Medizin-Lexikon: Einträge mit "G"

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  • Gastrika 2)
    Gastrika
    • 2)

    • Fach: Anatomie

    Kurzbezeichnung der Arteria bzw. Vena gastrica.

  • Gastrin
    • Gastrin

    • Englischer Begriff: gastrin

    Abbildung

    ein Peptidhormon aus 17 Aminosäuren. Stoffwechsel: G. wird von den G.-Zellen (APUD-Zellen) der Schleimhaut des Magenantrums produziert u. den Drüsen des Magenfundus u. -korpus auf dem Blutweg zugeführt. – Die Freisetzung wird ausgelöst durch Vagusreizung sowie durch Dehnungs- oder Chemorezeptoren im Magen; Hemmung erfolgt bei Antrum-pH-Wert < 2. Funktionen: G. regt die Sekretion von Magensäure (in hohen Dosen aber Hemmung), mit zunehmender Konzentration auch von Pepsin u. Pankreassaft an. Es aktiviert die Magen-Darm-Muskulatur einschließlich der Kardia u. des Pylorus (Refluxgastritis; duodenogastraler Reflux). Erhöhte G.-Konzentration im Serum bei Zollinger-Ellison-Syndrom. – Dient auch zur klinischen Bestimmung der Magensäuresekretion (maximal nach subkutaner Injektion von 0,5 μg/kg Körpergewicht); s.a. Pentagastrin; GIP. – G. bildende Zellen existieren auch im Pankreas (wahrscheinlich die D-Zellen); s.a. Gastrinom.

  • Gastrinom
    • Gastrinom

    • Englischer Begriff: gastrinoma

    Gastrin produzierender Pankreastumor (ein Apudom) als Ursache des Zollinger-Ellison-Syndroms. – Als Hyperplasie der G-Zellen im Magenantrum das „Polak-Syndrom“ (mit gleicher Klinik).

  • Gastrinrezeptor-Antagonisten
    • Englischer Begriff: gastrin receptor antagonists

    Substanzen, die die Chemozeptoren für Gastrin u. Cholezystokinin im Magen-Darm-Trakt blockieren; Wirkst.: z.B. Proglumid; Anw. bei Magen-Darm-Ulzera.

  • gastrisch
    • gastrisch

    • Englischer Begriff: gastric

    den Magen betreffend.

    • g. Krisen
      bei Tabes dorsalis heftigste kolikartige Schmerzen in der Magengegend... (mehr)
  • gastrische Krisen
    gastrisch
    • g. Krisen

    • Englischer Begriff: gastric crisis

    bei Tabes dorsalis heftigste kolikartige Schmerzen in der Magengegend, mit starkem Würgen, Erbrechen großer Mengen – meist hyperaziden – Magensaftes (bei Bluterbrechen [= Hämatemesis] als „schwarze Krise“), gesteigerter Magenperistaltik, Blässe, Pulsbeschleunigung. – Stunden- bis tagelanges Bestehen kann zu Marasmus führen.

  • Gastritis
    • Gastritis

    • Englischer Begriff: gastritis

    Abbildung

    akute oder chronische Magenschleimhautentzündung. Einhergehend mit Hyperämie, Zellinfiltrationen u. evtl. Erosionen; multifaktoriell bedingt durch exogene oder endogene Noxen.

  • Gastritis cirrhoticans
    Gastritis
    • G. cirrhoticans

    • Englischer Begriff: cirrhotic g.

    Linitis plastica.

  • Gastritis corrosiva
    Gastritis
    • G. corrosiva

    • Synonyme: Ätzgastritis

    • Englischer Begriff: corrosive g.

    hämorrhagische pseudomembranöse G. unmittelbar nach Verschlucken von Ätzgiften (Säuren, Laugen). Klinik: außer den typischen Gastritiszeichen v.a. heftige Schmerzen, Schock u. Ätzschorfe bis Nekrosen (als Koagulations- bzw. Kolliquationsnekrosen), die unter Narbenbildung (u.U. Pylorusstenose) abheilen, oft zu Magenperforation, evtl. zu Spätgeschwüren führen.

  • Gastritis cystica
  • Gastritis erosiva
    Gastritis
    • G. erosiva

    • Englischer Begriff: erosive g.

    G. mit Schleimhautdefekten, welche die Muscularis mucosae nicht überschreiten u. narbenlos abheilen.

  • Gastritis granularis
  • Gastritis phlegmonosa
    Gastritis
    • G. phlegmonosa

    • Englischer Begriff: phlegmonous g.

    flächenhafte eitrige Entzündung der Magenwand (insbes. der Submukosa). Ätiol.: Ursprung entweder in Schleimhautdefekten (Geschwür, Erosion, Karzinom) oder – metastatisch – bei schwerer Allgemeininfektion; v.a. durch Strepto-, Staphylo-, Pneumokokken, Gasbrand-, Proteus-, Typhus-, Coli-Bakterien bedingt.

  • Gastritis stenosans
  • Gastritis, akute
    Gastritis
    • G., akute

    • Englischer Begriff: acute g.

    tritt auf als akute diffuse, akute erosive (G. erosiva), phlegmonöse u. Refluxgastritis. Ätiol.: Auslösende Faktoren sind Genussgifte (Alkohol, Nikotin), Medikamente (Salicylate, nichtsteroidale Antiphlogistika, Zytostatika), Allergien, thermische u. chemische Noxen, Strahlentherapien, Stresssituationen (z.B. Verbrennungen, Polytraumen, Sepsis), Operationen oder bakterielle Kontamination. Diagn.: Gastroskopie mit Biopsie. Ther.: Nahrungskarenz, Flüssigkeitszufuhr, Bettruhe, Ausschalten der ursächlichen Faktoren. Es besteht eine hohe Rate von Spontanheilungen.

  • Gastritis, allergische
    Gastritis
    • G., all|ergische

    G. infolge Nahrungsmittelallergie; meist akut u. oft kombiniert mit Allergiesymptomen außerhalb des Verdauungstraktes. Beginnt mit angioneurotischem Ödem der Magenschleimhaut; später Blasenbildung, wulstige Schleimhautschwellung.

  • Gastritis, chronische
    Gastritis
    • G., chronische

    Abbildung   Tabelle

    chronische Verlaufsform der Magenschleimhautentzündung. Klassifik.: Die Einteilung erfolgt nach der 1994 überarbeiteten Sidney-Klassifikation (s. Tab.); ferner nach Ätiologie u. Histologie in Typ A, B u. C (s.a. Abb.): Typ A erscheint unter dem Bild einer Korpusgastritis. Es handelt sich um eine Autoimmungastritis mit der Bildung von Autoantikörpen gegen Belegzellen u. evtl. gegen Intrinsic-Faktor. Klinik: Achlorhydrie u. Vitamin-B12-Mangelanämie (perniziöse Anämie) sowie erhöhter Gastrinspiegel. Diagnostisch sollte nach weiteren Autoimmunerkrankungen gesucht werden. Es besteht eine erhöhte Neigung zur Entwicklung eines Magenkarzinoms. Ther.: Vitamin-B12-Substitution, regelmäßige Kontrollgastroskopien zum Ausschluss eines Karzinoms. Typ B erscheint unter dem Bild einer Antrumgastritis, ausgelöst durch Besiedelung mit Helicobacter pylori. Diagn.: Gastroskopie mit Biopsie u. dem Nachweis von Helicobacter pylori (bioptisch durch Histologie oder Urease-Schnelltest, serologisch durch AK-Nachweis). Ther.: Eradikation von Helicobacter pylori mittels verschiedener Chemotherapeutika, z.B. Kombination von Omeprazol mit Amoxicillin oder „Triple-Therapie“ mit Wismutsalz, Metronidazol u. Amoxicillin bzw. Tetracyclin. Typ C ist eine chemisch bedingte G., z.B. durch Gallereflux.

  • Gastritis, eitrig-abszedierende
    Gastritis
    • G., eitrig-ab|szedierende

    durch Strepto- oder Staphylokokken hervorgerufene G. mit Bildung von Abszessen unter der Schleimhaut, die zu Einschmelzen der Muskelschicht u. Perforation führen können; s.a. Gastritis phlegmonosa.

  • Gastritis, granulomatöse
    Gastritis
    • G., granulomatöse

    G. mit epitheloidzelligen Granulomen, meist bei Besnier-Boeck- oder Crohn-Krankheit.

  • Gastritis, urämische
    Gastritis
    • G., urämische

    Ausscheidungsgastroenterokolitis bei Harnvergiftung (Urämie).

  • Gastroanastomose
    • Gastro|anastomose

    • Englischer Begriff: gastroanastomosis

    Gastrogastrostomie.

  • Gastrocnemius
    • Gastro|cnemius

    • Synonyme: Gastroknemius

    • Englischer Begriff: gastrocnemius

    • Fach: Anatomie

    Musculus gastrocnemius.

  • Gastrodiscoides hominis
    • Gastro|discoides hominis

    in Süd- u. Südostasien vorkommender Saugwurm (Trematode); Darmparasit von Mensch u. Schwein. Erreger der Gastrodisciasis (= Gastrodiscoidiasis; mit Reizung v.a. des Zäkums u. Kolons, schleimigen Durchfällen).

  • gastroduodenal
    • gastro|duo|denal

    • Englischer Begriff: gastroduodenal

    den Magen u. Zwölffingerdarm (Gaster bzw. Duodenum) betreffend.

  • gastroduodenale Anastomose
    gastroduodenal
    • g. Anastomose

    • Englischer Begriff: g. anastomosis

    Gastroduodenostomie.

  • Gastroduodenalsonde
    • Gastro|duodenal|sonde

    • Englischer Begriff: gastroduodenal tube

    dünner flexibler, meist röntgenfähiger Schlauch aus Kunststoff oder Weichgummi als Magensonde oder Duodenalsonde zu Diagnostik oder Therapie. Ind.: Gewinnung von Magensaft zur Diagn.; Ableitung von Magensaft, Blut oder Luft zur Entlastung; Entfernen von Mageninhalt vor Narkose; postop. Entlastung von Anastomosen; Magenspülung nach Intoxikation; Zufuhr von Sondennahrung. Formen: einläufige G. zur Kurzzeitanwendung (PVC-Kunststoff oder Gummi); ein- oder doppellumige Verweilsonden zur Langzeitanwendung (säurebeständ. Kunststoff, v.a. Polyurethan, Silikonkautschuk); Sondenlänge: 75–120 cm, Ø Ernährungssonden Ø 8–12 Ch., Entleerungs- u. Spülsonden Ø 12–15 Ch., Magenschlauch Ø ca. 30 Ch.

  • Gastroduodenektomie
    • Gastro|duoden|ektomie

    • Englischer Begriff: gastroduodenectomy

    heute nicht mehr übliche op. Teil- oder Totalentfernung (Exstirpation) des Magens u. Zwölffingerdarms (Duodenum) unter Mitresektion von Pankreaskopf u. Choledochus.

  • Gastroduodenitis
    • Gastro|duodenitis

    • Englischer Begriff: gastroduodenitis

    gleichzeitige Gastritis u. Duodenitis; s.a. Gastroenteritis.

  • Gastroduodenoskopie
    • Gastro|duodeno|skopie

    • Englischer Begriff: gastroduodenoscopy

    auf das Duodenum ausgedehnte Gastroskopie.

  • Gastroduodenostomie
    • Gastro|duodeno|stomie

    • Englischer Begriff: gastroduodenostomy

    Bildung einer Anastomose zwischen Magen u. Zwölffingerdarm zur Umgehung eines nicht resezierbaren hohen Zwölffingerdarmgeschwürs (Ulcus duodeni), aber auch nach Geschwürentfernung (Ulkusexzision), bei Pyloroplastik (z.B. nach Heinecke-Mikulicz, Finney [s.a. Gastroenterostomie, dort Abb.], Judd, Moshel) u. nach Pförtnerentfernung (Pylorektomie) bzw. distaler Magenresektion i.S. der Billroth-Operation I. S.a. Antirefluxplastik (dort Abb.).

  • Gastrodynie
    • Gastro|dynie

    • Englischer Begriff: gastrodynia

    Magenschmerz.

  • Gastroenteritis
    • Gastro|enteritis

    • Englischer Begriff: gastroenteritis

    gleichzeitige Schleimhautentzündung des Magens u. Dünndarms (Gastritis, Enteritis), evtl. unter Einbeziehung des Dickdarms (= Gastroenterokolitis). Kommt vor bei bakteriellen Infektionen (= G. infectiosa), v.a. mit Salmonellen (= G. paratyphosa, Salmonellenenteritis; s.a. Lebensmittelvergiftung), Shigellen (Bakterienruhr), Staphylokokken, Dyspepsie- u. Coli-Bakterien, Viren („epidemische G.“, Virusenteritis), Toxoplasma gondii, ferner bei Vergiftungen (z.B. Quecksilber) u. Alkoholismus. S.a. Säuglingsenteritis, Gastroenteropathie.

    • G., eosinophile
      G. mit Bluteosinophilie, eosinophilen Infiltraten in der Magen- u. Dünndarmwand... (mehr)
  • Gastroenteritis, eosinophile
    Gastroenteritis
    • G., eosinophile

    • Englischer Begriff: eosinophilic g.

    G. mit Bluteosinophilie, eosinophilen Infiltraten in der Magen- u. Dünndarmwand, Leibschmerzen, Erbrechen, eosinophilem Aszites.

  • Gastroenterokolitis
    • Gastro|entero|kolitis

    • Englischer Begriff: gastroenterocolitis

    s.u. Gastroenteritis.

  • Gastroenterologie
    • Gastro|entero|logie

    • Englischer Begriff: gastroenterology

    Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Prophylaxe, Erkennung u. konservativen Behandlung von Krankheiten der Verdauungsorgane befasst. Die Weiterbildungszeit beträgt 2 Jahre.

  • Gastroenteropathie
    • Gastro|entero|pathie

    • Englischer Begriff: gastroenteropathy

    eine Magen-Darm-Erkrankung.

    • G., exsudative
      Sammelbegriff für angeborene oder erworbene „exsudative Enteropathie“... (mehr)
  • Gastroenteropathie exsudative
    Gastroenteropathie
    • G., exsudative

    • Synonyme: G. Eiweiß verlierende; Gordon-Syndrom

    • Englischer Begriff: protein-losing g.

    Sammelbegriff für angeborene oder erworbene „exsudative Enteropathie“ mit massivem Eiweißverlust in den Magen-Darm-Trakt z.B. infolge vermehrter Lymphbildung oder gestörten Lymphabflusses sowie bei Polyposis oder Divertikulosis des Dünndarms, Polyadenomatose des Magens. Kommt vor bei Crohn-Krankheit, Colitis ulcerosa, Lymphogranulomatose, konstriktiver Perikarditis, Kwashiorkor, Lymphangiectasia enteralis familiaris, Whipple-Krankheit), u. als Ménétrier-Syndrom (das z.T. mit der e. G. gleichgesetzt wird). Führt zu Eiweißmangelödemen u. Hypalbuminämie, hypokalzämischer Tetanie (bei normalem Serumcholesterinspiegel), gelegentlich zu Fettstühlen (Steatorrhö). S.a. Gordon-Test.

  • Gastroenteroptose
    • Gastro|entero|ptose

    • Englischer Begriff: gastroenteroptosis

    s.u. Gastroptose.

  • Gastroenterostomia
    • Gastro|entero|stomia

    • Synonyme: -stomie; G.E. (Abk.)

    • Englischer Begriff: gastroenterostomy

    Abbildung

    (Wölfler 1881) Anastomosierung von Magen u. Dünndarm unter Umgehung eines distalen Magen- bzw. Duodenalverschlusses, v.a. bei inoperablem stenosierendem Magenkarzinom. Bezeichnung des Eingriffs nach der Anheftungsstelle der Darmschlinge an der Magenvorder- oder -hinterwand (G. anterior bzw. posterior) bzw. nach der Lage der G. zum Querkolon (G. antecolica bzw. retrocolica). Wichtigste Methoden der vorderen G. sind die G. antecolica anterior antiperistaltica (Wölfler) bzw. isoperistaltica (Wölfler, Lücke, Rockwitz) bzw. ypsiloniformis (sog. Wölfler II; auch nach Roux) oder die G. anterior retrocolica (Billroth), heute alle mit obligater Braun-Enteroanastomose (Ausnahme: G.E. nach Roux). Als hintere, funktionell günstigere G. die G. posterior retrocolica (v. Hacker, Petersen) u. antecolica (Hall, Monastyrsky). Ferner Sonderverfahren (s.a. Abb.). – Die G. ist obligater Teil der Magenresektion nach Billroth II (u. deren Modifikationen).

  • gastrogen
    • gastro|gen

    • Englischer Begriff: gastrogenic

    vom Magen ausgehend.

  • Gastroilealreflex
    • Gastro|ileal|reflex

    • Englischer Begriff: gastroileac reflex

    • Fach: Physiologie

    die durch Magendehnung (nach Speiseaufnahme) ausgelöste reflektorische Steigerung der Peristaltik im unteren Teil des Ileums.

  • gastrointestinal
    • gastro|intestinal

    • Englischer Begriff: gastrointestinal

    Magen u. Dünndarm betreffend.

  • Gastrointrahepatoduktostomie
    • Gastro|intra|hepato|dukto|stomie

    (Dogliotti 1951) biliodigestive Anastomose durch Einpflanzung des intrahepatischen Teils des linken Ductus hepaticus in die Magenvorderwand unter Adaptation der Leberresektionsfläche an den Magen; als Plastik bei extrahepatischer Gallenwegsenge; s.a. Gallengangsplastik.

  • Gastrojejunostomie
    • Gastro|jejuno|stomie

    • Englischer Begriff: gastrojejunostomy

    • Fach: Chirurgie

    operative Vereinigung der Lichtung des Magens u. Jejunums, z.B. als Seit-zu-Seit-Anastomose bei typischer Gastroenterostomie oder als End-zu-Seit-Anastomose bei der Billroth-Magenresektion II (u. deren Modifikationen); in beiden Fällen evtl. als Y-Anastomose n. Roux. – Ferner als Teil einer Ösophagoplastik.

  • gastrokardialer Symptomenkomplex
    • gastro|kardialer Symptomenkomplex

    • Englischer Begriff: gastrocardiac syndrome

    Roemheld-Syndrom.

  • Gastroknemius-Syndrom
    • Gastro|knemius-Syndrom

    • Englischer Begriff: gastrocnemius syndrome

    Poplitea-Kompressionssyndrom.

  • gastrokolischer Reflex
    • gastro|kolischer Reflex

    • Englischer Begriff: gastrocolic reflex

    durch Nahrungsaufnahme (v.a. Frühstück) ausgelöste Massenbewegung des Dickdarms („Colon“), u.U. mit Einleitung der Defäkation.

  • Gastrolith
    • Gastro|lith

    • Englischer Begriff: gastrolith

    Magenstein, im Allgemeinen auf der Basis eines Fremdkörpers (z.B. Bezoarstein).

  • Gastrolyse
    • Gastro|lyse

    • Englischer Begriff: gastrolysis

    • Fach: Chirurgie

    sehr selten gebrauchter Begriff für die Durchtrennung krankhafter Verwachsungen des Magens mit seinen Nachbarorganen; auch die Magenskelettierung, z.B. bei Magenresektion.

  • Gastromalazie
    • Gastro|malazie

    • Englischer Begriff: gastromalacia

    • Fach: Pathologie

    die noch vor der Leichenfäulnis einsetzende saure Selbstverdauung der Magenwand.

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