Medizin-Lexikon: Einträge mit "H"

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  • Hernia praeperitonealis
    Hernia
    • H. praeperitonealis

    • Englischer Begriff: preperitoneal h.

    interparietale Hernia inguinalis mit Bruchsack zwischen Fascia transversa u. Peritoneum, evtl. vor der Harnblase = H. praevesicalis; auch als Divertikel einer Hernia femoralis. S.a. Krönlein-Hernie.

  • Hernia recessus...
    Hernia
    • H. recessus...

    innere H. mit einer natürlichen Peritoneumtasche (Recessus) als Bruchsack; z.B. als H. duodenojejunalis, H. mesentericoparietalis; als H. r. mesocolici (H. mesocolica transversa) im Recessus mesocolicus u. evtl. durch das Mesocolon transversum in die Bursa omentalis vordringend, u.U. sogar mit „Rückkehr“ der Darmschlingen durch das kleine Netz bzw. das Ligamentum gastrocolicum in die freie Bauchhöhle = Transhaesio intestinalis supragastrica bzw. supracolica. – Als Rieux-Hernie die H. hinter dem Zäkum u. Wurmfortsatz.

  • Hernia scrotalis
    Hernia
    • H. scrotalis

    • Englischer Begriff: scrotal h.

    der Hodenbruch, Skrotalhernie.

  • Hernia sicca
    Hernia
    • H. sicca

    • Englischer Begriff: dry h.

    H. ohne Bruchwasser; bei breitflächigen Verwachsungen im Bruchsack.

  • Hernia spuria
    Hernia
    • H. spuria

    • Synonyme: Pseudohernie

    • Englischer Begriff: spurious h.

    kompletter oder partieller Eingeweideprolaps ohne Serosa-Sack; oft als Gleit-, Schaukelbruch.

  • Hernia synovialis
    Hernia
    • H. synovialis

    • Synonyme: Birkett-Hernie

    • Englischer Begriff: synovial h.

    Vortreten der Gelenkinnenhaut („Synovialis“) durch eine Lücke der fibrösen Gelenkkapsel.

  • Hernia tentorialis
    Hernia
    • H. tentorialis

    • Synonyme: transtentorielle H.

    • Englischer Begriff: tentorial h.

    Prolaps von Hirnstrukturen (H. cerebri). V.a. des Gyrus parahippocampalis des Schläfenlappens (H. temporalis), durch den Tentoriumschlitz bei raumforderndem Geschehen oberhalb des Hirnzeltes, z.B. bei Hirnödem, Massenblutung; führt zu temporalem Druckkonus. Spontanrückbildung ist möglich.

  • Hernia testicularis
    Hernia
    • H. testicularis

    • Englischer Begriff: testicular h.

    H. vaginalis testis.

  • Hernia tonsillaris
    Hernia
    • H. tonsillaris

    • Englischer Begriff: tonsillar h.

    Herniation der Kleinhirntonsillen durch das große Hinterhauptsloch bei raumfordernden Prozessen (s.a. Hernia tentorialis); führt zu zerebellarem Druckkonus.

  • Hernia umbilicalis
    Hernia
    • H. umbilicalis

    • Englischer Begriff: umbilical h.

    Nabelringbruch, Nabelbruch.

  • Hernia uterina
  • Hernia vaginalis
    Hernia
    • H. vaginalis

    • Englischer Begriff: vaginal h.

    Dammbruch (H. pudendalis) in Richtung Scheide.

    • H. v. funicularis
      angeborene Leistenhernie als Samenstranghernie bei peritonealseitig offenem... (mehr)
    • H. v. testis
      angeborener Hodenbruch (Skrotalhernie) mit dem in ganzer Länge offen gebliebenen... (mehr)
  • Hernia vaginalis funicularis
    Hernia  >  Hernia vaginalis
    • H. v. funicularis

    • Synonyme: Hydrocele vaginalis funiculi hernialis

    angeborene Leistenhernie als Samenstranghernie bei peritonealseitig offenem, hodenseitig geschlossenem Processus vaginalis peritonei.

  • Hernia vaginalis testis
    Hernia  >  Hernia vaginalis
    • H. v. testis

    • Synonyme: Hydrocele vaginalis hernialis

    angeborener Hodenbruch (Skrotalhernie) mit dem in ganzer Länge offen gebliebenen Processus vaginalis peritonei als Bruchsack; s.a. Hernia encystica.

  • Hernia varicosa
    Hernia
    • H. varicosa

    Varikozele.

  • Hernia ventosa
  • Hernia ventralis
    Hernia
    • H. ventralis

    • Synonyme: Laparozele

    • Englischer Begriff: ventral h.

    mittlerer oder seitlicher Bauchwandbruch; als H. lineae albae oder als H. lineae semilunaris (seitlich der Rektusscheide, meist in der Spieghel-Linie).

  • Herniation
    • Herniation

    • Englischer Begriff: herniation

    Entwicklung einer Hernie durch Vordringen von Eingeweiden in natürliche oder erworbene Lücken einer Körperhöhlenwandung.

  • Hernie, direkte
    Hernia
    • H., direkte

    s.u. Hernia inguinalis.

  • Hernie, eingeklemmte
    Hernia
    • H., eingeklemmte

    Hernia incarcerata.

  • Hernie, gemischte
    Hernia
    • H., gemischte

    • Englischer Begriff: mixed h.

    2 Brüche mit gemeinsamer Bruchpforte, entweder mit getrennten oder mit in der Pforte verbundenen = juxtaponierten Bruchsäcken, davon einer als Ausstülpung des anderen = H. bilocularis.

  • Hernie, gleitende
    Hernia
    • H., gleitende

    Gleitbruch.

  • Hernie, indirekte
    Hernia
    • H., indirekte

    s.u. Hernia inguinalis.

  • Hernie, kardioösophageale
    Hernia
    • H., kardioösophageale

    Hiatushernie.

  • Hernie, paraösophageale
    Hernia
    • H., paraösophageale

    • Englischer Begriff: paraesophageal h.

    eine mögliche Form der Hiatushernie neben der Speiseröhre.

  • Hernie, retrograde
    Hernia
    • H., retrograde

    • Synonyme: Hernie en W

    • Englischer Begriff: retrograde h.; „w“ h.

    Abbildung

    Baucheingeweidebruch (Leisten-, Schenkelhernie etc.) mit 2 Darmschlingen als Bruchinhalt (Zweischlingenbruch). Die Schlingen überkreuzen sich in der Bruchpforte und bilden ein „W“. Häufig mit „retrograder“ Inkarzeration der in der Bauchhöhle liegenden Schlinge.

  • Hernie, retrosternale
    Hernia
    • H., retro|sternale

    • Englischer Begriff: retrosternal h.

    Zwerchfellhernie hinter dem Brustbein(schwertfortsatz); meist mit Morgagni-Spalte oder Larrey-Spalte als Bruchpforte; mit Retrosternalschmerz, evtl. auch Asthmaanfällen.

  • Hernie, zerebrale
    Hernia
    • H., zerebrale

    • Englischer Begriff: cerebral h.

    Enzephalozele, H., tentorialis, H. tonsillaris.

  • Hernienoperation
  • Herniolaparotomie
    • Hernio|laparo|tomie

    • Englischer Begriff: herniolaparotomy

    • Fach: Chirurgie

    Laparotomie im Zusammenhang mit einer Herniotomie.

  • Hernioplastik
    • Hernio|plastik

    • Englischer Begriff: hernioplasty

    plastischer Bruchpfortenverschluss (evtl. in Ergänzung eines vorausgegangenen typischen Verschlusses, z.B. nach Bassini). Erfolgt z.B. durch Faszienverpflanzung oder -doppelung, mit Hilfe eines freien Kutislappens (Rehn) oder eines gestielten Muskellappens (Greckow).

  • Herniorrhaphie
    • Hernio(r)|rhaphie

    • Englischer Begriff: herniorrhaphy

    angloamerikanische Bez. für Hernienoperation, z.B. nach Gross, Ferguson.

  • Herniotomie
    • Hernio|tomie

    • Englischer Begriff: herniotomy

    gebräuchliche, aber nicht korrekte Bez. für die operative Behandlung einer Hernie (einschl. Hernioplastik); i.e.S. nur der Bruchschnitt, die Spaltung eines abschnürenden Bruchrings bei Hernienoperationen.

  • Heroin
    • Heroin

    • Synonyme: Diamorphin

    • Englischer Begriff: heroin

    Diacetylmorphin; ein dem Betäubungsmittelgesetz unterliegendes Analgetikum (nicht verschreibbares Betäubungsmittel). – Heroinabhängigkeit.

  • Heroinabhängigkeit
    • Heroin|abhängigkeit

    • Englischer Begriff: heroin addiction

    psychische u. physische Abhängigkeit von Heroin. Gekennzeichnet durch starke Euphorie, Analgesie, Enthemmung. Qualvolle Entzugserscheinungen; s.u. Morphinismus.

  • Herpangina
    • Herp|angina

    • Englischer Begriff: herpangina

    Angina herpetica.

  • Herpes
    • Herpes

    • Englischer Begriff: herpes

    mit Bläschenbildung einhergehender Hautausschlag; i.e.S. die mit diesem Hauptsymptom einhergehenden Krankheiten, der Herpes zoster (Zoster) u. Herpes simplex.

  • Herpes corneae
    Herpes
    • H. corneae

    durch Herpes simplex hervorgerufene entzündliche Veränderungen der Hornhaut, bei reiner Beteiligung des Hornhautepithels häufig als Keratitis dendritica (Keratoconjunctivitis herpetica), jedoch auch Hornhautulzera u. Beteiligung des Hornhautstromas (Keratitis metaherpetica, nekrotisierende stromale Keratitis) sowie Hornhautendothels (häufig mit Trabekulitis u. Anstieg des Augeninnendruckes) möglich.

  • Herpes facialis
    Herpes
    • H. facialis

    H. simplex des Gesichts.

  • Herpes febrilis
    Herpes
    • H. fe|brilis

    • Englischer Begriff: h. febrilis; fever blisters; cold sores

    H. simplex (meist der Lippen) als Folge- oder Begleiterscheinung fieberhafter Infekte.

  • Herpes genitalis
    Herpes
    • H. genitalis

    s.u. Herpes simplex.

  • Herpes gestationis Milton-Bulkley
    Herpes
    • H. gestationis Milton-Bulkley

    endokrin bedingtes – dem bullösen Pemphigoid nahe stehendes – Krankheitsbild; bei erneuter Gravidität oft rezidivierend.

  • Herpes impetiginosus Auspitz
    Herpes
    • H. impetiginosus Auspitz

    Impetigo herpetiformis.

  • Herpes labialis
    Herpes
    • H. labialis

    H. simplex der Lippen.

  • Herpes progenitalis
    Herpes
    • H. progenitalis

    ein H. genitalis in der Nachbarschaft der Geschlechtsorgane (s.u. Herpes simplex).

  • Herpes simplex
    Herpes
    • H. simplex

    • Englischer Begriff: h. simplex

    Abbildung

    akute, primäre oder sekundäre Viruskrankheit der Haut u. der Schleimhäute (v.a. der Übergangsschleimhaut) durch Infektion durch das Herpes-simplex-Virus. Lokalisation: zumeist als örtlich begrenzt gruppiert stehende Bläschen, v.a. im Gesicht (H. facialis), an den Lippen (H. labialis, Abb.), der Nase (H. nasalis), den Wangen (H. buccalis), am Gesäß (H. glutealis; durch HSV 2) sowie an den Geschlechtsorganen (H. genitalis; als v.a. in Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr auftretende Rückfälle = H. sexualis). Provokationsfaktoren: fieberhafte Infekte (H. febrilis), Traumata an Haut u. Schleimhaut (H. simplex traumaticus, H. gladiatorum bei Ringern), Menstruation (H. menstrualis), UV-Belastung (Gletscherbrand). Bei immunsupprimierten Personen kann sich der H. simplex in nekrotisierender Form manifestieren. Superinfektion führt zu H. impetiginisatus. Verlauf u. Kompl.: Die Erstinfektion erfolgt meist im frühen Kindesalter u. ohne erkannt zu werden, führt aber zur Bildung von V-Antikörpern (gegen virusgebundenes Antigen) u. – oft – zu Maskierung des Virus u. Absiedlung in Körpergeweben (Virusadaptation), die bei den Virusträgern bei Schwächezuständen des Immunsystems zu Rückfällen führt (diesen geht ein Anstieg der S-Antikörper voran, die gegen lösliches = solubles Virusantigen gerichtet sind). Seltener führt der Erstinfekt zu erkennbaren Zeichen in Form des harmlosen typischen Ausschlags, der ohne Narbenbildung abheilt; andererseits führt die Erstinfektion gelegentlich zu schweren örtlichen und Allgemeinerscheinungen, z.B. als generalisierter H. s. („Herpessepsis“) des Neugeborenen H.-behafteter Mütter (diese Krankheit ist wie auch das Ekzema herpeticatum u. die herpetische Meningoenzephalitis ein primär disseminierter H. s.), aphthöse Stomatitis (Gingivostomatitis herpetica), Aphthoid Pospischill-Feyrter, herpetische Keratokonjunktivitis; auf bestehenden Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis) kann sich als generalisierte Infektion ein Ekzema herpeticatum entwickeln. Als postherpetische Erkrankung kann ein Erythema exsudativum multiforme auftreten (als Kokarden-, Irisform = der H. circinatus Wilan).

  • Herpes tonsurans
    Herpes
    • H. tonsurans

    „scherende“, kreisförmig enthaarende oberflächliche Trichophytie des Kopfes, Bartes u. der lanugobehaarten Haut.

  • Herpes zoster
    Herpes
    • H. zoster

    • Englischer Begriff: h. zoster; shingles

    Zoster.

  • Herpes-simplex-Virus
    • Herpes-simplex-Virus

    • Synonyme: HSV; A-Virus; Herpesvirus hominis

    allgemein verbreitetes (= ubiquitäres), sämtliche Gewebe befallendes (pantropes), fakultativ aber Haut-, Nervengewebe bevorzugendes (ektodermo- bzw. neurotropes) Virus der Gruppe der Herpesviren. Zwei Serotypen: Typ 1 (HSV 1) als Erreger des Herpes simplex labialis s. febrilis, der aphthösen Stomatitis, des Ekzema herpeticatum, der Keratokonjunktivitis u. Meningoenzephalitis, auch Befall der Schleimhaut des Gastrointestinaltraktes (Herpes-simplex-Ösophagitis); Typ 2 (HSV 2) als Erreger des Herpes genitalis u. der schweren herpetischen Allgemeinerkrankung der Neugeborenen sowie bei Befall des distalen Darmabschnittes der HSV-Proktitis. Beide werden durch Tröpfchen-Schmier-Infektion übertragen. Reservoir ist der Mensch. Bildet (als nukleotropes Virus) im Zellkern Einschlusskörper vom Cowdry-Typ; ist als latentes, maskiertes Virus Ursache der häufigen Herpes-Rezidive.

  • Herpesangina
    • Herpes|angina

    • Englischer Begriff: herpangina

    Angina herpetica.

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