Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Geschlechtsdimorphismus
    • Geschlechts|di|morphismus

    • Englischer Begriff: sexual dimorphism

    Auftreten zweier durch das Geschlecht unterscheidbarer Formen einer Art.

  • Geschlechtsdrüsen
    • Geschlechts|drüsen

    • Synonyme: Gonaden; Keimdrüsen

    • Englischer Begriff: gonads; sex glands

    Ovarium u. Testis.

  • Geschlechtsentwicklung
    • Geschlechts|entwicklung

    • Englischer Begriff: sexual development

    Tabelle

    bei höheren Tieren u. beim Menschen die bereits durch die Vereinigung von Ei- u. Samenzelle (s.a. XX/XY-Mechanismus) chromosomal festgelegte Entwicklung der Geschlechtsdrüsen (Ovar bzw. Testis), die unter Beteiligung der Geschlechtshormone intrauterin zur Ausbildung der ♀ oder ♂ Geschlechtsorgane (Tab.) sowie zur Prägung der sekundären (u. tertiären) Geschlechtsmerkmale nach der Geburt (s.a. Pubertät) führt. Während die ♀ G. weitgehend unabhängig abläuft, wird bei der ♂ G. die Weiterentwicklung des Müller-Ganges durch ein „Anti-Müller-Hormon“ aktiv unterdrückt. S.a. Zertation, Keimdrüsen.

  • Geschlechtsfalten
    • Geschlechts|falten

    • Fach: Embryologie

    s.u. Geschlechtshöcker.

  • geschlechtsgebunden
    • geschlechts|gebunden

    • Englischer Begriff: sex-linked

    s.u. Erbgang, gonosomaler.

  • Geschlechtshöcker
    • Geschlechts|höcker

    • Synonyme: Tuberculum genitale; Genitalhöcker

    • Englischer Begriff: genital tubercle

    embryonales Gebilde am ventralen oberen Teil der – beidseits von Genital- oder Geschlechtsfalten u. Geschlechtswülsten umgebenen – Urogenitalmembran. S.a. Geschlechtsentwicklung (dort Tab.).

  • Geschlechtshormone
    • Geschlechts|hormone

    • Synonyme: Sexualhormone

    • Englischer Begriff: sex hormones

    Abbildung

    Hormone der Keimdrüsen (Eierstöcke, Plazenta bzw. Hoden) u. der Zona reticularis der Nebennierenrinde, die an der Prägung der Geschlechtsmerkmale beteiligt sind und die Geschlechtsfunktionen ermöglichen. Dazu gehören Östrogene u. Gestagene (s.a. Genitalzyklus) sowie Androgene (s.a. Schema); i.w.S. auch die Gonadotropine.

  • Geschlechtskopplung
    • Geschlechts|kopplung

    s.u. Erbgang, gonosomaler.

  • Geschlechtskrankheiten
    • Geschlechts|krankheiten

    • Synonyme: venerische Krankheiten

    • Englischer Begriff: venereal diseases; sexual transmitted diseases; STD

    ansteckende Krankheiten, die vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Hierzu zählen i.e.S. Syphilis, Gonorrhö, Ulcus molle („dritte G.“) u. Lymphopathia venerea („vierte G.“), u. zwar ohne Rücksicht darauf, an welchen Körperteilen die Symptome auftreten u. auf welche Weise die G. erworben wurden. Als venerisch übertragene Krankheiten gelten auch einschlägig übertragene Mykosen (v.a. durch Candida), Trichomoniasis, Donovanosis, der Herpes, fraglich auch die Virushepatitis B. (s.a. AIDS). In Deutschland gilt das Infektionsschutzgesetz. Nach § 7 (3) ist der direkte oder indirekte Nachweis von Treponema pallidum u. HIV durch die Leiter von Medizinischen Untersuchungsämtern oder öffentlichen Untersuchungsstellen einschließlich der Krankenhauslaboratorien zu melden. – Fachrichtung der Medizin, die mit Hautkrankheiten zu einem medizinischen Fachgebiet zusammengefasst wird.

  • Geschlechtsmerkmale
    • Geschlechts|merkmale

    • Englischer Begriff: sex characteristics

    die geschlechtsspezifischen Charakteristika (s.a. Geschlechtsentwicklung), unterschieden als primäre G. (Geschlechtsorgane) u. als sekundäre G. (die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Fortpflanzung stehen u. sich erst in der Pubertät unter dem Einfluss der Geschlechtshormone entwickeln: z.B. Körperbehaarung, Brüste, Stimmlage). Von manchen Autoren werden nur die Gonaden als primäre oder primitive G. allen anderen gegenübergestellt; z.T. werden auch tertiäre G. unterschieden (z.B. Skelettmerkmale).

  • Geschlechtsorgane
    • Geschlechts|organe

    • Englischer Begriff: reproductive organs; genital organs; genitals

    die der Fortpflanzung dienenden Organe des Harn- u. Geschlechtsapparates (Apparatus urogenitalis).

    • G., äußere
      der Penis (einschließlich männlicher Urethra = Harn-Samen-Röhre) u. der... (mehr)
    • G., innere
      Hoden, mit Nebenhoden, Samenleiter u. -blase sowie die Prostata bzw... (mehr)
  • Geschlechtsorgane, äußere
    Geschlechtsorgane
    • G., äußere

    • Synonyme: Organa genitalia masculina bzw. feminina externa

    • Englischer Begriff: external g. o.

    der Penis (einschließlich männlicher Urethra = Harn-Samen-Röhre) u. der Hodensack bzw. die Scham (Pudendum femininum: Mons pubis, Schamlippen, Scheideneingang, Kitzler u. weibliche Harnröhre).

  • Geschlechtsorgane, innere
    Geschlechtsorgane
    • G., innere

    • Synonyme: Organa genitalia masculina bzw. feminina interna

    • Englischer Begriff: internal g. o.

    Hoden, mit Nebenhoden, Samenleiter u. -blase sowie die Prostata bzw. die Eierstöcke u. Eileiter, die Gebärmutter u. Scheide.

  • Geschlechtstrieb
    • Geschlechts|trieb

    • Englischer Begriff: sex drive

    das auf sexuelle Befriedigung gerichtete Gesamt sexueller Regungen u. Gefühle als biologische Voraussetzung für die geschlechtliche Fortpflanzung.

  • Geschlechtsumkehr
    • Geschlechts|umkehr

    s.u. Intersexualität.

  • Geschlechtsverhaeltnis, primäres
    Geschlechtsverhältnis
    • G., primäres

    G. unmittelbar nach der Befruchtung; beim Menschen ca. 150 ♂ : 100 ♀.

  • Geschlechtsverhaeltnis, sekundäres
    Geschlechtsverhältnis
    • G., sekundäres

    G. bei der Geburt; beim Menschen ca. 106 ♂ : 100 ♀.

  • Geschlechtsverhältnis
    • Geschlechts|verhältnis

    • Synonyme: Sexualproportion

    • Englischer Begriff: sex ratio

    Zahlenverhältnis zwischen ♂ u. ♀ Individuen in einer Population; meist angegeben als Zahl der ♂ Individuen, bezogen auf 100 ♀.

  • Geschlechtsverkehr
    • Geschlechts|verkehr

    • Englischer Begriff: sexual intercourse

    Beischlaf.

  • Geschlechtswülste
    • Geschlechts|wülste

    • Fach: Embryologie

    s.u. Geschlechtshöcker.

  • Geschlechtszelle
    • Geschlechts|zelle

    • Englischer Begriff: sex cell

    Gamet; s.a. Spermatogenese, Eireifung.

  • Geschlechtszyklus
    • Geschlechts|zyklus

    • Englischer Begriff: genital cycle

    Genitalzyklus.

  • geschlossene Anstalt
    • Englischer Begriff: closed institution

    veraltete Bezeichnung für ein psychiatrisches Fachkrankenhaus mit überwiegend geschlossenen Abteilungen.

  • Geschmack
      • 1)
        Geschmackssinn... (mehr)
      • 2)
        Wahrnehmung u. Empfindung der Geschmacksqualitäten... (mehr)
    • Geschmack 1)
      Geschmack
      • 1)

      • Englischer Begriff: sense of taste

      Geschmackssinn.

    • Geschmack 2)
      Geschmack
      • 2)

      • Englischer Begriff: gustatory sensation; perception of gustatory modalities

      Wahrnehmung u. Empfindung der Geschmacksqualitäten.

    • Geschmacksanomalien
      • Geschmacks|anomalien

      • Englischer Begriff: anomalies of taste

      Abschwächung (Hypogeusie) bis Ausfall (Geschmackslähmung) der Empfindung für einzelne oder alle Schmeckstoffe oder Geschmacksqualitäten oder aber deren Fehlwahrnehmung (Parageusie).

    • Geschmacksbahn
      • Geschmacks|bahn

      • Englischer Begriff: gustatory path(way)

      • Fach: Anatomie

      die 3-Neuronen-Leitungsbahn des Geschmacksorgans für die Geschmacksempfindung; beginnt mit Nervenfasern der Hirnnerven IX (N. glossopharyngeus) u. VII (N. facialis; über die Chorda tympani u. den N. lingualis des N. trigeminus), die als Geschmacksfasern durch Synapsen mit den Geschmackszellen der Geschmacksknospen des hinteren bzw. der beiden vorderen Zungendrittel verbunden sind u. im Kern des Tractus solitarius enden. Von dort leiten Fasern des 2. Neurons – die Mittellinie kreuzend u. weiter in der medialen Schleife (= Lemniscus) verlaufend – zum Thalamus der Gegenseite (jedoch auch Verbindungen zu Zentren der Kau- u. Schluckbewegung). Das 3. Neuron leitet durch die „innere Kapsel“ u. das Centrum semiovale zum Geschmackszentrum („psychogeusisches Zentrum“; wahrscheinlich im hinteren Teil des Gyrus parahippocampalis).

    • Geschmackshalluzination
      • Geschmacks|halluzination

      • Englischer Begriff: gustatory hallucination

      gustative Halluzination.

    • Geschmacksknospe
      • Geschmacks|knospe

      • Englischer Begriff: taste bud

      Caliculus gustatorius.

    • Geschmackslähmung
      • Geschmacks|lähmung

      • Synonyme: Ageusie

      • Englischer Begriff: ageusia

      • Fach: Neurologie

      Aufhebung der Geschmackswahrnehmung, u. zwar für alle Qualitäten oder aber als dissoziierte G., d.h. als isolierter Ausfall einzelner Qualitäten, z.B. bei Läsion der Chorda tympani Ageusie für süß, salzig u. sauer bei erhaltenem Geschmack für bitter; als Cocaineffekt der Ausfall der Bitterempfindung.

    • Geschmacksnerven
      • Geschmacks|nerven

      • Englischer Begriff: gustatory nerves

      s.u. Geschmacksbahn.

    • Geschmacksorgan
      • Geschmacks|organ

      • Synonyme: Organum gustus

      • Englischer Begriff: organ of taste

      Abbildung

      die Gesamtheit der durch die Geschmacksbahn mit den zugehörigen Hirnzentren verbundenen, im Dienste des Geschmackssinnes stehenden Geschmackspapillen.

    • Geschmackspapillen
      • Geschmacks|papillen

      • Englischer Begriff: gustatory papillae

      die Papillae foliatae, fungiformes u. vallatae der Zunge; s.a. Geschmacksorgan.

    • Geschmacksprüfung
      • Geschmacks|prüfung

      • Englischer Begriff: gustometry

      • Fach: Neurologie

      Aufbringen (mittels Glasstab) wasserlöslicher Schmeckstoffe der 4 Geschmacksqualitäten auf die Zunge, u. zwar getrennt für vordere, seitliche u. hintere Zungenabschnitte u. unter Ausschaltung des Geruchssinnes; s.a. Saporimetrie. – In der (Lebensmittel-)Industrie meist Bestimmung von Geschmack, Geruch u. Aroma nebeneinander. Wird z.B. mit wasserlöslichen Stoffen (süß, sauer, bitter, salzig) oder generell zur Wertbeurteilung von Lebensmitteln durchgeführt. Ermittelt werden können generelle Unterschiede zwischen Lebensmitteln (Abweichung von der Norm) u. wertmäßige Unterschiede (Gütegrad, nach Punktsystemen geordnet; Verbrauchererwartung; Beliebtheitsentscheidung). Um eine statistisch-mathematische Auswertung zu ermöglichen, müssen folgende Punkte berücksichtigt werden: Genauigkeit, Reproduzierbarkeit, Objektivität (Signifikanz). Neuerdings sind verschiedene Untersuchungsmethoden ausgearbeitet worden, z.B. Zweier-, Triangel-, Duo-Triotest, Profilmethode, Schwellenwertbestimmung. Zur Auswertung wird die Binomialverteilung herangezogen.

    • Geschmacksqualität
      • Geschmacks|qualität

      • Englischer Begriff: quality of taste

      • Fach: Physiologie

      Grunddimension der Geschmacksempfindung, die sich nicht weiter zerlegen, aber beliebig kombinieren lässt. Vier reine, durch Geschmacksprüfung unterscheidbare Qualitäten: süß, salzig, sauer, bitter.

    • Geschmackssinn
      • Geschmacks|sinn

      • Englischer Begriff: sense of taste

      • Fach: Physiologie

      Sinnessystem zur Wahrnehmung von gustativen = Geschmacksreizen u. zur Empfindung der Geschmacksqualitäten. Die Rezeptoren des Geschmackssinnes liegen in den Geschmacksknospen (Caliculi gustatorii) der Zunge; s.a. Geschmacksorgan (dort Abb.).

    • Geschmacksstörung
      • Geschmacks|störung

      Geschmacksanomalien.

    • Geschmackszellen
      • Geschmacks|zellen

      • Englischer Begriff: gustatory (or taste) cells

      besondere Epithelzellen mit Rezeptorfunktion in den Geschmacksbechern oder -knospen (Caliculi gustatorii) der zum Geschmacksorgan gehörigen Geschmacks- oder Zungenpapillen. Besitzen an der Spitze pinselförmig angeordnete Mikrovilli als Geschmacksstiftchen (Filum gustativum). Die Zellleiber sind synaptisch verbunden mit den teilweise in die Geschmacksknospe eindringenden (= „intragemmalen“) Geschmacksfasern der Geschmacksbahn.

    • Geschmackszentrum
      • Geschmacks|zentrum

      • Englischer Begriff: gustatory (or taste) center

      s.u. Geschmacksbahn.

    • Geschwindigkeit
      • Englischer Begriff: velocity

      zurückgelegte Weglänge während eines Zeitintervalls; SI-Einheit: Meter pro Sekunde (m/s).

    • Geschwindigkeitskonstante
      • Geschwindigkeits|konstante

      • Synonyme: k (Abk.)

      • Englischer Begriff: velocity constant

      spezifische Geschwindigkeit einer chemischen oder enzymatischen Reaktion (bei Konzentration 1 der Ausgangsstoffe).

    • Geschwulst
      • Synonyme: Tumor

      • Fach: Pathologie

    • Geschwulst 1)
      Geschwulst
      • 1)

      • Englischer Begriff: swelling

      allgemeine Bezeichnung für eine umschriebene Gewebsschwellung („Anschwellung“), z.B. als klassisches Zeichen der Entzündung.

    • Geschwulst, echte 2)
      Geschwulst
      • 2) „echte“ G.

      • Synonyme: Blastom

      • Englischer Begriff: blastoma; neoplasm

      Neoplasma. S.a. Karzinogenese, Krebs..., Tumor...

    • Geschwulstthrombus
      • Geschwulst|thrombus

      • 1)
        in die Gefäßlichtung einwachsendes Neoplasma... (mehr)
      • 2)
        Thrombus, dessen Bildung auf der Reizung der Gefäßwand durch ein Neoplasma... (mehr)
    • Geschwulstthrombus 1)
      Geschwulstthrombus
      • 1)

      in die Gefäßlichtung einwachsendes Neoplasma.

    • Geschwulstthrombus 2)
      Geschwulstthrombus
      • 2)

      • Englischer Begriff: tumor thrombus

      Thrombus, dessen Bildung auf der Reizung der Gefäßwand durch ein Neoplasma beruht.

    • Geschwür
      • Englischer Begriff: ulcer

      • Fach: Pathologie

      Ulkus, Ulcus. – Auch Laienbezeichnung für Furunkel, Karbunkel, (bösartiger) zerfallender Tumor.

    • gesetzliche Krankenversicherung
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