Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Gianuzzi-Halbmonde
    • Gianuzzi-Halbmonde

    • Englischer Begriff: Giannuzzi's demilunes

    • Biogr.: Giuseppe G.,1837–1876, Physiologe, Siena

    • Fach: Histologie

    Ebner-Halbmonde.

  • Giardia lamblia
    • Giardia lamblia

    • Synonyme: Lamblia intestinalis

    Abbildung

    birnenförmiger, 10–20 μm großer Darmflagellat. Weltweit verbreitete Protozoengattung; Erreger der Giardiasis. Diagn.: Nachweis der stark bewegl. vegetativen Formen im Nativpräp. (bei Diarrhö, Duodenalsondierung) oder nach Hämatoxylin-Färbung (s. Abb.); ovale Zysten (bis 14 μm, sehr kräft. Membran) auch im normalen Stuhl.

  • Giardiasis
    • Giardiasis

    • Synonyme: Lambliasis

    • Englischer Begriff: lambliasis; giardiasis

    Dünndarminfektion (Duodenum, oberes Jejunum) mit Giardia lamblia (früher: Lamblia intestinalis); häufig mit Gallenblasenbefall (Cholezystitis). Asymptomatisch oder aber Diarrhöen (im Wechsel mit Obstipation; evtl. auch Steatorrhö) infolge Resorptionsstörung durch dichten Lamblienrasen.

  • Gibbon
    • Gibbon

    • Biogr.: 1) John Heysham G., 1903–1973, amerikan. Arzt; entwickelte erste Herz-Lungen-Maschine (1937); 2) Quinton v. G., 1813–1894, amerikan. Chirurg

  • Gibbon-Hernie
    Gibbon
    • G.-Hernie

    • Englischer Begriff: Gibbon's hernia

    • Biogr.: Quinton v. G.

    große indirekte Leistenhernie mit Hydrozele (= Hydrocele complicata).

  • Gibbon-Oxygenator
    Gibbon
    • G.-Oxygenator

    • Englischer Begriff: Gibbon's film oxygenator

    • Biogr.: John Heysham G.

    • Fach: Anästhesiologie

    Filmoxygenator mit Wiederumlaufpumpe. Die Sauerstoffbeladung des angesaugten venösen Blutes erfolgt bei dessen filmartigem Ablauf über ein vertikales Stahldrahtgitter eines Behältnisses, das mit einem Sauerstoff-Kohlendioxid-Gemisch beschickt ist. Die Konstanz des Blutfilms am Gitter wird durch Wiederumlauf des bereits arterialisierten Blutes gewährleistet; das „Blutgleichgewicht“ zwischen Patient u. Gerät wird elektronisch gesteuert.

  • Gibbs
    • Gibbs

    • Biogr.: Josiah Willard G., 1839–1903, amerikan. Physiker

  • Gibbs-Energie
    Gibbs
    • G.-Energie

    • Englischer Begriff: Gibbs free energy

    die freie Enthalpie.

  • Gibbs-Gleichgewicht
    Gibbs
    • G.-Gleichgewicht

    • Englischer Begriff: G.-Donnan equilibrium

    Donnan-Verteilung.

  • Gibbus
    • Gibbus

    • Synonyme: anguläre Kyphose

    • Englischer Begriff: hump

    „Spitzbuckel“ der Wirbelsäule als stärkster Grad einer kurzbogigen (spitzwinkligen), auf wenige Wirbel beschränkten Kyphose. Als Dauerdeformität meist Folge des Zusammenbruchs eines oder zweier Wirbelkörper bei tuberkulöser Spondylitis (s.a. Pott-Trias) oder einer unfallbedingten Kompressionsfraktur („Bruchbuckel“, Kümmell-Verneuil-Syndrom), seltener einer Wirbelosteomalazie oder der Calvé-Krankheit.

  • Gibbusbecken
    • Gibbus|becken

    • Englischer Begriff: kyphotic pelvis

    Verformung des Beckens bei Kyphose.

  • Gibert-Krankheit
    • Gibert-Krankheit

    • Englischer Begriff: Gibert's disease

    Pityriasis rosea.

  • Gibney-Krankheit
    • Gibney-Krankheit

    schmerzhafte Fibrositis im Bereich der Spinalmuskeln.

  • Gibson
    • Gibson

    • Biogr.: 1) Georg Alexander G., 1854–1913, Arzt, Edinburgh; 2) J. Lockart G., Augenarzt; 3) Quentin H. Gibson, zeitgenöss. brit. Biochemiker

    • G.-Geräusch
      systolisch-diastolisches „Maschinengeräusch“ mit Punctum maximum im... (mehr)
    • G.-Gliom
      beidseitiges intraokuläres Gliom des Sehnervs... (mehr)
    • G.-Methode
      bei Schielamblyopie Darbietung geeigneter Bilder (z.B... (mehr)
    • G.-Syndrom
      enzymopathische Methämoglobinämie... (mehr)
  • Gibson-Geräusch
    Gibson
    • G.-Geräusch

    • Englischer Begriff: Gibson murmur

    • Biogr.: George A. G.

    systolisch-diastolisches „Maschinengeräusch“ mit Punctum maximum im 3. Zwischenrippenraum links bei offenem Ductus Botalli.

  • Gibson-Gliom
    Gibson
    • G.-Gliom

    • Englischer Begriff: Gibson's glioma

    • Biogr.: J. Lockart G.

    beidseitiges intraokuläres Gliom des Sehnervs.

  • Gibson-Methode
    Gibson
    • G.-Methode

    • Biogr.: J. Lockart G.

    bei Schielamblyopie Darbietung geeigneter Bilder (z.B. Vogel u. Käfig) im Haploskop, um die zentrale Hemmung des vom Schielauge gesehenen Bildes auszuschalten.

  • Gibson-Syndrom
    Gibson
    • G.-Syndrom

    • Englischer Begriff: Gibson's disease

    • Biogr.: Quentin H. Gibson

    enzymopathische Methämoglobinämie.

  • GICA
    • Synonyme: Abk. für gastrointestinal cancer antigen

    • Etymol.: engl.

    ein Tumormarker.

  • Gicht
    • Gicht 1)
      Gicht
      • 1)

      • Synonyme: Harnsäuregicht; Uratgicht

      • Englischer Begriff: gout

      Störung des Purinstoffwechsels mit Ablagerung von Harnsäure in Gelenken (Gelenkgicht, Arthritis urica) u. Organen. Häufig gleichzeitiges Auftreten mit Adipositas, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus u. Hypertonie (metabolisches Syndrom). Zählt zu den Kristallarthropathien. Ätiol.: Die Veranlagung zur primären Gicht wird vererbt, betrifft v.a. Männer mittleren Alters, selten auch Frauen jenseits der Menopause. Bei erhöhter Zufuhr von Purinen kann die anfallende Harnsäure nicht ausreichend über die Nieren ausgeschieden werden (Hyperurikämie). Deshalb lagern sich die Harnsäurekristalle v.a. in den Gelenken, seltener in den Nieren ab u. führen dort zur typischen Entzündungsreaktion. Seltener ist die sekundäre Gicht, v.a. als Folge eines erhöhten Zelluntergangs (z.B. bei myeloischer Leukämie). Klinik: Oft lösen äußere Faktoren einen Anfall aus, z.B. purin- u. aminosäurereiche Nahrung, Alkoholgenuss, körperliche Anstrengung, Unterkühlung. In der Nacht oder frühmorgens kommt es plötzlich zu einem akuten Gichtanfall. Das betroffene Gelenk (meist monoartikulär, v.a. das Großzehengrundgelenk; Podagra) ist hochrot, überwärmt u. sehr druckschmerzhaft, evtl. besteht mäßiges Fieber. Bei Frauen über 65 Jahren häufiger Befall der Fingermittel- u. -endgelenke. Im weiteren Verlauf Wechsel zwischen akuten Gichtanfällen (immer kürzere Abstände, zunehmend geringere Schmerzhaftigkeit) u. symptomfreien Intervallen. Nach 5–15 Jahren ohne Therapie Entwicklung der chronischen Gicht mit Gelenkdeformierungen u. Harnsäureablagerungen in Weichteilen u. Knochen (Gichtknoten), besonders an Finger- u. Zehengelenken sowie im Bereich des Ohrknorpels. Zusätzlich kann in allen Stadien durch Uratablagerungen eine Schädigung innerer Organe (Gicht, viszerale), insbesondere der Niere (Gichtnephropathie) auftreten. Diagn.: beim akuten Gichtanfall Blutuntersuchung (Hyperurikämie mit Serumwerten über 420 μmol/l bzw. 7,0 mg/dl; Blutsenkung beschleunigt, Leukozytose), selten Gelenkpunktion (mikroskopisch Uratkristalle nachweisbar); Nachweis der chronischen G. mittels Röntgenuntersuchung des betroffenen Gelenks. Diagn. Kriterien (WHO- u. andere internationale Empfehlungen, gekürzt): typische Anfälle akuter u. stark schmerzhafter Arthritis mit kompletter Remission innerhalb von 14 Tagen; erhöhte Harnsäurekonzentration im Serum; Nachweis von Harnsäurekristallen in der Synovia; Nachweis von Gichtknoten. Ther.: im akuten Anfall Colchicin (und Corticosteroide sowie Antiphlogistika), zusätzlich kühlende Alkoholumschläge u. Ruhigstellung des betroffenen Gelenks; in der interkritischen Phase v.a. Gabe von Allopurinol (ein Xanthinoxidase-Hemmer) oder Urikosurika wie Probenecid, Sulfinpyrazon. Unterstützend Ernährungsanpassung (purinarme Kost) u. Gewichtsreduktion bei Adipositas (keine Fastenkuren, da Harnsäurespiegel dadurch erhöht wird). Hohe Flüssigkeitszufuhr; tägliche Urinmenge sollte mindestens 2 l betragen (Vorbeugung gegen Harnsäuresteinbildung); bei Bewegungseinschränkung Maßnahmen wie bei Rheuma. Prophyl.: Unterkühlung u. extreme körperliche Anstrengung vermeiden, Verzicht auf Kaffee, Bier, Innereien, Wild, Sardinen u. Fleischextrakte; Fleisch nur in kleinen Portionen; geeignete Eiweißträger sind Milch, Milchprodukte u. Eier. Progn.: unter Ther. gut, abhängig von einer evtl. vorhandenen Nierenschädigung.

    • Gicht 2)
      Gicht
      • 2)

      • Englischer Begriff: calcium g.

      Kalkgicht.

    • Gicht, extraartikuläre
      Gicht  >  Gicht 1)
      • G., extraartikuläre

      Gicht, viszerale.

    • Gicht, primäre
      Gicht  >  Gicht 1)
      • G., primäre

      erbliche Form der Harnsäure-Gicht.

    • Gicht, sekundäre
      Gicht  >  Gicht 1)
      • G., sekundäre

      G. infolge gesteigerten Purinstoffwechsels u. Hyperurikämie, v.a. durch Zellzerfall. Vorkommen z.B. bei Leukämie, Polyzythämie, malignen Lymphomen (v.a. nach Bestrahlungen u. Zytostatika-Anw.), chronischen Vergiftungen.

    • Gicht, viszerale
      Gicht  >  Gicht 1)
      • G., viszerale

      • Synonyme: Eingeweidegicht

      • Englischer Begriff: visceral g.

      Schädigung innerer Organe durch Ablagerung von Harnsäurekristallen u. sekundäre entzündliche Reaktionen. Vorkommen besonders im Nierenmark, v.a. an der Papillenspitze („Gichtniere“) mit Entwicklung zur Schrumpfniere (s.a. Harnsäureinfarkt); ferner im Myo- u. Endokard („Gichtherz“).

    • Gichtherz
      • Gicht|herz

      • Englischer Begriff: gouty heart

      s.u. Gicht, viszerale.

    • Gichtknoten
      • Gicht|knoten

      • Synonyme: Gichttophus

      • Englischer Begriff: gouty tophus

      Abbildung

      bei bestehender Gicht auftretende Knoten aus büschelartigen Harnsäurekristallen (Mononatriumurat-monohydrat) u. umgebendem, reaktivem Granulationsgewebe. Kommen v.a. in geringer durchbluteten Geweben wie Knorpel (z.B. als „Gichtperle“, Frühsymptom im Ohrknorpel), Sehnen, Schleimbeuteln u. in gelenknahen Knochenbezirken vor (s. Abb.).

    • Gichtnephropathie
      • Gicht|nephropathie

      • Synonyme: -niere

      • Englischer Begriff: gout nephropathy; g. kidney

      s.u. Gicht, viszerale.

    • Gichtperle
      • Gicht|perle

      • Englischer Begriff: auricular tophus

      Gichtknoten im Ohrknorpel.

    • Gichttophus
      • Gicht|tophus

      Gichtknoten.

    • Giebel-Rohr
      • Giebel-Rohr

      segmentiertes Kunststoffrohr zur atemtherapeutischen künstl. Totraumvergrößerung. Aufgrund seiner Kontraindikationen u. Risiken Anw. heute überwiegend zugunsten modernerer SMI-Trainer verlassen.

    • Giedion-Syndrom
    • Giemen
      • Englischer Begriff: rhonchus

      trockenes – vorwiegend exspiratorisches – Atemgeräusch von fast pfeifendem Charakter. Kommt zusammen mit Pfeifen, Schnurren u. Brummen vor als „Rhonchi sonori et sibilantes“ bei krampfhaft verengten Bronchiolen mit zähem Sekret (bei Asthma bronchiale, spastischer Bronchitis).

    • Giemsa-Färbung
      • Giemsa-Färbung

      • Englischer Begriff: Giemsa stain

      • Biogr.: Gustav G., 1867–1948, Chemiker, Bakteriologe, Hamburg

      Abbildung

      als modifizierte Romanowsky-Färbung eine Differentialfärbung methanolfixierter Blut- und Knochenmark-Ausstriche mit G.-Azur-Eosin-Methylenblau-Lösung (verdünnt 1 + 33,3 mit Aqua dest.; pH 6,8–7,0; 30–45 Min., s.a. Abb.). Resultat: Zellkerne rotviolett; eosinophile Granula rötlichbraun, basophile blau, neutrophile rotviolett; Zytoplasma von Lymphozyten blau; Erythrozyten blassrot; Blutplättchen blau mit violettem Innenkörper; Kerne von Parasiten u. Protozoen leuchtend rot.

    • Gierke-Krankheit
      • (von-)Gierke-Krankheit

      • Synonyme: van-Creveld-v.-G.-Krankheit

      • Englischer Begriff: (von) Gierke's disease

      • Biogr.: Edgar O. C. von G., 1877–1945, Pathologe, Karlsruhe

      der autosomal-rezessiv erbliche – hepatorenale – Typ 1 der Glykogenose. Klinik: Nüchternhypoglykämien als Folge eines Mangels an Glucose-6-phosphatase. Führt – außer zu den Kardinalsymptomen der Glykogenose – zu Leberinsuffizienz, hämorrhagischer Diathese (infolge Thrombozytopathie durch Glykogenanreicherung), später zu Nierenvergrößerung, Infantilismus (adiposogenitaler Typ mit Puppengesicht), Hornhautdystrophie (Typ Meesmann).

    • Gierke-Zellen
      • Gierke-Zellen

      • Englischer Begriff: Gierke cells

      • Biogr.: Hans P. B. G., 1847–1886, Anatom, Tokio, Breslau

      kleine spindelförmige Nervenzellen in der Substantia gelatinosa des Rückenmarks, deren Neuriten teils hier enden, teils in das Grundbündel des Seitenstrangs ziehen.

    • Giesinger Beiß
    • Gieson-Färbung
      • (van-)Gieson-Färbung

      • Englischer Begriff: (van) Gieson stain

      • Biogr.: Ira Th. van G., 1866–1913, Pathologe, New York

      Abbildung

      Bindegewebsfärbung mit Pikrinsäure u. gesättigter wässr. Säurefuchsin-Lösung 20 + 1 („Pikrofuchsin“, s. Abb.) nach Vorfärbung mit Eisenhämatoxylin. Resultat: Zellkerne schiefergrau bis schwarzbraun; Zytoplasma u. Muskelzellen gelb; Kollagenfasern rot.

    • Gießbeckenknorpel
      • Gießbecken|knorpel

      Cartilago arytaenoidea. S.a. Arytänoid...

    • Gießerfieber
      • Gieß(er)|fieber

      • Synonyme: Metalldampffieber; Zinkfieber

      • Englischer Begriff: metal fume fever

      einige Stunden nach Einatmen des (zinkoxidhaltigen) Metallrauchs v.a. von Zink u. dessen Legierungen auftretender Fieberanfall (bis 40 °C; „Messingmalaria“) mit Abgeschlagenheit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Husten, Schüttelfrost, Schweißausbruch; nach einigen Stunden Erholung. Es kommt zu Gewöhnung oder aber zu zunehmender Empfindlichkeit; Dauerschäden wurden nicht beobachtet.

    • Gießerstar
      • Gießer|star

      Cataracta calorica.

    • Gießkannenschimmel
      • Gießkannen|schimmel

      • Fach: Mykologie

      Aspergillus.

    • GIF
      • Synonyme: Abk. für growth hormone inhibiting factor

      • Etymol.: engl.

      Somatostatin.

    • Gifford-Zeichen
      • Gifford-Zeichen

      • Biogr.: Harold G., 1858–1929, Augenarzt, Omaha/Nebr.

      • 1)
        Schwierigkeit bis Unmöglichkeit der Oberlid-Ektropionierung als Zeichen... (mehr)
      • 2)
        Orbikularisphänomen... (mehr)
    • Gifford-Zeichen 1)
      Gifford-Zeichen
      • 1)

      Schwierigkeit bis Unmöglichkeit der Oberlid-Ektropionierung als Zeichen der Sklerodermie (sowie bei Basedow-Krankheit, Myxödem).

    • Gifford-Zeichen 2)
      Gifford-Zeichen
      • 2)

      • Englischer Begriff: Gifford's sign

      Orbikularisphänomen.

    • Gifte
      • Synonyme: Toxika; Schadstoffe; Venena

      • Englischer Begriff: poisons; toxins

      dem Organismus zugeführte Naturstoffe (Toxine, Giftpflanzen), Chemikalien, Arzneistoffe etc., die in relativ kleinen Mengen – z.T. erst nach Umwandlung im Körper (Giftung) – Funktionsstörungen, Gesundheitsschäden oder den Tod hervorrufen (Vergiftung). Einteilung: Unterschieden werden – je nach Angriffspunkt – Blut-, Enzym-, Haut-, Herz-, Leber-, Lungen-, Nerven-, Nierengift etc. Giftwirkung: abhängig von Menge, Konzentration u. Löslichkeit, Verabfolgung bzw. Ort der Einwirkung u. deren Dauer (s.a. Summationsgift), Resorbierbarkeit, Verteilung im Organismus, individuellem Körperzustand. Giftelimination: Die Ausscheidung, z.T. nach Abbau oder Umwandlung durch Entgiftungsreaktionen, erfolgt über den Magen-Darm-Kanal (Galle, Faeces), die Niere, Lunge, Haut, z.T. Muttermilch. Antidota können die Toxizität von G. vermindern oder aufheben.

    • Giftigkeit
      • Giftigkeit

      Toxizität.

    • Giftinformationszentrum
      • Gift|informationszentrum

      • Englischer Begriff: toxicological information center

      toxikologisches Informationszentrum; s.a. Vergiftung.

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