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  • Fanconi-Typ
  • Fango
    • Fango

    • Etymol.: ital. = Schlamm

    • Englischer Begriff: fango; mud

    am Boden von Thermalquellen abgelagerter Mineralschlamm bzw. durch atmosphärische Einwirkung verwitterter Basalttuff (z.B. Eifelfango). Anw. als dickbreiige, unter Wasserzusatz angeteigte Packungsmasse für örtliche Peloid-Therapie bei chronischen schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates, z.B. Lumbalgien, HWS-Syndrom, Osteoporose, Arthrosen, Tendopathien, Weichteilrheumatismus u.a.

  • Fannia
    • Fan|nia

    • Englischer Begriff: Fannia

    eine Fliegen-Gattung [Muscidae, Fanniinae] gemäßigter Zonen; Larven mehrerer Arten sind fakultative Wundschmarotzer bei Mensch u. Tier u. außerdem Erreger nichttraumatischer Myiasis (Harnwege, Mastdarm, Gehörgang).

  • FAP
    • Synonyme: Abk. für familiäre adenomatöse Polypose

    s.u. Adenomatosis coli.

  • Farad
    • Synonyme: F (Abk.)

    • Englischer Begriff: farad

    nach dem Physiker Faraday benannte SI-Einheit der elektrischen Kapazität (eines Kondensators, der durch die Elektrizitätsmenge 1 Coulomb auf die Spannung 1 Volt aufgeladen wird).

  • Faraday-Käfig
    • Faraday-Käfig

    • Englischer Begriff: Faraday's cage

    • Biogr.: Michael F., 1791–1867, Physiker, London

    vom Einfluss äußerer elektr. Felder mittels metallisch leitender Wände abgeschirmter Raum. Anw. z.B. zur störungsfreien Messung bioelektrischer Erscheinungen (EKG, EEG, EMG).

  • Faradisation
    • Englischer Begriff: faradization

    diagnostische (z.B. bei Erregbarkeitsprüfung) oder zu Behandlungszwecken erfolgende Anw. faradischer oder neofaradischer Ströme zur Reizung von Muskeln u. Nerven; s.a. Reizstrom...

  • faradischer Strom
    • Englischer Begriff: faradic (= induced) current

    im physikalischen Sinn ein unsymmetrischer Wechsel-, im physiologischen Sinn ein unterbrochener Gleichstrom; s.a. Reizstrom. – Die Nerven- u. Muskelerregbarkeit durch faradischen bzw. neofaradischen Strom erlischt bei Schäden des peripheren motorischen Neurons früher als die galvanische Erregbarkeit (Entartungsreaktion).

  • Farb-Doppler
    • Farb-Doppler

    • Synonyme: Farb-Duplex-Sonographie

    • Englischer Begriff: color duplex sonography

    Abbildung

    flächenhafte Darstellung der Flussgeschwindigkeit in der ganzen Ausdehnung eines Ultraschallschnittbildes durch flächenhafte Registrierung der Flussgeschwindigkeit an vielen Messpunkten mit gepulstem Doppler im Mehrkanalverfahren („multi-gate“) u. Farbkodierung der je Messpunkt gemittelten Flussgeschwindigkeit (Abb.). In Echtzeit können so Gefäßgeometrie u. Strömungsverhalten des Gefäßinhaltes flächenhaft gleichzeitig beobachtet werden („Angiodynographie“). S.a. Ultraschall-Diagnostik.

  • Farb-Duplex-Sonographie
  • Farbe
      • 1)
        der durch das Auge vermittelte Sinneseindruck der Farbempfindung... (mehr)
      • 2)
        Farbstoff, Pigment... (mehr)
    • Farbe 1)
      Farbe
      • 1)

      • Englischer Begriff: color

      • Fach: Physiologie

      der durch das Auge vermittelte Sinneseindruck der Farbempfindung.

    • Farbe 2)
      Farbe
      • 2)

      • Englischer Begriff: pigment

      Farbstoff, Pigment. S.a. Chrom(at)o...

    • Färbeindex
      • Färbe|index

      • Synonyme: Hämoglobinquotient; FI (Abk.)

      • Englischer Begriff: color index

      Abbildung

      eine Relativzahl als Parameter des Hämoglobin(Hb)-Gehaltes der Erythrozyten (Ery): der Quotient aus ermitteltem Hb (in Prozent der Norm = 100) u. der Ery-Zahl. Normwert 1,0; Werte > 1 bei hyperchromer, < 1 bei hypochromer Anämie. S.a. Färbekoeffizient.

    • Färbekoeffizient
      • Färbe|koeffizient

      • Synonyme: MCH; mittlerer korpuskulärer Hämoglobingehalt; HbE; Hämoglobinkoeffizient

      • Englischer Begriff: mean corpuscular hemoglobin; MCH

      Abbildung

      der mittlere Hämoglobin(Hb)-Gehalt des Einzelerythrozyten in Picogramm oder Femtomol (berechnet aus den laborspezifischen Einheiten). Normwert 28–36 pg (pg·0,062 = fmol).

    • Farbempfindung
      • Farb|empfindung

      • Englischer Begriff: color sensation

      • Fach: Physiologie

      die durch den Reiz der Spektralfarben des Lichtes, d.h. durch Reizung der Netzhautzapfen ausgelösten Sinneseindrücke als zentralnervöser Vorgang, der die subjektive Analyse des Reizes (Farbton, Sättigung, Helligkeit) ermöglicht; s.a. Farbensehen. – Entsprechende Empfindungen aber auch ohne adäquaten äußeren Reiz endogen bedingt (im Traum, als Synästhesie, Halluzinogeneffekt).

    • Farbenagnosie
      • Farben|agno|sie

      • Synonyme: amnestische Farbenblindheit

      • Englischer Begriff: color agnosia

      die trotz vorhandener Farbentüchtigkeit durch Schädigung der basalen Okzipitalhirnregion (Zentrum des Farbensehens) bedingte Unfähigkeit, die wahrgenommenen Farben richtig zu benennen.

    • Farbenamblyopie
      • Farben|ambly|opie

      • Englischer Begriff: color amblyopia

      selektiv herabgesetzte Empfindlichkeit für Farbunterschiede ohne stärkere Farbensinnstörung.

    • Farbenanomalie
      • Farben|an|omalie

      • Englischer Begriff: dyschromatopsia

      die Farbenfehlsichtigkeit i.S. der herabgesetzten Farbempfindung für eine oder mehrere Farben; u. zwar als Protanomalie (Rotschwäche), Tritanomalie (Blauschwäche), Deuteranomalie (Grünschwäche).

    • Farbenasthenopie
      • Farben|asthen|opie

      • Synonyme: Farben(seh)schwäche

      • Englischer Begriff: color asthenopia; weakness of color discrimination

      normales, jedoch bei intensiver Anstrengung der Augen rasch schwächer werdendes Farbunterscheidungsvermögen.

    • Farbenblindheit
      • Farben|blindheit

      • Englischer Begriff: color blindness

    • Farbenblindheit, amnestische
    • Farbenblindheit, partielle
      Farbenblindheit
      • F., partielle

      Farbenfehlsichtigkeit mit Ausfall der Farbempfindung für eine (Dichromasie) oder zwei der drei Grundfarben (Monochromasie).

    • Farbenblindheit, totale
    • Farbendreieck
      • Farben|dreieck

      • Englischer Begriff: color triangle

      Abbildung

      (v. Kries) für die dreidimensionale Darstellung aller Farbenmischungen geeignetes gleichseitiges Dreieck mit den Primärfarbvalenzen Rot, Grün u. Blau als Endpunkte. S.a. Abb.

    • Farbenfehlsichtigkeit
      • Farben|fehl|sichtigkeit

      • Synonyme: Chromatodysopsie; Dyschromatopsie

      • Englischer Begriff: dyschromatopsia

      angeborene (v.a. als Rot-Grün-Blindheit) oder erworbene (Sehbahnschädigung zwischen Retina u. Hirnrinde), durch Farbensinnprüfung feststellbare Abweichung von der normalen Farbensichtigkeit (Trichromasie); u. zwar als Farbenanomalie oder als partielle Farbenblindheit, d.h. als Rot-, Grün- oder Blaublindheit (= Prot-, Deuter- bzw. Tritanopsie); betrifft evtl. nur bestimmte Gesichtsfeldteile, z.B. bei Skotom, Netzhautablösung; Farbendreieck (dort Abb.).

    • Farbenhemianopsie
      • Farben|hemi|an|op(s)ie

      • Englischer Begriff: color hemianopsia

      halbseitige Farbenblindheit; meist infolge Schädigung der Sehrinde.

    • Farbenkontrast
      • Farb(en)kontrast

      • Englischer Begriff: color contrast

      die bzgl. Farbton, Helligkeit oder Sättigung veränderte Farbempfindung bei gleichzeitiger Einwirkung zweier unterschiedl. Farbreize auf benachbarte (Simultankontrast) bzw. bei aufeinander folgender Einwirkung auf identische Netzhautstellen (Sukzessivkontrast). Bestimmt v.a. den Farbeindruck bei Grau u. Weiß. Beruht auf der antagonistischen Organisation des rezeptiven Feldes bzgl. der Lichtwellenlängen.

    • Farbenkreis
      • Farben|kreis

      Abbildung

      aus den vier „Urfarben“ Rot, Grün, Gelb, Blau zusammengesetzter Kreis zur Darstellung der Farbempfindungen; s.a. Gegenfarbentheorie.

    • Farbennamenamnesie
      • Farben|namen|amnesie

      • Englischer Begriff: amnesia of colors

      Farbenagnosie.

    • Farbennormalsichtigkeit
      • Farben|normal|sichtigkeit

      • Englischer Begriff: normal color vision

      die Trichromasie.

    • Farbensehen
      • Farben|sehen

      • 1)
        die an die Funktion der Zapfen der Netzhaut gebundene Fähigkeit des menschl... (mehr)
      • 2)
        Chromatopsie... (mehr)
    • Farbensehen 1)
      Farbensehen
      • 1)

      • Synonyme: Farbensinn

      • Englischer Begriff: color vision; perception of color

      • Fach: Physiologie

      die an die Funktion der Zapfen der Netzhaut gebundene Fähigkeit des menschl. Auges, das sichtbare Licht nicht nur nach der Intensität (= Lichtsinn), sondern auch nach der Wellenlänge „farbig“ zu bewerten. S.a. Zapfensehen; Dämmerungssehen.

    • Farbensehen 2)
      Farbensehen
      • 2)

      • Englischer Begriff: chromatopsia

      • Fach: Pathologie

      Chromatopsie.

    • Farbensehschwäche
      • Farben|seh|schwäche

      Farbenasthenopie.

    • Farbensinn
      • Farben|sinn

      • Englischer Begriff: color perception; color sense

      Farbensehen (1).

    • Farbensinnprüfung
      • Farben|sinn|prüfung

      • Englischer Begriff: color perception testing

      Prüfung der Augen auf Farbentüchtigkeit bzw. Farbenfehlsichtigkeit; erfolgt z.B. mit Hilfe der pseudoisochromatischen Tafeln nach Ishihara, dem Farbtest nach Velhagen oder dem saturierten u. desaturierten Farnsworth-Panel-D15-Test.

    • Farbenskotom
      • Farben|sko|tom

      • Englischer Begriff: color scotoma

      umschriebener absoluter oder relativer Gesichtsfeldausfall für Farben; z.B. bei Optikusschaden als Rot-Grün-, bei Netz- u. Aderhauterkrankung als Blau-Gelb-Ausfall.

    • Farbenstereoskopie
      • Farben|ste|reo|skopie

      • Fach: Physiologie

      • 1)
        Stereoskopie mit Bildtrennung durch Farbfilter (Anaglyphen-Verfahren)... (mehr)
      • 2)
        Pseudostereoeffekt, indem auf rotem Untergrund liegende blaue oder grüne... (mehr)
    • Farbenstereoskopie 1)
      Farbenstereoskopie
      • 1)

      Stereoskopie mit Bildtrennung durch Farbfilter (Anaglyphen-Verfahren), i.e.S. nach dem Rollmann-Koppelungsverfahren (Projizieren der Teilbilder durch verschiedenfarbige – sich gegenseitig auslöschende – Filter u. Betrachtung mit komplementär gefärbten Brillengläsern).

    • Farbenstereoskopie 2)
      Farbenstereoskopie
      • 2)

      Pseudostereoeffekt, indem auf rotem Untergrund liegende blaue oder grüne Bilddetails in einer anderen Bildebene zu liegen scheinen (z.B. bei farbigen mikroskop. Präparaten).

    • Farbentafel
      • Farb(en)tafel

      • Englischer Begriff: color perception table

      Tafel für Farbensinnprüfung.

    • Farbentheorien
      • Farben|theorien

      • Englischer Begriff: theories of color

      Theorien über das Zustandekommen von Farbempfindungen (selektive Bewertung von Wellenlängen) durch den Wahrnehmungsapparat; z.B. die Dreifarbentheorie und die Gegenfarbentheorie. S.a. Zapfensehen.

    • Farbentüchtigkeit
      • Farben|tüchtigkeit

      • Englischer Begriff: normal color vision; trichromatopsia

      Trichromasie.

    • Farbenzerstreuung
      • Farben|zer|streuung

      • Englischer Begriff: color dispersion

      • Fach: Optik

      chromatische Aberration.

    • Farber-Test
      • Farber-Test

      • Englischer Begriff: Farber's test

      • Biogr.: Sidney F., geb. 1903, Pädiater, Boston/Mass.

      mikroskopische Mekonium-Untersuchung zur Differentialdiagnostik des angeborenen Darmverschlusses (Darmatresie) beim Neugeborenen; Fehlen von Lanugohaaren u. Vernixzellen spricht für primäre Atresie.

    • Farbkontrast
    • Farbreaktion
      • Farb|reaktion

      • Englischer Begriff: color reaction

      • Fach: Labormedizin

      chemische Umsetzung, bei der farbige Produkte entstehen; z.B. Biuretreaktion.

    • Farbstoff-Funktions-Proben
      • Farbstoff-(Funktions-)Proben

      s.u. Chromodiagnostik, Clearance, Farbstoffverdünnungsmethode.

    • Farbstoffe
      • Farb|stoff(e)

      • Englischer Begriff: dye(s); stain(s)

      im Sichtbaren intensiv Licht absorbierende chemische Verbindungen mit färbenden Eigenschaften; s.a. Färbung, Chromogen, Auxochrom.

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