Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • h
    • Fach: Physik

    Planck-Wirkungsquantum, Heterogenitätsgrad einer Strahlung, Stunde (latein. hora), hekto... (= 100fach).

  • H

      Kurzzeichen für chem Wasserstoff (Hydrogenium; als Ion = H+), biochem Histidin, Histamin, Histon, physik Henry (Induktivitätseinheit), Enthalpie (Wärmeinhalt), Vektor der magnet. Feldstärke („H“), radiol Homogenitätsgrad; serol heterogenetische Substanz (s.u. AB0-Blutgruppen...), Schwerketten (heavy chain), immun Histokompatibilität (HLA-System), bakt H-Form, H-Antigen.

    • H chain disease
      • Synonyme: Abk. für heavy chain disease

      • Etymol.: engl.

      Schwerkettenkrankheit.

    • H-Agglutination
      • Englischer Begriff: H agglutination

      • Fach: Bakteriologie

      flockige Agglutination der H-Antigene besitzenden begeißelten Bakterien durch spezifische Antikörper (homologe, Geißellähmung u. -verklebung auslösende H-Agglutinine). Zur Identifizierung einschlägiger Bakterienstämme bzw. zum Antikörpernachweis im Serum.

    • H-Anastomose
      • H-Ana|stomose

      Drapanas-Operation.

    • H-Antigen
      • H-Antigen

      • 1)
        thermolabiles Agglutinogen aus Geißeln von „mit Hauch wachsenden“... (mehr)
      • 2)
        Abk... (mehr)
    • H-Antigen 1): HAg
      H-Antigen
      • 1)

      • Synonyme: HAg (Abk.)

      thermolabiles Agglutinogen aus Geißeln von „mit Hauch wachsenden“ Mikroorganismen; ein Geißelantigen; s.a. H-Form.

    • H-Antigen 2)
      H-Antigen
      • 2)

      • Englischer Begriff: flagellar (or H) antigen

      Abk. für Histokompatibilitätsantigen.

    • H-Arzt
      • H-Arzt

      ein am berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren beteiligter praktischer Arzt mit chirurgischer Erfahrung; s.a. Durchgangsarzt (D-Arzt).

    • H-Faktor
      • Englischer Begriff: H antigen

      • 1)
        H-Antigen... (mehr)
      • 2)
        ein Heteroantikörper, dessen Bildung angeregt wird durch ein dem menschlichen... (mehr)
    • H-Faktor 1)
    • H-Faktor 2): Anti-H
      H-Faktor
      • 2)

      • Synonyme: Anti-H

      ein Heteroantikörper, dessen Bildung angeregt wird durch ein dem menschlichen Null-Antigen nahe stehendes AG der Shigella A1.

    • H-Form
      • Synonyme: Abk. für Hauch-Form

      • Englischer Begriff: H colony

      den Agar mit hauchartigem Schleier überziehende Wachstumsform begeißelter Bakterien (z.B. Proteus vulgaris, Salmonellen); mit charakteristischem serologischem Verhalten durch ihr H- („H-Agglutination“) u. O-Antigen. – Gegensatz: O-Form (= ohne Hauch; nur mit O-Antigen u. O-Agglutination).

    • h-Form
      • Synonyme: Abk. für Hefeform

      • Fach: Mykologie

      Hefephase.

    • H-Gen
    • H-Ionen...
      • Fach: Biochemie

      Proton.

    • H-Kette
      • Etymol.: engl. eavy chain = schwere Kette

      • Fach: Serologie

      Polypeptidkette mit relativ hohem Molekulargewicht in der Molekularstruktur von Immunglobulinen (bei denen im Allg. 2 H-Ketten über Disulfidbrücken mit 2 L-Ketten verbunden sind).

    • H-Ketten-Krankheit
      • Englischer Begriff: heavy-chain disease

      die Schwerkettenkrankheit.

    • H-Krankheit
    • H-O-Formenwechsel
      • H-O-Formen|wechsel

      • Fach: Bakteriologie

      der Wechsel von der begeißelten H- zur geißellosen O-Form.

    • H-Ras-Gen
    • H-Reflex
      • Synonyme: Hoffmann-Reflex

      • Englischer Begriff: H reflex

      (1922) durch elektrische Reizung der Muskelspindelafferenzen in Muskelnerven auslösbarer, elektromyographisch erfassbarer, monosynaptischer Reflex (Eigenreflex). Klinisch genutzt zur Testung der Erregbarkeit von α-Motoneuronen des Rückenmarks.

    • H-Sera

        Antisera gegen H-Antigene.

      • H-Streifen
        • Fach: Histologie

        Abk. für Hensen-Streifen.

      • H-Substanzen
        • Synonyme: heterogenetische Substanz

        • Englischer Begriff: H substances

        • Fach: Serologie

        bei fast allen Menschen vorkommende (s.a. Bombay-Typ) Ausgangssubstanz für die Synthese der Blutgruppensubstanzen A u. B des AB0-Blutgruppensystems.

      • H-Y-Antigen
        • Englischer Begriff: H-Y antigen

        bei Säugetieren (einschl. Mensch) ein schwaches Histokompatibilitätsantigen an der Oberfläche von Zellen männlicher Organismen, dessen Expression durch das Y-Chromosom reguliert wird.

      • H-Zone
        • Synonyme: H-Streifen

        s.u. Myofibrille.

      • H.-A.-M.-Syndrom
        • H.-A.-M.-Syndrom

        • Synonyme: Abk. für Hypoparathyreoid-Addison-Moniliasis-Syndrom; polyglanduläres Autoimmunsyndrom Typ I

        autosomal-rezessive Erbkrankheit ohne HLA-Assoziation mit Nebennierenrindeninsuffizienz, Hypoparathyreoidismus u. mukokutaner Candidiasis sowie weiteren Autoimmunerkrankungen. Es sind sechs Mutationen des autoimmune regulator (AIRE) auf Chromosom 21q22.3 bekannt.

      • H.I.
        • Englischer Begriff: C.I.

        Abk. für Herzindex.

      • H+-ATPase
        • H(+)-ATPase

        Enzym der Zellmembran, das die synchrone u. phasenkonstante Kopplung zwischen Membranpotential u. Glykolyse herstellt.

      • H1

          analog: H2.

        • H1 1)
          H1
          • 1)

          • Fach: Anatomie

          Symbol für Haubenfeld 1 bzw. 2.

        • H1 2)
          H1
          • 2)

          • Synonyme: Abk. für Histaminrezeptoren

          • Fach: Biochemie

          s.u. Histamin.

        • H1-Rezeptoren
          • Englischer Begriff: H receptors

          s.u. Histamin. Analog: H2-R.

        • H1-Rezeptorenblocker

            klassische Antihistaminika.

          • H2-Antagonisten
            • H2-Ant|agonisten

            • Englischer Begriff: H2 antagonists

            • Fach: Pharmazie

            H2-Rezeptorenblocker.

          • H2-Blocker
            • Englischer Begriff: H2-blockers

            H2-Rezeptorenblocker.

          • H2-Rezeptorenblocker
            • Englischer Begriff: H2-receptor blockers

            Substanzen, die die Magensäuresekretion hemmen. Wirkung: blockieren spezifisch die Histaminrezeptoren (H2-Rezeptoren, s.a. Antihistaminika) der Magenschleimhaut u. bewirken dadurch eine Hemmung der Säuresekretion. Je nach Präparat darüber hinaus spasmolytische, adrenolytische, antiemetische, lokalanästhetische, fungistatische u. sedierende Wirkungen. Wirkst.: z.B. Cimetidin, Ranitidin, Famotidin, Roxatidin, Nizatidin. Anw. als Ulkustherapeutika zur Ther. von Magengeschwüren oder anderen säurebedingten Erkr. des oberen Gastrointestinaltraktes. NW: gastrointestinale Störungen, Ödeme, Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen; sehr selten (durch antiandrogene Effekte) bei Langzeitanw. Potenzstörung, Hyperprolactinämie, Gynäkomastie.

          • H2CO3
            • Fach: Chemie

            Summenformel für Kohlensäure.

          • H2S
          • H2SO3

              schwefelige Säure. H2SO4: Schwefelsäure.

            • HA

                Abkürzung für Hämagglutination, Hepatitis A, Humanalbumin.

              • HA-Virus
              • HAA
                • Synonyme: Abk. für Hepatitis-assoziiertes Antigen

                • Englischer Begriff: HAA

                s.u. Hepatitisviren, Hepatitis-B(-Virus)-Antigene.

              • Haab
                • Haab

                • Biogr.: Otto H., 1850–1931, Augenarzt, Zürich

                • H.(-Dimmer)-Dystrophie
                  eine autosomal-dominant erbliche Veränderung der Hornhaut des Auges (hyaline... (mehr)
                • H.-Linien
                  Risse in der Descemet-Membran bei kongenitalem Glaukom... (mehr)
                • H.-Reflex
                  als „Rindenreflex der Pupille“ die Pupillenengstellung (Miosis) bei... (mehr)
              • Haab-Dimmer-Dystrophie
                Haab
                • H.(-Dimmer)-Dystrophie

                • Englischer Begriff: Haab-Dimmer dystrophy

                eine autosomal-dominant erbliche Veränderung der Hornhaut des Auges (hyaline Degeneration mit gitterförmigen Trübungen aller Schichten). Führt zu Astigmatismus, Sehkraftminderung.

              • Haab-Linien
                Haab
                • H.-Linien

                Risse in der Descemet-Membran bei kongenitalem Glaukom.

              • Haab-Reflex
                Haab
                • H.-Reflex

                • Englischer Begriff: Haab's reflex

                als „Rindenreflex der Pupille“ die Pupillenengstellung (Miosis) bei Konzentration der Aufmerksamkeit auf ein helles Objekt in der Gesichtsfeldperipherie (d.h. ohne Fixierung!).

              • Haar
                • Synonyme: Pilus; Crinis

                • Englischer Begriff: hair; pilus

                Abbildung

                das aus Horn bestehende, fadenförmige, fast universelle (an Handflächen, Fußsohlen, Streckseiten der Zehen-, Fingerendglieder fehlende) Hautanhangsgebilde; unterschieden als Langhaar (die Kopf-, Bart-, Achsel-, Schamhaare = Capilli, Barba, Hirci bzw. Pubes; beim Mann auch Brusthaar), Kurz-, Borstenhaar (Supercilia, Cilia, Vibrissae, Tragi) u. Wollhaar (Lanugo); alle mit etwa gleichem Aufbau: zentral das Haarmark (aus Epithelzellen mit eosinophilen Hornsubstanzkörnchen = Trichohyalin-Granula), umgeben von der Haarrinde (aus verhornten Zellen; enthält Pigment) u. dem Haaroberhäutchen (Cuticula pili; kernlose Epidermisschicht) sowie von Schichten der epithelialen u. bindegewebigen Haarscheide (Abb.). – Wichtige Teile sind der aus der Haut ragende Haarschaft u. die in die Unterhaut reichende, schräge Haarwurzel, deren Schichten etwa denen der Oberhaut entsprechen; das verdickte untere Wurzelende, die Haarzwiebel, sitzt einem in sie hineinragenden, gefäßhaltigen Bindegewebszapfen, der Haarpapille, auf (beide als Haarboden); die Zwiebel ist in der Anfangsphase (Anagenph.) der – zyklisch sich wiederholenden – Haarbildung zwiebelartig geschichtet infolge ständiger Neubildung von Zellen durch ihre papillennahe Schicht (Matrix), später dann geschlossen, kolbig, ganz verhornt (Kolbenhaar) u. schließlich, in der Endphase (Telogenph.), durch ein neues Haar – ausgehend von einer sich neu bildenden Haarpapille – in Richtung Follikelöffnung verdrängt. Um das Haar breitet sich eine Faser eines Hautnervs aus. Die Farbe wird bestimmt durch den Gehalt an Pigment, das v.a. durch im Bereich der Zwiebel reichlich vorhandene Melanozyten gebildet wird. Eindringen von Luft in das Mark führt zu Ergrauen (Canities). Die Haarbildung beginnt im 3. Embryonalmonat durch Epidermiseinsprossung in die Unterhaut. Die Lebensdauer beträgt ca. 3 Jahre. – Die die flaumigen Wollhaare verdrängenden Terminalhaare sind länger, stärker u. dunkler; als Kopf-, Brauenhaare, Wimpern entstehen sie bald nach der Geburt, ansonsten aber in der Pubertät unter Einfluss der Hormone. – Funktionen: Wärmeisolierung (durch Vergrößerung der Verdunstungsfläche für Schweiß auch Wärmeabgabe), Reibungsminderung u. – durch die umgebenden Nerven – Mitwirkung im Berührungssinn. Sie richten sich durch Kontraktion der Musculi arrectores – v.a. bei Erregung – auf (s.a. Cutis anserina = Gänsehaut). S.a. Tricho...

              • Haaranalyse
                • Haar|analyse

                • Englischer Begriff: hair analysis

                Nachweis von Giften (z.B. Cadmium, Arsen), Drogen (z.B. Cocain) u. Spurenelementen in einer Kopf- oder Schamhaarprobe (ca. 0,5 g) mit empfindlichen Verfahren (z.B. Atomabsorptionsspektrometrie, Gaschromatographie). Anw. für forensische Gutachten, bei Verdacht auf Drogenabhängigkeit u. zum Nachweis von Mangelernährung.

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