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  • Glossopharyngeus
    • Glosso|pharyngeus

    • Englischer Begriff: glossopharyngeal nerve

    Kurzbezeichnung des Nervus glossopharyngeus („Zungen-Schlund-Nerv“).

  • Glossopharyngeuskrampf
    • Glosso|pharyngeus|krampf

    • Englischer Begriff: glossopharyngeal spasm

    • Fach: Neurologie

    Schlundkrampf.

  • Glossopharyngeusneuralgie
    • Glosso|pharyngeus|neuralgie

    • Englischer Begriff: glossopharyngeal neuralgia

    Sicard-Syndrom.

  • Glossopharyngeusparese
    • Glosso|pharyngeus|parese

    • Englischer Begriff: glossopharyngeal paresis

    Lähmung des Nervus glossopharyngeus; mit Empfindungs- u. Geschmacksstörungen im hinteren Zungendrittel, am Gaumen u. im oberen Schlundbereich u. mit fehlendem Würgereflex.

  • Glossopharyngikus
    • Glosso|pharyngikus

    Glossopharyngeus.

  • Glossophobie
    • Glosso|phobie

    • Englischer Begriff: glossophobia

    Lalophobie (Logophobie).

  • Glossoplegie
    • Glosso|plegie

    • Synonyme: Zungenlähmung

    • Englischer Begriff: glossoplegia

    s.u. Nervus hypoglossus.

  • Glossoptosis
    • Glosso|ptosis

    • Englischer Begriff: glossoptosis

    das Zurücksinken der Zunge in den Schlund (in den Meso-Hypopharynx) mit Verlegung des Kehlkopfeingangs und Erstickungsgefahr; Folge der Muskelerschlaffung bei Bewusstlosigkeit.

  • Glossoschisis
    • Glosso|schisis

    • Synonyme: Lingua bifida

    angeborene Längsspaltung der Zunge als Hemmungsfehlbildung (unvollständige Vereinigung der embryonalen seitlichen Zungenwülste).

  • Glossospasmus
    • Glosso|spasmus

    • Englischer Begriff: glossospasm

    Zungenkrampf.

  • Glossotrichie
    • Glosso|trichie

    • Synonyme: Haarzunge; Glossophytie

    • Englischer Begriff: glossotrichia; hairy tongue

    Lingua pilosa nigra.

  • Glossozele
    • Glosso|zele

    • 1)
      zystische Zungengeschwulst... (mehr)
    • 2)
      das Herausragen der Riesenzunge (Makroglossie) aus dem Mund... (mehr)
  • Glossozele 1)
    Glossozele
    • 1)

    zystische Zungengeschwulst.

  • Glossozele 2)
    Glossozele
    • 2)

    • Englischer Begriff: glossocele

    das Herausragen der Riesenzunge (Makroglossie) aus dem Mund.

  • glossy skin
    • Etymol.: engl.

    durch trophische Störung bedingte Glanzhaut im Versorgungsbereich eines erkrankten (bzw. durchtrennten) Nervs.

  • glotticus
    • glotticus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: glottic

    die Zunge betreffend.

  • Glottis
    • Glottis

    • Englischer Begriff: glottis

    der von Stimmlippen, Stimmmuskeln, Stellknorpeln, Stimmritze u. Conus elasticus gebildete stimmbildende Teil des Kehlkopfes.

  • Glottiskarzinom
    • Glottis|karzinom

    Kehlkopfkarzinom.

  • Glottiskrampf
    • Glottis|krampf

    Laryngospasmus.

  • Glottislähmung
    • Glottis|lähmung

    • Englischer Begriff: laryngeal paralysis

    Stimmbandlähmung, s.u. Kehlkopflähmung, Rekurrenslähmung.

  • Glottisödem
    • Glottis|ödem

    • Englischer Begriff: glottis edema

    akute, lebensbedrohliche Schleimhautschwellung im Glottisbereich (s.u. Kehlkopfödem). Ther.: Corticoide (hoch dosiert), endotracheale Intubation, bei drohendem Verschluss Koniotomie. S.a. Angioödem.

  • Glottisspalte
    • Glottis|spalte

    • Englischer Begriff: glottic fissure

    Rima glottidis.

  • Glu
    • Fach: Biochemie

    Abk. für Glutaminsäure.

  • Glu-NH2
  • Gluc...
  • Glucagon
    • Glucagon

    • Englischer Begriff: glucagon

    Abbildung

    von den α- = A-Zellen der Inseln der Bauchspeicheldrüse (s. Abb.) aus der Vorstufe „Proglucagon“ produziertes (u. künstlich synthetisierbares), aus 29 Aminosäuren bestehendes Peptidhormon (Molekulargewicht: 3485). Funktion: Gegenspieler des Insulins, der den Glykogenabbau in der Leber u. die Gluconeogenese fördert; wirkt über die Stimulierung der Adenylatcyclase u. über vermehrte Bildung zyklischen Adenosin-3',5'-monophosphats. Regelung: Der Plasmaspiegel liegt normal bei 0,5–6 μg/l, steigt aber bei Absinken des Blutzuckers an, was zu dessen Wiederanstieg führt u. damit eine ausreichende Versorgung des hochgradig glucosebedürftigen Gehirns mit Glucose sichert (z.B. im Schock, in der Postresorptionsphase nach Nahrungsaufnahme, bei erhöhter Muskelaktivität); die Sekretion wird ferner gesteigert durch Aminosäuren einer proteinreichen Mahlzeit, durch Triglyceride einer fettreichen Mahlzeit, durch Catecholamine u. Reizung des Sympathikus. Sie wird dagegen gehemmt durch reine Kohlenhydratkost oder durch Somatostatin-Infusion. S.a. Glucagonbelastung, Glucagonom, Enteroglucagon, Glucagon-Insulin-Quotient, Enteroglucagon, ther Anw. v.a. beim hypoglykämischen Schock, bei endoskopischen Untersuchungen u. beim Glucagontest.

  • Glucagon-Insulin-Quotient
    • Glucagon-Insulin-Quotient

    • Englischer Begriff: insulin-glucagon ratio

    das – im Hungerzustand u. bei Diabetes mellitus erhöhte – Verhältnis Glucagon/Insulin.

  • Glucagonbelastung
    • Glucagon|belastung

    • Synonyme: Glucagontest

    • Englischer Begriff: glucagon tolerance test

    parenterale Zufuhr von Glucagon zur Diagnostik. Nur noch selten angewandt bei Verdacht auf Insulinom.

  • Glucagonoma
    • Glucagonom(a)

    • Synonyme: Glukagonom

    • Englischer Begriff: glucagonoma

    Glucagon produzierender Tumor (Adenom oder Karzinom) der A2-Zellen des Inselorgans, der sich manchmal durch eine Epidermolysis acuta toxica manifestiert. Gehört zu den Apudomen.

  • Glucane
    • Glucane

    • Synonyme: Gluk(os)ane

    • Englischer Begriff: glucans

    aus Glucose aufgebaute Polysaccharide wie Cellulose, Glykogen, Stärke.

  • Gluck-Operation
    • Gluck-Operation

    • Biogr.: Themistokles G., 1853–1942, Chirurg, Berlin

    • 1)
      halbseitige Kehlkopfentfernung (Hemilaryngektomie) nach Spaltung des Schildknorpels... (mehr)
    • 2)
      Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) mit oder ohne Erhaltung der Epiglottis... (mehr)
  • Gluck-Operation 1)
    Gluck-Operation
    • 1)

    halbseitige Kehlkopfentfernung (Hemilaryngektomie) nach Spaltung des Schildknorpels (Laryngofissur) samt den obersten Luftröhrenspangen u. der Membrana thyrohyoidea unter Schonung von Hypopharynx u. Sinus piriformis; abschließend Bildung eines Tracheostomas.

  • Gluck-Operation 2)
    Gluck-Operation
    • 2)

    • Englischer Begriff: Gluck's operation

    Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) mit oder ohne Erhaltung der Epiglottis, u.U. mit Entfernung auch der Schlundvorderwand.

  • Glückshaube
    • Glücks|haube

    • 1)
      vom Amnion gebildeter haubenartiger Überzug des kindlichen Kopfes unter... (mehr)
    • 2)
      Appendizitis mit Netzkappe... (mehr)
  • Glückshaube 1)
    Glückshaube
    • 1)

    • Englischer Begriff: caul

    vom Amnion gebildeter haubenartiger Überzug des kindlichen Kopfes unter der Geburt bei übermäßiger Festigkeit der Eihäute (u. Ausbleiben des regulären Blasensprungs); bedeutet erhöhte Aspirations- u. Asphyxiegefahr.

  • Glückshaube 2)
    Glückshaube
    • 2)

    • Fach: Chirurgie

    Appendizitis mit Netzkappe.

  • Glückspillen

      v.a. für Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, aber auch andere Psychopharmaka gebrauchte Bez. bei Missbrauch.

    • Glucocerebrosidase
      • Gluco|cerebrosidase

      Enzym im Stoffwechsel der Sphingolipide (Sphingolipidose).

    • Glucocerebrosidose
      • Gluco|cerebrosidose

      • Englischer Begriff: glucocerebrosidosis

      Gaucher-Krankheit.

    • Glucocorticoide
      • Gluco|corticoide

      • Synonyme: -cortine

      • Englischer Begriff: glucocorticoids

      Tabelle

      in der Zona fasciculata der Nebennierenrinde unter dem Einfluss von Corticotrophin gebildete Corticosteroide (dort Biosynthese-Schema). Hormone: v.a. Corticosteron und Cortisol, deren Plasmakonzentration einem ausgeprägten, vom Hypothalamus (dort Regelkreis-Schema) über den Hypophysenvorderlappen gesteuerten Tagesrhythmus folgt (Minimum um 24 Uhr, Maximum zwischen 6 u. 8 Uhr morgens, hier 70% der Cortisol-Tagesproduktion); ferner das Cortison sowie eine Reihe synthetisch hergestellter Präparate (pharm Wirkst. mit im Vergleich zu Cortisol u. Corticosteron nur noch schwach mineralokortikoider Wirkung: a) nicht halogenierte G.: z.B. Methylprednisolon, Prednison, Prednisolon, Prednyliden; b) halogenierte G.: z.B. Betamethason, Dexamethason, Fluocortolon, Triamcinolon). Bindung/Ausscheidung: Die G. werden im Plasma spezifisch an Transcortin (ferner an Erythrozyten u. Albumin) gebunden transportiert; am Wirkort diffundieren sie durch die Zellmembran u. gelangen (an einen Steroidrezeptor gebunden) durch das Zytoplasma in den Zellkern, wo sie die Bildung (Eiweißbiosynthese) bestimmter Enzyme bewirken u. in verschiedener Weise in den Stoffwechsel eingreifen. Die Ausscheidung der G. erfolgt nach Kopplung an Glucuronsäure v.a. durch die Niere. Funktion: Förderung der Gluconeogenese aus Aminosäuren u. Intermediärprodukten, dadurch Katabolismus mit Muskelatrophie u. Osteoporose bei erhöhter Konzentration; Förderung einer diabetischen Stoffwechsellage; Hyperlipidämie, gesteigerter Fettabbau u. Umverteilung des Fettes (Stammfettsucht); Anstieg der Leukozyten, Verminderung der eosinophilen Granulozyten u. Lymphozyten, Verminderung des lymphatischen Gewebes u. Unterdrückung der B- u. besonders T-Lymphozyten-Aktivität (führt zu Infektanfälligkeit, antiallergischer u. immunsuppressiver Wirkung); Vermehrung von Erys u. Thrombozyten (Thromboseförderung); Entzündungs-, Exsudations- u. Proliferationshemmung von Bindegewebe, Epithelien u. Mesenchym, dadurch antiphlogistische Wirkung bei verzögerter Wundheilung u. ulzerogene Wirkung. In der Schwangerschaft u. bei Einnahme von Ovulationshemmern sind G. infolge einer Erhöhung der Transcortinspiegel erhöht, die freien Glucocorticoide sind jedoch normal; es entsteht keine gesteigerte G.-Wirkung. pharm Anw. v.a. als entzündungshemmende, antiallergische u. immunsuppressive Substanzen sowie zur Schockbehandlung u. als Substitutionspräparate bei Addison-Krankheit; NW bei lang dauernder Überdosierung: Nebennierenrindeninsuffizienz (durch Hemmung der eigenen G.-Produktion), Steroidosteoporose, Steroidulkus, Steroidhaut (bei längerfristiger externer Anw.), „therapeutisches“ Cushing-Syndrom, erhöhte Infektionsanfälligkeit (s. Tab.). S.a. Lokalcorticoide.

    • Glucocoticoide, inhalative
      Glucocorticoide
      • G., inhalative

      • Englischer Begriff: inhalation g.

      synthetische G. zur Einbringung in die Atemwege; Wirkst.: z.B. Beclometason, Budesonid, Flunisolid, Fluticason. Anw. als antiinflammatorische Basismedikation bei Asthma bronchiale; NW: oropharyngeale Candidiasis, Heiserkeit; bei Tagesdosen bis ca. 1500 μg keine relevanten systemischen NW.

    • Glucogenese
      • Gluco|genese

      • Englischer Begriff: glucogenesis

      die Glucosebildung im Organismus durch Abbau von Kohlenhydraten, insbes. von Glykogen; s.a. Gluconeogenese.

    • Glucokinase
      • Gluco|kinase

      • Englischer Begriff: glucokinase

      die Glucose-spezifische Hexokinase.

    • Glucolipoide
      • Gluco|lipoide

      • Englischer Begriff: glucolipoids

      Glucose(derivate) enthaltende Lipoide, z.B. Cerebroside.

    • Gluconeogenese
      • Gluco|neogenese

      • Englischer Begriff: gluconeogenesis

      Abbildung

      hormonell gesteuerte Neubildung von Glucose aus nicht zu den Kohlenhydraten gehörenden Stoffen (Lactat, glykogene Aminosäuren, Intermediate des Zitronensäurezyklus, Glycerol) in Leber u. Nieren. Hauptquellen der G. der Leber sind Lactat u. Alanin aus der Muskulatur (Glukose-Lactat-Zyklus, Glucose-Alanin-Zyklus) u. Glycerol aus dem Fettgewebe (Fettabbau); Glutamin dient der G. in der Niere. Bei der G. werden die reversiblen Reaktionen der Glykolyse in umgekehrter Richtung durchlaufen; die quasi-irreversiblen Reaktionen (Hexokinase, Phosphofructokinase, Pyruvatkinase) werden durch alternative Reaktionen umgangen, die durch die Schlüsselenzyme der G. (Pyruvatcarboxylase, Phosphoenolpyruvatcarboxykinase, Fructose-1,6-bisphosphatase, Glucose-6-phosphatase) katalysiert werden. Die G. verläuft zum großen Teil über die Zwischenstufen der Glykolyse (s. Abb.). Sie wird gehemmt durch Insulin, gesteigert durch Glucocorticoide, Glucagon u. Adrenalin.

    • Glucopenie
      • Gluco|penie

      • Englischer Begriff: glucopenia

      Glucosemangel, Hypoglykämie.

    • glucoplastisch
    • Glucoprotamin
      • Englischer Begriff: glucoprotamine

      Desinfektionsmittel; Anw. zur Flächen- u. Instrumentendesinfektion.

    • Glucoproteine
      • Gluco|proteine

      • Englischer Begriff: glucoproteins

      Glykoproteine.

    • Glucopyranose
      • Gluco|pyranose

      • Englischer Begriff: glucopyranose

      s.u. Glucose.

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