Medizin-Lexikon: Einträge mit "F"

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  • Filaria loa
  • Filaria perstans
  • Filaria volvulus
    Filaria
    • F. volvulus

    s.u. Onchocerca.

  • Filariasis
    • Englischer Begriff: filariasis

    Filariose.

  • Filarien
    • Fi|la|rien

    • Englischer Begriff: filariae

    Filariidae (s.a. Filaria).

  • Filarienabszess
    • Filarien|abszess

    • Englischer Begriff: filaria abscess

    Abszess bei Verlegung der Lymphwege durch erwachsene Filarien; ausgelöst durch deren tox. Zerfallsprodukte u. zusätzlich – über offene Wurmgänge – durch bakterielle Infektion; v.a. am Oberschenkel (bei Brugia malayi), Hodensack (Wuchereria bancrofti), Fuß (Dracunculus medinensis).

  • Filarienlymphangitis
    • Filarien|lymph|angitis

    • Synonyme: Elephantiasisfieber

    • Englischer Begriff: filarial lymphangitis; filaria elephantiasis

    in allen Stadien der Filariose vorkommende – oft mit Varikose der Lymphknoten u. Lymphstauung im Hodensack kombinierte – zentrifugal fortschreitende, allergische Lymphangitis; im Frühstadium mit periodischer, schmerzhafter Schwellung regionärer Lymphknoten, Fieber, Erbrechen, Anschwellung der Gliedmaßen, evtl. auch Hautödem; im Spätstadium meist auch Filarienabszess u. erysipelartige Erscheinungen.

  • Filariidae
    • Fi|la|ri|idae

    • Englischer Begriff: Filariidae

    Familie (sub)tropischer Würmer; Nematoden der Ordnung Spiruridae (Filarioidea). Außerhalb des Verdauungstraktes lebende Parasiten, z.B. Wuchereria, Brugia, Onchocerca, Loa. Ihre jugendlichen Stadien (Microfilaria) werden von Blut saugenden Insekten aus dem peripheren Blut oder Spalten des Unterhautfettgewebes aufgenommen u. als Larven auf die Haut des Endwirts abgegeben, in die sie aktiv eindringen (nachfolgend Absiedlung in bestimmte Organsysteme).

  • Filarioidea
    • Fi|la|rio|idea

    die Überfamilie „Fadenwürmer“ der Spirurida [Nematodes]; umfasst u.a. die Familie Filariidae.

  • Filariose
    • Filariose

    • Synonyme: Filariasis

    • Englischer Begriff: filariasis

    Befall durch Fadenwürmer der Überfamilie Filariidae. Äußert sich als F. des Menschen (der einzige Endwirt) – nach Übertragung von Mikrofilarien durch Blut saugende Insekten (Ausnahme: der durch Kleinkrebse übertragene Dracunculus medinensis) einsetzend – mit typischen Erscheinungen je nach Sitz der erwachsenen Würmer der verschiedenen Arten; s.a. Onchozerkose, Drakunkulose.

  • Filgrastim
    • Englischer Begriff: filgrastim

    gentechnologisch („rekombinanter“) in E. coli hergestellter humaner Granulozyten-Kolonien-stimulierender Faktor (G-CSF; Zytokin). Anw. als Immunstimulans (s.u. CSF).

  • Filial
  • Filialgeneration
    • Filialgeneration

    • Englischer Begriff: filial generation

    • Fach: Genetik

    die Generation der Nachkommenschaft eines Elternpaares oder einer Elterngeneration. – Bei Kreuzungen mendelnder Allele unterscheiden sich die 1. F. („Tochtergeneration“, F1) u. die daraus durch interne Weiterkreuzung hervorgehende 2. F. („Enkelgeneration“, F2) sowie die folgenden Generationen (F3, F4 etc.) bezüglich der Aufspaltung ihrer phänotypischen Merkmale (Phänotyp) entsprechend den Mendel-Regeln.

  • filialisiert
    • Englischer Begriff: metastasized

    • Fach: Pathologie

    von Tochtergeschwülsten (Metastasen) durchsetzt.

  • Filière
    • Etymol.: franz.

    • Englischer Begriff: French scale

    Messlehre mit kreisrunden Bohrungen zur Kaliber-Bestg. von Kathetern u. Bougies.

  • filiformis
    • filiform(is)

    • Englischer Begriff: filiform

    fadenförmig.

  • Filipendula ulmaria
    • Synonyme: Mädesüß; Spierstaude

    Abbildung

    zu den Rosazeen zählende Heilpflanze. In spezieller Aufbereitung (Blüten) nachweislich wirksam bei Erkältungskrankheiten (antiphlogistisch, adstringierend, antipyretisch).

  • Filmbildner

      Wirkstoffe in benetzenden Augentropfen; Wirkst.: z.B. Polyvidon, Polyvinylalkohol, Hypromellose, Carbomer; Anw. bei trockenem Auge als „künstliche Tränen“ u. zur Nachbenetzung von Kontaktlinsen.

    • Filmdosimeter
      • Film|dosimeter

      • Englischer Begriff: film badge

      ein v.a. im Strahlenschutz verwendetes Dosimeter (Strahlenschutzplakette) zur Ermittlung der Ionendosis einer Röntgen-, Gamma- oder Elektronenstrahlung aus der Schwärzung der photographischen Emulsion von Filmen; bei Verwendung von Kernspur-Emulsion auch zur Ermittlung der Dosisäquivalent schneller Neutronen.

    • Filmoxygenator
      • Film|oxy|ge|na|tor

      • Englischer Begriff: film oxygenator

      ein Oxygenator, dessen Platten ständig u. gleichmäßig mit einem Blutfilm bedeckt werden oder in Blut eintauchen; in dem sich an der Plattenoberfläche entwickelnden Blutfilm erfolgt Gasaustausch; typische Modelle n. Gibbon, Kay-Gross, Melrose.

    • Filmverband
      • Film|verband

      • Englischer Begriff: adhesive tape

      reizlose, nicht mit der Wunde verklebende Kunststoff-Folie, kombiniert mit saugfähiger Verbandstoffauflage; evtl. mit Aluminium beschichtet. Gewährleistet einen schonenden Verbandwechsel.

    • Filoviridae
      • Filo|viridae

      • Englischer Begriff: Filoviridae

      eine Familie von RNS-Viren (umfasst das Marburg- u. das Ebola-Virus); mit fadenförmigem Virion („Filovirion“); Größe: 790–970 × 80 nm.

    • Filter
      • Synonyme: Filtrum

      • 1)
        poröses Material zur physikalischen Abtrennung fester Stoffe aus Flüssigkeiten u. Gasen (Filtration); je nach Porengröße als Hart- (feinporig) oder als Weich-F.; je nach Material als Papier-F. (reine, ungeleimte Cellulose), Tuch-F. (Natur-, Chemie-, Glasfaser; Asbest), Glas-F. (Glaswolle, Sinterglas), Membran-F. (sog. Ultra-F.; z.B. Bechtold-Membran) oder Keramik-F. (meist als Filterplatten = Fritten oder Filterkerzen). – Anw. u.a. als Bakterien-F. ("bakteriendichtes F."), Bio-F. (für Trinkwassergewinnung durch Entkeimung; meist als Sand-F. mit angesiedelten Bakterien fressenden Mikroorganismen).
      • 2)
        zu Härtung u. Ausgleich (= Homogenisierung), evtl... (mehr)
      • 3)
        Vorrichtung zur Aussonderung bestimmter Wellenbereiche aus dem sichtbaren... (mehr)
    • Filter 2)

      Filter

      • 2)

      • Fach: Radiologie

      zu Härtung u. Ausgleich (= Homogenisierung), evtl. auch nur zur Schwächung einer Photonenstrahlung in den Strahlengang einzubringende Metallschicht (Al, Cu, Fe, Pb; ferner Thoräus-F.). Der Filterwert wird in mm Dicke des Filtermaterials angegeben.

    • Filter 3)

      Filter

      • 3)

      • Englischer Begriff: filter

      • Fach: Optik

      Vorrichtung zur Aussonderung bestimmter Wellenbereiche aus dem sichtbaren u. unsichtbaren Lichtspektrum, z.B. Absorptions-, Dispersions-, Interferenz-F.

    • Filterkerze
      • Filter|kerze

      • Englischer Begriff: Berkefeld filter; Chamberland filter

      zylindrisches Filter aus Porzellanerde u. Quarzsand (nach Pasteur, Chamberland) oder aus Kieselgur (n. Berkefeld) als Hartfilter zur Abtrennung von Verunreinigungen (v.a. Mikroorganismen) aus Flüssigkeiten; regenerierbar (z.B. durch Ausglühen).

    • Filterkuchen
      • Filter|kuchen

      • Englischer Begriff: marc

      s.u. Filtration.

    • Filtration
      • Filtration

      • Synonyme: Filtrieren

      • Englischer Begriff: filtration

      • Fach: Physik

      die Abtrennung fester Stoffe aus Flüssigkeiten u. Gasen durch Filter; erfolgt als Oberflächen-F. durch Siebwirkung, als Tiefen-F. durch Adsorptionswirkung oder Teilchenablagerung in den Filterkapillaren. Dient als Klär- bzw. Trenn-F. der Gewinnung reiner Flüssigkeit (= Filtrat) u./oder des zurückbleibenden Feststoffes (= Filterkuchen) aus der das Filter passierenden Flüssigkeit.

    • Filtrationsdiurese
      • Filtrations|diurese

      • Englischer Begriff: filtration diuresis

      • Fach: Physiologie

      die Diurese aufgrund der Vermehrung des Filtratvolumens der Niere; erfolgt v.a. bei ansteigendem Blutdruck im Anschluss an einen Kreislaufkollaps.

    • Filtrationsdruck
      • Filtrations|druck

      • Fach: Physik

      bei Filtration die Druckdifferenz zwischen Zu- u. Ablaufseite.

      • F., effektiver
        Druckgradient, der die Größe des durch eine Kapillarmembran filtrierten... (mehr)
    • Filtrationsdruck, effektiver
      Filtrationsdruck
      • F., effektiver

      • Englischer Begriff: (effective) filtration pressure

      Druckgradient, der die Größe des durch eine Kapillarmembran filtrierten Flüssigkeitsvolumens bestimmt. Dieser Gradient resultiert aus dem kolloidosmotischen Druck des Gewebes u. aus dem intravasalen Blutdruck abzüglich des interstitiellen Drucks u. des kolloidosmotischen Drucks des Plasmas. Da in der Niere der kolloidosmot. Druck des Gewebes wegen der Eiweißfreiheit des Glomerulusfiltrats unbedeutend ist, gilt: kapillärer Druck (ca. 70 mmHg) minus tubulärer Druck (ca. 20 mmHg) minus intravasaler kolloidosmot. Druck (20 mmHg) = 30 mmHg. Bei Blutdruckabfall auf < 60 mmHg erfolgt keine Filtration mehr.

    • Filtrationsfraktion
      • Filtrations|fraktion

      • Synonyme: FF (Abk.)

      • Englischer Begriff: filtration fraction

      • Fach: Physiologie

      der in den Glomeruli der Niere filtrierte Anteil des Blutplasmadurchflusses durch die Nieren (s.a. Glomerulusfiltrat); beträgt beim Menschen normal ca. 20%. Wird errechnet als Quotient aus der Inulin- u. p-Aminohippursäure(PAH)-Clearance.

    • Filtrationsrate, glomeruläre
      • Filtrations|rate, glomeruläre

      • Synonyme: GFR (Abk.)

      • Englischer Begriff: glomerular filtration rate

      • Fach: Physiologie

      Abbildung

      das Volumen des Glomerulusfiltrats pro Zeiteinheit; ist abhängig vom effektiven Filtrationsdruck u. vom Filtrationswiderstand der Glomerulusmembran (deren Dicke, Fläche, Porengröße); beträgt beim Menschen ca. 125 ml/Min. bzw. 180 l/Tag (d.h. 60faches Plasmavolumen; unterliegt der Rückresorption in Tubuli). Abnahme zwischen dem 20. u. 90. Lj. um ca. 35%. Die Bestimmung erfolgt indirekt anhand der Clearance von Substanzen, die ausschließlich u. frei = uneingeschränkt filtriert, jedoch nicht rückresorbiert oder sezerniert u. auch nicht in der Niere verstoffwechselt werden (z.B. Inulin, Polyfructosan S).

    • Filtrationstheorie der Harnbereitung
      • Filtrations|theorie der Harnbereitung

      • Englischer Begriff: filtration theory of urine formation

      Ludwig-Theorie.

    • Filtratvolumen, glomeruläres
      • Filtrat|volumen, glomeruläres

      • Fach: Physiologie

      nicht korrekte Bez. für die glomeruläre Filtrationsrate.

    • Filum
      • Filum

      • Synonyme: Fila (Plur.)

      • Etymol.: latein. = Faden

      • Englischer Begriff: filum

      • Fach: Anatomie

      fadenförmiges Gebilde.

    • Filum durae matris spinalis
      Filum
      • F. durae matris spinalis

      • Englischer Begriff: f. of spinal dura mater

      der solide fadenförmige Strang der Dura mater spinalis, der, mit dem F. terminale verschmolzen, dorsal in das Steißbeinperiost übergeht.

    • Filum terminale
      Filum
      • F. terminale

      • Englischer Begriff: terminal f.

      der rudimentäre „Endfaden“ des Rückenmarks in Fortsetzung des Conus medullaris in der Cauda equina; er verschmilzt mit dem F. durae matris spinalis.

    • Filzlaus
      • Englischer Begriff: crab louse

      • Fach: Parasitologie

      Phthirus pubis; s.a. Pedikulose.

    • Fimbria
      • Fim|bria

      • Synonyme: -brie

      • Etymol.: latein. = Franse

      • Englischer Begriff: fimbria

      • 1)
        fransenartiges Gebilde; z.B... (mehr)
      • 2)
        der Pilus, der haarartige Zellwandanhang vieler Bakterien (z.B... (mehr)
    • Fimbria 1)
      Fimbria
      • 1)

      • Fach: Anatomie

      fransenartiges Gebilde; z.B. als F. hippocampi ein weißer Faserstrang, medial auf dem Hippocampus liegend, sich fortsetzend als Crus fornicis in den Fornix (Teil der Riechbahn); oder die Fimbriae tubae, die Fransen des Eileiters, die dessen bauchhöhlenseitige Öffnung am Infundibulum umgeben (die längste = F. ovarica reicht bis zum oberen Eierstockpol u. besitzt ovarialseitig eine Rinne für den Abtransport des – durch Eisprung frei gewordenen – Eies).

    • Fimbria 2)
      Fimbria
      • 2)

      • Fach: Bakteriologie

      der Pilus, der haarartige Zellwandanhang vieler Bakterien (z.B. bei Escherichia, Shigella, Salmonella, Proteus); er enthält F- oder Fimbrien-Antigen.

    • Fimbriektomie
      • Fim|bri|ektomie

      • Englischer Begriff: fimbriectomy

      • Fach: Gynäkologie

      operative Sterilisation der Frau durch Entfernung der Fimbrien u. Unterbindung der Eileiter. Trotz seltener Versager relativ sicher; vaginal durchführbar.

    • Fimbrienschwangerschaft
      • Fim|brien|schwangerschaft

      • Englischer Begriff: tubo-ovarian pregnancy

      Tubenschwangerschaft im Bereich der Fimbrien (v.a. der Fimbria ovarica).

    • Fimbriolyse
      • Fimbrio|lyse

      • Englischer Begriff: fimbrioplasty

      mikrochirurgische Trennung mäßiggradig verklebter Fimbrien des Eileiters zur Wiederherstellung ihrer Funktion bei Sterilität; s.a. Salpingostomie.

    • Finalstadium
      • Final|stadium

      • Englischer Begriff: final stage; end s.; terminal s.

      • Fach: Pathologie

      das letzte Stadium eines Krankheitsprozesses, i.e.S. das vor dem Tode (= Präfinalstadium = Agonie).

    • Finasterid
      • Englischer Begriff: finasteride

      ein 5-Alpha-Reductase-Hemmer; Anw. bei benigner Prostatahyperplasie u. androgenetischer Alopezie.

    • Fincham-Koinzidenzoptometer
      • Fin|cham-Koinzidenz|opto|meter

      Optometer zur objektiven Bestimmung der Brechkraft des Auges mit Hilfe einer auf die Netzhaut projizierten Strichfigur.

    • Finger
      • Englischer Begriff: finger

      Digitus, Digiti manus.

      • F., schnellender
        die Beuge- oder – meist – Streckhemmung eines Fingers, die sich – evtl... (mehr)
    • finger prints
      • Etymol.: engl.

      in der Doppelkontrastdarstellung des Kolons sichtbare narbig bedingte Impressionen des oberen Colon descendens bei der Crohn-Krankheit (Enteritis regionalis).

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