Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Glandulae sine ductibus
    Glandula
    • Gll. sine ductibus

    „Drüsen ohne Ausführungsgänge“, Gll. endocrinae.

  • Glandulae sudoriferae
    Glandula
    • Gll. sudoriferae

    • Englischer Begriff: sudoriferous g's

    die Schweiß- u. Duftdrüsen (apokrin bzw. ektokrin); ektodermale Knäueldrüsen in der Unterhaut; münden mit korkenzieherartig gewundenen Ausführungsgängen auf der Hautoberfläche. Vorkommen: Achselhöhle, Schambeinregion, große Schamlippen, Hodensack, Damm u. After; s.a. Hidraden...

  • Glandulae tarsales
    Glandula
    • Gll. tarsales

    • Synonyme: Meibom-Drüsen

    • Englischer Begriff: tarsal g's

    je 20–30 im Ober- u. Unterlidknorpel gelegene Liddrüsen als alveoläre Talgdrüsen mit Ausführungsgängen auf die hintere Lidkante.

  • Glandulae tracheales et bronchiales
    Glandula
    • Gll. tracheales et bronchiales

    • Englischer Begriff: tracheal and bronchial g's

    seromuköse Drüsen der Luftröhren- u. Bronchialschleimhaut.

  • Glandulae urethrales
    Glandula
    • Gll. urethrales

    • Englischer Begriff: urethral g's

    die kleinen Harnröhrendrüsen; verzweigte tubulöse Schleimdrüsen; beim Mann die Littré-Drüsen, bei der Frau als Skene-Drüsen bezeichnet (s.a. Gll. bulbo-urethralis u. Gll. para-urethrales).

  • Glandulae uterinae
    Glandula
    • Gll. uterinae

    • Englischer Begriff: uterine g's

    Gebärmutterdrüsen (im Fundus u. Corpus uteri; s.a. Glandulae cervicales); schlauchförmige, gewundene u. verzweigte, bis in die Basalschicht des Endometriums reichende Drüsen der Gebärmutterschleimhaut. Sie unterliegen zyklischen Veränderungen u. regenerieren nach der Menstruation (Proliferationsphase).

  • glandulär-zystische Hyperplasie
    • Englischer Begriff: glandular cystic hyperplasia

    s.u. Hyperplasie.

  • Glandulographie
    • Glandulo|graphie

    • Fach: Röntgenologie

    Adenographie.

  • Glans
    • Englischer Begriff: glans

    • Fach: Anatomie

    die Eichel.

    • G. clitoridis
      vordere Verdickung des Kitzlers (Clitoris) aus kavernösem = Schwellkörpergewebe... (mehr)
    • G. penis
      vordere, vom Harnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum) gebildete Verdickung... (mehr)
  • Glans clitoridis
    Glans
    • G. clitoridis

    • Englischer Begriff: glans clitoridis

    vordere Verdickung des Kitzlers (Clitoris) aus kavernösem = Schwellkörpergewebe.

  • Glans penis
    Glans
    • G. penis

    • Englischer Begriff: glans penis

    vordere, vom Harnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum) gebildete Verdickung des Penis.

  • Glanzauge
    • Glanz|auge

    • Englischer Begriff: glossy eye

    das durch vermehrte Tränenabsonderung u. weite Lidspalte feucht-glänzend erscheinende Auge; z.B. als Frühsymptom der Basedow-Krankheit.

  • Glanzfinger; Glanzferse
    • Glanz|finger; Glanz|ferse

    • Englischer Begriff: glossy skin

    s.u. Glanzhaut.

  • Glanzhaut
    • Glanz|haut

    • Synonyme: Leioderma; Atrophoderma neuroticum

    • Englischer Begriff: glossy skin; leiodermia

    glattglänzende, oft papierdünne Haut infolge – zentralnervös, peripher-neurogen oder posttraumatisch bedingter – Atrophie; z.B. als „Glanzfinger“ bei Neuritis, als „Glanzferse“ bei angeborener Syphilis (durch Reiben, Scheuern des Syphilids).

  • Glanzmann
    • Glanzmann

    • Biogr.: Eduard G., 1887–1959, Kinderarzt, Bern

  • Glanzmann-Dreitagefieber
    Glanzmann
    • G.-Dreitagefieber

    • Englischer Begriff: roseola infantum

    Exanthema subitum.

  • Glanzmann-Naegeli-Syndrom
    Glanzmann
    • G.-Naegeli-Syndrom

    • Englischer Begriff: Glanzmann's thrombasthenia

    • Fach: Hämatologie

    s.u. Thrombasthenie.

  • Glanzmann-Riniker-Syndrom
    Glanzmann
    • G.-Riniker-Syndrom

    • Synonyme: essentielle Lymphozytophthise

    • Englischer Begriff: G.-Riniker syndrome

    • Fach: Hämatologie

    Agammaglobulinämie, Schweizer Typ.

  • Glanzstreifen
    • Glanz|streifen

    • Englischer Begriff: intercalated disks

    • Fach: Histologie

    Disci intercalares.

  • Glarometer
    • Glaro|meter

    • Englischer Begriff: glarometer

    Gerät zur Messung der Blendungsempfindlichkeit anhand der Sehschärfenminderung durch ein blendendes Licht etwa 5° seitlich der Sehprobe(ntafel).

  • Glas
    • Englischer Begriff: glass; lens

    s.u. Brillengläser; s.a. Linse (als Konkav-, Konvexlinse), Zylinderglas.

  • Glasauge
    • Glas|auge

    • Englischer Begriff: glass eye

    Kunstauge.

  • Glasbläserhand
    • Glasbläser|hand

    • Englischer Begriff: glassblower's hand

    massive Verschwielung des Handtellers mit Schrumpfen der Palmaraponeurose u. der Musculi interossei.

  • Glasbläserstar
    • Glasbläser|star

    • Englischer Begriff: glassblower's cataract

    • Fach: Ophthalmologie

    Cataracta calorica.

  • Glasdrusen
    • Glas|drusen

    • Fach: Ophthalmologie

    die „Altersdrusen des Pigmentepithels“ des Auges als kugelige Vorwölbungen der verdickten Glashaut.

  • Glasfaseroptik
    • Glasfaser|optik

    • Englischer Begriff: glass fiberoptic

    Faseroptik; s.a. Fiberendoskop.

  • Glasgow Coma Scale
    • Etymol.: engl.

    Tabelle

    ein Punkte-Schema zur Bewertung von Hirnfunktionsstörungen nach einer Schädel-Hirn-Verletzung; eine Bewertung mit einer Gesamtpunktzahl von weniger als 8 Punkten entspricht einer schweren Störung. Kriterien sind Augenöffnen, verbale Reaktion auf Ansprache u. motorische Reaktion (s. Tab.).

  • Glasgow-Zeichen
    • Glasgow-Zeichen

    • Englischer Begriff: Glasgow's sign

    systolisches Geräusch über der Oberarmarterie (A. brachialis) bei Aortenaneurysma.

  • Glashaut
    • Glas|haut

    • Englischer Begriff: basement membrane

    • Fach: Anatomie

    Basalmembran. – Als Lamina cuticularis vitrea die ektodermale Schicht der Bruch-Membran (Complexus basalis) der Choroidea.

  • Glashaut, innere
    Glashaut
    • G., innere

    Zona pellucida um die Eizelle.

  • Glasknochen
    • Glas|knochen

    • Fach: Röntgenologie

    Knochenstruktur mit nur zarter Spongiosa u. dünner Rindenschicht als Bild bei Knochenbrüchigkeit; s.a. Hoeve-Syndrom.

  • Glaskörper
    • Glas|körper

    • Englischer Begriff: vitreous body

    Corpus vitreum.

  • Glaskörperablösung
    • Glaskörper|ablösung

    • Englischer Begriff: vitreous detachment

    • Fach: Ophthalmologie

    teilweise bis totale Abhebung des Glaskörpers von der Netzhaut; v.a. bei starker Myopie, ferner nach perforierender Augenverletzung, Operation mit Augapfeleröffnung, bei Netz- u. Aderhauterkrankungen, als Alterserscheinung.

  • Glaskörperblutung
    • Glaskörper|blutung

    • Englischer Begriff: intravitreal hemorrhage

    • Fach: Ophthalmologie

    Blutaustritt in den Glaskörper, z.B. bei Augenverletzung, Periphlebitis, Hypertonie, diabetischer Retinopathie, subarachnoidaler Blutung (Terson-Syndrom) sowie als „juvenile rezidivierende G.“ (Eales-Krankheit). Führt zu Sehstörung durch Wahrnehmung roter Wolken. Evtl. gefolgt von Netzhautabhebung, Cataract, Glaukom.

  • Glaskörperentzündung
    • Glaskörper|entzündung

    Hyalitis.

  • Glaskörperglitzern
    • Glaskörper|glitzern

    • Fach: Ophthalmologie

    Synchisis scintillans.

  • Glaskörpertrübung
    • Glaskörper|trübung

    • Englischer Begriff: vitreous opacity

    • Fach: Ophthalmologie

    Verlust der optischen Homogenität des Glaskörpers durch Reste embryonalen Gewebes oder durch Einlagerung von Kalkseifenkristallen, Zelleinwanderung mit Faserbildung als Infektionsfolge. Zarte Trübungen (Cholesterinkristalle) im mittleren u. höheren Alter gelten als physiologisch; s.a. Synchisis scintillans u. nivea.

  • Glaskörperverflüssigung
    • Glaskörper|verflüssigung

    • Englischer Begriff: vitreous liquefaction

    • Fach: Ophthalmologie

    Übergang der Glaskörpergallerte in den Solzustand (s.a. Synchisis corporis vitrei); Vork. im Alter, bei Diabetes mellitus, hochgradiger Myopie, intraokularem Metallsplitter, nach Uveitis u. nach Ablatio retinae.

  • Glaskörpervorfall
    • Glaskörper|vorfall

    • Englischer Begriff: vitreous hernia

    Glaskörperhernie (= Hernia corporis vitrei).

  • Glaslamelle
    • Glas|lamelle

    • Fach: Anatomie

    Lamina basalis choroideae (s.a. Glashaut).

  • Glasmensch
    • Glas|mensch

    • Englischer Begriff: van der Hoeve's syndrome

    • Fach: Orthopädie, Pädiatrie

    s.u. Hoeve-Syndrom.

  • Glaspocken
    • Glas|pocken

    Alastrim.

  • Glaszähne
    • Glas|zähne

    bläulich-transparente Zahnkronen bei Dentinogenesis imperfecta hereditaria.

  • Glatirameracetat
    • Glatiramer|acetat

    • Englischer Begriff: glatiramer acetate

    Gemisch aus hydrophilen Polypetiden; Wirkmechanismus bisher nicht geklärt; Anw. zur Reduktion der Schubfrequenz bei Pat. mit schubförmig remittierender multipler Sklerose; NW: v.a. lokale Reaktionen an der Einstichstelle.

  • Glattform
    • Glatt|form

    • Synonyme: S- = Smooth-Form

    • Fach: Bakteriologie

    Kolonieform mit glänzender Oberfläche u. glattem Rand; s.a. Rauform, M-Form.

  • Glatzenbildung
    • Glatzen|bildung

    zu vorübergehender oder bleibender Haarlosigkeit führender Haarausfall (Alopecia) bzw. Ersatz der Kopfhaare durch Lanugohaare (bei Erhaltung der seitlichen u. hinteren Partien); i.e.S. die konstitutionelle, symmetrische, von den Stirnhöckern bis zum Hinterkopf (dort als sog. Tonsur) reichende G. des Mannes im 2.–4. Ljz. („androgenetische G.“).

  • Glaubersalz
    • Glauber|salz

    • Synonyme: Natriumsulfat

    • Englischer Begriff: Glauber's salt

    • Biogr.: Johann R. Glauber, 1604–1668, dt. Arzt, Apotheker u. Chemiker

    salinisches osmotisches Abführmittel (nach manchen Autoren obsolet), v.a. in Form der G.-Wässer (Natriumsulfatwässer) = Trinkheilwässer mit abführender, choleretischer oder cholagoger Wirkung.

  • Glaucoma
    • Glaucoma

    • Synonyme: Glaukom; grüner Star

    • Englischer Begriff: glaucoma

    Abbildung

    fortschreitende Sehnervenatrophie in Folge eines zu hohen Augeninnendrucks (s.a. Tonometer) mit typischen Veränderungen des Sehnervenkopfes u. des Gesichtsfeldes (s.a. Bjerrum-Zeichen). Auch Sammelbegriff für ätiologisch unterschiedliche Augenerkrankungen mit zeitweise oder dauernd erhöhtem Augeninnendruck (> 26 mmHg) als Leitsymptom, später häufig auch mit Sehnervenatrophie u. typischer Papillenexkavation, Gesichtsfeldausfällen, Minderung der Sehkraft (Visus) u. grünlichem Reflex der Linse (grüner Star). Formen: als anlagebedingtes, primäres G. mit einer Abflussbehinderung des Kammerwassers im Schlemm-Kanal (Sinus venosus sclerae), u. zwar entweder als Weitwinkelglaukom (G. simplex) oder durch Einengung des Kammerwinkels (Angulus iridocornealis; s.a. Gonioskop), d.h. als Engwinkelglaukom bzw. Winkelblock-G. (s.a. Glaukomanfall, G. chronicum congestivum). – Als sekundäres G. eine häufige Komplikation anderer Augenerkrankungen (z.B. Uveitis, Linsenluxation, tapetoretinale Degeneration, Gefäßveränderungen, Verletzungen, intraokulare Tumoren; s.a. Pigmentglaukom). Diagn. u. Prophyl.: Die Erfassung einer Glaukomgefahr („Glaukomdisposition“) erfolgt durch wiederholte Druckmessungen mit dem Tonometer (Tagesprofil) u. Belastungsproben (medikamentöse Pupillenerweiterung, Coffein-, Wasserbelastung, Kälteprobe, Halsvenenstauung, Dunkel-, Thomassen-Probe u.a.m.; s.a. Glaukomanfall). Frühsymptome des Glaukoms sind morgendliche Kopfschmerzen, anfallsweise Sehstörungen mit Augenschmerzen, vorzeitige Alterssichtigkeit, Sehen farbiger Ringe um Lichter.

  • Glaucoma absolutum
    Glaucoma
    • G. absolutum

    • Englischer Begriff: absolute g.

    Erblindung als Endzustand aller Glaukomtypen; 15% der Erblindungen im Alter beruhen auf einem Glaukom.

  • Glaucoma acutum congestivum
    Glaucoma
    • G. acutum congestivum

    • Englischer Begriff: acute congestive g.

    Glaukomanfall.

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