Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Golgi-Komplex
    Golgi
    • G.-Komplex

    G.-Apparat; i.e.S. der Dalton-Komplex.

  • Golgi-Korpuskel
    Golgi
    • G.-Korpuskel

    • Synonyme: G.-Rezeptor

    • Englischer Begriff: G. tendon organ

    Sehnenspindel.

  • Golgi-Mazzoni-Körperchen
    Golgi
    • G.-Mazzoni-Körperchen

    • Synonyme: Corpuscula bulboidea

    • Englischer Begriff: G.-Mazzoni corpuscles

    v.a. in der Haut, an der Grenze zur Unterhaut (zahlreich am äußeren Genitale), aber auch in Bindehaut, Nagelbett u. Mesenterium vorkommende druckempfindl. Lamellenkörperchen (meist kernfreier Plasmakörper m. baumartig verzweigter Nervenfaser). Von manchen Autoren als Kälterezeptoren angesehen.

  • Golgi-Zellen
    Golgi
    • G.-Zellen

    • 1)
      Cellulae axiramificatae... (mehr)
    • 2)
      große Körnerzellen der Kleinhirnrinde mit kurzen Neuriten... (mehr)
    • 3)
      Makrogliazellen in der Purkinje-Zellschicht des Kleinhirns... (mehr)
  • Golgi-Zellen 1)
    Golgi  >  Golgi-Zellen
    • 1)

    • Englischer Begriff: G.'s cells

    Cellulae axiramificatae.

  • Golgi-Zellen 2)
    Golgi  >  Golgi-Zellen
    • 2)

    große Körnerzellen der Kleinhirnrinde mit kurzen Neuriten.

  • Golgi-Zellen 3)
    Golgi  >  Golgi-Zellen
    • 3)

    • Synonyme: G.-Bergmann-Epithelialzellen

    • Englischer Begriff: Bergmann's cells

    Makrogliazellen in der Purkinje-Zellschicht des Kleinhirns. Vom oberen Zellpol ausgehende Fortsätze durchsetzen die Molekularschicht u. bauen mit Endfüßchen die Gliagrenzmembran auf, enden z.T. auch an Kapillaren.

  • Goll
    • Goll

    • Biogr.: Friedrich G., 1829–1903, Anatom, Zürich

  • Goll-Fasern
    Goll
    • G.-Fasern

    • Synonyme: Tractus bulbocerebellaris

    • Englischer Begriff: Goll's fibers

    zu den Fibrae arcuatae externae dorsales gehörende Neuriten des Nucleus gracilis („G.-Kern“), die sich dem Tractus spinocerebellaris posterior anschließen u. zum Kleinhirnwurm ziehen.

  • Goll-Strang
    Goll
    • G.-Strang

    • Englischer Begriff: G.'s column

    Fasciculus gracilis.

  • Goltz-Gorlin-Peterson-Ravits-Syndrom
    • Goltz-Gorlin(-Peterson-Ravits)-Syndrom

    • Englischer Begriff: Goltz-Gorlin syndrome

    angeborener, v.a. bei Frauen auftretender ekto- u. mesodermaler Fehlbildungskomplex mit X-chromosomal-dominantem Erbgang. Umschriebene Hautatrophie mit Pigmentvermehrung, Poly- bzw. Syndaktylie, spärlicher Nagel- u. Haarwuchs, papilläre Schleimhautwucherungen, v.a. im Bereich des Lippenrots. Nicht zu verwechseln mit Gorlin-Goltz-Syndrom.

  • Goltz-Klopfversuch
    • Goltz-Klopfversuch

    • Englischer Begriff: Goltz experiment

    • Biogr.: Friedrich L. G., 1834–1902, Physiologe, Königsberg, Straßburg

    beim Frosch durch Beklopfen des Bauches bewirktes Aufhören der Herzfüllung infolge Versackens des Blutes in die reflektorisch erschlafften Gefäße des Splanchnikusbereichs; i.w.S. (beim Menschen) die so durch Vagusreizung ausgelöste Bradykardie.

  • Gombault
    • Gombault

    • Biogr.: François A. A. G., 1844–1904, Neuropathologe, Paris

  • Gombault-Degeneration
    Gombault
    • G.-Degeneration

    • Englischer Begriff: Gombault's degeneration

    der Typ Déjerine-Sottas der neuralen Muskelatrophie. – In Kombination mit interstitieller Neuritis u. Sklerose der Hinterstränge des Rückenmarks als G.-Mallet-Krankheit bezeichnet.

  • Gombault-Philippe-Triangel
    Gombault
    • G.(-Philippe)-Triangel

    • Englischer Begriff: Gombault's triangle

    von absteigenden Ästchen der hinteren Spinalwurzelfasern gebildetes dreieckiges Feld im Conus medullaris zwischen Septum medianum u. Hinterstrang, Teil des „Eigenapparates“ (Fasciculi proprii).

  • Gomori-Silberimprägnation
    • Gomori-Silberimprägnation

    • Englischer Begriff: Gomori's stain

    Schwärzung von Retikulumfasern im Formalin-fixierten Schnittpräparat mit ammoniakalischer Silbernitrat-Lösung nach (evtl.) Oxidation mit Kaliumpermanganat u. Sensibilisierung mit 2%igem Eisenammoniumalaun.

  • Gomphosis
    • Gomphosis

    Einkeilung, Einstauchung.

  • gonadal
    • gonadal

    • Englischer Begriff: gonadal

    die Gonaden betreffend.

  • Gonadarche
    • Gonad|arche

    • Englischer Begriff: gonadarche

    der der Menarche um 1–1,5 J. vorausgehende Beginn der Keimdrüsenfunktion, also Einsetzen von Follikelwachstum und Östrogenbildung. Bei ♂ analog Beginn der Androgensekretion u. Spermiogenese.

  • Gonade
    • Gonade

    • Englischer Begriff: gonad

    die ausgebildete Geschlechtsdrüse (Ovarium, Testis), zusammengefasst als Keimdrüsen.

  • Gonadektomie
    • Gonad|ektomie

    • Englischer Begriff: gonadectomy

    die operative Entfernung der Geschlechtsdrüsen; s.a. Kastration.

  • Gonadenagenesie
    • Gonaden|agenesie

    Form der Gonadendysgenesie mit fehlender Anlage der Keimdrüsen.

  • Gonadendosis
    • Gonaden|dosis

    • Englischer Begriff: gonadal dose

    die von den Geschlechtsdrüsen absorbierte integrale Dosis ionisierender Strahlen (z.B. als Kriterium für die höchste zugelassene Strahlenexposition); in neueren DIN-Normen nicht mehr genannt; s.a. Strahlen...

  • Gonadendysgenesie
    • Gonaden|dysgenesie

    • Englischer Begriff: gonadal dysgenesis

    die Fehlentwicklungen (einschließlich Gonadenagenesie) der Keimdrüsen. Als G. ohne weitere Symptome (Swyer-Syndrom), mit Kleinwuchs (Rössle-Syndrom) oder Fehlbildungen (z.B. Pterygium-Syndrom) bzw. mit Virilisierung oder Feminisierung. I.e.S. die G. beim Ullrich-Turner-Syndrom. S.a. Kallmann-, Pasqualini-, Del-Castillo-, Gordan-Overstreet-Syndrom.

  • Gonadengeschlecht
    • Gonaden|geschlecht

    • Englischer Begriff: gonadal sex

    gonadales Geschlecht.

  • Gonadeninsuffizienz
    • Gonaden|insuffizienz

    • Englischer Begriff: gonadal insufficiency

    Hypogonadismus.

  • Gonadenschutz
    • Gonaden|schutz

    • Englischer Begriff: gonadal shield

    Vorrichtung aus strahlenabsorbierendem Material (meist Blei) zur Herabsetzung der Gonadendosis bei medizinischer Anw. ionisierender Strahlen; z.B. als Hodenschutzkapsel, Ovarialschutzplatte.

  • Gonadoblastom
    • Gonado|blastom

    • Englischer Begriff: gonadoblastoma

    der den Aufbau einer undifferenzierten Geschlechtsdrüse nachahmende hormonaktive (Androgene, Östrogene absondernde) „Morris-Scully-Tumor“ im anlagegestörten Hoden von Intersextypen; faserreich u. Spermatogonien-ähnliche Leydig-Zellen enthaltend. Progn. im Allg. gut (trotz gelegentlicher Seminom-ähnlicher Herde).

  • Gonadoliberin
  • Gonadopause
    • Gonado|pause

    • Englischer Begriff: gonadopause

    das Aufhören der Hormonproduktion der Keimdrüsen, normalerweise 3–5 J. nach der Menopause bzw. bei ♂ nach dem 70. Lj.

  • Gonadorelin
  • Gonadorelin-Analoga
  • Gonadorelin-Antagonisten
  • Gonadotrophine
    • Gonado|trop(h)ine

    • Synonyme: gonadotrope Hormone

    • Englischer Begriff: gonadotropins

    Abbildung

    nicht geschlechtsspezifische Proteohormone (Glykoproteine), die in Zellen des Hypophysenvorderlappens gebildet werden, das Wachstum der ♂ und ♀ Keimdrüsen fördern sowie endokrine Funktionen anregen u. steuern; s.a. Schema.

  • Gonadotrophine, extrahypophysäre
    Gonadotrop(h)ine
    • G., extrahypophysäre

    • Synonyme: Choriongonadotropin

    • Englischer Begriff: human chorionic gonadotrophin; HCG; extrahypophyseal gonadotropins

    G., die ab der 2. Schwangerschaftswoche (maximal im 2.–3. Mon.) in der Plazenta gebildet werden u. im Serum u. Harn nachzuweisen sind. Bewirken das Wachstum des Gelbkörpers u. dessen Umbildung zum Corpus luteum graviditatis, stimulieren die Bildung der später von der Plazenta produzierten Östro- u. Gestagene. diagn Anw.: Der qualitative Nachweis dient als Schwangerschaftstest; die quantitative Bestimmung dient zur Diagnostik von Blasenmole, Chorionepitheliom u. Schwangerschaftstoxikosen bzw. (erniedrigte Werte) von Abort u. Plazentadegeneration (Fruchttod). Außerhalb einer Schwangerschaft ist HCG ein Tumormarker mit besonderer Bedeutung für Chorion-, Embryonal-, Teratokarzinome. ther Anw. finden v.a. aus dem Harn Schwangerer gewonnenes Chorion-G. u. Menopausengonadotropin (zur Sterilitätsbehandlung).

  • Gonadotrophine, hypophysäre
    Gonadotrop(h)ine
    • G., hypophysäre

    • Englischer Begriff: hypophyseal gonadotropins

    als Gonadotropine i.e.S. die in der Hypophyse gebildeten, vom Hypothalamus über das gonadotropin releasing hormone regulierten Hormone LH u. FSH. Das FSH (follikelstimulierendes Hormon) bewirkt Follikelreifung u. Bildung von Östrogen bei ♀ bzw. die Spermatogenese bei ♂. LH (luteinisierendes Hormon) bewirkt bei ♀ die Ovulation u. Bildung des Gelbkörpers, beim Menschen auch die Bildung von Progesteron. In der Zyklusmitte erfolgt ein kurzer starker Anstieg von FSH u. v.a. LH; es kommt zum Follikelsprung. Bei ♂ stimuliert LH (= ICSH = Interstitialzellen-stimulierendes Hormon) die Hodenzwischenzellen u. somit die Testosteronbildung. Erhöhte Prolactinspiegel hemmen die FSH- u. LH-Freigabe.

  • Gonadotrophinum
    • Gonado|trophinum

    Gonadotrop(h)in.

  • gonadotropin releasing hormone
    • gonado|tropin releasing hormone

    • Synonyme: luteinisierendes Hormon-Releasing-Hormon; GnRH (Abk.); GRH (Abk.); LHRH (Abk.)

    • Etymol.: engl.

    im Hypothalamus gebildetes „Neurosekret“ (Decapeptid), das im Infundibulum über den portalen Kreislauf zum Hypophysenvorderlappen gelangt u. dort die Abgabe der Gonadotropine LH u. FSH in das Blut auslöst. Eine zyklische pulsatile Freisetzung des GnRH ist Voraussetzung für normale weibliche u. männliche Sexualfunktion; primäre Sekretionsschwäche führt zu primärer Amenorrhö.

  • Gonadotropin-Releasing-Hormon-Analoga
  • Gonadotropinbelastung
    • Gonado|tropinbelastung

    • Englischer Begriff: HCG stimulation test

    historischer Test mit Injektion von Chorion- oder hypophysärem Gonadotropin zur Prüfung der Ansprechbarkeit der Keimdrüsen.

  • Gonadotropinhemmer
  • Gonagra
    • Gon|agra

    • Englischer Begriff: gonagra; gout in the knee

    Schmerzen im Knie, i.e.S. bei Gicht.

  • Gonalgie
    • Gon|algie

    • Englischer Begriff: gonalgia

    Schmerzen im Knie.

  • Gonarthritis
    • Gon|arthritis

    • Englischer Begriff: gonarthritis

    Kniegelenkentzündung = Gonitis.

  • Gonarthrose
    • Gon|arthrose

    • Englischer Begriff: gonarthrosis

    Abbildung

    Arthrose des Kniegelenks; s.a. Abb.

  • Gonda-Reflex
    • Gonda-Reflex

    • Englischer Begriff: Gonda reflex

    bei Pyramidenbahnläsion ein durch langsame passive Beugung der 2.–5. Zehe auslösbarer Fluchtreflex (langsame Überstreckung = Dorsalflexion der Großzehe).

  • Gonderia
    • Gonderia

    Theileria; s.a. Piroplasmose.

  • Gonezystis
    • Gone|zystis

    Vesicula seminalis.

  • Gongylonemiasis
    • Gongylo(ne)miasis

    • Englischer Begriff: gongylonemiasis

    meist symptomlose, evtl. mit Stomatitis u. Pharyngitis einhergehende parasitäre Erkrankung der Haustiere u. gelegentlich auch des Menschen durch den Fadenwurm Gongylonema pulchrum [Spiruridae] (♂ 3–6, ♀ 8–15 cm). Zwischenwirte: Käfer, Schaben; Infektion erfolgt durch solche Insekten oder durch larvenhaltiges Trinkwasser; adulte Würmer siedeln sich in der Mundschleimhaut an.

  • Gonin-Operation
    • Gonin-Operation

    • Biogr.: Jules G., 1870–1935, Augenarzt, Lausanne

    • 1)
      bei Netzhautablösung Verschluss von Netzhautrissen durch Elektrokoagulation... (mehr)
    • 2)
      bei Einwärtsschielen Sehnenverlängerung des Musculus rectus medialis... (mehr)
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