Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Head
    • Head

    • Biogr.: Sir Henry H., 1861–1940, Neurologe, London

    • H.-Holmes-Syndrom
      bei umschriebener einseitiger Thalamusschädigung die Herabsetzung z.B... (mehr)
    • H.-Zone   Abbildung  Tabelle
      definiertes Hautareal, in dem aufgrund des gegliederten Körperaufbaus... (mehr)
  • head drop
    • Etymol.: engl.

    das ungewollte schlaffe „Absinken des Kopfes“, z.B. neur als „Kopffallsymptom“ infolge Tonusschwäche der Haltemuskeln bei Stamm- u. Kleinhirnschädigung (z.B. bei angeborenem Kleinhirn-Syndrom), der Head-Dropping-Test dient zum Nachweis des erhöhten Nackenrigors bei Parkinson-Krankheit (bei plötzlichem Wegziehen der Kopfstütze des entspannt liegenden Patienten verweilt der Kopf in dieser Stellung). S.a. Moro-Reaktion.

  • Head-Holmes-Syndrom
    Head
    • H.-Holmes-Syndrom

    • Englischer Begriff: Head-Holmes syndrome

    bei umschriebener einseitiger Thalamusschädigung die Herabsetzung z.B. des Geruchs- u. Geschmacksvermögens auf der Gegenseite.

  • Head-Zone
    Head
    • H.-Zone

    • Englischer Begriff: Head's zone

    Abbildung   Tabelle

    definiertes Hautareal, in dem aufgrund des gegliederten Körperaufbaus (Metamerie) eine über das zugehörige Rückenmarksegment laufende Querverbindung zwischen dem somatischen (= animalen) u. dem vegetativen Nervensystem zugeordneter innerer Organe besteht; erstreckt sich über mehrere Dermatome, weist jedoch einen reflektorisch bedeutsamen Maximalpunkt auf (Abb.). Eine Irritation des zugehörigen inneren Organs kann über einen viszerokutanen Reflex eine – meist gleichseitige – Schmerz- = Hyperalgesiezone der Haut zur Folge haben (übertragener Schmerz; evtl. auf Nachbarsegmente oder die ganze Körperhälfte übergreifend = Generalisation). – Umkehr des Reflexgeschehens, nutzbar z.B. zur Beeinflussung innerer Organe, ist möglich (s.a. Reflextherapie).

  • Headgear
    • Head|gear

    • Etymol.: engl. = Kopfgestell

    orthodont. Hilfsmittel zur Übertragung extraoral (Nacken bzw. Hinterhaupt) abgestützter Kräfte nach intraoral auf die Molaren bzw. den ganzen Oberkiefer.

  • Headhunter-Katheter

      ein Katheter zur selektiven Darstellung von Zerebralgefäßen (A. vertebralis, A. carotis externa u. interna); s.a. Katheter.

    • Heaf-Test
      • Heaf-Test

      • Englischer Begriff: Heaf test

      Prüfung der Tuberculinempfindlichkeit durch 6fach-simultane Injektion („intradermale Multipunktur“) von Tuberculin mittels einer speziellen Impfpistole.

    • heat-exhaustion syndrome
      • Etymol.: engl.

      Wärmestauung mit allgemeinen Erschöpfungszeichen infolge Entgleisung der gefäßgebundenen Thermoregulation des Organismus bei Feuchte- u. Temperaturzunahme der Umgebung. Blässe, Bewusstseinstrübung u. kalter Schweiß, aber – im Gegensatz zu Hitzschlag u. Hyperpyrexie – keine Körpertemperaturerhöhung.

    • heat-shock proteins
      • Etymol.: engl.

      Proteine, deren Syntheserate bei Temperaturerhöhung dramatisch gesteigert wird; sind bei vielen Organismen (auch Pflanzen u. Mensch) nachgewiesen worden u. scheinen eine Schutzfunktion zu haben.

    • heavy-chain disease
      • Etymol.: engl.

      Schwerkettenkrankheit.

    • Hebamme
      • Englischer Begriff: midwife

      nach gesetzlichen Bestimmungen ausgebildete u. geprüfte nichtärztliche Geburtshelferin, die in Klinik u. freier Praxis (= niedergelassene H.) Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen u. Neugeborenen Beistand leistet u. zur Geburtshilfe berechtigt ist (bei regelwidrigem Verlauf Hinzuziehung eines Arztes). Männliche nichtärztliche Geburtshelfer gleicher Ausbildung tragen die Berufsbezeichnung Entbindungspfleger (§ 18 HebAprO). Ausbildungs- u. Prüfungsregelungen nach dem jeweiligen Landesrecht. Ausbildungsdauer 3 Jahre.

    • hebdo...

        Wortteil „sieben“, „siebenter“.

      • Hebdomadis-Gruppe
        • Hebdomadis-Gruppe

        eine Serogruppe der Leptospira interrogans.

      • hebender Spitzenstoß
      • Hebephrenie
        • Hebe|phrenie

        • Englischer Begriff: hebephrenia

        eine – meist zwischen dem 15. u. 25. Lj. auftretende – Form der Schizophrenie. Ist geprägt durch Affekt-, Antriebs- u. formale Denkstörungen. Wahnvorstellungen u. Wahrnehmungsstörungen treten seltener auf. Die Prognose ist ungünstig, die H. führt meist fortschreitend in einem Zug oder in mehreren Schüben zu schwerer chron. Persönlichkeitsstörung.

      • Heberden
        • Heberden

        • Biogr.: William H., 1710–1801, Arzt, London

        • H.-Arthrose
          idiopathische Arthrose der Fingerendgelenke mit Ausprägung oft schmerzhafter... (mehr)
        • H.-Knoten
          zweihöckrige, knorplig-knöcherne Wucherungen an der Streckseite der Basis... (mehr)
      • Heberden-Arthrose
        Heberden
        • H.-Arthrose

        • Synonyme: Heberden-Krankheit

        • Englischer Begriff: H.'s disease

        idiopathische Arthrose der Fingerendgelenke mit Ausprägung oft schmerzhafter, zeitweilig geröteter, meist doppelhöckriger Knoten (H.-Knoten), vornehmlich bei Frauen mit Eintritt der Menopause. Keine Beziehungen zur Gicht.

      • Heberden-Knoten
        Heberden
        • H.-Knoten

        • Englischer Begriff: Heberden's nodes

        zweihöckrige, knorplig-knöcherne Wucherungen an der Streckseite der Basis der Fingerendglieder; oft mit erheblichen lokal-entzdl. Begleiterscheinungen u. Endgliedabweichung zur Daumenseite. S.a. Bouchard-Knoten.

      • Heberdrainage
        • Heber|drainage

        • Fach: Chirurgie

        Drainage nach dem Heberprinzip (z.B. Bülau-Drainage).

      • Heberlähmung
        • Heber|lähmung

        • 1)
          Funktionsausfall des Lidhebers (Musculus levator palpebrae) bei Okulomotoriuslähmung... (mehr)
        • 2)
          Ausfall der Augapfelheber (Musculi rectus superior u. obliquus inferior)... (mehr)
      • Heberlähmung 1)
        Heberlähmung
        • 1)

        • Englischer Begriff: levator palpebrae paralysis

        Funktionsausfall des Lidhebers (Musculus levator palpebrae) bei Okulomotoriuslähmung.

      • Heberlähmung 2)
        Heberlähmung
        • 2)

        • Englischer Begriff: paralysis of upward gaze

        Ausfall der Augapfelheber (Musculi rectus superior u. obliquus inferior); als periphere H. bei partieller (angeborener) Okulomotoriuslähmung, als supranukleäre H. mit meist beidseitiger oder konjugierter Blicklähmung (Deviation); ferner als endokrine Myopathie bei Hyperthyreose.

      • Hebetudo
        • Hebetudo

        • Etymol.: latein.

        • Englischer Begriff: hebetude

        Abstumpfung der Sinne.

      • Hebetudo auris
        Hebetudo
        • H. auris

        • Englischer Begriff: partial hearing loss

        Schwerhörigkeit.

      • Hebetudo visus
        Hebetudo
        • H. visus

        Sehschwäche, Asthenopie.

      • Hebra
        • Hebra

        • Biogr.: Ferdinand von H., 1816–1880, Hautarzt, Wien

      • Hebra-Bad
      • Hebra-Krankheit
        Hebra
        • H.-Krankheit

        • 1)
          Erythema exsudativum multiforme... (mehr)
        • 2)
          Pityriasis rubra universalis... (mehr)
      • Hebra-Krankheit 1)
      • Hebra-Krankheit 2)
        Hebra  >  Hebra-Krankheit
        • 2)

        • Englischer Begriff: Hebra's disease

        Pityriasis rubra universalis.

      • Hebra-Salbe
        Hebra
        • H.-Salbe

        • Synonyme: Unguentum diachylon

        Bleipflaster u. Olivenöl (bzw. Vaseline) zu gleichen Teilen.

      • HED
        • Fach: Röntgenologie

        Abk. für Hauteinfalldosis, Hauterythemdosis.

      • Hedera helix
        • Synonyme: Efeu

        Kletterpflanze [Araliaceae]. Spezielle Zubereitungen aus den Blättern wirken bei Katarrhen der Luftwege, chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen u. Reizhusten.

      • Hedinger-Syndrom
        • Hedinger-Syndrom

        • Englischer Begriff: carcinoid syndrome (endocard fibrosis due to)

        das Karzinoidsyndrom; i.e.S. kard die dabei als Folge der Blutdruckkrisen auftretende Endokardfibrose an der Trikuspidal-, evtl. auch Pulmonalklappe, im rechten Vorhof (Übergreifen auf die Lebervenen) u. rechten Ventrikel, oft mit nachfolgender Stenose u. Insuffizienz dieser Klappen u. evtl. mit sekundärer Herzinsuffizienz.

      • Hedr...

          Wortteil „Gesäß“, „After“, „Enddarm“; z.B. Hedratresie (Atresia recti), Hedrologie (Proktologie), Hedrozele (Rektumprolaps, Hernia perinealis).

        • HEDTA
          • Synonyme: Abk. für N'-(2-Hydroxyethyl)-ethylendiamin-N,N,N'-triacetic acid

          • Etymol.: engl.

          • Fach: Pharmazie

          Komplexbildner des Typs EDTA; Anw. als Antidot für die Dekorporierung von Metallionen.

        • Heerfordt-Mylius-Syndrom
          • Heerfordt(-Mylius)-Syndrom

          • Englischer Begriff: Heerfordt's disease

          • Biogr.: Christian Frederik H., 1871–1953 Karl M., geb. 1896, Augenärzte, Kopenhagen bzw. Hamburg

          subchronische, fieberhafte Uveitis u. Parotitis mit knotig-derber Vergrößerung der übrigen Speichel- u. der Tränendrüsen sowie chronischer Entzündung der Brust- u. Keimdrüsen. Evtl. auch mit Reizerscheinungen der Hirnhäute u. Hirnnervenausfällen. Besondere Verlaufsform der Sarkoidose (Besnier-Boeck-Schaumann-Krankheit).

        • Hefe
            • 1)
              s.u... (mehr)
            • 2)
              die als Heilmittel genützten Hefen (Faex)... (mehr)
          • Hefe 1)
            Hefe
            • 1)

            • Fach: Mykologie

            s.u. Hefen.

          • Hefe 2)
            Hefe
            • 2)

            • Englischer Begriff: yeast

            • Fach: Pharmazie

            die als Heilmittel genützten Hefen (Faex). Enthalten viele Enzyme (z.B. Glucosidasen, β-Fructofuranosidase).

          • Hefen
            • Englischer Begriff: yeasts

            Abbildung

            eine selbstständige Gruppe einzelliger Pilze (s. Abb.) mit ausgeprägter Zellwand u. Bildung von Pseudomyzel (im Ggs. zu Schimmelpilzen). Ihre Vermehrung erfolgt vegetativ durch Sprossung u./oder Spaltung (Schizosaccharomyces bzw. Saccharomycodes). Teilweise führen sie Gärung herbei, v.a. Saccharomyces als Back-, Wein-, Bierhefe.

          • Hefen, anaskosporogene
            Hefen
            • H., an|asko|sporogene

            Hefen, imperfekte.

          • Hefen, askosporogene
            Hefen
            • H., (asko)sporogene

            Hefen, perfekte.

          • Hefen, imperfekte
            Hefen
            • H., imperfekte

            • Englischer Begriff: imperfect y.

            unechte Hefen, u. zwar die Familien Cryptococcaceae, Sporobolomycetaceae mit den Gattungen Cryptococcus, Torulopsis, Pityrosporum, Brettanomyces, Candida, Kloeckera, Trigonopsis, Trichosporon, Rhodotorula bzw. Sporobolomyces u. Bullera; humanpathogen sind Arten von Candida, Rhodotorula, Trichosporon, Cryptococcus u. Sporobolomyces; s.a. Mykosen.

          • Hefen, perfekte
            Hefen
            • H., perfekte

            • Englischer Begriff: perfect y.

            echte Hefen = Hefen mit auch geschlechtlicher Vermehrung (Ascus); die Familien Endo- u. Saccharomycetaceae, mit den Gattungen Saccharo-, Debaro-, Lipomyces, Hansenula, Endomycopsis, Pichia, Hanseniaspora.

          • Hefephase
            • Hefe|phase

            • Englischer Begriff: yeast phase

            bei diphasischen Pilzen die Phase mit Bildung von Sprosszellen (im Ggs. zur Myzelphase).

          • Hefepilze
            • Hefe|pilze

            Hefen.

          • Heftpflasterverband
            • Heft|pflaster|verband

            • Englischer Begriff: adhesive-tape bandage

            Verband unter Verwendung von Heftpflaster (Emplastrum adhaesivum), bestehend aus Geweben, Faservliesen oder Kunststofffolien, die mit einer auf der Haut klebenden Masse bestrichen sind. Je nach Verwendungszweck enthalten sie auf der Pflastermasse Auflagen von textilen Geweben oder Faservliesen, die mit Arzneistoffen imprägniert sein können. Anw.: z.B. Fixierung von Verbandstoffen oder medizinischen Instrumenten, Unterstützung von Operationsnähten der Haut, Druckverband, Blutstillung.

          • Hegar
            • Hegar

            • Biogr.: Alfred H., 1830–1914, Frauenarzt, Freiburg

            • H.-Stift
              leicht gekrümmter Stift (eines Bestecks) mit konischer Spitze u. eingestanzter... (mehr)
            • H.-Zeichen   Abbildung
              starke Auflockerung der Gebärmutter im Isthmus uteri in der Frühschwangerschaft... (mehr)
          • Hegar-Stift
            Hegar
            • H.-Stift

            • Englischer Begriff: Hegar's dilator

            leicht gekrümmter Stift (eines Bestecks) mit konischer Spitze u. eingestanzter Kaliberstärke (Ø 1–26 mm, um 0,5 oder 1 mm steigend) als Bougie zur Aufdehnung des Gebärmutterhalses („Zervixdilatator“); einfach (u.U. mit Innenbohrung zum Entweichen von Luft u. Sekret) oder doppelendig.

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