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  • Erythrozytenagglomeration
    • Erythrozyten|agglomeration

    • Englischer Begriff: erythrocyte agglomeration

    • Fach: Hämatologie

    s.u. Agglomeration.

  • Erythrozytenagglutination
    • Erythrozyten|agglutination

    • Englischer Begriff: erythrocyte agglutination

    • Fach: Serologie

    Hämagglutination; s.a. Agglutination...

  • Erythrozytenaggregation
    • Erythrozyten|aggregation

    • Englischer Begriff: red blood cell aggregation

    • Fach: Hämatologie

    Agglomeration. S.a. Erythrozytenvolumenverteilungskurve.

  • Erythrozytenanomalie
    • Erythrozyten|anomalie

    • Englischer Begriff: erythrocyte anomaly

    Abweichung des Erythrozyten von der normalen Form oder Größe, z.B. als Makro-, Mikro-, Megalozyt; s.a. Erythrozyt (dort Abb.). Ist entweder erworben, v.a. bei Stoffwechselstörungen (z.B. Megalozyten bei Vitamin-B12-Mangel, Anulozyten bei Eisenmangel) u. Erkrankungen der Blutbildungssysteme (z.B. Poikilozyten bei Leukämie u. aplastischer Anämie), oder angeboren (z.B. Kugel-, Sichel-, Targetzellen, Elliptozyten; s.a. Fragmentozyt); meist als Folge einer Veränderung der Erythrozytenmembran bei einem Enzymdefekt u. bei pathologischem Hämoglobin; s.a. Erythropathie.

  • Erythrozytenantigene
    • Erythrozyten|antigene

    • Englischer Begriff: erythrocytic antigens

    s.u. Blutgruppen; s.a. Antigen...

  • Erythrozytenantikörper
    • Erythrozyten|antikörper

    • Englischer Begriff: anti-erythrocytic antibodies

    s.u. Blutgruppenantikörper, Isohämagglutinin, Isohämolysin, Isoantikörper; s.a. Autoantikörper (dort Tab.).

  • Erythrozytendiagramm
    • Erythrozyten|diagramm

    Price-Jones-Kurve.

  • Erythrozytenenzyme
    • Erythrozyten|enzyme

    • Englischer Begriff: erythrocyte enzymes

    die im Laufe der Erythropoese zunehmend spezialisierte Enzymausstattung des menschlichen Erythrozyten, der bei Vollreife neben Hämoglobin (ca. 33% des Ery-Frischgewichtes) u. der Carbonatdehydratase, dem Träger des Gastransports, v.a. Enzyme des aktiven Elektrolyttransports (für Osmoregulation, Kationenpumpe) u. der Glykolyse (Energiebedarf) enthält, während die Enzyme des Tricarbonsäurezyklus, der Atmungskette (in Mitochondrien) u. der Nucleinsäuren- u. Eiweißbiosynthese verschwinden; wesentlich ferner Enzyme für den Abbau von Wasserstoffperoxid; s.a. Erythropathie.

  • Erythrozytenfärbeindex
    • Erythrozyten|färbe|index

    • Englischer Begriff: erythrocyte color index

    Färbeindex.

  • Erythrozytenfärbekoeffizient
    • Erythrozyten|färbe|ko|effizient

    • Englischer Begriff: erythrocyte color coefficient

    Färbekoeffizient.

  • Erythrozytenflexibilität
    • Erythrozyten|flexibilität

    • Englischer Begriff: red blood cell deformability

    die Verformbarkeit der Erythrozytenmembran; sie ermöglicht den Durchtritt roter Blutkörperchen durch extrem dünne Poren u. beeinflusst die Fließeigenschaften (Viskosität) des Blutes. Bei verschiedenen Erkrankungen ist sie herabgesetzt; s.a. Erythrozyt.

  • Erythrozyteninnenkörper
    • Erythrozyten|innen|körper

    s.u. Heinz-, Jolly-Körper, Cabot-Ring. Ferner ähnl. Gebilde der α-Thalassämie.

  • Erythrozytenkonzentrat
    • Erythrozyten|konzentrat

    • Synonyme: -konserve

    • Englischer Begriff: red blood cell concentrate

    das aus citrathaltigem Vollblut nach Sedimentation der Erythrozyten u. Abhebern des überstehenden Plasmas gewonnene, beschränkt haltbare Transfusionsmittel (s.a. Blutersatz). Vorteile gegenüber Vollblutkonserve: geringere Volumen- u. Citratzufuhr u. weniger Sensibilisierung durch andere Blutbestandteile (Leuko-, Thrombozyten); höherer therapeutischer Effekt bei Anämien. Bei Eiweißunverträglichkeit sowie hämolytischen Anämien können gewaschene Erythrozyten (s.u. Erythrozytenwäsche) verabreicht werden.

  • Erythrozytenmauserung
    • Erythrozyten|mauserung

    Blutmauserung.

  • Erythrozytenmembran
    • Erythrozyten|membran

    • Englischer Begriff: erythrocyte membrane

    die Zellmembran der Erythrozyten; besteht aus Lipiden (Neutrallipide, v.a. Cholesterin, Phospholipide, Sphingolipide, Glykolipide) u. Proteinen, die z.T. mit ihrem hydrophoben Teil von innen oder außen in der Lipidmembran stecken oder – bei hydrophobem Mittelteil – beidseitig aus dieser herausragen; ein Teil der Proteine ist kontraktil (Spectrine, Actin, Glykophorin), bestimmt die Flexibilität mit; verschiedene Glyko-Sphingolipide bzw. Glykoproteine bestimmen die Spezifität der Blutgruppen. Außerdem enthält die Membran – wie auch das Zellinnere – locker u. fest gebundene, z.T. in Membrankrypten verborgene („maskierte“) Enzyme. Die typische, jedoch in sich bewegliche Form der Erythrozyten (s.a. Erythrozytenflexibilität) wird wahrscheinlich durch Spectrin, Glykophorin u. Actin gehalten. Die Oberflächenladung ist negativ, v.a. durch Neuraminsäurereste. Durch Ionenpumpen werden aktiv Kaliumionen nach innen u. Natriumionen nach außen transportiert.

  • Erythrozytenorgan
    • Erythrozyten|organ

    • Englischer Begriff: erythron

    Erythron.

  • Erythrozytenregeneration
    • Erythrozyten|regeneration

    gesteigerte Erythropoese bei erhöhtem Blutzerfall u. nach Blutungen; erkennbar an Retikulozytenvermehrung im peripheren Blut. S.a. Blutmauserung.

  • Erythrozytenresistenz
    • Erythrozyten|resistenz

    die Widerstandsfähigkeit der Erythrozyten gegen eine durch Osmose oder mechanische, chemische oder thermische Einwirkung bedingte Auflösung (Hämolyse).

    • E., osmotische   Abbildung
      E., die in hypotonen, gepufferten Kochsalzlösungen in fallender Konzentration... (mehr)
  • Erythrozytenresistenz, osmotische
    Erythrozytenresistenz
    • E., osmotische

    • Englischer Begriff: erythrocyte resistance (osmotic)

    Abbildung

    E., die in hypotonen, gepufferten Kochsalzlösungen in fallender Konzentration bestimmt wird (Abb.). Physiol. beginnt die Hämolyse in 0,46–0,42%iger Lsg. u. ist dann komplett in 0,34–0,30%iger Lsg. Anfang u. Ende der Hämolyse bestimmen die „Resistenzbreite“. Die E. ist herabgesetzt z.B. bei Kugelzellanämie, erhöht bei akutem Blutverlust, nach Milzentfernung (Splenektomie), evtl. bei perniziöser Anämie. Eine gleichzeitige Erhöhung der Resistenzbreite u. der Maximalresistenz ist typisch für Thalassämie.

  • Erythrozytenschatten
    • Erythrozyten|schatten

    • Englischer Begriff: ghost (corpuscle)

    Blutkörperchenschatten; s.a. Erythrozytenstroma.

  • Erythrozytensenkungsgeschwindigkeit
    • Erythrozyten|senkungs|geschwindigkeit

    • Englischer Begriff: erythrocyte sedimentation rate (= ESR)

    Blutkörperchensenkungsreaktion.

  • Erythrozytenstroma
    • Erythrozyten|stroma

    • Englischer Begriff: ghost

    das Gerüst der Erythrozyten, d.h. die nach Hämolyse zurückbleibende Eiweißgerüstsubstanz samt – freien u. gebundenen – Lipiden; der Blutkörperchenschatten.

  • Erythrozytensuspension
    • Erythrozyten|suspension

    Aufschwemmung von Erythrozyten in physiologischer Kochsalzlösung; dient u.a. zur Blutgruppen-Bestg., zum Nachweis seltener Erythrozytenantigene, für den Coombs-Test.

  • Erythrozytenverformbarkeit
    • Erythrozyten|verformbarkeit

    • Englischer Begriff: red blood cell deformability

    Erythrozytenflexibilität.

  • Erythrozytenverteilungskurve
    • Erythrozyten|verteilungs|kurve

    • Englischer Begriff: erythrocyte distribution curve

    Price-Jones-Kurve.

  • Erythrozytenvolumen
    • Erythrozyten|volumen

    • 1)
      Gesamtvolumen: das aus der Gesamtblutmenge u. dem Hämatokrit errechnete... (mehr)
    • 2)
      Einzelvolumen: das elektronisch (s.u... (mehr)
  • Erythrozytenvolumen 1)
    Erythrozytenvolumen
    • 1)

    • Englischer Begriff: red blood cell volume

    Gesamtvolumen: das aus der Gesamtblutmenge u. dem Hämatokrit errechnete Volumen aller Ery; s.a. Blutvolumen.

  • Erythrozytenvolumen 2)
    Erythrozytenvolumen
    • 2)

    • Englischer Begriff: mean corpuscular volume (= MCV)

    Einzelvolumen: das elektronisch (s.u. Erythrozytenvolumenverteilungskurve) bestimmte oder aus dem Hämatokrit u. der Erythrozytenzahl berechnete mittlere zelluläre Volumen (MCV) der einzelnen Erythrozyten; ca. 90 fl (= μm3).

  • Erythrozytenvolumenverteilungskurve
    • Erythrozyten|volumen|verteilungs|kurve

    • Englischer Begriff: red blood cell volume distribution curve

    Abbildung

    die graphische Darstellung der mit einem – dafür eingerichteten (z.B. Zentralstrahlkapillare, Impulshöhenanalysator) – Partikelzählgerät gemessenen symmetrischen Volumenverteilung der Erythrozyten. Veränderungen des Durchschnittvolumens (MCV) oder der Verteilungsform kommen z.B. bei verschiedenen Formen der Anämie vor.

  • Erythrozytenwäsche
    • Erythrozyten|wäsche

    • Englischer Begriff: erythrocyte washing

    weitgehende Abtrennung der Erythrozyten vom Plasmaeiweiß; s.a. Erythrozytenkonzentrat. Erfolgt durch Zentrifugieren des ungerinnbar gemachten Bluts, Abpipettieren des Plasmas einschließlich der Thrombo- u. Leukozyten, Suspendieren des Ery-Sediments in physiologischer Kochsalzlösung, erneutes Zentrifugieren u. Abpipettieren der NaCl-Lsg. Der Vorgang ist mehrfach zu wiederholen.

  • Erythrozytenzählung
    • Erythrozyten|zählung

    • Englischer Begriff: red blood cell count

    Bestg. der Zahl der Erythrozyten pro Volumeneinheit; wird in T/l (Tera [entspr.  1012] pro Liter) bzw. 106/mm3 angegeben. Messung meist elektronisch im Partikelzählgerät (Normalbereich: 4,4–6,0 T/l) bzw. mikroskopisch in der Zählkammer (Normalbereiche: bei ♀ 4,2–5,5 T/l; bei ♂ 4,5–6,3 T/l).

  • Erythrozytenzylinder
    • Erythrozyten|zylinder

    • Englischer Begriff: red blood cell cast; erythrocyte cast

    aus roten Blutkörperchen bestehender Harnzylinder; meist bei Glomerulonephritis.

  • Erythrozythämie
    • Erythrozyt|hämie

    • Englischer Begriff: erythrocythemia

    Erythrozytose.

  • Erythrozytoblast
    • Erythro|zyto|blast

    • Englischer Begriff: erythrocytoblast

    Erythroblast.

  • Erythrozytolyse
    • Erythrozyto|lyse

    • Englischer Begriff: erythrocytolysis

    Hämolyse.

  • Erythrozytopathie
    • Erythrozyto|pathie

    Erythropathie.

  • Erythrozytopenie
    • Erythrozyto|penie

    • Englischer Begriff: erythrocytopenia

    Verminderung der Erythrozyten im peripheren Blut; s.a. Anämie.

  • Erythrozytopoese
    • Erythrozyto|poese

    Erythropoese.

  • Erythrozytose
    • Erythro|zytose

    • 1)
      erhöhte Erythrozyten-Zahlen im peripheren Blut (s.a... (mehr)
    • 2)
      Polyglobulie; s.a... (mehr)
  • Erythrozytose 1)
    Erythrozytose
    • 1)

    • Englischer Begriff: erythrocytosis

    erhöhte Erythrozyten-Zahlen im peripheren Blut (s.a. Erythrozytenzählung).

  • Erythrozytose 2)
    Erythrozytose
    • 2)

    • Englischer Begriff: erythremic polycythemia

    Polyglobulie; s.a. Polycythaemia rubra vera.

  • Erythrozyturie
    • Erythro|zyt|urie

    • Englischer Begriff: erythrocyturia

    Hämaturie, i.e.S. die Mikrohämaturie.

  • Erythrurie
    • Erythr|urie

    • Englischer Begriff: erythruria

    Ausscheidung rötlichen Harns, i.e.S. bei Hämat- u. Hämoglobinurie, aber auch bei Urobilinogen-, Bilirubin- u. Porphyrinurie sowie nach Einnahme bzw. Genuss bestimmter Arzneimittel bzw. Nahrungsmittel (z.B. Rote Bete).

  • Erziehungsurlaub

      Möglichkeit der Arbeitsunterbrechung für den Erziehenden bis zu 36 Monaten. Wird geregelt durch das Bundeserziehungs- bzw. Bundeserziehungsgeldgesetz (§§ 15, 16, 18 u. 19 BErzGG).

    • Es
        • 1)
          (Freud) das Unbewusste als Bereich triebhaften Drangs; die durch Triebe... (mehr)
        • 2)
          Zeichen für Einsteinium... (mehr)
      • ES
        • Englischer Begriff: ES

        • Fach: Kardiologie

        Abk. für Extrasystole.

      • Es 1)
        Es
        • 1)

        • Englischer Begriff: id

        • Fach: Psychologie

        (Freud) das Unbewusste als Bereich triebhaften Drangs; die durch Triebe (Eros: Destruktionstrieb) bestimmte Instanz als eine der 3 Schichten des Seelischen (Schichtenlehre). Das Es wird dem rational-willensgeprägten Ich als der Sphäre des Bewusst-Seelischen gegenübergestellt (s.a. Über-Ich); es kennt keinen Widerspruch, keine Negation oder Zeit, sondern strebt die direkte Befriedigung des triebhaften Verlangens an.

      • Es 2)
        Es
        • 2)

        • Englischer Begriff: Es

        • Fach: Chemie

        Zeichen für Einsteinium.

      • Esbach-Probe
        • Esbach-Probe

        • Englischer Begriff: Esbach's method; E.'s reagent

        • Biogr.: Georges H. E., 1843–1890, Arzt, Paris

        Eiweiß-Nachweis im Harn anhand der gelblichen Fällung nach Zusatz von E.-Reagens (wässrige Pikrinsäure-Zitronensäure-Lsg.; 1+2 g in 100 ml); die grobquantitative Bestg. erfolgt im graduierten „Albuminimeter“.

      • Escape-Mechanismus
        • Etymol.: engl. = entweichen

        • Fach: Immunologie

        unkontrolliertes, „außer Kontrolle geratenes“ Wachstum von Tumorzellen, die durch die Immunabwehr des Körpers nicht erfasst wurden.

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