemdosis 1)
    Erythemdosis
    • 1)

    • Englischer Begriff: erythema dose

    • Fach: Dermatologie

    die kleinste Strahlendosis, die bei Lichttherapie ein deutliches Erythem erzeugt („Erythemschwelle“).

  • Erythemdosis 2)
    Erythemdosis
    • 2)

    • Fach: Röntgenologie

    Hauterythemdosis.

  • Erythermalgie
    • Ery|therm|algie

    • Fach: Dermatologie

    Erythromelalgie.

  • Erythraemie, akute
    Erythrämie
    • E., akute

    • Synonyme: akute Erythroblastose der Erwachsenen

    • Englischer Begriff: acute e.

    (Di Guglielmo) als akute myeloische Leukämie (nach FAB-Klassifikation M6) verlaufende „neoplastische“ Erkrankung des Bildungssystems der roten Blutkörperchen (Erythropoese). Klinik: Fieber, Leber- u. Milzvergrößerung, oft schwere normochrome Anämie (infolge Ausreifungsstörung) mit peripherer Ausschwemmung atypischer unreifzelliger Erythroblasten; ferner Blutplättchenmangel mit Blutungsneigung; Knochenmarkbefund: Linksverschiebung der Erythropoese (z.T. mit atypischen Formen wie Paraerythroblasten, PAS-positive Erythroblasten, Hämozytoblasten, große lymphoide Retikulumzellen), meist auch eine verminderte Leukozyten- u. Plättchenbildung. Die Ery-Lebenszeit ist verkürzt. In späten Stadien zunehmende Steigerung der Granulopoese (v.a. Myeloblasten), Übergang zur Erythroleukämie oder zur akuten Myeloblastenleukämie.

  • Erythraemie, chronische
    Erythrämie
    • E., chronische

    • Synonyme: chronische reine Erythroblastose des Erwachsenen (Typ Heilmeyer-Schöner)

    • Englischer Begriff: chronic e.

    eine der akuten E. ähnliche Erkrankung, jedoch schleichend verlaufend u. mit weniger ausgeprägten Veränderungen der Erythroblasten (evtl. mit anfänglichem Fehlen der atypischen, PAS-positiven Erythroblasten im peripheren Blut).

  • Erythralgie
    • Erythr|algie

    • Englischer Begriff: erythralgia

    die symptomatischen Formen der Erythromelalgie.

  • Erythrämie
    • Erythr|ämie

    • Synonyme: Erythroblastose

    • Englischer Begriff: erythremia

    die symptomatische Vermehrung unreifer u. reifer roter Blutzellen v.a. im Knochenmark (i.d.R. deren bösartige Formen).

    • E., akute
      (Di Guglielmo) als akute myeloische Leukämie (nach FAB-Klassifikation... (mehr)
    • E., chronische
      eine der akuten E. ähnliche Erkrankung, jedoch schleichend verlaufend... (mehr)
  • Erythrasma intertriginosum
    • Ery|thrasma (inter|triginosum)

    • Synonyme: Zwergflechte Baerensprung

    • Englischer Begriff: erythrasma

    Abbildung

    eine Pseudomykose der Haut durch Corynebacterium minutissimum (Abb.) Scharf u. großbogig begrenzte, braun- bis kupferrote, kaum schuppende, flächenhafte Erytheme v.a. an Oberschenkelinnenseiten (Hodensack bleibt frei!), in den Leistenbeugen u. Achselfalten. Im Ggs. zur Tinea corporis fehlt die Randbetonung. Bei Wood-Licht ziegelrote Fluoreszenz der Herde.

  • Erythrismus
    • Ery|thrismus

    • Englischer Begriff: erythrism

    die rötliche Übereinstimmung (Komplexion) von Haut u. Haaren bei dunkelhäutigen Rassen; i.w.S. auch die Rothaarigkeit (Rutilismus).

  • Erythrit
    • Erythrit

    • Synonyme: HOCH2–(CHOH)2–CH2OH; Erythroglucin; Erythrol; Phyzit

    • Englischer Begriff: erythritol

    • Fach: Biochemie

    natürlicher Zuckeralkohol (süß) in Algen u. niederen Pilzen u. – verestert – in Flechten; die optisch aktive d- u. l-Form ist synthetisierbar.

  • Erythro-
    • Etymol.: griech.

    Wortteil „rot“, „rotes Blut“. – Ferner chem Vorsilbe zur Kennzeichnung von Diastereomeren (s.a. Stereomerie), bei denen sich die funktionellen Gruppen an zwei benachbarten asymmetrischen C-Atomen in cis-Stellung befinden (Gegensatz: threo-).

  • Erythroblast
    • Erythro|blast

    • Englischer Begriff: erythroblast

    unreife, kernhaltige Vorstufe des Erythrozyten im Knochenmark u. in Herden der extramedullären Erythropoese.

  • Erythroblastämie
    • Erythro|blast|ämie

    • Synonyme: Erythroblastose

    • Englischer Begriff: erythroblastemia

    das Auftreten von Erythroblasten im peripheren Blut; fast stets krankhaft, z.B. bei akuter myeloischer Leukämie des Typs M6 nach FAB-Klassifikation (s.a. Erythrämie, Erythroleukämie), fetaler Erythroblastose, Embryopathia diabetica, Morbus haemolyticus neonatorum.

  • Erythroblastenphthise
    • Erythroblasten|phthise

    Erythroblastophthise.

  • Erythroblastom
    • Erythro|blastom

    • Englischer Begriff: erythroblastoma

    geschwulstartige Wucherung des erythropoetischen Systems mit Bildung fehlentwickelter Erythroblasten u. Megakaryozyten. Als primäre Erkrankung oder als Tumorform der Erythrämie; mit Sitz im Knochenmark („medullär“; selten) u. extramedullär (in der Leber, z.B. als Hamartom angesehen), evtl. auch generalisiert (= Erythroblastomatose).

  • Erythroblastopenie
    • Erythro|blasto|penie

    • Englischer Begriff: erythroblastopenia

    Verminderung der Erythroblasten im Knochenmark mit Hemmung der Erythropoese u. mit Retikulozytenmangel im peripheren Blut. Als akute E. bei Eiweißmangel (z.B. bei Kwashiorkor); evtl. mit Riesenerythroblasten im Knochenmark; s.a. Knochenmarkaplasie, Owren-Syndrom; als akute benigne E. oder Gasser-Anämie eine v.a. nach Virusinfekten, Tonsillektomien, Splenektomien usw. auftretende, gutartige, toxisch-allergische E. bei Kindern. Als chronische E. angeboren (als Diamond-Blackfan-Syndrom) oder erworben (diverse chronische hypoplastische Anämien des Erwachsenen).

  • Erythroblastophthise
    • Erythro|blasto|phthise

    Schwund des erythropoetischen Gewebes im Knochenmark; s.u. Anämie, aplastische, s.a. Erythroblastopenie.

  • Erythroblastose
    • Erythro|blas|tose

    • 1)
      Erythrämie... (mehr)
    • 2)
      Erythroblastämie... (mehr)
    • 3) E., fetale
      Erythroblastenvermehrung im Blut Neugeborener (10 000–400 000/mm3)... (mehr)
  • Erythroblastose 1)
  • Erythroblastose 2)
  • Erythroblastose, fetale 3)
    Erythroblastose
    • 3) E., fetale

    • Englischer Begriff: fetal erythroblastosis

    Erythroblastenvermehrung im Blut Neugeborener (10 000–400 000/mm3) als Ausdruck krankhaft gesteigerter – v.a. extramedullärer – Blutbildung (Erythropoese) nach Hämolyse oder Blutverlusten, z.B. bei Morbus haemolyticus neonatorum, angeborener Infektion (v.a. Toxoplasmose, Listeriose, Zytomegalie, Syphilis), Sepsis, Fetopathia diabetica, okkulten fetalen Blutungen (fetomaternale oder -fetale Transfusion).

  • Erythrochromie
    • Erythro|chromie

    • Fach: Dermatologie

    Xanthochromie.

  • Erythrocuprein
    • Erythro|cuprein

    • Englischer Begriff: erythrocuprein

    Hämocuprein.

  • Erythrocyanosis
    • Erythro|cyanosis

    • Synonyme: Erythrozyanose

    • Englischer Begriff: erythrocyanosis

    • Fach: Dermatologie

    flächenhaftes, u.U. brennendes oder juckendes Erythem bläulicher Tönung mit follikulären Hyperkeratosen u. teigigem Infiltrat.

  • Erythrocyanosis frigida crurum puellarum
    Erythrocyanosis
    • E. (frigida) crurum puellarum

    • Synonyme: Erythema induratum atypicum Denecke; Klingmüller-E.; E. supra|malleolaris

    bei „drallen“ Mädchen vorkommende blaurote, wenig schmerzhafte Verfärbung der Unterschenkel (nicht der Füße) mit teigiger Schwellung („Rot-Dickschenkel“), Irisblendenphänomen u. Bier-Flecken, kombiniert mit allgemeiner follikulärer Keratose u. Neigung zu Pernionen.

  • Erythrocytosis
    • Erythro|cytosis

    • Englischer Begriff: erythrocytosis

    Erythrozytose.

  • Erythrodermia
    • Erythro|derm(i)a

    • Synonyme: -dermie; -dermatitis

    • Englischer Begriff: erythroderm(i)a

    generalisierte entzündliche Rötung u. Schuppung der Haut („von Kopf bis Fuß“), oft mit Juckreiz u. Frösteln (Wärmeabgabe) verbunden. Als, auf unveränderter Haut entstandene, primäre E. meist symptomatisch, z.B. bei Mycosis fungoides, Lymphogranulomatose, Leukämie, Retikulose. Als sekundäre E. bei Ausbreitung einer begrenzten Hautkrankheit (Dermatose), z.B. bei Ekzem, Lichen ruber, Psoriasis vulgaris, Pemphigus, Pityriasis rubra pilaris, und als Alters-E. (Melano-E.), mit Kachexie u. Lymphknotenschwellung.

  • Erythrodermia acuta toxica
    Erythroderm(i)a
    • E. acuta toxica

    • Synonyme: Toxicodermia acuta

    Scharlach- oder Masern-ähnliches Exanthem mit nachfolgender Schuppung, verursacht meist durch Arzneimittel (Quecksilber, Chinin, Opiate etc.), aber auch durch Vergiftung (z.B. Tollkirschen, Arsen); oft intensiver Juckreiz, schweres Krankheitsgefühl, hohes Fieber.

  • Erythrodermia atopica Hill
    Erythroderm(i)a
    • E. atopica Hill

    • Englischer Begriff: atopic e.

    universelles leuchtend rotes, stark schuppendes Erythem mit allgemeiner Lymphknotenschwellung, kalten Gliedmaßen u. äußerst quälendem Juckreiz als schwerste Komplikation des endogenen Ekzems beim Säugling.

  • Erythrodermia desquamativa neonatorum leiner-moussous
    Erythroderm(i)a
    • E. de|squamativa neonatorum Leiner-Moussous

    • Englischer Begriff: Leiner's disease

    eine sich akut von den intertriginösen Flächen auf die gesamte Körperdecke ausbreitende, großlamellös schuppende, ödematöse E., evtl. mit Anämie u. Darmstörungen; die Maximalform des seborrhoischen Ekzems, v.a. bei Brustkindern (1.–2. Mon.); häufig mit Candida-Infektion.

  • Erythrodermia exfoliativa
    Erythroderm(i)a
    • E. exfoliativa

    Dermatitis exfoliativa Ritter v. Rittershain u. Wilson-Brocq. – Als E. e. universalis congenitalis familiaris die E. ichthyosiformis.

  • Erythrodermia ichthyosiformis cum eruptione pemphigoide
    Erythroderm(i)a
    • E. ichthyosiformis cum eruptione pemphigoide

    • Synonyme: Epidermodysplasia hystricoides bullosa; Ichthyosis hystrix

    • Englischer Begriff: bullous congenital ichthyosiform e.

    angeborene E. mit Blasenbildung (selten, dann als E. i. congenita bullosa Brocq) sowie großfetzigen Epidermisablösungen u. Hyperkeratose (Bild des „verbrühten Kindes“) als entzündlich-exsudative Variante (Keratose + Erythem + Blasenbildung) der Ichthyosis congenita. Die Veränderungen beruhen auf einer intraepidermalen Spaltbildung. Autosomal-dominanter Erbgang.

  • Erythrodermia psoriatica
    Erythroderm(i)a
    • E. psoriatica

    • Englischer Begriff: psoriatic e.

    eine fast die gesamte Haut erfassende Psoriasis.

  • Erythrodermie, dysseborrhoische
    Erythroderm(i)a
    • E., dys|sebor|rhoische

    • Synonyme: Alterserythrodermie

    jenseits des 5. Ljz. – u. meist auf dem Boden einer seborrhoischen Konstitution – auftretende chronische, zu Kachexie führende E. mit kleieförmiger Schuppung der Haut (ohne Atrophie u. Sklerosierung).

  • Erythrodermie, maligne retikulämische
    Erythroderm(i)a
    • E., maligne retikulämische

    Sézary-Syndrom.

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