Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Gesicht
    • Gesicht

    • 1)
      die vom Gesichtsschädel u. den aufgelagerten Weichteilen (Knorpel, mimische... (mehr)
    • 2)
      Gesichtssinn... (mehr)
  • Gesicht 1)
    Gesicht
    • 1)

    • Synonyme: Facies

    • Englischer Begriff: face

    • Fach: Anatomie

    die vom Gesichtsschädel u. den aufgelagerten Weichteilen (Knorpel, mimische u. Kaumuskeln, Haut) gebildete Vorderfläche des Kopfes. – Diagnostisch bedeutsame Veränderungen u. Fehlbildungen des G. s.u. Facies bzw. unter z.B. Gesichtsspalte, Arrhinenzephalie, Zyklopie, Mikro-, Hypergnathie.

  • Gesicht 2)
    Gesicht
    • 2)

    • Englischer Begriff: sense of seeing

    • Fach: Physiologie

    Gesichtssinn.

  • Gesichtsatrophie
    • Gesichts|atrophie

    • Englischer Begriff: facial atrophy

    • Fach: Neurologie

    umschriebener Gesichtsschwund beim Moebius-Syndrom.

  • Gesichtsatrophie, halbseitige
  • Gesichtsbogen
    • Gesichts|bogen

    • Fach: Orthodontie

  • Gesichtsbogen 1)
  • Gesichtsbogen 2)
    Gesichtsbogen
    • 2)

    • Englischer Begriff: face-bow

    Teil des Artikulators.

  • Gesichtseinstellung
    • Gesichts|einstellung

    • Englischer Begriff: face presentation

    • Fach: Geburtshilfe

    s.u. Gesichtslage.

  • Gesichtsfeld
    • Gesichts|feld

    • Synonyme: Sehfeld

    • Englischer Begriff: field of vision; visual field

    Abbildung

    der bei unbewegtem (Geradeausblick) u. adaptiertem Auge gesehene Bereich als rezeptives Feld sämtlicher Ganglienzellen der Netzhaut (s. Abb.). Störungen bzw. Einengungen sind für die Diagnostik von Augen- u. neurologischen Erkrankungen bedeutsam (s.u. Hemianopsie, dort Abb.; Skotom). Die genaue Bestimmung des G. erfolgt mit dem Perimeter (s.a. Kampimetrie), entweder als manuell-kinetische Perimetrie (Testmarke bestimmter Größe u. Intensität wird von außen in das Gesichtfeld bewegt) oder als statische Computerperimetrie (Verwendung stationärer Testmarken). Eine einfache Gesichtsfeldprüfung ohne Gerät ist möglich, indem der Untersucher ein Auge schließt, mit einer Hand das gegenüberliegende Auge des Patienten verdeckt u. die freie Hand etwa in halber Entfernung von verschiedenen Seiten aus in sein eigenes G. führt, das im Normalfall mit dem des Untersuchten weitgehend deckungsgleich sein sollte (Parallelversuch).

  • Gesichtshalluzination
    • Gesichts|halluzination

    veraltete Bez. für optische Halluzination.

  • Gesichtshaltung
    • Gesichts|haltung

    • Englischer Begriff: facial attitude

    • Fach: Geburtshilfe

    stärkster Grad der Deflexionshaltung (s.a. Gesichtslage).

  • Gesichtskolobom
    • Gesichts|kolobom

    • Englischer Begriff: facial oblique cleft

    Wangenspalte; s.u. Gesichtsspalte, schräge.

  • Gesichtskrampf
    • Gesichts|krampf

    • Fach: Neurologie

  • Gesichtskrampf, mastikatorischer 1)
    Gesichtskrampf
    • 1) G., mastikatorischer

    • Synonyme: Kinnbackenkrampf

    tonischer u./oder klonischer Krampf (als Kiefersperre, Trismus oder Zähneknirschen, -klappern) der vom Nervus trigeminus innervierten Kaumuskulatur.

  • Gesichtskrampf, mimischer 2)
    Gesichtskrampf
    • 2) G., mimischer

    • Englischer Begriff: facial spasm

    Spasmus facialis.

  • Gesichtslage
    • Gesichts|lage

    • Englischer Begriff: face presentation

    • Fach: Geburtshilfe

    die Schädellage mit der stärksten Deflexionshaltung des Kopfes unter der Geburt; Führungspunkt ist der Mund; größter Schädelumfang: Planum submentoparietale. Meist als mentoanteriore G. (Kinn vorn, symphysenwärts gerichtet); bei ausgetragener Frucht ganz selten als mentoposteriore G. (Kinn gegen Kreuzbein gerichtet, Spontangeburt unmöglich); s.a. Kopflagen (dort Abb.).

  • Gesichtslähmung
    • Gesichts|lähmung

    • Englischer Begriff: facial paralysis

    Fazialislähmung.

  • Gesichtslinie
    • Gesichts|linie

    • Englischer Begriff: visual line

    • Fach: Ophthalmologie

    gedachte Verbindungslinie zwischen Bildpunkt, mittlerem Knotenpunkt u. Fovea centralis der Netzhaut. S.a. Kardinalelemente (dort Abb.).

  • Gesichtsnävus
    • Gesichts|nävus

    • Englischer Begriff: facial nevus

    • Fach: Dermatologie

    einzelner oder mehrfacher (evtl. systematisierter) Nävus des Gesichts; z.B. symmetrischer G. als Adenoma sebaceum; als vaskulärer G. bei Sturge-Weber-Syndrom.

  • Gesichtsnerv
    • Gesichts|nerv

    • Englischer Begriff: facial nerve

    als motorischer G. der Nervus facialis; als sensibler G. der Nervus trigeminus.

  • Gesichtsneuralgie
    • Gesichts|neur|algie

    • Synonyme: Prosopalgie

    • Englischer Begriff: prosopalgia

    Neuralgie der Gesichtsnerven, v.a. als Trigeminusneuralgie, evtl. als Glossopharyngeusneuralgie (Sicard-Syndrom); ferner atypische Neuralgien, z.B. bei Horton-, Sluder-, Charlin-, Bonnet-Syndrom; auch Neuralgien bei Erkrankungen der Ohren, Augen, Nasennebenhöhlen, Zähne, bei Durchblutungsstörung des Gehirns, Hirntumor, Arteriitis temporalis; als atypisches Symptom ferner bei endogener Depression. S.a. Gesichtssympathalgie.

  • Gesichtsrose
    • Gesichts|rose

    • Englischer Begriff: facial erysipelas

    • Fach: Dermatologie

    Erysipel im Gesicht als häufigste Erysipel-Lokalisation. Meist als schmerzhaftes Erythem (evtl. symmetrisch, als Schmetterlingserysipel); gelegentlich als Wandererysipel (Erysipelas migrans).

  • Gesichtsschädel
    • Gesichts|schädel

    Cranium viscerale.

  • Gesichtsschmerz
    • Gesichts|schmerz

    Gesichtsneuralgie.

  • Gesichtsschwindel
    • Gesichts|schwindel

    • Englischer Begriff: double image-induced vertigo

    • Fach: Ophthalmologie

    eine bei Augenmuskellähmung infolge der Doppelbilder auftretende Gleichgewichtsstörung.

  • Gesichtssinn
    • Gesichts|sinn

    • Englischer Begriff: sense of seeing

    das Sinnessystem (Sinn), das auf dem Vermögen des Sehorgans basiert, optische Reize (elektromagnetische Wellen zwischen 350 und 750 nm) zu empfinden u. wahrzunehmen. Sehen beruht v.a. auf der Wahrnehmung von Hell-Dunkel-Kontrasten, wobei einzelne Gegenstände durch die Empfindung des farbigen Kontrastes unterschieden werden.

  • Gesichtsskoliose
    • Gesichts|skoliose

    Asymmetrie der Gesichtshälften (kranke Seite kürzer u. breiter) u. seitliche Verbiegung des Gesichts- u. Hirnschädels i.S. der Skoliose; z.B. bei Schiefhals.

  • Gesichtsspalte
    • Gesichts|spalte

    • Synonyme: Fissura facialis

    • Englischer Begriff: facial cleft

    angeborene Spaltbildung des Gesichts; oft mit Skelettfehlbildungen kombiniert. Wichtigste Formen: Lippen- (Oberlippe), Kiefer-Gaumen-Spalte; seltener als Wangenspalte (horizontale bzw. schräge G.) oder als Nasen-, Unterlippen-, Unterkiefer-, Zungenspalte (Lingua bifida).

  • Gesichtsspalte, horizontale
    Gesichtsspalte
    • G., horizontale

    • Synonyme: quere Gesichts- oder Wangenspalte

    G. in Verlängerung des Mundwinkels (evtl. schräg aufwärts), u. zwar entweder als vollständiges, u.U. bis zum Masseter oder zum Ohr (an den Tragus) reichendes, als „Riesenmund“ imponierendes völliges Klaffen oder nur als Hautfurche. Als Hemmungsfehlbildung oder – evtl. einseitig – infolge Druckwirkung von Amnionsträngen.

  • Gesichtsspalte, mediane
  • Gesichtsspalte, schraege
    Gesichtsspalte
    • G., schräge

    • Synonyme: schräge Wangenspalte; Meloschisis; Gesichtskolobom; Morian-Spalte

    von der Oberlippe oder Nasenöffnung zum Auge oder zum seitl. Haaransatz führende G.

  • Gesichtsstraffung
    • Gesichts|straffung

    • Fach: Chirurgie

    face lifting.

  • Gesichtssympathalgie
    • Gesichts|sympath|algie

    • Englischer Begriff: sympathetic prosopalgia

    • Fach: Neurologie

    anfallsartige Gesichtsschmerzen im Projektionsgebiet des Ganglion ciliare (Charlin-Syndrom) u. pterygopalatinum (Sluder-Neuralgie), begleitet von starken Krankheitszeichen des Vegetativums.

  • Gesichtstic
    • Gesichts|tic

    • Englischer Begriff: facial tic

    • Fach: Neurologie

    Fazialis-Tic.

  • Gesichtswinkel
    • Gesichts|winkel

    • 1)
      der für die Größe des Netzhautbildes maßgebende objektive Winkel zwischen... (mehr)
    • 2)
      als Fazialwinkel der von der Schädelbasisebene (Nasion zu Sphenoidale)... (mehr)
  • Gesichtswinkel 1)
    Gesichtswinkel
    • 1)

    • Englischer Begriff: visual angle

    • Fach: Ophthalmologie

    der für die Größe des Netzhautbildes maßgebende objektive Winkel zwischen den von den Begrenzungen des Sehdings zum Knotenpunkt des Auges gezogenen Hauptstrahlen.

  • Gesichtswinkel 2)
    Gesichtswinkel
    • 2)

    • Englischer Begriff: facial angle

    als Fazialwinkel der von der Schädelbasisebene (Nasion zu Sphenoidale) u. der Geraden zwischen Nasion u. Nasospinale eingeschlossene Winkel. Parameter für die Oberkieferlage in sagittaler Richtung.

  • Gesprächspsychotherapie
    • Gesprächs(psycho)therapie

    • Synonyme: Klienten-zentrierte Psychotherapie

    • Englischer Begriff: client-centered therapy

    von Rogers entwickelte Psychother., die sich bemüht, die kognitiven Möglichkeiten des Patienten bewusst zu erweitern u. mit ihm gemeinsam Strategien zur Lösung seiner Probleme zu entwickeln. Dabei wird der Patient aufgefordert, sich Angst machende Situationen vorzustellen u. darüber zu berichten. Die G. unterscheidet sich von anderen psychotherap. Verfahren v.a. dadurch, dass sie von Anfang an unter ständiger experimenteller u. empirischer Kontrolle erarbeitet wurde.

  • Gestagene
    • Gestagene

    • Englischer Begriff: gestagens

    • Fach: Gynäkologie

    Abbildung

    Steroidhormone (C21-Steroide; Formel), die, durch Bindung an spezifische Steroidrezeptoren, für die Vorbereitung u. Erhaltung einer Schwangerschaft bedeutsam sind (u. auch eine schwach androgene Wirkung besitzen). Hormone bzw. Wirkst.: v.a. das Progesteron (dort Beschreibung der allgemeinen Wirkungen) sowie das 20α- u. 20β-Hydroxyprogesteron; i.w.S. auch die v.a. vom Progesteron u. Nortestosteron abgeleiteten (meist bei R1–R5 substituierten; Formel) zahlreichen synthetischen Verbindungen mit Progesteron-artiger („Progestativa“) oder abgewandelter Wirkung (sind durch Veresterung mit Fettsäuren am C17 stärker u. durch Einführung des Äthinylrestes –C≡CH auch oral wirksam); s.a. Geschlechtshormone, Corticosteroide (dort Schemata). Die Wirkung ist mit der der Östrogene korreliert. Anw. (häufig zusammen mit Östrogenen) bei Amenorrhö, Metropathia haemorrhagica, Endometriose, drohendem u. habituellem Abort u. in Kontrazeptiva („Pille“), in der Tumortherapie (z.B. bei Mamma-, Endometriumkarzinom) v.a. Medroxyprogesteronacetat, Megestrolacetat.

  • Gestagenembryopathie
    • Gestagen|embryopathie

    • Englischer Begriff: progesterone embryopathy

    die evtl. mögliche Virilisierung weibl. Embryonen durch androgene Restaktivität therapeutisch eingesetzter Gestagene in der Frühschwangerschaft.

  • Gestagenrezeptor
    • Gestagen|rezeptor

    Progesteronrezeptor.

  • Gestagentest
    • Gestagen|test

    Progesterontest.

  • Gestaltpsychotherapie
    • Gestalt|(psycho)therapie

    • Englischer Begriff: gestalt therapy

    von Perls (ca. 1940) begründete Form der Psychotherapie. Anw. bei neurotischen Persönlichkeiten, die ihr Selbst vor ihrer Umwelt nicht richtig wahrnehmen können. Die G. soll die Person in die Lage versetzen, diese Beziehung wiederherzustellen.

  • Gestaltwandel
    • Gestalt|wandel

    • Englischer Begriff: morphogenesis

    die typischen, zu Änderung der Wachstumsproportionen, des motorischen Verhaltens u. der seelischen Struktur führenden Veränderungen des Körperwachstums. Der 1. G. beim Übergang vom Klein- zum Schulkind (7. Lj.), der 2. G. (Ephebogenese) in der Pubertät.

  • Gestatio
    • Gestatio

    • Synonyme: Gestation

    • Etymol.: latein. = das Tragen

    • Englischer Begriff: gestation

    Oberbegriff für Schwangerschaft (G. i.e.S. ab Konzeption), Geburt u. Wochenbett (bis zur Rückbildung der schwangerschaftsbedingten Veränderungen).

  • Gestationsalter
    • Gestations|alter

    • Englischer Begriff: gestation age

    das kalendarische Alter der Leibesfrucht (s.a. Fetus) bzw. des Neugeborenen ab erfolgter Befruchtung („Konzeptionsalter“).

  • gestationsbedingt
    • gestations|bedingt

    schwangerschaftsbedingt; z.B. g. Trophoblasterkrankungen.

  • Gestationsnephrose
    • Gestations|nephrose

    • Englischer Begriff: gestational nephrosis

    s.u. Schwangerschaftsniere.

  • Gestationspsychose
    • Gestations|psychose

    • Synonyme: Generationspsychose

    • Englischer Begriff: gestational psychosis

    Psychose mit Beziehung zur Gestation.

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